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Rektusdiastase OP: Ja oder Nein?

12. November 2014 um 11:12

Hallo zusammen,

ich habe glaube ich im Internet zu diesem Thema schon alles gelesen, was es gibt. Daher brauche ich nun mal ein paar aktuelle und auf meinen Fall bezogene Meinungen.

Folgende Facts:
- Ich bin 34 Jahre, 157 klein, 50 kg
- zwei Kinder (4 und 6)
- Ich habe von den Schwangerschaften eine Rektusdiastase davongetragen, ebenso wie einen teilweisen Nabelbruch (Haut, zum Glück nur um den Nabel sehr dünn und gerissen, Naben steht nach außen). Ansonsten sieht der Bauch noch recht gut aus - außer dass er bedingt durch die Rektusdiastase nach außen steht.
- Vor der Schwangerschaft hatte ich (dunkler Typ - da ist das oft so) einen traumhaften (Waschbrett-) Bauch.
- Im Normalzustand ist mein Bauchumfang nun 74 cm, 10 cm mehr als vor der Schwangerschaft - abends bzw. nach dem Essen sehe ich teilweise auch schon mal aus wie im 6. Monat schwanger.
- Neben den optischen Punkten ist es so, dass mir die Stabilität im Bauch fehlt, d.h. wenn ich liege, fällt der Bauch immer auf die unten liegende Seite. Beim Stehen rutscht der Bauch also nach unten/vorne. Beim Yoga (z.B. Kerze) kann der Bauch auch schonmal Richtung Rippen fallen, was sehr unangenehm ist.
- Ich bekomme bei manchen Bewegungen/Übungen sofort einen Krampf im Bereich der Bauchmuskeln am Rippenbogen.
- Es ist unangenehm, den Magen/Darm direkt durch das "Loch" zu spüren.

Ich war bei zwei "normalen" Chirurgen, die mich jeweils sofort wieder nach Hause geschickt haben und meinten, die meisten Leute wären froh, wenn sie so einen Bauch hätten wie ich.

Dann war ich noch bei zwei Plastischen Chirurgen, die das Ganze natürlich operieren würden, weil die Rektusdiastase vom Rippenbogen bis zum Schambereich reicht.

Übungen, Rückbildungen etc. habe ich auch gemacht, aber es steht ja auch überall zu lesen, dass das nichts bringt.

Nun ist diese OP ja bekanntermaßen riesig, ich habe da einen entsprechenden Bammel davor, auch weil man danach für längere Zeit nicht belastbar ist. Die Kosten sind nicht das Problem, ich habe bereits das OK, dass sie erstattet würden.

Manchmal denke ich, ach komm, das machst Du jetzt, weil es sich schließlich nur um ein paar Wochen Schmerz handelt, aber das Ergebnis das ganze Leben hält. Dann wieder denke ich, ich bin verrückt, über so eine riesige OP überhaupt nur nachzudenken, wo ich doch gesund bin, und dankbar für die Figur zu sein, die ich trotz zweier Kinder immernoch habe.

Daher hoffe ich auf Eure Meinungen - v.a. vielleicht auch von Frauen, die so etwas bereits hinter sich haben.

Vielen Dank!!
Eure 22LENA22

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12. Dezember 2014 um 13:46

Mir geht es auch so
Hallo,
Ich habe genau das Gleiche. Bist du inzwischen schon weiter gekommen?
Habe die gleichen Gedanken wie du.
Meld dich doch mal, vielleicht können wir uns austauschen.
LG Marion

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16. Dezember 2014 um 9:38
In Antwort auf joyaachen

Mir geht es auch so
Hallo,
Ich habe genau das Gleiche. Bist du inzwischen schon weiter gekommen?
Habe die gleichen Gedanken wie du.
Meld dich doch mal, vielleicht können wir uns austauschen.
LG Marion

Habe Termin...
... also ich habe jetzt einen Termin für die OP ausgemacht. Da es uns zeitlich früher leider nicht passt, erst im März. Ich habe aber schon Bammel und Bedenken und muss mich zusammenreißen, damit ich mir das nicht immer so genau vorstelle.

