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Wer hat schlechte CHI- Erfahrungen??

27. Januar 2006 um 19:47 Letzte Antwort: 17. Februar 2008 um 14:29

Wer hat ebenso schlechte Erfahrungen mit Chi Haarglättungen gemacht, wie ein anders Mädel, dem die Haare abgebrochen sind nach der Behandlung? Ist das ein Ausnahmefall oder seid ihr auch mit so etwas konfrontiert worden??

Wer hat so etwas schon länger und will Erfahrunen mit mir teilen, bevor ich mich evtl. unglücklich mache?

Gruß!!

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28. Januar 2006 um 14:32

Hallo Pantao!
Ich will keine Panik verbreiten, aber das scheint bei Chi öfters vorzukommen.

Ich war 2001/2002 Austauschhülerin in den USA. Meine Gastschwester hat sich damals die überschulterlangen, chemisch unbehandeldeten (virgin) Haare glätten lassen. Das Ergebnis war katastrophal. Die Haare sind zum Teil an der Kopfhaut abgebrochen, vor allem an den Haaransätzen (Stirn, Ohren) und die gesamte Harrstruktur war auch kaputt.
Wer die Mentalität der Amis kennt, weiß was folgte. Der Frisör wurde verklagt und seine Versicherung musste Schmerzensgeld zahlen, weil das Verfahren nicht sachgerecht angewendet wurde. Einiges von dem Glättzeug muss wohl auf die Kopfhaut gekommen sein und hat da wie ein dauerhaftes Enthaarungsmittel gewirkt. Die Haare sind bis heute nicht vollständig nachgewachsen.
Der Gutachter hat damals gesagt, dass nicht das Chi Transformation System an sich schlecht wäre, sondern die Frisöre in seiner Anwendung zu schlecht geschult würden. Ob das wirklich so ist kann ich als Laie natürlich nicht beurteilen. Ich hoffe doch, dass wir in Deutschland auf unser duales Bildungssystem vertrauen können und die Innungen darauf achten, dass Frisöre ihr Handwerk verstehen (und das Drama weiter unten ein bedauerlicher Einzelfall ist).

Die Chemikalien die bei einer Haarglättung verwendet werden - egal ob du nun auf Chi, Yuko oder Japanische Haarglättungssysteme vertraust - sind echte Hämmer (und, - obwohl das gerne von Frisören behauptet wird, um das Vertrauen der Kundin zu gewinnen, - mit denen bei Dauerwellen nicht unbedingt zu vergleichen). Der Friseur sollte deshalb von Haaren und ihrer sehr unterschiedlichen Beschaffenheit und natürlich von Chemie nicht nur "so 'ne Ahnung" haben, sondern sollte das echt beherrschen.

Das Chi System wird in den Staaten übrigens im Verhältnis zu anderen Glättungsverfahren selten angewendet (obwohl es zu den günstigeren gehört 400-700 $). Viele Frisöre stehen dem - vor allem wegen der schlechten Schulung - kritisch gegenüber und empfehlen, neben den sehr teuren japanischen Haarglättungssystemen (700 $ aufwärts)- man höre und staune - ein deutsches Produkt, nämlich Wella Straight.

Wenn du einigermaßen Englisch kannst, würde ich dir noch diese kanadische Webpage empfehlen:

www.verticalsinhair.com

Dort bekommst du Tipps worauf du vor, während und nach der Behandlung achten musst und erklärt, wie so etwas technisch und chemisch abläuft (sprich: was du deinem Haar antust). Außerdem gibt es da ein tolles in dem man bei Fragen rasch Antwort vom Chef selbst bekommt.

Auf www.hairboutique.com
gibt es ebenfalls ein Forum, das eine eigene Rubrik zum Thema Haarglättung hat (straigt talk).
Und es gibt sogar mit www.hairstraightening.net eine ganze Webpage zum Thema. Hier werden dann verschiedene System verglichen. Außerdem kannst du Bilder sehen, wie so etwas abläuft. (Das Modell sieht unglücklich aus, finde ich .)

Du kannst auch mal "Thermal Reconditioning" (so ist die exakte englische Bezeichnung für chemische Haarglättung) googlen.

Ich selbst will dir weder ab- noch zuraten. Als Frau, die mit spargelglatten Haaren "gesegnet" ist und dreimal im Jahr zur Dauerwelle rennt, kann ich deine Wünsche wohl kaum nachvollziehen. Wäre toll wenn wir den Schopf tauschen könnten, oder?

Ich hoffe, ich habe dir etwas weiter geholfen.

Liebe Grüße
E.

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28. Januar 2006 um 15:23
In Antwort auf zelma_12972464

Hallo Pantao!
Ich will keine Panik verbreiten, aber das scheint bei Chi öfters vorzukommen.

