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Verunstaltet und entstellt durch OP - was tun?

28. September 2008 um 14:06 Letzte Antwort: 30. September 2008 um 22:36


Bei einer Augenlidkorrektur und Brust -OP wurde beides
vom gleichen Arzt verpfuscht, mit teilweise irreparabel Schäden.
(meinte ein begutachtender Arzt)

Der Chirurg ist Facharzt für ästhetisch-plastische Chirurgie und
Mitglied in diversen anerkannten Berufsverbänden.
Offensichtlich ist auch das keinerlei Kriterium für Seriosität
und einen gewissen Qualitätsstandard.

Bin sehr unglücklich und verzweifelt.
Und Nachkorrekturen und Neuoperationen bei einem anderen Arzt
würden wieder viel Geld kosten - woher nehmen?


Nach verpfuschter OP mit Hilfe eines Anwaltes seinen Anspruch
auf Rückzahlung,/Schmerzensgeld/Schadenersatz einklagen:

Wer hat damit welche Erfahrungen gemacht?
Könnt ihr einen guten Patientenanwalt in München empfehlen?
Wer weiß Rat?

Ich frage mich, ob ich einfach nur großes Pech hatte oder ob dieser
plastische Chirurg auch schon andere/viele verpfuscht hat und dies weiterhin tun wird.
Gibt es hier zufriedene oder unzufriedene Patienten von einem Dr. M. K., München?

Grüsse an alle und besonders lieben Gruß an alle Leidensgenossinnen,
die auch verpfuscht und abgezockt wurden - von wem auch immer.


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28. September 2008 um 22:55

Keine Antworten - bin ich zu ungeduldig?
Hallo Forumianerinnen :

Leider habe ich bisher keine Antworten erhalten.
Gibt es hier nur beglückte Operierte?
Oder nur solche, die eine OP planen oder für Chirurgen werben?

Wo sind hier jene, die durch Chirurgen verpfuscht wurden oder in welchen Foren kann man solche für einen Erfahrungsaustausch finden

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29. September 2008 um 7:29

Hallo
Tut mir leid für Deine misslungenen Operationen.
Hoffe, Du kannst es verkraften.

Ich weiß, wie es mir gegangen ist.
Ein von mir empfundener Schönheitsmakel ist zu einem entstellenden
Ergebnis geworden.
Bin für diesen Eingriff (Intimbereich) zu einer plastischen Chirurgin gefahren.
War alles kein Problem von Seiten der Ärztin.
Klar kein Problem, die muss nun auch nicht so rumlaufen.

Hatte mir eine Anwältin für Medizinrecht gesucht und die Anwältin hat ihren Sitz in München, Frau Annett Stolze.
Hast Du eine Rechtsschutzversicherung ? Ich hatte eine und habe mich außergerichtlich geeinigt.
War auch ein gutes Gefühl, nicht noch ein Kostenrisiko während der rechtlichen Auseinandersetzung mit sich tragen zu müssen.

Wenn Du keine Rechtsschutzversicherung hast, würde ich ggf. zunächst eine Erstberatung in Anspruch nehmen.
Da kann die Anwältin unter Umständen schon eine erste Einschätzung vornehmen.

Am besten, du rufst vorher im Anwaltsbüro an und erkundigst Dich.

Drücke Dir die Daumen

Emma





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29. September 2008 um 12:04
In Antwort auf tuva_12959871

Keine Antworten - bin ich zu ungeduldig?
Hallo Forumianerinnen :

Leider habe ich bisher keine Antworten erhalten.
Gibt es hier nur beglückte Operierte?
Oder nur solche, die eine OP planen oder für Chirurgen werben?

Wo sind hier jene, die durch Chirurgen verpfuscht wurden oder in welchen Foren kann man solche für einen Erfahrungsaustausch finden

Hallo victi..
hallo victi,
ich denke du bist hier ggf.im falschen forum, google doch mal ein bisschen,
es gibt andere foren da gehts nur um schönheits op's.
such doch mal direkt mit dem namen des arztes in google.
evlt findest du dadurch leidensgenossen.
in wie fern hat dich der genannte doktor verpfuscht?!

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29. September 2008 um 14:28

Hi Victi
das ist schlimm zu hören.
Aus meiner Erfahrung ist es besser, nicht gleich übers Gericht zu gehen, sondern die Gutachterkommission der Ärztekammer anzuschreiben. Entsprechende Formulare gibts auf den Seiten der entsprechenden Ärztekammer, bei Dir also wahrscheinlich www.blaek.de
Vorteile: Das kostet Dich nix. Das Verfahren geht schneller. Der Arzt ist meist nicht so sehr Dein Gegner wie vor Gericht. Das Urteil der Gutachterkommission führt dazu, dass Dir eine Entschädigung aus der Haftpflicht des Arztes gezahlt wird. Sollte die Gutachterkommission ein in Deinen Augen falsches Urteil fällt ... was ehrlich gesagt mir nicht bekannt ist, kannst Du immer noch den Klageweg gehen.
Also, überleg mal.
Rechtsanwälte einzuschalten kostet Dich halt immer erst mal Geld. Du musst dich gut informieren, um einen wirklich guten Medizinrechtler zu finden. Letztlich führen die auch manchen Prozess, weil sie damit Geld verdienen, auch wennn Du nachher verlierst ...
Also die Gutachterkommission ist eignetlich immer ein guter erster Versuch.
Viel Erfolg

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30. September 2008 um 22:36

Vielen Dank euch allen...

für eure Antworten und Tipps.
Mir geht es momentan nicht besonders gut, deshalb wäre es mir zuviel
auf eure Antworten einzugehen.
Vielleicht bis demnächst. Ich wünsch euch alles Gute!

victi

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