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Termin beim MdK

7. Juli 2008 um 12:30

Hallo zusammen,
gerade eben habe ich den Brief aus dem Briefkasten geholt: Am 15.7. hab ich einen Termin beim MdK wegen der beantragten Brustverkleinerung.
Ich bin überrascht, dass es so schnell ging, nachdem, was ich hier alles gelesen habe... ich hab das Schreiben bei der KK erst vor 2 Wochen abgegeben.
Den Bescheid soll ich dann schon innerhalb einer Woche nach der Untersuchung beim MdK bekommen. Jetzt wird es also ernst...
wie ist die Untersuchung bei euch abgelaufen? Was wurde alles gemacht und welche Fragen wurden euch gestellt?
Habt ihr Tipps, was man tun und was man auf keinen Fall tun und sagen sollte?
Auch wenn meine Sachbearbeiterin von der KK versucht hat, mich zu beruhigen, bin ich natürlich etwas aufgeregt wegen dem Termin. Hab schon einige Frechheiten gehört, die sich manche beim MdK anhören mussten...
Ich bin dankbar für alle eure Infos und Berichte

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7. Juli 2008 um 20:28

Du brauchst viel Energie und Zeit um Dein Ziel zu erreichen
Brustreduktion
... der lange Weg dorthin ..... und das glückliche Ende

Am 19. April 2002 wurde unsere Tochter Julia geboren, die ich 6 Monate stillte. Nach der Stillzeit hat sich die Größe der Brüste nicht zurückgebildet. Was vor der Schwangerschaft 80 C gewesen war, blieb nun 80 G/H.

In der folgenden Zeit stellten sich mehr und mehr Beschwerden im oberen Rücken/Nackenbereich ein. Es bildeten sich tiefe Schürfurchen auf beiden Schultern.

Bis November 2006 wurden die Schmerzen so stark, dass häufige Behandlungen beim Orthopäden nötig wurden. Da Spritzen allein nicht halfen, begann ich zu dieser Zeit mit konsequenter Krankengymnastik.

Im April 2007 stellte ich den Antrag auf Kostenübernahme für eine Brustreduktion bei der Barmer. Diesem Antrag lagen befürwortende ärztliche Bescheinigungen meiner Gynäkologin, meines Orthopäden, meines Radiologen und des Brustzentrums Rheine bei. Zum Zeitpunkt der Antragstellung wog ich ca. 73 KG bei einer Körpergröße von 168 cm.

Im Juni 2007 war der 1. Termin beim MDK in Borken. Von der Gutachterin fühlte ich mich nicht fair behandelt, da sie einerseits Verständnis heuchelte, mir zum Ende aber kalt lächelnd mitteilte, dass sie meinen Antrag nicht befürworten könne. Dementsprechend kam nach ein paar Tagen die Absage der Krankenkasse.

Dagegen habe ich im Juli 2007 meinen ersten Widerspruch eingelegt. In Absprache mit meinem Orthopäden begann ich in dieser Zeit mit dem Reha-Sport ( 2 x wöchentlich, jeweils Dienstags und Freitags).

Anfang Oktober kam die 2. Absage des MDK (Gutachten wurde ohne persönliche Vorstellung nach Aktenlage erstellt) und entsprechend die 2. Absage der KK. Hiergegen habe ich meinen 2. Widerspruch eingelegt. Dieser wurde an den Widerspruchsausschuß der Barmer weitergeleitet, von dem 3 Wochen später die Empfehlung kam, erst einmal konservativ auszutherapieren. Diesen Rat konnten selbst die beiden für mich zuständigen Sachbearbeiter der Barmer nicht nachvollziehen, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits seit Ende 2006 ( d.h. seit fast einem Jahr) Krankengymnastik bzw. Reha-Sport machte. Es folgten lange telefonische Diskussionen mit der Krankenkasse. Die Sachbearbeiter der Barmer suchten in Zusammenarbeit mit mir und der Hauptstelle nach Lösungen.

