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Schamlippenverkleinerung, ein ausführlicher Erfahrungsbericht.

16. September 2017 um 22:45

Ich möchte hier meine Erfahrung mit meiner Schamlippenverkleinerung mit euch teilen, da ich finde, dass es im Internet nur wenige gute Erfahrungsberichte darüber gibt.


Am 06.09.2017 hatte ich meinen Beratungstermin bei Dr. Blesse in Bielefeld. Ich kann diesen Arzt nur wärmstens empfehlen.
Wie lief das Gespräch ab?
Dr. Blesse kam mit seiner Arzthelferin in das Behandlungszimmer. Er guckte sich meinen Intimbereich an und stimmte der Operation zu. Im Anschluss klärte er mich über den Operationsverlauf, Risiken und und und auf. Er empfohl mir, die Op in Vollnarkose durchführen zu lassen, da 1. die Spritzen im Intimbereich, zur örtlichen Betäubung, extrem schmerzhaft sein sollen und 2. er ruhiger arbeiten könne, wenn die Patientin vollnarkotisiert ist.
Nachdem alle Fragen beantwortet wurden, verließ er den Behandlungsraum und ich machte den Termin mit der Arzthelferin aus. Sie war die ganze Zeit mit anwesend im Raum. Ich muss sagen, dass es mir unendlich unangenhem war, mit diesem Thema mit jemanden offen zu reden. Die Arzthelferinnen sind aber absolut freundlich und verständnisvoll und nahmen mir jede Unsicherheit. Der Termin ließ sich schnell finden: 13.09.17, nur wenige Tage später.
Ich habe die Op bezahlen können, weil ich etwas angespart habe, man kann bei Dr. Blesse aber auch eine Finanzierung nutzen. Die Op kostet im Schnitt 1800€.


Der Operationtag:
um 9:15 Uhr bin ich in die Praxis gekommen. Mir wurde empfohlen, ein paar Tage Urlaub zu nehmen, deswegen habe ich mir Mittwoch, Donnerstag, Freitag frei genommen. Alle Termine am Wochenende habe ich vorsichtshalber abgesagt, da ich nicht wusste, wie stark ich eingeschränkt sein werde.
Ich zog dann also meine Op Kleidung an und wartete, bis die Narkoseärztin kam. Auch von ihr wurde ich kurz aufgeklärt. Ich wartete zugedeckt in einem Bett auf meine Op, das war ganz gemütlich. Die Arztherlferin kam immer wieder und erkundigte sich nach meinem Wohlergehen. Auch vor der Op fühlte ich mich mit der Wahl meines Chirurgen sehr wohl, was bei so einer intimen Angelegenheit absolut notwendig ist. Dr. Blesse kam nochmal kurz vor der Op und wir sprachen noch einmal über die Operation.
Dann wurde ich in den Opsaal gebracht und kurze Zeit später, wurde ich auch schon narkotisiert.


