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Forum / Beauty

Tipps für Kassenübernahme bei Brustverkleinerung

Letzte Nachricht: 26. Juni 2007 um 12:41
A
aria_12534107
17.06.07 um 19:33

Hallo,

hatte letzte Woche einen Hexenschuss und dabei ist herausgekommen, dass es an einer Verkrümmung der Wirbelsäule im Brustwirbelbereich lag. Somit ist jetzt klar, dass die Rückenprobleme von einer zu großen Brust kommen. Einige Foreneinträge zu dem Thema habe ich hier schon gelesen. Könnt Ihr mir Tipps geben, was man in die Begründung an den MdK/die Krankenkasse alles aufnehmen kann, damit der Antrag auf Brustverkleinerung möglichst einfach genehmigt wird? Vielen Dank!

Grüße
Mia

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F
flann_12057991
20.06.07 um 2:29

Tipps
Hallo Mia,

eine Brustverkleinerung beim MdK durchzuboxen, ist sehr schwer und kann sich sehr lange hinziehen! Aber geb bitte nicht auf! Auf jeden Fall solltest Du zu Deiner Gynäkolgin gehen und Dich mit ihr beraten. Wenn ein Arzt den Antrag stellt, kommt das immer besser, als wenn man es selbst macht, weil dann dauert es wohlmöglich noch länger.... Auf jeden Fall benötigt Du eine Bescheinung von einem Orthopäden, vom Frauenartz, udn am besten noch von einem Psychologen.... Je mehr, desto besser! Und du solltest denen sagen, dass Du seit Jahren Rückengymnasitk machst. Leider achten die Leute da auch sehr auf Dein Gewicht. Wenn man Übergewicht hat, schicken die einen auch erstmal nach Hause. Wenn Du zu dieser Untersuchung eingeladen wirst, solltest Du am besten einen Stützbh tragen, das kommt gut! Und Du solltest denen da echt was vorspielen und überlgen, wie Du das am besten rüberbringst. Pass aber auf, oft drehen sie Dir das Wort im Mund um oder lassen Dich nicht aussprechen....
Wenn Du Fragen hast, kannst Du DIch gerne bei mri melden! Habe vor einem Jahr meine Brust verkleinern lassen, leider hat die Krankenkasse nicht bezahlt! Aber ich bin total glücklich!
Liebe Grüße

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N
naim_12287079
22.06.07 um 9:06
In Antwort auf flann_12057991

Tipps
Hallo Mia,

eine Brustverkleinerung beim MdK durchzuboxen, ist sehr schwer und kann sich sehr lange hinziehen! Aber geb bitte nicht auf! Auf jeden Fall solltest Du zu Deiner Gynäkolgin gehen und Dich mit ihr beraten. Wenn ein Arzt den Antrag stellt, kommt das immer besser, als wenn man es selbst macht, weil dann dauert es wohlmöglich noch länger.... Auf jeden Fall benötigt Du eine Bescheinung von einem Orthopäden, vom Frauenartz, udn am besten noch von einem Psychologen.... Je mehr, desto besser! Und du solltest denen sagen, dass Du seit Jahren Rückengymnasitk machst. Leider achten die Leute da auch sehr auf Dein Gewicht. Wenn man Übergewicht hat, schicken die einen auch erstmal nach Hause. Wenn Du zu dieser Untersuchung eingeladen wirst, solltest Du am besten einen Stützbh tragen, das kommt gut! Und Du solltest denen da echt was vorspielen und überlgen, wie Du das am besten rüberbringst. Pass aber auf, oft drehen sie Dir das Wort im Mund um oder lassen Dich nicht aussprechen....
Wenn Du Fragen hast, kannst Du DIch gerne bei mri melden! Habe vor einem Jahr meine Brust verkleinern lassen, leider hat die Krankenkasse nicht bezahlt! Aber ich bin total glücklich!
Liebe Grüße

Hallo Mia
eigentlich hat Daniela schon das Wesentliche gesagt. Allerdings würde ich mit einem Attest vom Psychologen eher aufpassen. Da hat man schon die unterschiedlichtsen Dinge gehört. Denn die KK zahlt ja nur, wenn es sich nicht um einen kosmetischen Eingriff handelt (das wird einem oft unterstellt, wenn die KK nicht zahlen will). Ein Attest vom Psychologen bestätigt eigentlich nur, dass du unter dem "Aussehen" deiner Brust leidest, was auf einen kosmetischen Eingriff hindeutet.
Außerdem bin ich eher nicht fürs Vorspielen. Also ich würde immer bei der Wahrheit bleiben. Du hast ja diese Beschwerden und das kann keiner leugnen. Denn sonst verstrickst du dich eventuell und wirkst dann erst recht unglaubhaft.

Wünsch dir viel Glück!!!

