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War heute beim Chirurgen wg. Brustverkleinerung...meinte ich muss 20 kg abnehmen

11. Mai 2009 um 15:56

Wer hat da Erfahrung? Ich wiege bei einer Köpergröße von 1,68 92kg. Ich habe BH-Größe 90 D.

Ich bin seit ca. 6 Jahren übergewichtig. Vorher habe ich 64 kg gewogen und hatte Körbchengröße 80 B.

Ich habe zwei Kinder (8 und 2,5) und gestillt habe ich auch. Ich bin schon 37 Jahre alt. Meine Haut zieht sich nicht mehr zurück. Meine Brüste hängen mir fast bis zum Bauchnabel Aber das Aussehen ist zweitrangig. Ich habe Starke Rückenschmerzen, die Träger schneiden fruchtbar ein und ich habe ständig Nacken und Kopfschmerzen. Ich nehme fast täglich Paracetamol wg. Kopfweh. Ich habe in den letzen Jahren mehrmals Massage und Krankengymnastik verschrieben bekommen. Ich war bei meinem Hausarzt, beim Frauenarzt, beim Orthopäden und auch beim Hautarzt, weil ich zwischen und unter den Brüsten so sehr schwitze und es furchtbar stinkt, obwohl ich jeden Tag dusche.

Ich möchte gerne eine Brustverkleinerung. Mir fehlt aber das Geld. Bei den aufgelisteten Beschwerden, dachte ich die Krankenkasse würde es übernehmen. Aber mein Hausarzt ist mir da überhaupt nicht behilflich. Ich muss den Antrag selbst stellen. Die KK riet mir soviele Atteste wie möglich einzureichen. Mein Hausarzt schrieb dann 3 Sätze. Der Orthopäde wollte erst ein Attest schreiben, wenn ich beim Plast.Chirurg war. Also bin ich heute auch da hin.

Und der sagte mir nach 3 Minuten, ich müsse bis 75 kg runter, vorher läuft da garnichts. Aber ich habe auch schon gelesen, dass es ein Gerichtsurteil gab, bei dem entschieden wurde, dass man nicht abnehmen muss für eine Brustverkleinerung.

Ich komme nicht mal bis zum Medizinischen Dienst. Der Chirurg hat sich geweigert mir ein Atttest zu schreiben. Das Krankenhaus hätte Richtlinien. Und nach diesen Richtlinien müsste ich 20 kg abnehmen. Ich könnte heulen!!!

Das dauert mind. 1 Jahr. So schnell wird man doch keine 20 kg los. Und dann wird die Haut noch mehr erschlaffen, und die Brüste hängen dann bis zu den Knien. Und da wird erst recht nicht auf KK-Kosten operiert, weil es dann ein ästhätischer Aspekt ist.

Ich bin am verzweifeln. Wer kann mir mit Tipps helfen? Wer hat trotz Übergewicht eine Brustverkleinerung bezahlt bekommen? Welchen Weg muss ich gehen? Meine Ärzte lassen mich im Regen stehen. Ich habe echt keinen Schimmer mehr, wie ich vorgehen soll. Ich fand es heute echt mies bei diesem Chirurg. Wer hat sich die Brustverkleinerung im Marienhospital in Stuttgart machen lassen? Bitte schreibt mir eure Erfahrungen.

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11. Mai 2009 um 20:14

....
Hallo,

ich kann Deine Enttäuschung gut verstehen. Nun ist es aber so, dass Freuen, die übergewichtig sind, meist auch mehr Busen haben.
Die Haut wird sich vermutlich tatsächlich nicht mehr zurück ziehen. Allerdings ist es mehr als legitim, dass die Kasse nur im Falle
einer Gewichtsreduktion die Kosten übernimmt - denn erst dann ist das Risiko für andere, schwerwiegende Erkrankungen gemindert - und genau darauf stützen sich die KK bei einer positiven Antwort.

Aus meiner Sicht absolut gerechtfertigt.

Selbstverständlich kannst Du Deinen Busen vorher verkleinern und straffen lassen - aber ...die Kasse zahlt es in diesem Fall vermutlich nicht und eigentlich....auch mit Recht nicht.

