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Zahnprothesen Ein Schreckgespenst?

9. Oktober 2008 um 17:34

Ich habe heute beim Googlen dieses interessante Forum entdeckt.
Nicht nur für mich wird hier deutlich wie verzweifelt viele sind, wenn sie sich vor der Tatsache finden eine Zahnprothese zu benötigen!

Wen wunderts?
Wir alle kennen sie Menschen mit unnatürlich wirkenden, optisch teils abschreckenden Zahnprothesen, die beim Lachen hinter vorgehaltener Hand versteckt werden. Und wer von den unglaublichen 300 Tonnen Prothesenkleber hört, die jährlich alleine in der BRD auf den Markt kommen, kann erahnen, wie viele Betroffene sich nach stabilem Zahnersatz sehnen! Wer will da freiwillig ein künstliches Gebiss?
Bei Befragungen äußert die Mehrheit logischerweise den Wunsch nach einer festsitzenden Implantat-Versorgung mit Kronen und Brücken wäre da nicht der finanzielle Aspekt: Viele können sich diese Variante schlicht und ergreifend einfach nicht leisten!

Doch eine festsitzende Implantat-Versorgung mit Kronen und Brücken gibt nicht unbedingt Sicherheit und Garantie für ein unbeschwertes Lachen. Man braucht sich nur folgendes vorstellen: Wenn Zähne verloren gehen verändert sich der Kieferknochen. Auch die Zahnfleischpapillen, die zwischen gesunden Zähnen zu finden sind, bilden sich zurück.
Bei einer Brückenversorgung bedeutet dies meist unnatürlich lange Zähne mit Nischen (für die Reinigung) zwischen den Pfeilerzähnen. Es gibt zwar die Möglichkeit mit künstlichem Zahnfleisch diese Zwischenräume zu schließen, doch die mangelnde Ästhetik beim Übergang zum natürlichen Zahnfleisch und die dadurch eingeschränkte Reinigungsmöglichkeit sprechen bei festsitzendem Zahnersatz dagegen.
Kein Wunder, wenn Ratlosigkeit und Sorgen vielen schlaflose Nächte bescheren...

Was nun tun?

Mich selbst hat das Thema Zahnprothesen über lange Zeit eher abgeschreckt und wenig begeistert.
Nicht als Betroffener Mutter Natur hat mir schöne, gesunde Zähne geschenkt
sondern als Kenner der Zahnbranche. Ich bin Zahntechniker und war unter anderem über 18 Jahre an einer Universitätsklinik tätig. Vollkeramische Arbeiten, aufwändige Kronen und Brückenversorgungen, Implantatkombinationen High-Tech in Funktion und Ästhetik bestimmten den Alltag.
Die Zahnprothesen, die ich immer wieder zu sehen bekam, gefielen mir überhaupt nicht, ich wertete sie als 0815-Versorgung ab. Ich sah keine Herausforderung in der Totalprothetik und drückte mich wo ich konnte vor dieser Arbeit...

Doch folgendes Schlüsselerlebnis war ausschlaggebend meine Einstellung und Meinung nachhaltig zu ändern:
Hannes, ein achtjähriger Bub, kam zu uns an die Klinik und benötigte eine Zahnprothese. Er wurde in der Schule wegen seiner Zähne gehänselt und getraute sich vor Scham nicht mehr zu lachen. Hannes litt unter einer genetisch bedingten Erkrankung, einer Schmelzbildungsstörung, die seine Zähne verfärben und stark abradieren ließ, sodass auch die Oberlippe, wie bei einem Zahnlosen, einfiel.
Meine Tochter war damals im selben Alter und ich konnte mich für eine individuelle Gestaltung seiner Zahnprothese an ihrem Wechselgebiss orientieren.
Bevor ich mich jetzt in Details verliere, nur kurz: Die gelungene Versorgung hat allen Beteiligten große Freude bereitet, Hannes schaute wieder so richtig pfiffig aus und niemand bemerkte den Zahnersatz!

Erstmals erkannte ich wie wichtig eine individuelle Zahnversorgung auch für ältere Zahnlose ist, doch wie wenig selbstverständlich dies umgesetzt wird. Ich begann zu erahnen welches Potential individuelle Zahnprothetik birgt und arbeitete mehr und mehr in diesem Fachbereich.