Als ich aufwachte, habe ich zunächst geweint, vor Erleichterung Auch hier war gleich eine Arzthelferin zur Stelle und brachte mir Taschentücher und blieb bei mir.
Nachdem ich ca 30 Minuten wach war, spürte ich einen starken Schmerz, woraufhin ich Schmerzmittel erhielt. Die Schmerzmittel halfen mir soweit, dass sich der Schmerz aushalten ließ. Ganz weg, war er nicht. Mein Intimbereich wurde nach der Op sofort gekühlt, was ich als sehr angenehm empfand. Ich habe auch gleich mal nachgesehen, wie meine Vulva nun aussah und ich war begeistert. Klar es war alles etwas geschwollen, aber es sah schon wunderschön aus. Die Kompressen waren etwas blutig, ich habe aber insgesamt keine starken Blutungen gehabt. Nach der Op war es vergleicbar mit Periodenblut am ersten Tag und Zuhause hatte ich nur leichte "Schmierblutung". Damit ihr euch das ungefähr vorstellen könnt.
Dann rief ich meine Mutter an und ich wurde abgeholt. Das dürfte so gegen 13:30 Uhr gewesen sein. Ich habe mich in den Tagen zuvor bereits mit Lebensmitteln und allem, Zuhause ausgestattet, weil ich nicht wusste, wie es mir ergehen würde. Das war eine sehr gut Idee, denn ich muss sagen, die Schmerzen sind wirklich ziemlich stark und man kann zwar gut laufen, aber eher breitbeinig und unter Schmerzen. Ich habe mir auch ganz dicke Binden wegen der Blutuge vorher gekauft, aber eigentlich brauche ich die kaum. Das Wasserlassen tat nicht weh, allerdings verspürte ich einmal ein kleines Brennen, wie bei einer Blasenentzündung. Das ging allerdings schnell weg.
Ich legte mich sofort in mein Bett und kühlte meinen Intimbereich fast durchgängig. Ein paar Stunden später, stand ich schon in der Küche und konnte mir mein Abendbrot kochen. Auch ging es mir so gut, dass ich beruflich noch ein paar Telefonate durchführen konnte. Zwar alles im Stehen, aber es klappte. Nach ein paar Stunden, liegend im Bett, musste ich einfach mal raus aus dem Bett. Eine sitzende Haltung konnte ich nicht einnehmen, deswegen habe ich auch im Stehen oder Liegen gegessen. Um meinen Intimbereich sauber zu halten, kochte ich mir Kamillentee und tupfte das getrocknete Blut der Op weg, ganz ganz vorsichtig und mit einem Stuck Küchenrolle. Ein Reiben oder so wäre nicht möglich gewesen, dafür war alles zu empfindlich.
Die Nacht war kurz mit ständigen Unterbrechungen. Irgendwann legte ich mir große Kissen zwischen meine Beine und legte mich seitlich hin, um eine besser Position einzunehmen. Ähnlich wie Schwangere das auch tun. So konnte ich dann einige Stunden schlafen.




Der erste Tage nach der Operation:
Gleich am Morgen nahm ich wieder eine Schmerztablette und schaute mir meine Vulva an. Die Schwellung ist etwas zurückgegangen, aber um den Scheidengang und an den äußeren Schamlippen haben sich blaue Flecke gebildet. Darüber wurde ich aber bereits aufgeklärt. Das ist normal und ich machte mir keine Sorgen. Ich konnte mich schon viel besser und schmerzfreier fortbewegen, aber arbeiten wäre für mich undenkbar gewesen, weil ich nicht sitzen konnte. Ich versuchte im Wechsel meine Vulva zu kühlen und immer wieder Luft an die Wunde zu lassen, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Den ersten Tag nach der Op verbrachte ich hauptsächlich liegend im Bett, in der Hoffnung, dass so alles schneller verheilt.


Der zweite Tag nach der Operation:
Auch an diesem Morgen nahm ich sofort eine Schmerztablette, dabei blieb es an dem Tag aber auch. Die Nacht war schon viel angenhemer als die Nacht zuvor und die Nachuntersuchung bei Dr. Blesse war auch gut. Die Wunde war gut am verheilen.
Ich konnte am zweiten Tag schon wieder Auto fahren und aufen Stuhl sitzen. Das Gehen empfand ich auch als angenehmer als zuvor. Ich putzte an dem Tag sogar schon meine Wohnung, alles ohne Probleme. Klar, alles verlief etwas langsamer und etwas in meiner Beweglichkeit war ich schon eingeschränkt, aber es war auszuhalten. Meine Vulva war auch am zweiten Tag voller blauer Flecken und die äußeren Schamlippen waren noch etwas geschwollen. Ich kühlte weiterhin so oft es nur ging und ich tupfte die Wunde täglich mit Kamillentee ab. Ansonsten konnte ich dann schon einen leichten Wasserstrahl aushalten, um den Intimbereich sauber zu halten.


Der dritte Tag nach der Operation:
Meine Vulva war noch immer blau und geschwollen. Ich konnte aber immer besser laufen und sitzen. Die blauen Flecken wurden ganz langsam heller und die Schwellung wurde langsam geringer. Trotzdem musste ich noch aufpassen wie ich mich fortbewege. Ich musste beim Laufen die Beine noch etwas weiter auseinander halten, da es sonst zu sehr reibt. Schmerztabletten nahm ich nicht mehr, aber leichte Schmerzen hatte ich, zb. beim Anziehen und wenn ich die Beine zu sehr aneinander legte, noch immer. Ich war froh, dass ich noch nicht arbeiten musste und viel Zeit im Bett verbingen konnte. Besonders das Kühlen empfand ich auch am dritten Tag noch als sehr angenehm. In der Nacht zuvor wurde ich übrigens nur 1 mal wach.





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