Ich war 2001/2002 Austauschhülerin in den USA. Meine Gastschwester hat sich damals die überschulterlangen, chemisch unbehandeldeten (virgin) Haare glätten lassen. Das Ergebnis war katastrophal. Die Haare sind zum Teil an der Kopfhaut abgebrochen, vor allem an den Haaransätzen (Stirn, Ohren) und die gesamte Harrstruktur war auch kaputt.
Wer die Mentalität der Amis kennt, weiß was folgte. Der Frisör wurde verklagt und seine Versicherung musste Schmerzensgeld zahlen, weil das Verfahren nicht sachgerecht angewendet wurde. Einiges von dem Glättzeug muss wohl auf die Kopfhaut gekommen sein und hat da wie ein dauerhaftes Enthaarungsmittel gewirkt. Die Haare sind bis heute nicht vollständig nachgewachsen.
Der Gutachter hat damals gesagt, dass nicht das Chi Transformation System an sich schlecht wäre, sondern die Frisöre in seiner Anwendung zu schlecht geschult würden. Ob das wirklich so ist kann ich als Laie natürlich nicht beurteilen. Ich hoffe doch, dass wir in Deutschland auf unser duales Bildungssystem vertrauen können und die Innungen darauf achten, dass Frisöre ihr Handwerk verstehen (und das Drama weiter unten ein bedauerlicher Einzelfall ist).

Die Chemikalien die bei einer Haarglättung verwendet werden - egal ob du nun auf Chi, Yuko oder Japanische Haarglättungssysteme vertraust - sind echte Hämmer (und, - obwohl das gerne von Frisören behauptet wird, um das Vertrauen der Kundin zu gewinnen, - mit denen bei Dauerwellen nicht unbedingt zu vergleichen). Der Friseur sollte deshalb von Haaren und ihrer sehr unterschiedlichen Beschaffenheit und natürlich von Chemie nicht nur "so 'ne Ahnung" haben, sondern sollte das echt beherrschen.

Das Chi System wird in den Staaten übrigens im Verhältnis zu anderen Glättungsverfahren selten angewendet (obwohl es zu den günstigeren gehört 400-700 $). Viele Frisöre stehen dem - vor allem wegen der schlechten Schulung - kritisch gegenüber und empfehlen, neben den sehr teuren japanischen Haarglättungssystemen (700 $ aufwärts)- man höre und staune - ein deutsches Produkt, nämlich Wella Straight.

Wenn du einigermaßen Englisch kannst, würde ich dir noch diese kanadische Webpage empfehlen:

www.verticalsinhair.com

Dort bekommst du Tipps worauf du vor, während und nach der Behandlung achten musst und erklärt, wie so etwas technisch und chemisch abläuft (sprich: was du deinem Haar antust). Außerdem gibt es da ein tolles in dem man bei Fragen rasch Antwort vom Chef selbst bekommt.

Auf www.hairboutique.com
gibt es ebenfalls ein Forum, das eine eigene Rubrik zum Thema Haarglättung hat (straigt talk).
Und es gibt sogar mit www.hairstraightening.net eine ganze Webpage zum Thema. Hier werden dann verschiedene System verglichen. Außerdem kannst du Bilder sehen, wie so etwas abläuft. (Das Modell sieht unglücklich aus, finde ich .)

Du kannst auch mal "Thermal Reconditioning" (so ist die exakte englische Bezeichnung für chemische Haarglättung) googlen.

Ich selbst will dir weder ab- noch zuraten. Als Frau, die mit spargelglatten Haaren "gesegnet" ist und dreimal im Jahr zur Dauerwelle rennt, kann ich deine Wünsche wohl kaum nachvollziehen. Wäre toll wenn wir den Schopf tauschen könnten, oder?

Ich hoffe, ich habe dir etwas weiter geholfen.

Liebe Grüße
E.

Liebe Santina,
ich danke dir sehr herzlich für deine Tipps und Aussagen. Das mit Englisch ist kein Thema, ich versuche es auf den Seiten mal- habe schon von "wellastrate"(so wird es geschrieben) gehört, aber ich mag Wella nicht besonders, da z.B. deren Haarfarben im Vergleich mit Loréal in meinen Augen schlecht abschneiden. Auch die Shampoos mag ich nicht.

Ich bin des öfteren in den USA und habe mir schon mal einen Ralaxer in Südafrika gekauft- bisher steht er im Schrank, weil er einfach tatsächlich ein chemischer Hammer ist. Meine Haare sind trotz einiger Colorationen sehr schön und gesund- was ich Paul Mitchel zu verdanken habe.

Nein, tatsächlich mit deinen Dauerwellen kann ich nicht nachvollziehen: denn wie wunderbar gepflegt sieht ein super-sleek-look á la Jennifer Aniston (oder andere) aus! Ich wünsche dir aber weiterhin viel Spass mit den Locken und danke dir erneut für eine so aussagekräftige Message!

Gruß, A-C

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28. Januar 2006 um 19:10
In Antwort auf zelma_12972464

Hallo Pantao!
Ich will keine Panik verbreiten, aber das scheint bei Chi öfters vorzukommen.