Mit der Leiterin der Uniklinik verfasste ich Jahre später ein Fachbuch für Zahnärzte und Zahntechniker. Als Perspektive und Inspiration für FachkollegInnen, um eine bestmögliche Versorgung zahnloser Patienten zu fördern. Vor etwas mehr als drei Jahren habe ich meinen Traum erfüllt und eröffnete ein zahntechnisches Atelier im Salzburger Seengebiet. Seither befasse ich mich ausschließlich mit anspruchsvoller Totalprothetik.

Ich will enttäuschte Patienten ermutigen sehr kritisch zu sein was ihren Zahnersatz und die Behandlung betrifft. Für eine minderwertige Prothesenversorgung ist jeder Euro zu schade!
Es gibt sehr wohl die Möglichkeit abnehmbaren, funktionellen Zahnersatz so Maß zu fertigen, dass er selbst für einen Fachmann oder eine Fachfrau unerkannt bleibt und optimales Kauen ermöglicht. Nebenbei schont ein Zahnersatz dieser Art, wissenschaftlich bestätigt, die Kiefergelenke und Kieferknochen. Die Anzahl der notwendigen Unterfütterungen wird daher auf ein Minimum reduziert.

Gerne biete ich an in diesem Forum mein Fachwissen weiter zu geben und Fragen zu Zahnprothesen beantworten.

Michael Crepaz

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Beste hilfreiche Antwort

4. Juni 2013 um 19:55

Gaumenplatte
Guten Abend Herr Crepaz,
danke für ihren Beitrag.
Ich habe heut im Oberkiefer alle Zähne entfernt bekommen. Ich konnte mir nicht ausmalen, wie schlimm dieses Provisorium ist. Ich weiss nicht,wie ich das aushalten soll. Ich bekomme schlecht luft durch diese montröse dicke Gaumenplatte. Ich sagte dem ZA es drückt so sehr, aber er sagte, morgen schaut meine Frau mal nach ob Druckstellen sind. Das verstehe ich nicht, dass er nicht gleich nachsah. Ich habe seit mittag schmerzen, der Eingriff und die Prothese. Ich kann nicht glauben, in der heutigen modernen Zeit, dass einem da noch solche Monsterdinger eingesetzt werden. Warum muss die Gaumenplatte so dick sein?Sie reicht bis zum Rachen hinter, mich würgt es ständig ab. Kann es sein, dass sie zulang ist?
Ich weiss garnicht, wie ich die Nacht überstehen soll, da ich so schlecht luft bekomme und alles drückt.
Ich bin völlig entnervt und bereue jetzt schon, meine Zähne hab ziehen lassen.
Würde mich über eine Antwort freuen.
Vielen Dank.
Lg REBECCA

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15. Dezember 2008 um 14:17

Zahnprothese
Hallo Herr Crepaz,
ich habe am 12.12.08 unter Narkose meine Zähne ziehen.
Im Vorfeld wurden Abdrücke bei meiner Zahnärztin gemacht und die Prothesen angefertigt.
Die herausnehmbaren Prothesen wurden nach der OP sofort eingesetzt.
Sicherlich braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit, damit man sich an einen Fremdkörper im Mund gewöhnt.
Jedoch habe ich bei der Prothese das Gefühl das die Zahnfleischnachbildung zu dick ist, so das mein natürliches Äußeres dadurch verändert ist.
Zudem stoße ich mit der Zunge an die obere innere Zahnfleischnachbildung, bei der ich das Gefühl habe sie ist zu schräg und zu dick zur Gaumenplatte, ich habe dadurch ziemliche Sprachprobleme.
Wenn ich außerdem meinen Mund spitze oder versuche ein O zu sagen, löst sich die obere Prothese und klappt runter, was daran liegen kann, das dass künstliche Zahnfleisch zu dick ist und dadurch auch meinen Mund spitzer wirken lässt als wie er ursprünglich war.
Dabei ist mir vor dem Spiegel aufgefallen, wenn ich die Oberlippe nach oben ziehe, die Prothese nicht am Zahnfleisch bzw. Kiefer anliegt sondern sich ein Spalt von ca. 05 - 1,0 mm zeigt.
Ebenso kann ich mit den vorderen Schneidezähnen nichts abbeißen sondern abziehen ( bei Brot usw.), bei etwas härterem zb. Kekse usw. kann ich es nur abbrechen bzw. knicken.
Ich merke auch das dies an den Backenzähnen liegt, die beim zubeißen aufeinander pressen und ich somit mit den vorderen Zähnen keinen Kontakt bekomme.
Meine Fragen nun:
Kann ich nach mehrmaligen erfolglosen Änderungen (abschleifen, unterfüttern etc.) bei meiner Zahnärztin, eine neue Prothese verlangen und welche Vorkehrungen und Behandlungen zb. bei einem Herdspezialisten sind Ihrer Meinung nach ratsam damit ich mit einer Vollprothese wieder ein einigermaßen vernünftiges Leben führen kann?
Die ganze Sache setzt mich zur Zeit psychisch ziemlich zu und ich verlasse kaum meine Wohnung.
Ich habe sehr große Zweifel, das die jetzigen Prothesen jemals richtig passen werden.

