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Warum rasieren?

11. Juli 2014 um 22:42 Letzte Antwort: 20. Juli 2014 um 5:04

Hi, ich bin 15 weiblich und würde gerne wissen warum sich alle Mädchen die Achsel und Schamhaare abrasieren? Ich kann das überhaupt nicht verstehen, ich hab mit 8 Jahren Achsel und Schamhaare bekommen und mich seitdem nie rasiert, ich finde es nicht nur unnötig und zeiverschwendung mich zu rasieren sondern komme mir mit achsel und schamhaaren auch wesentlich erwachsener vor. Bis jetzt habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht aber jetzt beginnen sich immer mehr Mädchen in meiner Klasse zu rasieren und finden meine Achselhaare und Schamhaare die aus dem Bikini gucken "ekelig"! Das kann doch nicht ernst gemeint sein, wie können haare ekelig sein, ich rasier mir doch auch keine Glatze. Also warum rasiert ihr euch? Was ist an Achselhaaren oder Schamhaaren ekelig? Findet ihr echt dass es rasiert besser aussieht? Also ich würde mich da wie ein Baby fühlen...
Lg und danke für eure Meinung, Carolina

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12. Juli 2014 um 13:01

Hey
Ich rasiere mich auch nicht viel.
Warum man sich die Schamhaare weg rasiert verstehe ich auch nicht.
Ich habe sie wenn nur etwas getrimmt, z.B. wenn ich schwimmen gegangen bin.
Das letzte mal ist nun schon fast ein Jahr her.
Sonst lass' ich sie immer ganz.
Einmal habe ich mir meiner Meinung nach zu viel abgeschnitten.
Ich fühlte mich, wie du sagst, wie ein Baby und gar nicht wohl.
Ich war froh, als sie wieder länger waren.

Zu den Achselhaaren kann ich nur sagen, dass ich mich lange Zeit dafür sehr geschämt habe.
Ich habe sie schon öfters weg rasiert, vor allem im Sommer oder wenn ich schwimmen ging.
Ansonsten habe ich sie immer wachsen lassen.
Mich stört das nicht Haare unter den Armen zu haben, solange ich sie verdecken kann.

Das ist mein Problem.
Solange ich sie verdecken kann, lasse ich die Haare dran.
Ich hoffe ich lerne, mich nicht mehr so stark für meine Haare zu schämen.

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12. Juli 2014 um 15:05

...
Ich find glyzines Einstellung ziemlich daneben. Mit einem Menschen nicht unbefangen reden können, weil er im Bikinibereich Haare hat? Und deshalb soll der andere sich rasieren? Geht's denn noch??

Respekt bedeutet auch, den Körper anderer Menschen achten zu könne. Respekt bedeutet NICHT, sich gegen seinen eigenen Körper zu richten, um dem kranken Ästhetikempfinden macher Leute zu entsprechen.

Das mit den Achselhaaren find ich auch etwas übertrieben. Wer nicht müffeln will, muss sich halt regelmäßig waschen. Und neben dem Schweißgeruch hat jeder Mensch auch einen individuellen Körperduft, der z.B. bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle spielt. Das hat nicht das geringste mit mangelnder Hygiene zu tun. Und wer mit diesem Duft ein Problem hat, hat letztendlich ein Problem mit der Tatsache, dass er ein Mensch ist...

Zudem kommt, dass das Rasieren der Achselhaare das Brustkrebsrisiko deutlich erhöht. Inzwischen bekommt ungefähr jede 7. Frau in unserer Gesellschaft Brustkrebs.

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13. Juli 2014 um 14:00
In Antwort auf bblubb123

...
Ich find glyzines Einstellung ziemlich daneben. Mit einem Menschen nicht unbefangen reden können, weil er im Bikinibereich Haare hat? Und deshalb soll der andere sich rasieren? Geht's denn noch??

Respekt bedeutet auch, den Körper anderer Menschen achten zu könne. Respekt bedeutet NICHT, sich gegen seinen eigenen Körper zu richten, um dem kranken Ästhetikempfinden macher Leute zu entsprechen.

Das mit den Achselhaaren find ich auch etwas übertrieben. Wer nicht müffeln will, muss sich halt regelmäßig waschen. Und neben dem Schweißgeruch hat jeder Mensch auch einen individuellen Körperduft, der z.B. bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle spielt. Das hat nicht das geringste mit mangelnder Hygiene zu tun. Und wer mit diesem Duft ein Problem hat, hat letztendlich ein Problem mit der Tatsache, dass er ein Mensch ist...