Wir waren am Wochenende Skifahren, da hatte ich schon wieder so einen riesigen Bauch, dass die Skihose nicht zuging. Da habe ich mir schon gedacht, ich freu mich auf nächstes Jahr, dann passt wieder ne Hand dazwischen

Das mit dem Geburtsvergleich habe ich mir auch schon gedacht. Meine 1. Geburt war der reinste Horror - ohne PDA, bis die Presswehen einsetzen wurde ich ganz allein gelassen, da alle Kreißsäle voll waren, mein Mann wurde am Abend vorher heeschickt, da er nicht auf der Station bleiben durfte, Saugglocke, ein riesen Dammschnitt, danach kein einziges Schmerzmittel, wg. Stillen, konnte 1,5 Wochen nicht sitzen, Kreislauf 2 Wochen total im Eimer... so schlimm wird es vermutlich nicht wieder. Wobei es schon echt eine Schande ist, dass so etwas in der heutigen Zeit noch passieren kann. Da ist man in jedem Buschvolk in Afrika wahrscheinlich besser aufgehoben.
(Bei der 2. Geburt in ein kleines Krankenhaus gegangen, sofort PDA geben lassen, Zeitschriften gelesen und Kaffee getrunken bis das Kind kam - null Schmerzen, total entspannt

Marion: Du kannst mir gerne mal schreiben, vielleicht können wir ja auch mal telefonieren.

Danke für Eure Antworten! Hat mich echt beruhigt.
In das andere Forum werde ich auch mal reinschauen.

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4. Mai 2016 um 17:54
In Antwort auf 22lena22

Habe Termin...
... also ich habe jetzt einen Termin für die OP ausgemacht. Da es uns zeitlich früher leider nicht passt, erst im März. Ich habe aber schon Bammel und Bedenken und muss mich zusammenreißen, damit ich mir das nicht immer so genau vorstelle.

Wir waren am Wochenende Skifahren, da hatte ich schon wieder so einen riesigen Bauch, dass die Skihose nicht zuging. Da habe ich mir schon gedacht, ich freu mich auf nächstes Jahr, dann passt wieder ne Hand dazwischen

Das mit dem Geburtsvergleich habe ich mir auch schon gedacht. Meine 1. Geburt war der reinste Horror - ohne PDA, bis die Presswehen einsetzen wurde ich ganz allein gelassen, da alle Kreißsäle voll waren, mein Mann wurde am Abend vorher heeschickt, da er nicht auf der Station bleiben durfte, Saugglocke, ein riesen Dammschnitt, danach kein einziges Schmerzmittel, wg. Stillen, konnte 1,5 Wochen nicht sitzen, Kreislauf 2 Wochen total im Eimer... so schlimm wird es vermutlich nicht wieder. Wobei es schon echt eine Schande ist, dass so etwas in der heutigen Zeit noch passieren kann. Da ist man in jedem Buschvolk in Afrika wahrscheinlich besser aufgehoben.
(Bei der 2. Geburt in ein kleines Krankenhaus gegangen, sofort PDA geben lassen, Zeitschriften gelesen und Kaffee getrunken bis das Kind kam - null Schmerzen, total entspannt

Marion: Du kannst mir gerne mal schreiben, vielleicht können wir ja auch mal telefonieren.

Danke für Eure Antworten! Hat mich echt beruhigt.
In das andere Forum werde ich auch mal reinschauen.