Mit freundlichen Grüßen

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19. Januar 2009 um 22:31
In Antwort auf rurik_12937500

Zahnprothese
Hallo Herr Crepaz,
ich habe am 12.12.08 unter Narkose meine Zähne ziehen.
Im Vorfeld wurden Abdrücke bei meiner Zahnärztin gemacht und die Prothesen angefertigt.
Die herausnehmbaren Prothesen wurden nach der OP sofort eingesetzt.
Sicherlich braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit, damit man sich an einen Fremdkörper im Mund gewöhnt.
Jedoch habe ich bei der Prothese das Gefühl das die Zahnfleischnachbildung zu dick ist, so das mein natürliches Äußeres dadurch verändert ist.
Zudem stoße ich mit der Zunge an die obere innere Zahnfleischnachbildung, bei der ich das Gefühl habe sie ist zu schräg und zu dick zur Gaumenplatte, ich habe dadurch ziemliche Sprachprobleme.
Wenn ich außerdem meinen Mund spitze oder versuche ein O zu sagen, löst sich die obere Prothese und klappt runter, was daran liegen kann, das dass künstliche Zahnfleisch zu dick ist und dadurch auch meinen Mund spitzer wirken lässt als wie er ursprünglich war.
Dabei ist mir vor dem Spiegel aufgefallen, wenn ich die Oberlippe nach oben ziehe, die Prothese nicht am Zahnfleisch bzw. Kiefer anliegt sondern sich ein Spalt von ca. 05 - 1,0 mm zeigt.
Ebenso kann ich mit den vorderen Schneidezähnen nichts abbeißen sondern abziehen ( bei Brot usw.), bei etwas härterem zb. Kekse usw. kann ich es nur abbrechen bzw. knicken.
Ich merke auch das dies an den Backenzähnen liegt, die beim zubeißen aufeinander pressen und ich somit mit den vorderen Zähnen keinen Kontakt bekomme.
Meine Fragen nun:
Kann ich nach mehrmaligen erfolglosen Änderungen (abschleifen, unterfüttern etc.) bei meiner Zahnärztin, eine neue Prothese verlangen und welche Vorkehrungen und Behandlungen zb. bei einem Herdspezialisten sind Ihrer Meinung nach ratsam damit ich mit einer Vollprothese wieder ein einigermaßen vernünftiges Leben führen kann?
Die ganze Sache setzt mich zur Zeit psychisch ziemlich zu und ich verlasse kaum meine Wohnung.
Ich habe sehr große Zweifel, das die jetzigen Prothesen jemals richtig passen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Zahnprothesen
Ich habe erst heute Ihre Anfrage zu Zahnprothesen entdeckt und bedanke mich für das Vertrauen!