Zudem kommt, dass das Rasieren der Achselhaare das Brustkrebsrisiko deutlich erhöht. Inzwischen bekommt ungefähr jede 7. Frau in unserer Gesellschaft Brustkrebs.

Brustkrebs
Jede 7. Frau wären über 2 Millionen Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland. Tatsächlich sind es ca. 72.000, also ca. 2%, also jeder 50. Frau.
Und woher der Zusammenhang mit der Haarrasur liegen soll, müsstest Du auch nochmal erläutern

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13. Juli 2014 um 19:55
In Antwort auf avice_12124466

Brustkrebs
Jede 7. Frau wären über 2 Millionen Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland. Tatsächlich sind es ca. 72.000, also ca. 2%, also jeder 50. Frau.
Und woher der Zusammenhang mit der Haarrasur liegen soll, müsstest Du auch nochmal erläutern

Brustkrebs
Ich kann deine Berechnung nicht nachvollziehen. Ich hab auch von dem BrustkrebsRISIKO geschrieben und nicht von einer BrustkrebsRATE. Das Risiko besteht ein ganzes Leben lang. Und auf die Lebenserwartung hochgelegen kommt auch deine Zahl relativ gut an das von mir genannte Maß heran: Jede 7. Frau bekommt im Laufe ihres LEBENS Brustkrebs. Dabei sind langsam wirkende Einflussfaktoren, die auf gesellschaftlicher Ebene noch nicht ihren vollen Effekt entwickelt haben (z.B. Umweltgifte und Hormonpräparate - Die Pille ist ja nachweislich kreberregend und wird erst seit einige Jahren so massiv verschrieben) noch nicht eingerechnet, sie können langfristig noch zu einem zusätzlichen Anstieg führen!

Das Risiko steigt dadurch, dass Drüsen gereizt und beschädigt werden, über die der Körper Giftstoffe ausscheidet. Diese verbleiben dann im Körper, sammeln sich dort an und können Zellschäden auslösen. Brustkrebs taucht ja auch häufig in Richtung zu den Achseln hin auf, wenn ich richtig informiert bin.

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13. Juli 2014 um 19:58
In Antwort auf bblubb123

Brustkrebs
Ich kann deine Berechnung nicht nachvollziehen. Ich hab auch von dem BrustkrebsRISIKO geschrieben und nicht von einer BrustkrebsRATE. Das Risiko besteht ein ganzes Leben lang. Und auf die Lebenserwartung hochgelegen kommt auch deine Zahl relativ gut an das von mir genannte Maß heran: Jede 7. Frau bekommt im Laufe ihres LEBENS Brustkrebs. Dabei sind langsam wirkende Einflussfaktoren, die auf gesellschaftlicher Ebene noch nicht ihren vollen Effekt entwickelt haben (z.B. Umweltgifte und Hormonpräparate - Die Pille ist ja nachweislich kreberregend und wird erst seit einige Jahren so massiv verschrieben) noch nicht eingerechnet, sie können langfristig noch zu einem zusätzlichen Anstieg führen!

Das Risiko steigt dadurch, dass Drüsen gereizt und beschädigt werden, über die der Körper Giftstoffe ausscheidet. Diese verbleiben dann im Körper, sammeln sich dort an und können Zellschäden auslösen. Brustkrebs taucht ja auch häufig in Richtung zu den Achseln hin auf, wenn ich richtig informiert bin.

...
Sorgt für die Tippfehler, blöde Autokorrektur... sollte z.B. hochgerechnet statt hochgelegen heißen.

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14. Juli 2014 um 9:12
In Antwort auf bblubb123

Brustkrebs
Ich kann deine Berechnung nicht nachvollziehen. Ich hab auch von dem BrustkrebsRISIKO geschrieben und nicht von einer BrustkrebsRATE. Das Risiko besteht ein ganzes Leben lang. Und auf die Lebenserwartung hochgelegen kommt auch deine Zahl relativ gut an das von mir genannte Maß heran: Jede 7. Frau bekommt im Laufe ihres LEBENS Brustkrebs. Dabei sind langsam wirkende Einflussfaktoren, die auf gesellschaftlicher Ebene noch nicht ihren vollen Effekt entwickelt haben (z.B. Umweltgifte und Hormonpräparate - Die Pille ist ja nachweislich kreberregend und wird erst seit einige Jahren so massiv verschrieben) noch nicht eingerechnet, sie können langfristig noch zu einem zusätzlichen Anstieg führen!