Liebe Grüße,
Jasmin

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S
suzy_12049144
22.06.07 um 14:11

Tipps
Hallo Mia,

mein Rat wäre: Mach keinen zu großen Wind! Bei jeder anderen OP die Dir der Arzt rät, würdest Du auch keinen langen Bericht oder Begründung schreiben! Zwei drei aussagekräftige Atteste sollten reichen! Es sollte daraus hervorgehen, dass Dein behandelnder Arzt, möglichst Orthopäde, keine andere Behandlungsmöglichkeit mehr sieht, da alles schon ausgeschöpft ist! Es sollte auch drin stehen, was schon alles unternommen worden ist (möglichst alles! z.B. Krankengymnastik, Wirbelsäulengymnastik, Rückenschule, Massagen, Spritzen, Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobsen, Akupunktur, Gesundheitssport etc., vielleicht warst Du mal zur Kur?). Der plastische Chirurg sollte dann noch Makromastie/Gigantomastie (medizinisch für Großbusig-/Atombusigkeit) oder Hypertrophie (sozusagen Wucherbrust) bescheinigen, die gut und sinnvoll operativ behandelbar ist. Ein Attest der Frauenärztin hatte ich nicht, sie sagte, ich solle mich ganz auf die orthopädische Begründung konzentrieren, das sei besser! Mit den Attesten bin ich direkt zur KK gegangen, hab sie abgegeben und gesagt, ich möchte die Kostenübernahme beantragen. Zwei Wochen später war ich beim MDK. Hier solltest Du selbstbewußt auftreten. Vermeide den Eindruck, dass Du mit Deinem Körper unzufrieden bist oder extrem viel Wert auf Äusserlichkeiten legst, also kleide Dich auch entsprechend! Ein guter Stütz-BH mit breiten (!) Trägern ist wichtig! Gib Dich sachlich und jammere nicht! Schildere Deine Beschwerden (Schmerzen!!! sage nichts von "bekomme so schlecht Anziehsachen" oder "Sport geht nicht") und was Du schon unternommen hast! Hierzu schau mal auf die Homepage Deiner KK oder z.B. der TKK und lies alles durch, was da als Ratschläge zu Rückenproblemen und zur Schmerzbewältigung drin steht! Das alles hast Du gemacht bzw. machst Du, gelle! Zur Not solltest Du Rückenübungen vorturnen können! Mich hat der Arzt gleich zu Anfang gefragt, warum ich eine Brustverkleinerung will und ich habe geantwortet: "Ich will nicht unbedingt eine Brustverkleinerung, aber meine Ärzte (Atteste vom Hausarzt, Orthopäde und PC) sehen keine andere Möglichkeit mehr, meine Rückenprobleme zu behandeln und daher würde ich die OP in Kauf nehmen!"
Das hat scheinbar gewirkt, den keine Woche später kam die Zusage von der KK! Übrigens trotz BMI von 35! Ich bin allerdings ziemlich athletisch gebaut.
Falls der Arzt beim MDK eher ablehnend ist (entscheiden tut es die Kasse!), frag ihn, was Du statt dessen machen sollst!
Ich wünsche Dir, dass Du mit diesen Tipps ebenso erfolgreich sein wirst wie ich!!! Nur Mut!

Liebe Grüße
Claudia
überglücklich mit jetzt 90B statt 90DD-E, und mit nur noch ca. 10% der Schmerzen!

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M
meraud_11852678
22.06.07 um 14:23

Hallo Mia
ich kann der Claudia wirklich nur aus vollem Herzen zustimmen! So, wie sie die Sache angegangen ist, könnte es fast von mir sein. Und auch ich habe die Kostenübernahme von der KK bekommen! Und das auch, obwohl ich etwas zu viel wiege. Ich wurde damals auch vom MdK gefragt, wie ich meine Brust optisch beurteilen würde. Ich denke mal, die Frage wird fast jedem gestellt, da die guten Leute Angst haben, das man eine reine Schönheits-OP auf Kosten der KK haben will. Ich muss ehrlich sagen: Ich fand es zwar nie so toll, eine so grosse Brust zu haben, aber die gehörte nun mal zu mir. Als störend habe ich die nie so empfunden. Und das habe ich dem Arzt auch gesagt.
Also mach Dich nicht total verrückt. Wenn Du echte Schmerzen hast und alles andere schon ausgeschöpft wurde, dann kann Dir das ja jederzeit bescheinigt werden. Und dann stehen die Chancen auch wirklich nicht gerade schlecht.
Ich hatte übrigens erst 80 D - E (bin auch nur 1,57m gross) und habe jetzt 80 B - C. Und überhaupt keine Rückenprobleme mehr.
Viel Glück!
Anja

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E
elissa_11876246
23.06.07 um 11:51
In Antwort auf naim_12287079