Bereits Mitte Oktober hatte ich im Brustzentrum einen OP-Termin für die Brustreduktion für den 10.12.2007 fest vereinbart. Der operierende Arzt bestätigte mir nochmals, dass der Eingriff seiner Meinung nach medizinisch notwendig sei. Bei der Terminfestlegung hatte ich bewusst offen gelassen, wer den Eingriff zahlen würde, da der Antrag von der Krankenkasse noch nicht abgeschlossen war.

Seit April 2007 bis November 2007 hatte ich durch eine Nahrungsumstellung mein Gewicht auf jetzt 65 KG reduziert. Mitte November erfolgte die Einladung zu einem 3. Termin am 23.11.2007 zur Begutachtung bei einem Orthopäden beim MDK in Münster. Dieser Gutachter war sehr aufgeschlossen und nahm sich viel Zeit. Am Ende des Termins sagte er mir, dass sein Gutachten mir sicher helfen werde....

Am 28.11.2007 kam letztendlich doch die lange ersehnte telefonische Zusage der 100%-igen Kostenübernahme für die Brustreduktion. Der OP-Termin 10.12.2007 stand schon seit Wochen fest.

Am 10.12. war OP-Tag. Nach der OP war ich wegen der Nachwirkung der Narkose und aufgrund von Schmerzmittel relativ schmerzfrei. Der 11.,12. und 13. 12. waren wegen der Wundkatheder (kleine Röhrchen, die in der frischen Wunde liegen und die Wundflüssigkeiten abtransportieren) recht schmerzvolle Tage und Nächte. Die Katheder wurden am 13.12. mittags entfernt; das war eine große Erleichterung, ab diesem Zeitpunkt habe ich mich sehr viel besser gefühlt. Bereits am 11.12. erhielt ich im Krankenhaus den Kompressions-BH (neue und alte Größe 80 B/C), den ich in den ersten 3 Monaten nach der OP fast ununterbrochen tragen soll. Bis 17.12.2007 Krankenhausaufenthalt.

Danach noch bis 31.12.2007 incl. krank zu Hause, gute Heilung. Ab Anfang Januar empfahl mir die behandelnde Ärztin den Kompressions-BH jeweils für ein paar Stunden am Abend ( d.h. wenn keine Belastung erfolgt; wenn ich auf dem Sofa liege) auszuziehen, damit die Wundheilung besser verläuft.

17.01.2008 Erster Termin nach OP beim Orthopäden; Untersuchung erstmals ohne Befund
als geheilt entlassen

Jetzt ist Februar und der Heilungsverlauf ist nach wie vor zufriedenstellend; ich werde noch ca. 5 bis 6 Wochen den Kompressions-BH tragen müssen. Es lässt sich schon heute sagen, dass die Entscheidung für eine Brustreduktion richtig war. Meine Beschwerden sind so gut wie weg.
Es gibt noch muskuläre Verspannungen im Rücken/Nackenbereich aber nach Auskunft meines Orthopäden bzw. des Therapeuten beim Reha-Sport können Verspannungen, die sich über so lange Zeit aufgebaut haben auch nicht über Nacht (mit einer OP) verschwinden. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, ab wann ich komplett schmerzfrei sein werde.

Für meine Rückenmuskulatur werde ich ab Mitte/Ende März dieses Jahres den Reha-Sport, den ich wegen der OP unterbrochen habe, konsequent weiterführen.

Nun iat es schon Juli 2008 und mir geht es richtig gut; diesen Kampf mit dem MDK und der KK auszufechten war es wirklich wert.

Aber auch der Schönheitchirugische Aspekekt ist nicht zu verachten, ich kaufe Dessous von der Satnge (jetzt 75 C oder 80 B) und trage bei Ober- und Unterteilen Gr. 38.

Bei mehr Fragen schicke mir einfach 'ne PN ... werde diese Woche häufigeronline sein.