Das Risiko steigt dadurch, dass Drüsen gereizt und beschädigt werden, über die der Körper Giftstoffe ausscheidet. Diese verbleiben dann im Körper, sammeln sich dort an und können Zellschäden auslösen. Brustkrebs taucht ja auch häufig in Richtung zu den Achseln hin auf, wenn ich richtig informiert bin.

Umgekehrt ist der weg
Dass bei Brustkrebsooerationen die Lymphknoten an den Achseln entfernt werden, liegt daran, dass methastasierende Krebszellen bevorzugt über die Lymphbahnen von der Brust zu den Knoten wandern und dort weiter wachsen. Der Krebs hat seine Ursache nicht dort.
Schadstoffe scheidet der Körper auch nicht über die Schweißdrüsen aus, dazu gibts Leber und Niere. Die Schweißdrüsen liegen viel zu hoch in der Hautstruktur, als dass sie eine Filterfunktion wahrnehmen könnten.

Ansonsten verstehe ich Deine Aussage nicht recht. Wieso kriegt jede 7. Frau Brustkrebs, wenn es nur 72.000 Neuerkrankungen gibt? Von alleine heilen tut der jedenfalls nicht...

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14. Juli 2014 um 15:19

Ich finds rasiert schön & praktisch
Hallo Carolina,

ich bin auch eine Verfechterin glatter Haut - vielleicht sogar etwas extrem da ich nicht nur meine Bikinizone und meine Achseln und die Beine sondern auch meine Arme glatt halte.

Warum ?
Zum einen finde ich es einfach schön - sowohl von der Optik als auch vom Gefühl her einfach nur glatte Haut zu spüren und zu sehen.
Zum anderen finde ich es gerade an den Achseln und im Intimbereich auch praktisch & hygenischer - ich muss es nicht unbedingt haben, dass Schweiß und andere Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen sich in den Körperhärchen verfangen und so weiter... *schauder*

Es ist übrigens auch keine ganz neumodische Erscheinung...
Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Halawa
http://de.wikipedia.org/wiki/Schamhaarentfernung#Geschichte

lg

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15. Juli 2014 um 21:29
In Antwort auf avice_12124466

Umgekehrt ist der weg
Dass bei Brustkrebsooerationen die Lymphknoten an den Achseln entfernt werden, liegt daran, dass methastasierende Krebszellen bevorzugt über die Lymphbahnen von der Brust zu den Knoten wandern und dort weiter wachsen. Der Krebs hat seine Ursache nicht dort.
Schadstoffe scheidet der Körper auch nicht über die Schweißdrüsen aus, dazu gibts Leber und Niere. Die Schweißdrüsen liegen viel zu hoch in der Hautstruktur, als dass sie eine Filterfunktion wahrnehmen könnten.

Ansonsten verstehe ich Deine Aussage nicht recht. Wieso kriegt jede 7. Frau Brustkrebs, wenn es nur 72.000 Neuerkrankungen gibt? Von alleine heilen tut der jedenfalls nicht...

Brustkrebsrisiko
Wenn bereits die Krebszellen zu den Achseln hin wandern zeigt das doch auch, dass hier gewisse Bewegungen im Körper vorhanden sind. Und Giftstoffe können sich auch in der Lymphflüssigkeit befinden - die kommt eben nicht mal schnell an der Niere vorbei. Wobei ich auf den Kommentar, dass Brustkrebs vermehrt in Richtung zu den Achseln auftritt und dies etwas aussagt, auch gerne zurücknehme - das war nur eine Schlussfolgerung meinerseits. Bestehen bleibt jedoch meine Aussage, dass das Rasieren der Achselhaare mit dem Anstieg des Brustkrebsrisikos in Verbindung steht.

Zum Brustkrebsrisiko:

Du schreibst 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland.
Lebenserwartung eines im Jare 2000 geborenen Mädchens in Deutschland: knapp über 81 Jahre

Das bedeutet der Annahme, dass es jedes Jahr konstant 72.000 Neuerkrankungen gibt, dass es im Leben einer durchschnittlichen Frau, die im Jahr 2000 geboren wurde, 72.000 * 81 = 5.832.000 Brustkrebsneuerkrankungen gibt.

Ungefähre Anzahl der weiblichen Bevölkerung in Deutschland, zu der die 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Relation zu setzen sind: 40.000.000

5.832.000 Brustkrebsneuerkrankungen während eines Lebenszyklus (81 Jahre) bei einer konstant angenommenen Bevölkerung von 40.000.000 Frauen ergibt also einen Prozentsatz von rund 14,6% der weiblichen Bevölkerung, die im Laufe eines Lebens Brustkrebs bekommt. Und das ist rund jede 7. Frau (jede 6,86. Frau).