Ich war 2001/2002 Austauschhülerin in den USA. Meine Gastschwester hat sich damals die überschulterlangen, chemisch unbehandeldeten (virgin) Haare glätten lassen. Das Ergebnis war katastrophal. Die Haare sind zum Teil an der Kopfhaut abgebrochen, vor allem an den Haaransätzen (Stirn, Ohren) und die gesamte Harrstruktur war auch kaputt.
Wer die Mentalität der Amis kennt, weiß was folgte. Der Frisör wurde verklagt und seine Versicherung musste Schmerzensgeld zahlen, weil das Verfahren nicht sachgerecht angewendet wurde. Einiges von dem Glättzeug muss wohl auf die Kopfhaut gekommen sein und hat da wie ein dauerhaftes Enthaarungsmittel gewirkt. Die Haare sind bis heute nicht vollständig nachgewachsen.
Der Gutachter hat damals gesagt, dass nicht das Chi Transformation System an sich schlecht wäre, sondern die Frisöre in seiner Anwendung zu schlecht geschult würden. Ob das wirklich so ist kann ich als Laie natürlich nicht beurteilen. Ich hoffe doch, dass wir in Deutschland auf unser duales Bildungssystem vertrauen können und die Innungen darauf achten, dass Frisöre ihr Handwerk verstehen (und das Drama weiter unten ein bedauerlicher Einzelfall ist).

Die Chemikalien die bei einer Haarglättung verwendet werden - egal ob du nun auf Chi, Yuko oder Japanische Haarglättungssysteme vertraust - sind echte Hämmer (und, - obwohl das gerne von Frisören behauptet wird, um das Vertrauen der Kundin zu gewinnen, - mit denen bei Dauerwellen nicht unbedingt zu vergleichen). Der Friseur sollte deshalb von Haaren und ihrer sehr unterschiedlichen Beschaffenheit und natürlich von Chemie nicht nur "so 'ne Ahnung" haben, sondern sollte das echt beherrschen.

Das Chi System wird in den Staaten übrigens im Verhältnis zu anderen Glättungsverfahren selten angewendet (obwohl es zu den günstigeren gehört 400-700 $). Viele Frisöre stehen dem - vor allem wegen der schlechten Schulung - kritisch gegenüber und empfehlen, neben den sehr teuren japanischen Haarglättungssystemen (700 $ aufwärts)- man höre und staune - ein deutsches Produkt, nämlich Wella Straight.

Wenn du einigermaßen Englisch kannst, würde ich dir noch diese kanadische Webpage empfehlen:

www.verticalsinhair.com

Dort bekommst du Tipps worauf du vor, während und nach der Behandlung achten musst und erklärt, wie so etwas technisch und chemisch abläuft (sprich: was du deinem Haar antust). Außerdem gibt es da ein tolles in dem man bei Fragen rasch Antwort vom Chef selbst bekommt.

Auf www.hairboutique.com
gibt es ebenfalls ein Forum, das eine eigene Rubrik zum Thema Haarglättung hat (straigt talk).
Und es gibt sogar mit www.hairstraightening.net eine ganze Webpage zum Thema. Hier werden dann verschiedene System verglichen. Außerdem kannst du Bilder sehen, wie so etwas abläuft. (Das Modell sieht unglücklich aus, finde ich .)

Du kannst auch mal "Thermal Reconditioning" (so ist die exakte englische Bezeichnung für chemische Haarglättung) googlen.

Ich selbst will dir weder ab- noch zuraten. Als Frau, die mit spargelglatten Haaren "gesegnet" ist und dreimal im Jahr zur Dauerwelle rennt, kann ich deine Wünsche wohl kaum nachvollziehen. Wäre toll wenn wir den Schopf tauschen könnten, oder?

Ich hoffe, ich habe dir etwas weiter geholfen.

Liebe Grüße
E.

Also
von wellastrate habe ich ja auch schon des öfteren gehört, aber das ist so günstig dass ich ja fast nicht glauben kann, dass das was gescheites ist und ich hab auch schon des öfteren gehört, dass es nicht ( wie versprochen ) dauerhaft hällt.

Und wegen CHI, ich dachte immer das wäre nicht chemisch, sondern das wär irgendwas anderes drin?
Bin ja jetzt schon etwas verunsichert, hatte nämlich vor mir nen Termin in Freiburg geben zulassen, um meine Haare mit CHI zu glätten, weil ich sonst nur positiv hier im Forum darüber erfahren habe.

Grüße

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17. Februar 2008 um 14:29

Hi..
Ich hatte mir auch vor ein paar Jahren die Haare mit Chi glätten lassen.. Erst wars toll und dann sind die Haare immer dünner und kaputter geworden.. Sahen aus wie abgefressen und musste ca. 15-20!!cm abschneiden lassen.. War schrecklich.. Hab bis heute noch net wieder meine richtige Haarlänge, weil sie immer wieder abgebrochen sind und auch teilweise am Ansatz.. Würd das nie wieder machen..
Die Haarglättung mit Schwarzkopf dagegen war super.. Hab mir bei Schwarzkopf direkt einen Salon empfehlen lassen und bin dafür ca. 60km gefahren.. Aber echt toll.. Das is jetzt fast 1 Jahr her und meine Haare sind nicht abgebrochen und sehn auch noch gut aus

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