Rectusdiastase
Hallo Lena,
habe gerade deine Leidensgeschichte gelesen. Mir geht es so ähnlich, nur bin ich noch am Anfang. Nach der Geburt meiner Tochter sehe ich immer noch schwanger aus, obwohl ich inzwischen weniger wiege als vorher. Keine Hose passt, da der Bauch einfach zu rund ist. War inzwischen beim Osteopath, habe Rückbildungsgymnastik gemacht und bin aktuell bei der Physiotherapie. Ich stelle absolut keine Verbesserung fest. Von den Frauenärzten und vom Hausarzt werde ich nicht ernst genommen. Ich bekomme immer die Erklärung, dass der Körper sich durch Geburt und Schwangerschaft nunmal verändert.... Das hilft mir allerdings nicht weiter, fühle mich so unwohl....

Was genau hast du für eine op gemacht? Bei welchem Arzt warst du, Chirurg? Wie war die op und wie geht es dir inzwischen danach?

Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Liebe Grüße

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5. Mai 2016 um 7:58
In Antwort auf leikro

Rectusdiastase
Hallo Lena,
habe gerade deine Leidensgeschichte gelesen. Mir geht es so ähnlich, nur bin ich noch am Anfang. Nach der Geburt meiner Tochter sehe ich immer noch schwanger aus, obwohl ich inzwischen weniger wiege als vorher. Keine Hose passt, da der Bauch einfach zu rund ist. War inzwischen beim Osteopath, habe Rückbildungsgymnastik gemacht und bin aktuell bei der Physiotherapie. Ich stelle absolut keine Verbesserung fest. Von den Frauenärzten und vom Hausarzt werde ich nicht ernst genommen. Ich bekomme immer die Erklärung, dass der Körper sich durch Geburt und Schwangerschaft nunmal verändert.... Das hilft mir allerdings nicht weiter, fühle mich so unwohl....

Was genau hast du für eine op gemacht? Bei welchem Arzt warst du, Chirurg? Wie war die op und wie geht es dir inzwischen danach?

Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Liebe Grüße

Nach OP
Hallo Leikro,

wenn Du das Gleiche hast wie ich, dann kannst Du Dir alle Mühen sparen, denn dann wird nur eine OP helfen.
Meine ist nun gut 1 Jahr her. Die ersten Tage danach hatte ich schon Schmerzen, aber wurde sehr gut betreut und habe mit Schmerzmitteln nicht gespart. Nach 1,5 Wochen hatte ich diese aber schon so weit reduziert, dass ich danach kein einziges Schmerzmittel mehr brauchte.
Die Rektusdiastase war bis zu 5 cm breit und über die gesamte Länge des Bauches. Ich frage mich schon, wie viele Ärzte einen 30 Sekunden sehen und dann urteilen, dass das nur eine Lapalie wäre. Da ist man gerade um die 30 und soll sein restliches Leben mit einem solchen Loch im Bauch herumlaufen. Das hat mit "Der Körper verändert sich eben" nichts zu tun.
Ich habe die OP keine Sekunde bereut, obwohl es schon ein großer Eingriff ist und das Ergebnis natürlich nicht so perfekt wie vorher oder wie auf Werbebildern der Plastischen Chirurgen:
Der Bauch steht immer noch weiter raus als vorher, ist also nicht komplett flach, der Nabel geht nicht wieder richtig nach innen und der gesamte Bauch ist noch empfindlich und die Haut taub. Ich spüre z.B. noch keine Wassertemperatur an der Stelle. Aber ich kann wieder auf dem Bauch schlafen und die geschlossene Bauchdecke fühlt sich wieder richtig gut an. Man sieht wieder deutlich diese längliche "Furche" von Brust zum Bauchnabel und die Bauchmuskeln zeichnen sich wieder ab. Was man oft liest kann ich auch bestätigen: Ich kann mich wieder in den Spiegel schauen und freue mich jedes mal dabei.
Ich habe die OP bei Dr. Radu in Nürnberg machen lassen und kann den Arzt auch absolut weiterempfehlen. Die OP wurde vollständig von meiner (privaten) Krankenkasse gezahlt. Ich habe von meinem Frauenarzt vorher eine Bestätigung über die medizinische Notwendigkeit der OP geholt und den Kostenvoranschlag vorher eingereicht.