Gruß
Maggie

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7. August 2008 um 23:04
In Antwort auf maudie_12482459

Du brauchst viel Energie und Zeit um Dein Ziel zu erreichen
Brustreduktion
... der lange Weg dorthin ..... und das glückliche Ende

Am 19. April 2002 wurde unsere Tochter Julia geboren, die ich 6 Monate stillte. Nach der Stillzeit hat sich die Größe der Brüste nicht zurückgebildet. Was vor der Schwangerschaft 80 C gewesen war, blieb nun 80 G/H.

In der folgenden Zeit stellten sich mehr und mehr Beschwerden im oberen Rücken/Nackenbereich ein. Es bildeten sich tiefe Schürfurchen auf beiden Schultern.

Bis November 2006 wurden die Schmerzen so stark, dass häufige Behandlungen beim Orthopäden nötig wurden. Da Spritzen allein nicht halfen, begann ich zu dieser Zeit mit konsequenter Krankengymnastik.

Im April 2007 stellte ich den Antrag auf Kostenübernahme für eine Brustreduktion bei der Barmer. Diesem Antrag lagen befürwortende ärztliche Bescheinigungen meiner Gynäkologin, meines Orthopäden, meines Radiologen und des Brustzentrums Rheine bei. Zum Zeitpunkt der Antragstellung wog ich ca. 73 KG bei einer Körpergröße von 168 cm.

Im Juni 2007 war der 1. Termin beim MDK in Borken. Von der Gutachterin fühlte ich mich nicht fair behandelt, da sie einerseits Verständnis heuchelte, mir zum Ende aber kalt lächelnd mitteilte, dass sie meinen Antrag nicht befürworten könne. Dementsprechend kam nach ein paar Tagen die Absage der Krankenkasse.

Dagegen habe ich im Juli 2007 meinen ersten Widerspruch eingelegt. In Absprache mit meinem Orthopäden begann ich in dieser Zeit mit dem Reha-Sport ( 2 x wöchentlich, jeweils Dienstags und Freitags).

Anfang Oktober kam die 2. Absage des MDK (Gutachten wurde ohne persönliche Vorstellung nach Aktenlage erstellt) und entsprechend die 2. Absage der KK. Hiergegen habe ich meinen 2. Widerspruch eingelegt. Dieser wurde an den Widerspruchsausschuß der Barmer weitergeleitet, von dem 3 Wochen später die Empfehlung kam, erst einmal konservativ auszutherapieren. Diesen Rat konnten selbst die beiden für mich zuständigen Sachbearbeiter der Barmer nicht nachvollziehen, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits seit Ende 2006 ( d.h. seit fast einem Jahr) Krankengymnastik bzw. Reha-Sport machte. Es folgten lange telefonische Diskussionen mit der Krankenkasse. Die Sachbearbeiter der Barmer suchten in Zusammenarbeit mit mir und der Hauptstelle nach Lösungen.

Bereits Mitte Oktober hatte ich im Brustzentrum einen OP-Termin für die Brustreduktion für den 10.12.2007 fest vereinbart. Der operierende Arzt bestätigte mir nochmals, dass der Eingriff seiner Meinung nach medizinisch notwendig sei. Bei der Terminfestlegung hatte ich bewusst offen gelassen, wer den Eingriff zahlen würde, da der Antrag von der Krankenkasse noch nicht abgeschlossen war.

Seit April 2007 bis November 2007 hatte ich durch eine Nahrungsumstellung mein Gewicht auf jetzt 65 KG reduziert. Mitte November erfolgte die Einladung zu einem 3. Termin am 23.11.2007 zur Begutachtung bei einem Orthopäden beim MDK in Münster. Dieser Gutachter war sehr aufgeschlossen und nahm sich viel Zeit. Am Ende des Termins sagte er mir, dass sein Gutachten mir sicher helfen werde....

Am 28.11.2007 kam letztendlich doch die lange ersehnte telefonische Zusage der 100%-igen Kostenübernahme für die Brustreduktion. Der OP-Termin 10.12.2007 stand schon seit Wochen fest.