Ich bin übigens in einer sehr ärgerlichen Lage und müsste mich noch mehr über die KK ärgern:

Ich möchte nach zwei Schwangerschaften und hängender Hautschürze am Bauch eine Bauchdeckenplastik.
Sehr viele Frauen, die sehr viel abgenommen haben und jahrelang adipös waren, bekommen nach einer Gewichtsreduktion die OP bezahlt - ich nicht, weil ich NIE übergewichtig war. Eigentlich unfair....wie ich finde. Man wird noch "bestraft" wenn man ein Leben lang schlank war.

Unter Anderem vor diesem Hintergrund ist es umso legitimer, wenn Du erst abnehmen musst - nicht böse sein.....aber immerhin hast Du
Aussichten auf Kostenübernahme.

Ich darf die knappen 11.000 Euro nun selbst zahlen.

Liebe Grüße, ganz ganz viel Erfolg für die OP

H.

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12. Mai 2009 um 8:08
In Antwort auf salha_12727846

....
Hallo,

ich kann Deine Enttäuschung gut verstehen. Nun ist es aber so, dass Freuen, die übergewichtig sind, meist auch mehr Busen haben.
Die Haut wird sich vermutlich tatsächlich nicht mehr zurück ziehen. Allerdings ist es mehr als legitim, dass die Kasse nur im Falle
einer Gewichtsreduktion die Kosten übernimmt - denn erst dann ist das Risiko für andere, schwerwiegende Erkrankungen gemindert - und genau darauf stützen sich die KK bei einer positiven Antwort.

Aus meiner Sicht absolut gerechtfertigt.

Selbstverständlich kannst Du Deinen Busen vorher verkleinern und straffen lassen - aber ...die Kasse zahlt es in diesem Fall vermutlich nicht und eigentlich....auch mit Recht nicht.

Ich bin übigens in einer sehr ärgerlichen Lage und müsste mich noch mehr über die KK ärgern:

Ich möchte nach zwei Schwangerschaften und hängender Hautschürze am Bauch eine Bauchdeckenplastik.
Sehr viele Frauen, die sehr viel abgenommen haben und jahrelang adipös waren, bekommen nach einer Gewichtsreduktion die OP bezahlt - ich nicht, weil ich NIE übergewichtig war. Eigentlich unfair....wie ich finde. Man wird noch "bestraft" wenn man ein Leben lang schlank war.

Unter Anderem vor diesem Hintergrund ist es umso legitimer, wenn Du erst abnehmen musst - nicht böse sein.....aber immerhin hast Du
Aussichten auf Kostenübernahme.

Ich darf die knappen 11.000 Euro nun selbst zahlen.

Liebe Grüße, ganz ganz viel Erfolg für die OP

H.

Danke für die Antwort
Du meinst also, weil ich zu dick bin habe ich nunmal größere Brüste. Könnte ja sein. Fakt ist, dass ich dadurch erhebliche gesundheitliche Probleme habe, wie ich auch in meinem Beitrag geschildert habe. Es geht ja nicht ums Aussehen (was bei einer Bauchdeckenplastik der Fall ist, übrigens wusste ich nicht, dass die KK so einen Angriff auch bezahlt, da es ja hier nur ums Aussehen geht, oder?)

Ich habe Schmerzen, auch wenn mein Hintern und meine Schenkel ziemlich breit sind, heißt es nicht, dass meine Wirbelsäule und meine Schulterblätter nicht darunter zu leiden haben. Deswegen verstehe ich es nicht.

Es tut mir Leid, dass sie so viel Geld für die OP wollen, die Du brauchst. Meine Schürze (zwei Schwangerschaften und Haut dehnte sich bei einem Körpergewicht von ca. 62,63 kg bis letzte Entbindung 106 kg) ist bestimmt viel schlimmer. Aber dass mir in diesem Fall die KK die Kosten übernehmen sollte, wäre ich gar nicht gekommen, weil es ja einfach nur ekelig aussieht.

Nun ja, ich werde mal weiter recherchieren und wenn es garnicht anders geht werde ich es riskieren und direkt zum medizischen Dienst gehen, ohne irgendwelche Atteste. Wenigstens kann ich mich da so richtig auskotzen, falls sie doch ablehnen sollten. Ich finde es nicht fair.