Überlege aber zuerst, ob Du nicht noch weitere Kinder möchtest. Ansonsten würde ich das noch einmal um ein paar Jahre verschieben. Viel Glück!! Ich drücke die Daumen

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10. Oktober 2016 um 21:31

Rektusdiastase OP
Hallo 22lena22,

Hast du nun die OP hinter dir? Kannst du mir deine Erfahrung mitteilen? Habe im November meinen OP Termin und habe einen Riesen Bammel davor
Wie sieht die Narbe aus und wie wurde die OP durchgeführt?

Lg

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11. Oktober 2016 um 10:19

1,5 Jahre nach OP
Hallo nochmal alle,

da ich regelmäßig Zuschriften bekomme, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung, 1,5 Jahre nach der OP:

- Nabel ist leider nichts geworden, keine Ahnung, ob das ein anderer Chirurg besser hinbekommen hätte. Er geht nicht nach innen und hängt etwas nach unten.
- Der Bauchumfang (früh gemessen) ist nicht wesentlich kleiner geworden. (Taillenhosen immernoch oben eng, wo früher eine Hand dazwischen passte.) Abends oder nach dem Essen aber auf jeden Fall besser, es gibt kein "Herausploppen" mehr.
- Bauchmuskeln wieder teilweise sichtbar
- Narbe gut versteckt, hat mich noch nie gestört
- Leider großer Bereich der Bauchdecke um den Nabel herum immernoch sehr berührungs-empfindlich, und ich spüre dort keine Temperatur

Also daher: Überlegt Euch gut, ob Ihr die OP machen wollt, da sie von den Plastischen Chirurgen sicherlich verharmlost wird. Das Ergebnis ist weder perfekt, noch für den Körper problemlos zu verkraften.
Trotzdem würde ich es immer wieder machen, da der Zustand vorher für mich deutlich schlechter war. Alleine, sich in den Spiegel zu schauen und dabei wieder eng tragen zu können, bzw. Pulli in die Hose zu stecken ist toll

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25. Februar 2017 um 21:00
In Antwort auf 22lena22

Hallo zusammen,

ich habe glaube ich im Internet zu diesem Thema schon alles gelesen, was es gibt. Daher brauche ich nun mal ein paar aktuelle und auf meinen Fall bezogene Meinungen.

Folgende Facts:
- Ich bin 34 Jahre, 157 klein, 50 kg
- zwei Kinder (4 und 6)
- Ich habe von den Schwangerschaften eine Rektusdiastase davongetragen, ebenso wie einen teilweisen Nabelbruch (Haut, zum Glück nur um den Nabel sehr dünn und gerissen, Naben steht nach außen). Ansonsten sieht der Bauch noch recht gut aus - außer dass er bedingt durch die Rektusdiastase nach außen steht.
- Vor der Schwangerschaft hatte ich (dunkler Typ - da ist das oft so) einen traumhaften (Waschbrett-) Bauch.
- Im Normalzustand ist mein Bauchumfang nun 74 cm, 10 cm mehr als vor der Schwangerschaft - abends bzw. nach dem Essen sehe ich teilweise auch schon mal aus wie im 6. Monat schwanger.
- Neben den optischen Punkten ist es so, dass mir die Stabilität im Bauch fehlt, d.h. wenn ich liege, fällt der Bauch immer auf die unten liegende Seite. Beim Stehen rutscht der Bauch also nach unten/vorne. Beim Yoga (z.B. Kerze) kann der Bauch auch schonmal Richtung Rippen fallen, was sehr unangenehm ist.
- Ich bekomme bei manchen Bewegungen/Übungen sofort einen Krampf im Bereich der Bauchmuskeln am Rippenbogen.
- Es ist unangenehm, den Magen/Darm direkt durch das "Loch" zu spüren.

Ich war bei zwei "normalen" Chirurgen, die mich jeweils sofort wieder nach Hause geschickt haben und meinten, die meisten Leute wären froh, wenn sie so einen Bauch hätten wie ich.