Am 10.12. war OP-Tag. Nach der OP war ich wegen der Nachwirkung der Narkose und aufgrund von Schmerzmittel relativ schmerzfrei. Der 11.,12. und 13. 12. waren wegen der Wundkatheder (kleine Röhrchen, die in der frischen Wunde liegen und die Wundflüssigkeiten abtransportieren) recht schmerzvolle Tage und Nächte. Die Katheder wurden am 13.12. mittags entfernt; das war eine große Erleichterung, ab diesem Zeitpunkt habe ich mich sehr viel besser gefühlt. Bereits am 11.12. erhielt ich im Krankenhaus den Kompressions-BH (neue und alte Größe 80 B/C), den ich in den ersten 3 Monaten nach der OP fast ununterbrochen tragen soll. Bis 17.12.2007 Krankenhausaufenthalt.

Danach noch bis 31.12.2007 incl. krank zu Hause, gute Heilung. Ab Anfang Januar empfahl mir die behandelnde Ärztin den Kompressions-BH jeweils für ein paar Stunden am Abend ( d.h. wenn keine Belastung erfolgt; wenn ich auf dem Sofa liege) auszuziehen, damit die Wundheilung besser verläuft.

17.01.2008 Erster Termin nach OP beim Orthopäden; Untersuchung erstmals ohne Befund
als geheilt entlassen

Jetzt ist Februar und der Heilungsverlauf ist nach wie vor zufriedenstellend; ich werde noch ca. 5 bis 6 Wochen den Kompressions-BH tragen müssen. Es lässt sich schon heute sagen, dass die Entscheidung für eine Brustreduktion richtig war. Meine Beschwerden sind so gut wie weg.
Es gibt noch muskuläre Verspannungen im Rücken/Nackenbereich aber nach Auskunft meines Orthopäden bzw. des Therapeuten beim Reha-Sport können Verspannungen, die sich über so lange Zeit aufgebaut haben auch nicht über Nacht (mit einer OP) verschwinden. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, ab wann ich komplett schmerzfrei sein werde.

Für meine Rückenmuskulatur werde ich ab Mitte/Ende März dieses Jahres den Reha-Sport, den ich wegen der OP unterbrochen habe, konsequent weiterführen.

Nun iat es schon Juli 2008 und mir geht es richtig gut; diesen Kampf mit dem MDK und der KK auszufechten war es wirklich wert.

Aber auch der Schönheitchirugische Aspekekt ist nicht zu verachten, ich kaufe Dessous von der Satnge (jetzt 75 C oder 80 B) und trage bei Ober- und Unterteilen Gr. 38.

Bei mehr Fragen schicke mir einfach 'ne PN ... werde diese Woche häufigeronline sein.

Gruß
Maggie

Brustverkleinerung
Hallo,
will meine Brust auch verkleinern lassen von 85G auf c oder D. Hatte am 7.7.08 meinen Antrag bei meiner Krankenkasse abgegeben, am 25.7.08 einen Termin beim MDK und gestern am 6.7.08 einen Brief von der AOK im Briefkasten das sie der Op zustimmen und die Kostenübernahme durchgeht. Kanns irgendwie noch gar nich glauben, wird wahrscheinlich erst so wirklich realistisch wenns kurz bevor steht.

Gruß Sunny

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8. August 2008 um 15:47
In Antwort auf maudie_12482459

Du brauchst viel Energie und Zeit um Dein Ziel zu erreichen
Brustreduktion
... der lange Weg dorthin ..... und das glückliche Ende

Am 19. April 2002 wurde unsere Tochter Julia geboren, die ich 6 Monate stillte. Nach der Stillzeit hat sich die Größe der Brüste nicht zurückgebildet. Was vor der Schwangerschaft 80 C gewesen war, blieb nun 80 G/H.