Wie gesagt, noch nicht eingerechnet sind Faktoren, die erst in der Zukunft ihre Auswirkungen zeigen, sowie eine steigende Lebenserwartung. Und da deine Zahl die Neuerkrankungen sind, fallen auch keine Rückfälle von bereits betroffenen Frauen unter diese Berechnung.

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15. Juli 2014 um 23:47
In Antwort auf bblubb123

Brustkrebsrisiko
Wenn bereits die Krebszellen zu den Achseln hin wandern zeigt das doch auch, dass hier gewisse Bewegungen im Körper vorhanden sind. Und Giftstoffe können sich auch in der Lymphflüssigkeit befinden - die kommt eben nicht mal schnell an der Niere vorbei. Wobei ich auf den Kommentar, dass Brustkrebs vermehrt in Richtung zu den Achseln auftritt und dies etwas aussagt, auch gerne zurücknehme - das war nur eine Schlussfolgerung meinerseits. Bestehen bleibt jedoch meine Aussage, dass das Rasieren der Achselhaare mit dem Anstieg des Brustkrebsrisikos in Verbindung steht.

Zum Brustkrebsrisiko:

Du schreibst 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland.
Lebenserwartung eines im Jare 2000 geborenen Mädchens in Deutschland: knapp über 81 Jahre

Das bedeutet der Annahme, dass es jedes Jahr konstant 72.000 Neuerkrankungen gibt, dass es im Leben einer durchschnittlichen Frau, die im Jahr 2000 geboren wurde, 72.000 * 81 = 5.832.000 Brustkrebsneuerkrankungen gibt.

Ungefähre Anzahl der weiblichen Bevölkerung in Deutschland, zu der die 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Relation zu setzen sind: 40.000.000

5.832.000 Brustkrebsneuerkrankungen während eines Lebenszyklus (81 Jahre) bei einer konstant angenommenen Bevölkerung von 40.000.000 Frauen ergibt also einen Prozentsatz von rund 14,6% der weiblichen Bevölkerung, die im Laufe eines Lebens Brustkrebs bekommt. Und das ist rund jede 7. Frau (jede 6,86. Frau).

Wie gesagt, noch nicht eingerechnet sind Faktoren, die erst in der Zukunft ihre Auswirkungen zeigen, sowie eine steigende Lebenserwartung. Und da deine Zahl die Neuerkrankungen sind, fallen auch keine Rückfälle von bereits betroffenen Frauen unter diese Berechnung.

Teilweise rechenfehler
Auch wenn du grundsätzlich recht hast - Wikipedia schreibt von jeder 8. bis 10. Frau, die im Laufe des Lebens erkranke, hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen:

Wenn Du die Zahl der Fälle hochmultiplizierst auf 80 Jahre, dann musst Du auch die Zahl der Frauen hochrechnen, denn: Im Laufe dieser 80 Jahre leben ja nicht nur 40 Millionen Frauen in Deutschland.
Die Gesamtzahl, der Einfachheit halber mal für die Jahre 1930 bis 2010 gerechnet, ergibt sich aus:
Zahl der Frauen im Jahr 1930
geborene Mädchen 1931
geborene Mädchen 1932
...
geborene Mädchen 2010

Aktuell werden pro Jahr ca. 340.000 Mädchen geboren, 1991 waren es noch 420.000.
Wenn man es also mal ganz grob überschlägt, haben seit 1930 ungefähr doppelt so viele Frauen gelebt, wie zu einem spezifischen Zeitpunkt während dieses Zeitraumes.
Damit sinkt das Risiko gegenüber Deiner Rechnung nochmal.

Dennoch halte ich die Annahme, dass Rasur das Krebsrisiko erhöhe, für abenteuerlich. Dann müsste auch Intimrasur beim Kerl zu Hoden- oder Prostatakrebs führen. Vor allen Dingen - wenns um den Transport von Schadstoffen geht (wie kommen die in den Körper, außer übers Blut?) - würden andere Dinge wie z.B. mechanische Einwirkungen eher ins Gewicht fallen. Dass aber Massage oder Lymphdrainage das Krebsrisiko anheben würden, hat noch nie jemand ernsthaft behauptet
Eher macht Onanie taub

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20. Juli 2014 um 5:04
In Antwort auf avice_12124466