Dann war ich noch bei zwei Plastischen Chirurgen, die das Ganze natürlich operieren würden, weil die Rektusdiastase vom Rippenbogen bis zum Schambereich reicht.

Übungen, Rückbildungen etc. habe ich auch gemacht, aber es steht ja auch überall zu lesen, dass das nichts bringt.

Nun ist diese OP ja bekanntermaßen riesig, ich habe da einen entsprechenden Bammel davor, auch weil man danach für längere Zeit nicht belastbar ist. Die Kosten sind nicht das Problem, ich habe bereits das OK, dass sie erstattet würden.

Manchmal denke ich, ach komm, das machst Du jetzt, weil es sich schließlich nur um ein paar Wochen Schmerz handelt, aber das Ergebnis das ganze Leben hält. Dann wieder denke ich, ich bin verrückt, über so eine riesige OP überhaupt nur nachzudenken, wo ich doch gesund bin, und dankbar für die Figur zu sein, die ich trotz zweier Kinder immernoch habe.

Daher hoffe ich auf Eure Meinungen - v.a. vielleicht auch von Frauen, die so etwas bereits hinter sich haben.

Vielen Dank!!
Eure 22LENA22

hey, ich hab das selbe Problem. nur ist es bei mir wesentlich azsgeprägter mein bauch sieht im normalen Zustand aus als sei ich schwanger ich war jetzt auch bei einem plastischen Chirurg allerdings hab ich zweifel ob die kk mir die op übernimmt
meine frage  an dich ist wie breit ist deine rektusdiastase ich bin verzweifelt  ehrlich 
ich bin 25 hab eine 3 cm rektusdiastaserektusdiastase und 4 kinder 2mal zwillinge 😇 
kannst du mir vielleicht ein paar Tipps geben wie du das mit der kk gemacht hast
würd mich freuenfreuen von dir zu hören

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25. Juli 2017 um 20:02
In Antwort auf vanessa25114

hey, ich hab das selbe Problem. nur ist es bei mir wesentlich azsgeprägter mein bauch sieht im normalen Zustand aus als sei ich schwanger ich war jetzt auch bei einem plastischen Chirurg allerdings hab ich zweifel ob die kk mir die op übernimmt
meine frage  an dich ist wie breit ist deine rektusdiastase ich bin verzweifelt  ehrlich 
ich bin 25 hab eine 3 cm rektusdiastaserektusdiastase und 4 kinder 2mal zwillinge 😇 
kannst du mir vielleicht ein paar Tipps geben wie du das mit der kk gemacht hast
würd mich freuenfreuen von dir zu hören

Hallo,
genau das selbe Problem habe ich auch schon seit Jahren.
Habe 3 Kinder und war früher sehr sportlich!!
Bin 157 cm und hab ein Gewicht von 45Kg, also eigentlich
perfect!
Leider werde ich oft angesprochen, ob ich wieder Schwanger
sei, so groß wird mein Bauch nach dem Essen!!
Meine Rektusdiastase ist 5 cm breit und geht über fast die
gesammte Länge.
Hab schon ein Gespräch mit dem Chirurgen gehabt. Er würde
es Operieren, meine Frauenärztin rät mir jedoch ab!!

Hast du deine OP schon hinter dir?

 

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25. Juli 2017 um 23:05
In Antwort auf anitag1109

Hallo,
genau das selbe Problem habe ich auch schon seit Jahren.
Habe 3 Kinder und war früher sehr sportlich!!
Bin 157 cm und hab ein Gewicht von 45Kg, also eigentlich
perfect!
Leider werde ich oft angesprochen, ob ich wieder Schwanger
sei, so groß wird mein Bauch nach dem Essen!!
Meine Rektusdiastase ist 5 cm breit und geht über fast die
gesammte Länge.
Hab schon ein Gespräch mit dem Chirurgen gehabt. Er würde
es Operieren, meine Frauenärztin rät mir jedoch ab!!