In der folgenden Zeit stellten sich mehr und mehr Beschwerden im oberen Rücken/Nackenbereich ein. Es bildeten sich tiefe Schürfurchen auf beiden Schultern.

Bis November 2006 wurden die Schmerzen so stark, dass häufige Behandlungen beim Orthopäden nötig wurden. Da Spritzen allein nicht halfen, begann ich zu dieser Zeit mit konsequenter Krankengymnastik.

Im April 2007 stellte ich den Antrag auf Kostenübernahme für eine Brustreduktion bei der Barmer. Diesem Antrag lagen befürwortende ärztliche Bescheinigungen meiner Gynäkologin, meines Orthopäden, meines Radiologen und des Brustzentrums Rheine bei. Zum Zeitpunkt der Antragstellung wog ich ca. 73 KG bei einer Körpergröße von 168 cm.

Im Juni 2007 war der 1. Termin beim MDK in Borken. Von der Gutachterin fühlte ich mich nicht fair behandelt, da sie einerseits Verständnis heuchelte, mir zum Ende aber kalt lächelnd mitteilte, dass sie meinen Antrag nicht befürworten könne. Dementsprechend kam nach ein paar Tagen die Absage der Krankenkasse.

Dagegen habe ich im Juli 2007 meinen ersten Widerspruch eingelegt. In Absprache mit meinem Orthopäden begann ich in dieser Zeit mit dem Reha-Sport ( 2 x wöchentlich, jeweils Dienstags und Freitags).

Anfang Oktober kam die 2. Absage des MDK (Gutachten wurde ohne persönliche Vorstellung nach Aktenlage erstellt) und entsprechend die 2. Absage der KK. Hiergegen habe ich meinen 2. Widerspruch eingelegt. Dieser wurde an den Widerspruchsausschuß der Barmer weitergeleitet, von dem 3 Wochen später die Empfehlung kam, erst einmal konservativ auszutherapieren. Diesen Rat konnten selbst die beiden für mich zuständigen Sachbearbeiter der Barmer nicht nachvollziehen, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits seit Ende 2006 ( d.h. seit fast einem Jahr) Krankengymnastik bzw. Reha-Sport machte. Es folgten lange telefonische Diskussionen mit der Krankenkasse. Die Sachbearbeiter der Barmer suchten in Zusammenarbeit mit mir und der Hauptstelle nach Lösungen.

Bereits Mitte Oktober hatte ich im Brustzentrum einen OP-Termin für die Brustreduktion für den 10.12.2007 fest vereinbart. Der operierende Arzt bestätigte mir nochmals, dass der Eingriff seiner Meinung nach medizinisch notwendig sei. Bei der Terminfestlegung hatte ich bewusst offen gelassen, wer den Eingriff zahlen würde, da der Antrag von der Krankenkasse noch nicht abgeschlossen war.

Seit April 2007 bis November 2007 hatte ich durch eine Nahrungsumstellung mein Gewicht auf jetzt 65 KG reduziert. Mitte November erfolgte die Einladung zu einem 3. Termin am 23.11.2007 zur Begutachtung bei einem Orthopäden beim MDK in Münster. Dieser Gutachter war sehr aufgeschlossen und nahm sich viel Zeit. Am Ende des Termins sagte er mir, dass sein Gutachten mir sicher helfen werde....

Am 28.11.2007 kam letztendlich doch die lange ersehnte telefonische Zusage der 100%-igen Kostenübernahme für die Brustreduktion. Der OP-Termin 10.12.2007 stand schon seit Wochen fest.

Am 10.12. war OP-Tag. Nach der OP war ich wegen der Nachwirkung der Narkose und aufgrund von Schmerzmittel relativ schmerzfrei. Der 11.,12. und 13. 12. waren wegen der Wundkatheder (kleine Röhrchen, die in der frischen Wunde liegen und die Wundflüssigkeiten abtransportieren) recht schmerzvolle Tage und Nächte. Die Katheder wurden am 13.12. mittags entfernt; das war eine große Erleichterung, ab diesem Zeitpunkt habe ich mich sehr viel besser gefühlt. Bereits am 11.12. erhielt ich im Krankenhaus den Kompressions-BH (neue und alte Größe 80 B/C), den ich in den ersten 3 Monaten nach der OP fast ununterbrochen tragen soll. Bis 17.12.2007 Krankenhausaufenthalt.

