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Schaden durch Kieferfehlstellung?

24. Januar 2007 um 16:13 Letzte Antwort: 10. Februar 2007 um 10:39

Hallo,
ich hab' bei meinem linken oberen Schneidezahn einen Riss (an der Seite) von unten bis fast ganz oben durch entdeckt. Mir ist schon klar, das kleine Haarrisse normal sind..., aber dieser ist nicht mehr wirklich kein und macht mir irgendwie Angst!

Bei meinem komischen Gebiss ist es nämlich so, daß die oberen vorderen Zähne alle direkt auf die unteren aufbeißen und auch noch etwas schief und recht unregelmäßig stehen. Manche davon sind deswegen schon mehr oder weniger "leicht schräg" abgekaut und teilweise sind auch Ecken rausgebrochen.

Bis jetzt hab ich mir von meinem Zahnarzt sagen lassen, das mit den schiefen Zähnen wär' normal, auch wenn man's auf einem Foto von zehn Metern Entfernung immer noch sieht und man könnte ja sowieso nix dran machen. Mittlerweile hab ich aber ein mulmiges Gefühl dabei, einfach so weiterzuschlampern, zumal mein Vater auch so krumme Zähne und deswegen schon einen Schneidezahn verloren hat (...und Ihm beim Einzetzen des Implantats ein Nerv beschädigt wurde...). Bei seinem Vater wiederum (also meinem Opa) lässt sich schwer vermuten, daß er dasselbe Problem hat(te), weil bei ihm mittlerweile das gelbe Innenleben seiner sämtlichen vorderen Zähne (oder das, was davon noch übrig ist) 'freigelegt' ist - sehr schmerzhaft!

Meine Fragen also:
Gibt es hier jemanden mit einem ähnlichen Problem? Welche Erfahrung macht man da und kann man da wirklich nix dagegen unternehmen? Falls aber doch, was würdet ihr mir raten, als erstes zu machen?
Ich hab auch mal irgendwo das Gerücht gehört, daß mit dem Erreichen des 18ten Lebensjahres die Krankenkasse fast keine Kieferorthopädische Behandlung mehr übernimmt - stimmt das?

Vielen Dank!
MfG

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27. Januar 2007 um 10:18

Kieferfehlstellung
Hallöle gregg20,

ja wie es klingt, hast du ein ganz schön großes Problem mit deinen schiefen Zähnen. Ich habe auch gerade eine kieferorthopädische Behandlung hinter mir... ,die aber nur aus ästhetischen Gründen gemacht wurde. An deiner Stelle würde ich schnellstmöglich einen Kieferorthopäden aufsuchen und ein Beratungsgespräch vereinbaren. Meines Erachtens zahlt die Krankenkasse bis zum 18 Lebensjahr 80% der anfallenden Kosten, die anderen 20% müssten deine Eltern bezahlen, die sie aber, wenn sie vorbildlich alle Rechnungen aufheben, bei Behandlungsende von der Kasse zurückerstattet bekommen. So wie es sich anhört, könnte deine Behandlung ein paar Jahre andauern, was dich aber nicht abschrecken sollte. Lieber ein paar Jahre Spange tragen, als ein Leben mit schiefen Zähnen... Viel Glück bei deiner Entscheidung güße pp

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27. Januar 2007 um 10:24

Kieferfehlstellung
Hallo, nach nochmaligem Durchlesen deiner Frage, stellte ich fest, dass du, glaub ich, keine 18(...) mehr bist.
Es ist richtig, dass die Krankenkasse nach vollendetem 18Lj. die Kosten nicht mehr übernehmen. In einigen Fällen machen sie aber wohl eine Ausnahme...
Aber wie gesagt, suche trotzdem mal einen Kieferorthopäden auf...
Viel Glück

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10. Februar 2007 um 10:39

Halb so schlimm
Hallo,
ich hatte so ziemlich das gleiche Problem wie Du. Bei mir war das Unterkiefer zu weit hinten und die Schneidezähne oben kamen immer mehr vor. Ich hatte als Kind schon etliche Zahnspangen, aber weil das Kiefer nicht gerichtet wurde und der Gegenbiss nicht stimmte, wurde alles wieder schief.

Vor zwei Jahren habe ich dann den Entschluss gefasst, dass ich was dagegen unternehmen muss. Ich ging zum Kieferorthopäden - der verpasste mir eine feste Zahnspange. Die ersten zwei Tage waren nicht schön, aber dann gewöhnt man sich daran. Vor drei Wochen hatte ich dann eine Kiefer-OP, bei der das Unterkiefer gebrochen und in die richtige Position gebracht wurde. Hört sich schlimm an, ist aber absolut schmerzfrei. Mein Kinn wurde auch gleich meinem "neuen Gesicht" angepaßt (abgeschliffen). Jetzt ist alles noch leicht geschwollen, aber ich bin total glücklich, dass ich den Schritt gewagt habe.

Zu den Kosten: Da bei mir von Beginn an klar war, dass ich auch eine OP benötige, zahlt die gesetzliche Krankenkasse erst mal 80% der kieferorthopädischen Maßnahmen. Bei erfolgreichem Abschluss bekomme ich die 20% auch noch zurück. Die OP (außer Kinn, da SchönheitsOP) wurde auch komplett von KK übernommen. Es gibt aber auch Zahnspangen, die man selber bezahlen muss (da unsichtbar). Informiere Dich am besten bei einem Kieferorthopäden.

Es stellte sich auch heraus, dass durch die Fehlstellung mein linkes Kiefergelenk abgenützt ist und irgendwann wäre wohl der Tag gekommen, an dem ich nicht mehr beißen hät können.

Also, trau Dich, es lohnt sich.

Viele Grüße

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