Teilweise rechenfehler
Auch wenn du grundsätzlich recht hast - Wikipedia schreibt von jeder 8. bis 10. Frau, die im Laufe des Lebens erkranke, hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen:

Wenn Du die Zahl der Fälle hochmultiplizierst auf 80 Jahre, dann musst Du auch die Zahl der Frauen hochrechnen, denn: Im Laufe dieser 80 Jahre leben ja nicht nur 40 Millionen Frauen in Deutschland.
Die Gesamtzahl, der Einfachheit halber mal für die Jahre 1930 bis 2010 gerechnet, ergibt sich aus:
Zahl der Frauen im Jahr 1930
geborene Mädchen 1931
geborene Mädchen 1932
...
geborene Mädchen 2010

Aktuell werden pro Jahr ca. 340.000 Mädchen geboren, 1991 waren es noch 420.000.
Wenn man es also mal ganz grob überschlägt, haben seit 1930 ungefähr doppelt so viele Frauen gelebt, wie zu einem spezifischen Zeitpunkt während dieses Zeitraumes.
Damit sinkt das Risiko gegenüber Deiner Rechnung nochmal.

Dennoch halte ich die Annahme, dass Rasur das Krebsrisiko erhöhe, für abenteuerlich. Dann müsste auch Intimrasur beim Kerl zu Hoden- oder Prostatakrebs führen. Vor allen Dingen - wenns um den Transport von Schadstoffen geht (wie kommen die in den Körper, außer übers Blut?) - würden andere Dinge wie z.B. mechanische Einwirkungen eher ins Gewicht fallen. Dass aber Massage oder Lymphdrainage das Krebsrisiko anheben würden, hat noch nie jemand ernsthaft behauptet
Eher macht Onanie taub

Nicht nachvollziehbar...
Von Statistik und Stochastik scheinst du offensichtlich keine Ahnung zu haben. Die Neuerkrankungen beziehen sich nur auf ein einziges Jahr - und dazu in Relation stehen auch nur die Anzahl der lebenden Frauen in diesem konkreten Jahr.

Klar kann man die Risiken auch noch nach Alter analysieren - da bräuchte man die Neuerkrankungen aufgeschlüsselt nach Altersklassen, und dann könnte man das ganze ein bisschen genauer ausrechnen. Und anhand der vergangenen Entwicklung könnte man mit verschiedenen mathematischen Modellen Projektionen für die zukünftige Entwicklung berechnen und über eine Integration dann wieder das durchschnittliche Gesamtrisiko für eine Frau berechnen.

Wenn du mit der Wikipedia als Quelle kommst sagt das auch einiges über deinen persönlichen Wissensstand aus. Die Wikipedia gilt in wissenschaftlichen Arbeiten nicht als vertrauenswürdige Quelle/Referenz. Und was du für abenteuerlich hälst oder "glaubst" ist letztendlich deine persönliche, subjektive Meinung. Die steht dir natürlich zu, hat aber keinen Anspruch auf objektive Richtigkeit. und zum Glück leben wir nicht in einer Welt, wo sich die Realität dann ändert, wenn jemand seine Meinung besonders wichtig nimmt

Dass die Rasur im Intimbereich bei Frauen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöht ist ausreichend belegt, auch die Auswirkungen auf Infektionen und Pilze. Und es besteht ein rubustes Modell über die Auswirkungen auf den Körper, das diese Beobachtungen erklärt und bisher noch nicht widerlegt werden konnte. Dass sich bei Männern das Risiko in dem Vereich nicht derart erhöht wie bei Frauen liegt schlichtweg daran, dass ihre Anatomis anders aufgebaut ist und Krankheitserreger nur sehr viel schwieriger in den männlichen Körper eindringen können.

Und was die Schadstoffe angeht: Die entstehen beim Stoffwechsel oder werden durch das Verdauungssystem, die Lunge oder die Haut aufgenommen. Wie gesagt, wirkiches Fachwissen über den Körper scheinst du nicht zu haben, stattdessen baust du dir mit Teilwissen irgendwelche Erklärungen zusammen, warum dies oder das nicht sein könne... aber ja, auch für das gibt es Erklärungen: Es ist eine typische Funktionsweise des Gehirns, unangenehme Aspekte die man nicht wahrhaben will so lange auszublenden, bis es nicht mehr anders geht und eine Konfrontation unausweichlich bevorsteht. Deshalb ist auch unsere Politik in einem so erbärmlichen Zustand... oder die Umwelt in manchen als fortschrittlich geltenden Ländern... unterschätze niemals das Ego der Menschen

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