Der Vorteil bei Immediatprothesen, wie Sie sie bekommen haben, besteht darin, dass diese gleich nach der Extraktion der Zähne übergeben werden. Man muss die Praxis also nicht zahnlos verlassen und hat einen guten Wundverschluss.
Durch die Abheilung der Extraktionswunden verändern sich Zahnfleisch und Kieferknochen, der Halt der Prothesen kann verloren gehen. Im Falle ist es wichtig und hilfreich den entstandenen Hohlraum zwischen Prothese und Zahnfleisch zu korrigieren, sprich zu unterfüttern.
Die optische Erscheinung sollte sich auf keinen Fall bei Zahnprothesen verschlechtern, im Gegenteil, aus meiner Erfahrung schauen Patienten nach der gelungenen Behandlung immer besser aus als vorher.
Zahnprothesen ergänzen verloren gegangenes, wenn die Dimension nicht exakt passt und Fehler vorherrschen sieht es meist nicht gut aus. Unsicherheit, Sprechprobleme und mangelnder Halt sind die Folge.
Auch die korrekte Relation von Oberkiefer und Unterkiefer ist wesentlich. Wenn Sie beim Schließen der Zahnreihen im hinteren Bereich stärkeren Druck verspüren sollte unbedingt eine Kontrolle erfolgen da kann der Biss falsch liegen. Nur gut sitzende Zahnprothesen schonen die Kieferknochen und Kiefergelenke!

Immediatprothesen können nicht Schritt für Schritt gefertigt und probiert werden wie es sonst bei einer individuellen Prothesenversorgung üblich ist, darum werden gerne provisorische Prothesen angeboten.

Auf alle Fälle empfehle ich, sprechen Sie mit Ihrer Zahnärztin über die Situation. Sollten Ihre Zahnprothesen ein besseres Provisorium sein und Sie voll dafür bezahlt haben, verlangen Sie einen Teil des Geldes zurück! Investieren Sie diesen in eine maßgefertigte Zahnprothesen-Versorgung, Sie werden damit eine Freude haben!


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4. Februar 2009 um 12:06

Hallo Herr Crepaz,
ich habe da mal eine Frage und zwar ist meine Freundin 42, schon seit ca. 20 Jahren zahnlos. Sie ist sehr unzufrieden mit ihrer Situation. Ihre Prothese sitzt nicht mehr, sie kann nicht mehr richtig kauen und traut sich kaum mehr zu reden!" Sie würde ihre missliche Lage gern ändern und träumt von festsitzenden Zähnen, aber sie schämt sich so sehr, sodass sie noch nicht einmal zum Zahnarzt geht. Gibt es überhaupt Möglichkeiten für sie? Weil das Zahnfleisch und der Kieferknochen sich ja sehr zurück gebildet haben?
Vielen Dank fürs Lesen

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8. Februar 2009 um 14:19
In Antwort auf patty_12723297

Hallo Herr Crepaz,
ich habe da mal eine Frage und zwar ist meine Freundin 42, schon seit ca. 20 Jahren zahnlos. Sie ist sehr unzufrieden mit ihrer Situation. Ihre Prothese sitzt nicht mehr, sie kann nicht mehr richtig kauen und traut sich kaum mehr zu reden!" Sie würde ihre missliche Lage gern ändern und träumt von festsitzenden Zähnen, aber sie schämt sich so sehr, sodass sie noch nicht einmal zum Zahnarzt geht. Gibt es überhaupt Möglichkeiten für sie? Weil das Zahnfleisch und der Kieferknochen sich ja sehr zurück gebildet haben?
Vielen Dank fürs Lesen

Zahnprothesen auf Implantaten
Hallo malin65,

noch einmal festsitzende Zähne zu haben ist ein großer Wunsch zahnloser Menschen, ich kann Ihre Freundin hier gut verstehen!

Wenn die Kieferknochen durch Knochenschwund so weit reduziert sind, dass eine gute Saugwirkung der Zahnprothesen nur schwer erzielbar ist, sind Implantate eine wertvolle Hilfe. Es sind auch nicht so viele Implantate wie bei einer Kronen- und Brückenvariante nötig.

Besondere Beachtung gilt hier jedoch der funktionellen Rekonstruktion des Kauorganes. Eventuelle Fehlbelastungen werden durch die feste Verankerung des Zahnersatzes auf die Kiefergelenke übertragen und können diese schädigen!

Ich rate Ihrer Freundin medizinisch abzuklären ob die Kieferknochen für Implantate geeignet sind.
Wenn ja, dann steht einer individuellen und funktionellen Zahnprothesen-Versorgung nichts im Weg!