Danach noch bis 31.12.2007 incl. krank zu Hause, gute Heilung. Ab Anfang Januar empfahl mir die behandelnde Ärztin den Kompressions-BH jeweils für ein paar Stunden am Abend ( d.h. wenn keine Belastung erfolgt; wenn ich auf dem Sofa liege) auszuziehen, damit die Wundheilung besser verläuft.

17.01.2008 Erster Termin nach OP beim Orthopäden; Untersuchung erstmals ohne Befund
als geheilt entlassen

Jetzt ist Februar und der Heilungsverlauf ist nach wie vor zufriedenstellend; ich werde noch ca. 5 bis 6 Wochen den Kompressions-BH tragen müssen. Es lässt sich schon heute sagen, dass die Entscheidung für eine Brustreduktion richtig war. Meine Beschwerden sind so gut wie weg.
Es gibt noch muskuläre Verspannungen im Rücken/Nackenbereich aber nach Auskunft meines Orthopäden bzw. des Therapeuten beim Reha-Sport können Verspannungen, die sich über so lange Zeit aufgebaut haben auch nicht über Nacht (mit einer OP) verschwinden. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, ab wann ich komplett schmerzfrei sein werde.

Für meine Rückenmuskulatur werde ich ab Mitte/Ende März dieses Jahres den Reha-Sport, den ich wegen der OP unterbrochen habe, konsequent weiterführen.

Nun iat es schon Juli 2008 und mir geht es richtig gut; diesen Kampf mit dem MDK und der KK auszufechten war es wirklich wert.

Aber auch der Schönheitchirugische Aspekekt ist nicht zu verachten, ich kaufe Dessous von der Satnge (jetzt 75 C oder 80 B) und trage bei Ober- und Unterteilen Gr. 38.

Bei mehr Fragen schicke mir einfach 'ne PN ... werde diese Woche häufigeronline sein.

Gruß
Maggie

Nach langer Zeit mal wieder neugierig quck
grins

Schön von Dir zu lesen!
Mir geht es auch hervorragend!!!
Bei mir sind es jetzt 4 Monate her und ich trage Sport-BH`S in Größe 80 C.
Das ganze Körpergefühl hat sich geändert. Der Rücken ist absolut beschwerdefrei!! Ich sitze gerade, gehe gerade, stehe gerade.....
Kleidung brauche ich 40.
Meine ersten Kleider habe ich mir gekauft! Ein Traum: Der Reißverschluß geht zu, die Knöpfe über der Brust gehen zu und springen nicht ab..... es ist wunderbar zu shoppen.

Die Narben um die Brustwarze und nach unten sind leicht rosa und schön, aber die Unterbrustnarben finde ich ziemlich häßlich (rot, blau, lila). Ich creme und pflege sie und hoffe auf die nächsten Monate. Zum Glück sind sie nicht verdickt. Einen Bügel-BH mag ich noch nicht tragen, habe sie aber natürlich schon alle anprobiert. Habe mir nach 15 Jahren endlich mal wieder einen Bikini gekauft..... )))))))

Maggie, liebe Grüße, Montidonti

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8. August 2008 um 15:49
In Antwort auf nadja_12755417

Brustverkleinerung
Hallo,
will meine Brust auch verkleinern lassen von 85G auf c oder D. Hatte am 7.7.08 meinen Antrag bei meiner Krankenkasse abgegeben, am 25.7.08 einen Termin beim MDK und gestern am 6.7.08 einen Brief von der AOK im Briefkasten das sie der Op zustimmen und die Kostenübernahme durchgeht. Kanns irgendwie noch gar nich glauben, wird wahrscheinlich erst so wirklich realistisch wenns kurz bevor steht.