Hallo Mia
eigentlich hat Daniela schon das Wesentliche gesagt. Allerdings würde ich mit einem Attest vom Psychologen eher aufpassen. Da hat man schon die unterschiedlichtsen Dinge gehört. Denn die KK zahlt ja nur, wenn es sich nicht um einen kosmetischen Eingriff handelt (das wird einem oft unterstellt, wenn die KK nicht zahlen will). Ein Attest vom Psychologen bestätigt eigentlich nur, dass du unter dem "Aussehen" deiner Brust leidest, was auf einen kosmetischen Eingriff hindeutet.
Außerdem bin ich eher nicht fürs Vorspielen. Also ich würde immer bei der Wahrheit bleiben. Du hast ja diese Beschwerden und das kann keiner leugnen. Denn sonst verstrickst du dich eventuell und wirkst dann erst recht unglaubhaft.

Wünsch dir viel Glück!!!

Liebe Grüße,
Jasmin

Hallo mia
ich gehöre zu den glücklichen, die ohne probleme die kostenübernahme durch die KK genehmigt bekam.
ich kann claudia nur zustimmen in ihrem beitrag, auch ich sagte der MDK ärztin, dass ich auf rat meiner frauenärztin komme, die nur in einer brustreduktion linderung der rückenschmerzen sieht, da alle anderen therapien ausgeschöpft sind.

tatsächlich war es auch so, dass ich immer der meinung war, mit D wäre meine brust viel zu klein für die kostenübernahme durch die KK, erst meine neue frauenärztin überzeugte mich, dass die brust viel zu schwer ist und meine rückenschmerzen sich immer weiter verschlimmern werden.
ich schilderte beim MDK die sonstigen probleme, die eine grosse brust bedeutet, recht sachlich, also einschneiden der träger, was die ärztin ja trotz der sehr breiten träger des sportBhs auch sah, das schwitzen und brennen in der brustfalte, nachts eingeschlafene hände, die brust rutschte richtig beim schlafen unter den arm und das tat richtig weh und natürlich die nackenschmerzen..also ich erzählte NICHTS von schwierigkeiten bei kauf von oberteilen oder problemen beim sport.

was mich total freute, war, dass die MDK ärztin von alleine über die ästhestischen probleme einer so grossen und dadurch total hängenden brust sprach, man wagt es ja gar nicht, das anzusprechen, aus angst, die KK denkt, man will ja doch nur eine schöne brust...meine MDK ärztin hatte selbst eine sehr kleine brust und es wunderte mich, dass sie sich so einfühlen konnte, wie belastend eine grosse oberweite sein kann.

obwohl meine brustgrösse etwas unter der norm in der tabelle lag, befürwortete die MDK ärztin die OP, da sie die brust auch proportional zu meiner sonstigen figur (1,62 / jetzt 58 kg, ich hatte beim termin 62 kg) viel zu gross empfand, entnommen wurden dann je seite 600 g.

zieh es durch, du wirst dich wie neugeboren fühlen, ich angsthase hatte solchen bammel vor der narkose und den OPfolgen, was sich dann alles als viel leichter herausstellte, sehr geholfen haben mir dann vor der OP die beiträge von claudia und scholli hier.

ich reichte übrigens nur den kostenübernahmeantrag des arztes aus der brustsprechstunde ein, ansonsten hatte ich keinerlei unterlagen, bekam allerdings auch sofort den eindruck, dass sich die MDK ärztin ohnehin nur IHR eigenes bild machte, aber das ist wohl tatsächlich von arzt zu arzt verschieden.

ich wünsche dir alles gute,
viele grüsse einer glücklichen andrea mit B

PS. selbst nach 3 monaten will ich beim duschen manchmal noch unbewusst UNTER die brust greifen und sie anheben, aber da ist NICHTS mehr, was hängt

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A
aria_12534107
26.06.07 um 12:41

Danke!
Hallo,

vielen Dank für die Tipps! Vor allem auf den KK-Seiten mal die Rückenmaßnahmen anzuschauen, war sehr hilfreich. Ich habe jetzt mal das Begründungsschreiben mit drei Seiten fertig und am Donnerstag einen Termin beim Orthopäden und der Frauenärztin. Mit den beiden Attesten werde ich dann alles zur KK bringen .... und dann hoffen und warten.

Schaut man das erste Mal hier rein, sieht man erstmal wie schwer die Kostenzusage ist und wieviele davor Angst haben, aber vielleicht sollten wir mal zählen, wieviele es einfach bekommen haben. Das hört sich ja gar nicht mehr so wild an.

Ich habe kein Übergewicht, hatte auch noch nie welches, wiege 60 kg bei einer Grüße von 1,60 und habe 75F. Also, denke ich einfach mal, dass es gar nicht so schlecht aussieht.

Grüße
Mia

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