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12. Mai 2009 um 20:37
In Antwort auf salha_12727846

....
Hallo,

ich kann Deine Enttäuschung gut verstehen. Nun ist es aber so, dass Freuen, die übergewichtig sind, meist auch mehr Busen haben.
Die Haut wird sich vermutlich tatsächlich nicht mehr zurück ziehen. Allerdings ist es mehr als legitim, dass die Kasse nur im Falle
einer Gewichtsreduktion die Kosten übernimmt - denn erst dann ist das Risiko für andere, schwerwiegende Erkrankungen gemindert - und genau darauf stützen sich die KK bei einer positiven Antwort.

Aus meiner Sicht absolut gerechtfertigt.

Selbstverständlich kannst Du Deinen Busen vorher verkleinern und straffen lassen - aber ...die Kasse zahlt es in diesem Fall vermutlich nicht und eigentlich....auch mit Recht nicht.

Ich bin übigens in einer sehr ärgerlichen Lage und müsste mich noch mehr über die KK ärgern:

Ich möchte nach zwei Schwangerschaften und hängender Hautschürze am Bauch eine Bauchdeckenplastik.
Sehr viele Frauen, die sehr viel abgenommen haben und jahrelang adipös waren, bekommen nach einer Gewichtsreduktion die OP bezahlt - ich nicht, weil ich NIE übergewichtig war. Eigentlich unfair....wie ich finde. Man wird noch "bestraft" wenn man ein Leben lang schlank war.

Unter Anderem vor diesem Hintergrund ist es umso legitimer, wenn Du erst abnehmen musst - nicht böse sein.....aber immerhin hast Du
Aussichten auf Kostenübernahme.

Ich darf die knappen 11.000 Euro nun selbst zahlen.

Liebe Grüße, ganz ganz viel Erfolg für die OP

H.

11.000 ???????
Habe ich da richtig gelesen, dass Deine Bauch-OP 11.000 kosten soll? Ich gehe ja von Kosten von bis zu 7.000 aus. Wie kommen denn die 11.000 zu Stande. Oder liegt es daran, dass Du so einen schnellen Termin bei der "Bauch-Korefäe" bekommen hast. Diese hohen Kosten sind ja ein echter Schock für mich. Na dann bin ich mal gespannt, was mich in meinem Beratungsgesprächen da erwarten wird.

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13. Mai 2009 um 10:56

Kassengenemigung - Gewichtsabnahme
Ich find es nur bedingt gerechtfertigt, dass sie Kasse es nicht bezahlt.
Sie geben teilweise für ganz andere Dinge, und für Leute Geld aus, die sich Diverses von den Kassen bezahlen lassen, obwohl sie es sich selber leisten könten!
Bedenkt, das die Brust sich dabei verkleinert, und die meisten Kassen nur- sagte man mir- ab einer bestimten Größe-E glaube ich- bezahlen.
So abgenommen, kleinere- Brust, keine Genehmigung.

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10. August 2009 um 13:45
In Antwort auf nora_12531209

Danke für die Antwort
Du meinst also, weil ich zu dick bin habe ich nunmal größere Brüste. Könnte ja sein. Fakt ist, dass ich dadurch erhebliche gesundheitliche Probleme habe, wie ich auch in meinem Beitrag geschildert habe. Es geht ja nicht ums Aussehen (was bei einer Bauchdeckenplastik der Fall ist, übrigens wusste ich nicht, dass die KK so einen Angriff auch bezahlt, da es ja hier nur ums Aussehen geht, oder?)

Ich habe Schmerzen, auch wenn mein Hintern und meine Schenkel ziemlich breit sind, heißt es nicht, dass meine Wirbelsäule und meine Schulterblätter nicht darunter zu leiden haben. Deswegen verstehe ich es nicht.

Es tut mir Leid, dass sie so viel Geld für die OP wollen, die Du brauchst. Meine Schürze (zwei Schwangerschaften und Haut dehnte sich bei einem Körpergewicht von ca. 62,63 kg bis letzte Entbindung 106 kg) ist bestimmt viel schlimmer. Aber dass mir in diesem Fall die KK die Kosten übernehmen sollte, wäre ich gar nicht gekommen, weil es ja einfach nur ekelig aussieht.