Gruß Sunny

Herlichen Glückunsch Sunny
Weißt Du schon wer Dich operieren soll?
Gruß, Montidonti

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8. August 2008 um 15:54

MDK
Hi Sunnee!

Bleib ruhig! Sag die Wahrheit! Beschreibe die Schmerzen. Lass Dich nicht für dumm verkaufen! Pass auf Fangfragen auf: So wie bei mir versucht wurde: "ja ja ist schon schwer was passendes zum Anziehen zu finden...." oder "die Brust paßt zu íhrem Körper" oder "andere wollen große Brüste haben" oder "ist ihr Mann damit einverstanden".....
Ich habe immer was zum Anziehen gefunden, meine Brust ist mir viel zu schwer, was andere wollen interssiert mich nicht, was mein Mann dazu sagt ist mir egal......

Das empfand ich als erniedrigend!!

LG, Montidonti

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14. August 2008 um 10:38
In Antwort auf shelly_12537899

Herlichen Glückunsch Sunny
Weißt Du schon wer Dich operieren soll?
Gruß, Montidonti

Op
Also habe jetzt meinen OP-Termin und der ist am 24.09.08. Werde mich hier in meiner Nähe operieren lassen genauer gesagt Chemnitz (Sachsen) Rabenstein.

LG Sunnny

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19. Oktober 2008 um 20:00
In Antwort auf nadja_12755417

Op
Also habe jetzt meinen OP-Termin und der ist am 24.09.08. Werde mich hier in meiner Nähe operieren lassen genauer gesagt Chemnitz (Sachsen) Rabenstein.

LG Sunnny

OP überstanden
Huhu,

also am 24.09.08 war nun der Tag der Einweisung ins Krankenhaus. Bis zum Gespräch mit dem Chefarzt hatte ich ziemliche Muffensausen vorallem wo der Anästhesist mit mir gesprochen hatte was alles so passieren kann. Dann hatte ich Gespräch mit Chefarzt der mich auch "kunstvoll" bemalt hatte ^^ und ich schon ziemliche schiss bekommen hatte ob der da dann auch noch durchsieht bei den vielen linien. 25.09.08 war dann die OP vormittags und alles lief gut. Nachmittags kam ich auf mein zimmer und schwester wollte mir das resultat zeigen aber ich wollte nich, erst wo dann meine familie da war wollte ichs dann sehen und ich dachte nur "ach du scheiße wo is deine brust".
Bis zum 27.09.08 hatte ich dann auch diese Beutel links und rechts dran die mir an dem samstag dann zum glück auch entfernt wurden. 26.09. hatte ich dann auch schon meinen Kompressions-BH bekommen in 90B/C .

Insgesamt habe ich bis 01.10.08 im Krankenhaus gelegen und muss seit dem aller 2-3 Tage zum Verbandswechsel ins Krankenhaus.
Die Wunden direkt habe ich noch nicht gesehen nur die Brustwarzen und die sehen noch ziemlich naja aus aber das wird auch noch.
Noch zu sagen wäre meine Schnitte wurden nur unter der Haut genäht und die Hautschicht wurde geklebt (so habe ich die ganze sache verstanden). Die Ärzte und Schwestern dort sind alle super, allerdings warte ich auf die Erlaubnis endlich mal mit klarem wasser da drüber gehen zu dürfen denn veschiedene stellen jucken wie sonst was aber ich hab weiter geduld.

