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Tattoo

Letzte Nachricht: 28. November 2007 um 15:03
A
an0N_1294574399z
26.09.06 um 17:51

hey

vielleicht hat da jemand eine idee

mein vater zeichnet mir oft ein tattoo welches ich haben möchte (er zeichnet schön).

als erstens haben wir es mit einem cd marker gemacht, der geht aber beim duschen,schlafen runter...

dann haben wir es einmal mit schwarzer haarfarbe gezeichnet,doch die hält auch nur 2-3 tage.

es ist so, dass ichmich tättowieren darf,meine mutter würde es mir erlauben aber das problem ist das ich mich nicht tättowieren lassen will, weil ich nicht weiß ob es mir in ein paar jahren noch gefallen wird.

jetzt zur frage... gibts ne möglichkeit es mit irgendwas aufzuzeichnen damit es länger hält zB.henna aber die farbw gefällt mir nicht weils keine schwarze gibt..habts ihr ideen?

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A
aslaug_12522017
28.11.07 um 15:03

Henna auch in schwarz
Hallo!
Henna gibt es auch in schwarz. erkundige dich doch mal in gut sortierten Dritte-Welt-Läden oder Reformhäusern. Hier noch ein paar Tips, die jemand hier schon wo eingestellt hat, ich aber nicht mehr weiß wo ( habe sie mir aber mal kopiert gehabt ):

Das Grundrezept für eine Hennapaste besteht eigentlich nur aus Hennapulver und Wasser.

Je nach Qualität des Henna und nach Art des Hauttyps erzielt man mit diesem einfachen Rezept schon eine recht gute Wirkung. Beim Anrühren muss man auf jeden Fall beachten, dass verschiedene Hennasorten auch unterschiedlich viel Flüssigkeit brauchen. Wie viel Flüssigkeit Sie tatsächlich in die Paste geben müssen, damit die Paste schön geschmeidig wird, können Sie jedoch nur selber ausprobieren. Die ideale Konsistenz liegt zwischen Zahnpasta und Senf. Die Paste darf also weder zu flüssig noch zu zäh sein. Auch bei den nun folgenden Rezepten sollte man auf die richtige Konsistenz der Paste achten und die zuzugebende Flüssigkeitsmenge entsprechend verringern oder erhöhen.

Alle Bestandteile, die außer dem Henna in die Paste gerührt werden, haben das Ziel, die Farbintensität zu verstärken, die Haltbarkeit des Mehndi zu verlängern und das Verblassen hinauszuzögern. Zitronensaft und andere Säuren beispielsweise dienen dazu, den pH-Wert der Paste zu senken und dadurch die Farbintensität der Bemalung zu erhöhen.

Zum Mischen der Paste eignet sich am besten eine kleine Schale aus Messing, Edelstahl oder Glas. Die fertig angemischte Hennapaste sollte in jedem Fall ein bis zwölf Stunden ruhen, bevor man sie auf die Haut aufträgt. Um zu verhindern, dass sie während dieser Zeit austrocknet, wickelt man eine Plastikfolie um die Schale.

Generell ist es am besten, stets nur die Menge an Paste anzurühren, die man in zwei Tagen verbrauchen kann. Je länger die Paste nämlich steht, umso mehr lässt die Färbewirkung nach.

Ein guter Aufbewahrungsort für nicht verbrauchte Paste (auch für Fertigpaste) ist übrigens der Kühlschrank, weil es dort kühl und dunkel ist. Bedenken Sie jedoch, dass die Paste vor dem Malen mindestens Raumtemperatur erlangt haben sollte. Schließlich ist Wärme einer der wichtigsten Faktoren, die zu einem guten Gelingen beitragen.

Die klassische Hennapaste färbt die Haut orangebraun. Wie schwach oder intensiv der Farbton tatsächlich wird und wie stark ein Mehndi auf der Haut zu sehen ist, hängt dabei vor allem von der Qualität des Hennapulvers, der Einwirkzeit der Hennapaste sowie vom Farbton der Haut ab. Die Farbwirkung und Haltbarkeit eines Mehndi lässt sich aber auch durch die verschiedensten Zugaben variieren. Andere Stoffe verleihen der Paste eine geschmeidige Konsistenz, so dass sie sich besonders gut auftragen lässt. An dieser Stelle sollen nur einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, welche Zutaten verwendet werden können, welche Wirkung sie haben und wie sie in die Paste eingearbeitet werden.

Weitere Zutaten

Fügt man der Paste Öle hinzu, wird sie besonders geschmeidig und lässt sich noch leichter verarbeiten. Das Eukalyptusöl öffnet die Poren und ermöglicht dadurch, dass die Farbe tief in die Haut eindringt. Wird dann noch der schwarze Tee bereits am Vortag aufgebrüht und zieht entsprechend lang, erhöht das die Wirkung zusätzlich. Bevor er in die Paste gerührt wird, sollte er allerdings noch einmal erhitzt werden.

Rotwein Kräftige Rotweinsorten enthalten Tannin. Dies verstärkt die Färbewirkung. Einfach in die Paste rühren.

Tamarinde Tamarindenpulver ist in vielen Bioläden erhältlich. Es wird mit Wasser oder schwarzem Tee aufgekocht. Kann auch statt Henna verwendet werden, hat jedoch eine geringere Färbewirkung.

Nelkenöl Das Öl macht die Paste geschmeidig und verstärkt die Farbwirkung. Tropfenweise einträufeln oder untermischen. Vorsicht bei empfindlicher Haut: Das Öl ist sehr scharf. Vorher undbedingt einen Verträglichkeitstest machen! Gilt auch für andere etherische Öle.

Schwarzer Kardamom Man kocht das Gewürz auf und lässt es längere Zeit ziehen. Dann den Aufguss filtern und zum Henna geben.

Kaffee Schwarz und sehr kräftig gebrüht ist er ein hervorragender Ersatz für schwarzen Tee.

Rote Beete-Saft Gutes Färbemittel. Lauwarm zugeben.

Rosenöl Rosenöl macht die Haut wunderbar weich und verleiht der Paste einen angenehmen Geruch. Tropfenweise zugeben.

Eier Vor allem in Afrika werden Eier als Bestandteil einiger Rezepte benutzt. Einfach in die Paste einrühren.

Zucker Etwas untergemischter Zucker hilft, dass die Paste gut auf der Haut haftet und nicht vorzeitig abbröckelt. Nur in kleinen Mengen zugeben.

Knoblauch Gepresster Knoblauch in der Paste öffnet die Poren, so dass die Farbe besser in die Haut eindringen kann.



Hilfsmittel
Mit der Herstellung einer guten Hennapaste ist der wichtigste Schritt zu einem gelungenen Mehndi getan. Allerdings brauchen gerade Anfänger noch einige Hilfsmittel, um das gewünschte Mehndi-Motiv auf die Haut zu bringen. Das wichtigste "Instrument" ist der Spritzbeutel, den Sie aus einem Stück Plastikfolie ganz schnell selbst herstellen können. Als Ersatz für die nur einmal verwendbaren Spritztüten bietet der Fachhandel ein spezielles Gerät an, das wie ein wieder aufzufüllender Stift gehandhabt wird. Gekaufte oder selbst gemachte Schablonen helfen dabei, dass das Mehndi später genauso aussieht wie die Vorlage. Die Anwendung ist einfach und das Ergebnis einfach umwerfend. Das Freihandzeichnen verlangt dagegen schon etwas Erfahrung und eine sichere Hand. Mit den richtigen Übungen können Sie aber bald mit dem ersten Versuch starten.

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