Nun ja, ich werde mal weiter recherchieren und wenn es garnicht anders geht werde ich es riskieren und direkt zum medizischen Dienst gehen, ohne irgendwelche Atteste. Wenigstens kann ich mich da so richtig auskotzen, falls sie doch ablehnen sollten. Ich finde es nicht fair.

Was macht das Abnehmen
Hallo,
ich bin gerade auf deinen Eintrag gekommen,als ich im Suchbegriff Marienhospital Stuttgart angegeben habe.
Bei welchem Arzt warst du denn?
Leider muss ich dem Arzt recht geben.Du bist übergewichtig und deine Brüste werden sich verändern wenn du abgenommen hast. UNd erst dann kann der Arzt operieren und das Ergebniss ist dann auch schön. Stell dir mal vor er operiert dich jetzt mitr deinen Kilos und du nimmst danach 20 kg ab,deine Brüste werden ganz anders aussehen und viell nicht zum Vorteil.
Ich hatte vor 2 Jahren mein erstes Gespräch beim Oberarzt Dr. Kuipers und auch er hatte mir damals gesagt das ich erst abnehmen muss,Ich war genauso enttäuscht wie du aber er hatte Recht. UNd wenn du es wirklich willst dann wirst du 20 kg abnehmen!!!!
Ich hatte damals 85 kg bei einer Körpergröße von 178cm. Und ich habe dann über 15 kg abgenommen,für meinen Traum!
Ich kann dir nur Mut machen jetzt abzunehmen und wirtklich was zu tun,Sport machen und die richtig Ernährung ist sehr wichtig. Von nichts kommt nichts!
Ich kann dir nur das Marienhospital empfehlen.
LG

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20. August 2014 um 22:32

Kann dir vielleicht weiter helfen !!!
Hi als ich deinen Beitrag gelesen habe, waren sehr viele Sachen gleich und ich mußte dir schreiben. Größe und Gewicht sind fast gleich. Probleme auch. Vor drei Jahren bekam ich meine Tochter vorher hatte ich 85 D bei einem Gewicht von 65kg nach der Schwangerschaft und Stillen habe ich 95 G. Habe bei den Ärtzten auch nicht viel hilfe bekommen aber mitlerweile ist die brustverkleinerung von der Kasse genehmigt. Bitte meld dich bei mir auf Fb ich kann dir sicher ei bisschen weiter helfen.

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26. August 2014 um 17:25

Man muss nicht man kann !!!
Bei mir ist der Stand der Dinge im mom. so.
Brustverkleinerung ist genehmigt und es hieß auch ich solle 15 - 20 kg abnehmen bevor ich die OP machen lasse.
Bin jetzt schon ein halbes Jahr dran mit Ernährungsumstellung 2 - 3 mal pro Woche je 2 Stunden Sport und so weiter. Nur ich nehme kein Gramm ab, bis jetzt wurde noch nichts festgestellt warum mein Körper sich so quer stellt, mein Hormonhaushalt ist seit der Geburt vor 3 Jahren so im Keller. Nun hab ich Mitte September nochmal einen Termin bei meiner Ärztin die mich auch operiert. Ich möchte mich Anfang November operieren lassen auch mit denn 15 - 20 kg zu viel. Nach der OP kann ich dann noch mehr Sportarten machen, meine Rückenschmerzen sind dann wahrscheinlich auch besser und ich habe gelesen das man mit einem gut sitzenden BH und gutem Brustmuskeltraining hinbekommt das die Brüste beim weiteren abnehmen nicht hängen sondern ihre Form behalten.
Abschließend noch ein paar Tipps wie man den Antrag bei der Kasse durchbekommt:
Man sollte so viele Arztberichte wie möglich sammeln die das leiden von Rückenschmerzen, Schulterfurchen, HWS Problemen usw. bestätigen auch die Meinung des Frauenarztes schriftlich geben lassen.
Beim Medizinischen dienst der Kasse spielt eigentlich nur eins eine Rolle, wie schwer ist die Brust, zu mir meinte sie, jede Brust die schwerer als 2,4 kg ( pro Seite ) ist, wird von der Kasse befürwortet. Bei mir sind es 3,1 kg pro Seite.
LG Corina

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