Beste Grüße aus dem Salzburger Land,

Michael Crepaz

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20. Februar 2009 um 19:52

Zahnkronen
Hallo Bettina,

gerade bei einer jungen Dame wie dir ist eine tadellose Kronenversorgung wichtig und sollte eigentlich selbstverständlich sein!

Für das schöne Provisorium gibt es zwei Gründe:
1. Der Zahnarzt hat gut gearbeitet.
2. Der Kunststoff ist lichtdurchlässig und wirkt daher sehr natürlich.

Zu deinen Kronen:
Die Anfertigung ist Sache des Zahntechnikers,
hier ist vor allem kreatives und perfektes Handwerkliches wichtig.


Es gibt unterschiedliche Materialien für Kronen.

Handelt es sich um Verblendkronen, das heißt unter der Keramik- oder Kunststoffverblendung befinden sich Metallgerüste, ist es schwieriger, die Lichtbrechung und Opazität der Kronen gezielt zu steuern. Die Farbschichtung ist hier sehr anspruchsvoll.
Bei metallfreien Verblendungen ist dies für den Zahntechniker wesentlich einfacher.

Fragdoch deinen Zahnarzt welche Materialien verwendet wurden und ob es Alternativen Seitens der Zahntechnik gibt.

Mit modernen Materialien und dem nötigen Geschick ist ästhetisch anspruchsvoller Zahnersatz leicht herzustellen. Darum lassdir auf keinem Fall Kronen, die dir missfallen, definitiv zementieren!


Ich hoffe dir geholfen zu haben, alles Gute und
beste Grüße aus dem tief winterlichen Salzburger Land,

Michael Crepaz



Zahntechnisches Atelier
Michael Crepaz
Rupertiweg 15
5324 Faistenau
0043.(0)699 27 29 58 65
e-mail: office@totalprothetik.com
www.totalprothetik.com








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31. März 2009 um 18:42

Prothese welches Material?
Teilprothese mit Gaumenplatte
NachrichtHallo,
habe Probleme und Fragen zu Teilprothesen.
Also mein Fall. Wegen Knochenentzündung mußten im linken Oberkiefer alle Zähne ab Nr. 2 gezogen werden und noch einiges an Knochen entfernt werdenl.
Jetzt habe ich schon seit längerem Provisoium mit Klammern und Gaumenplatte. Komme damit überhaupt nicht zurecht. Ist zu hart und Gaumenplatte stört.
Nach ca. 7 Stunden nehme ich sie immer raus, weil ich sie nicht mehr aushalte. Jetzt will ich mir ab Juni eine Neue machen lassen. Habe von Valplast gehört. Wäre das was, soll angenehmer zu tragen sein.
Hoffe du kannst mir eventuell zu Material raten, mit dem man besser zurechtkommt.
Im vorraus vielen Dank.
Liebe Grüße
Kuggi

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4. Juni 2013 um 19:55

Gaumenplatte
Guten Abend Herr Crepaz,
danke für ihren Beitrag.
Ich habe heut im Oberkiefer alle Zähne entfernt bekommen. Ich konnte mir nicht ausmalen, wie schlimm dieses Provisorium ist. Ich weiss nicht,wie ich das aushalten soll. Ich bekomme schlecht luft durch diese montröse dicke Gaumenplatte. Ich sagte dem ZA es drückt so sehr, aber er sagte, morgen schaut meine Frau mal nach ob Druckstellen sind. Das verstehe ich nicht, dass er nicht gleich nachsah. Ich habe seit mittag schmerzen, der Eingriff und die Prothese. Ich kann nicht glauben, in der heutigen modernen Zeit, dass einem da noch solche Monsterdinger eingesetzt werden. Warum muss die Gaumenplatte so dick sein?Sie reicht bis zum Rachen hinter, mich würgt es ständig ab. Kann es sein, dass sie zulang ist?
Ich weiss garnicht, wie ich die Nacht überstehen soll, da ich so schlecht luft bekomme und alles drückt.
Ich bin völlig entnervt und bereue jetzt schon, meine Zähne hab ziehen lassen.
Würde mich über eine Antwort freuen.
Vielen Dank.
Lg REBECCA

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