Meinen ersten Jubelschrei hatte ich als ich mein Pyjamaoberteil angezogen hatte im KH und ich das auch zuknöpfen konnte. Dann gabs so momente wo ich sagte huhu Füße ich seh euch wieder, lange nicht gesehen. ^^ Also mir gehts ... wohl (bis auf die Schmerzen) ich laufe wieder halbwegs gerade und es fallen keine blicke mehr auf mich außer von bekannten die von der ganzen sache nichts wussten. Ich trete jetz auch ganz anders auf lache mehr und trete selbstbewusster auf. Viele sagen ich wär jetz ganz anderer Mensch.
Mein Fazit ich bereue absolut nichts und bin sehr zufrieden über das was ich bisher sehen konnte.
Ich freue mich schon wenn ich dann in 3 Monaten shoppen gehen kann und keine 85H sondern ganz normale 85C kaufen kann
Manche meiner Freundinnen beneiden mich sogar um meine jetzt so straffen Brüste

Ich würde es jedem empfehlen der so eine Last.

LG Sunnny

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20. Oktober 2008 um 12:39
In Antwort auf nadja_12755417

OP überstanden
Huhu,

also am 24.09.08 war nun der Tag der Einweisung ins Krankenhaus. Bis zum Gespräch mit dem Chefarzt hatte ich ziemliche Muffensausen vorallem wo der Anästhesist mit mir gesprochen hatte was alles so passieren kann. Dann hatte ich Gespräch mit Chefarzt der mich auch "kunstvoll" bemalt hatte ^^ und ich schon ziemliche schiss bekommen hatte ob der da dann auch noch durchsieht bei den vielen linien. 25.09.08 war dann die OP vormittags und alles lief gut. Nachmittags kam ich auf mein zimmer und schwester wollte mir das resultat zeigen aber ich wollte nich, erst wo dann meine familie da war wollte ichs dann sehen und ich dachte nur "ach du scheiße wo is deine brust".
Bis zum 27.09.08 hatte ich dann auch diese Beutel links und rechts dran die mir an dem samstag dann zum glück auch entfernt wurden. 26.09. hatte ich dann auch schon meinen Kompressions-BH bekommen in 90B/C .

Insgesamt habe ich bis 01.10.08 im Krankenhaus gelegen und muss seit dem aller 2-3 Tage zum Verbandswechsel ins Krankenhaus.
Die Wunden direkt habe ich noch nicht gesehen nur die Brustwarzen und die sehen noch ziemlich naja aus aber das wird auch noch.
Noch zu sagen wäre meine Schnitte wurden nur unter der Haut genäht und die Hautschicht wurde geklebt (so habe ich die ganze sache verstanden). Die Ärzte und Schwestern dort sind alle super, allerdings warte ich auf die Erlaubnis endlich mal mit klarem wasser da drüber gehen zu dürfen denn veschiedene stellen jucken wie sonst was aber ich hab weiter geduld.

Meinen ersten Jubelschrei hatte ich als ich mein Pyjamaoberteil angezogen hatte im KH und ich das auch zuknöpfen konnte. Dann gabs so momente wo ich sagte huhu Füße ich seh euch wieder, lange nicht gesehen. ^^ Also mir gehts ... wohl (bis auf die Schmerzen) ich laufe wieder halbwegs gerade und es fallen keine blicke mehr auf mich außer von bekannten die von der ganzen sache nichts wussten. Ich trete jetz auch ganz anders auf lache mehr und trete selbstbewusster auf. Viele sagen ich wär jetz ganz anderer Mensch.
Mein Fazit ich bereue absolut nichts und bin sehr zufrieden über das was ich bisher sehen konnte.
Ich freue mich schon wenn ich dann in 3 Monaten shoppen gehen kann und keine 85H sondern ganz normale 85C kaufen kann
Manche meiner Freundinnen beneiden mich sogar um meine jetzt so straffen Brüste

Ich würde es jedem empfehlen der so eine Last.

LG Sunnny

Super
das es so toll gelaufen ist...
ich kann dir so gut nachfühlen, wie es ist, seine füsse wieder zu sehen.. hihi..

du wirst sehen, deine lebensqualität wird sich noooooooooch um vieles verbessern..
warte mal ab, bis alles richtig verheilt ist und du alles bewegungsfreiheit wieder hast...

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