Hast du deine OP schon hinter dir?

 

Hallo Zusammen,

Wie auch Lena habe ich meine Op hinter mir. Lena hat es eigentlich schon perfekt beschrieben. Das ergebnis ist nicht gerade hervorragend und die OP sehr schwer verkraftbar. Nach 3 monaten konnte ich meine Beine immer noch nicht hochheben, da logischerweise die Muskeln dafür fehlten. Drum hiess es aufbauen aufbauen aufbauen.... Lachen,Husten und Niessen waren ein Albtraum 

So zu meiner person und OP Art:

158cm, 63 kg, chronische rückenschmerzen 
Grosser bauch war sichtbar
Mit Ultraschall wurden 4,5cm RD gemessen über den kompletten Bauchbereich (Im Bericht stand sogar Handflächengross)
OP wurde über den Bauchnabel durchgeführt. Ich hatte keine Bauchdeckenstraffung. Der Schnitt verläuft halb um den Bauchnabel und je 1cm oberhalb und unterhalb. Die Muskeln wurden zusammen genäht und ein Netz zur stabilität eingearbeitet....

Nun ist das 8 monate her.
Bauchnabel, logischerweise eine sichtbare Narbe.
Muskeln sichtbar, umpfang aber immer noch gleich.
Bauch straffer, aber das problem ist dass die lose haut die sich noch nich zurück gezogen hat nun verwachsen ist mit dem netz und dadurch scheint der bauch vorne irgendwie eckig aus. Man sieht also genau wo das netz liegt 😣 aber man könnte es auch mit einem dicken sixpack verwechseln 🤣 Naja... also mein fazit bauchdeckenstraffung würde ich vielleicht vorziehen, hätte allerdings vor der riesigen Narbe angst. Ich hatte wundheilstörungen an der ca 5cm langen narbe. Ich will nicht wissen wie es dann wäre bei einer so grossen narbe nach der BDS. Was ich allerdings allen empfehlen würde PROBIERT ES ZUNÄCHST MIT EINEM BAUCHGURT UND PHYSIO! Hab es leider nicht getan und bereue es. Nach drei wochen (nach der OP und bauchgurt tragen) hat sich meine RD völlig zurückgebildet, in meinem Fall wäre eine OP vielleicht doch nicht nötig gewesen. Der arzt hat gestaunt dass es schon so schnell zurück ist 😑

Aber das wichtigste: ich habe KEINE RÜCKENSCHMERZEN mehr!

Op wurde durch die KK komplett übernommen da dies ein "medizinisch notwendiger" eingriff war.

allen einen schönen Abend!



 

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26. Juli 2017 um 20:04
In Antwort auf sunshine1582

Hallo Zusammen,

Wie auch Lena habe ich meine Op hinter mir. Lena hat es eigentlich schon perfekt beschrieben. Das ergebnis ist nicht gerade hervorragend und die OP sehr schwer verkraftbar. Nach 3 monaten konnte ich meine Beine immer noch nicht hochheben, da logischerweise die Muskeln dafür fehlten. Drum hiess es aufbauen aufbauen aufbauen.... Lachen,Husten und Niessen waren ein Albtraum 

So zu meiner person und OP Art:

158cm, 63 kg, chronische rückenschmerzen 
Grosser bauch war sichtbar
Mit Ultraschall wurden 4,5cm RD gemessen über den kompletten Bauchbereich (Im Bericht stand sogar Handflächengross)
OP wurde über den Bauchnabel durchgeführt. Ich hatte keine Bauchdeckenstraffung. Der Schnitt verläuft halb um den Bauchnabel und je 1cm oberhalb und unterhalb. Die Muskeln wurden zusammen genäht und ein Netz zur stabilität eingearbeitet....

Nun ist das 8 monate her.
Bauchnabel, logischerweise eine sichtbare Narbe.
Muskeln sichtbar, umpfang aber immer noch gleich.
Bauch straffer, aber das problem ist dass die lose haut die sich noch nich zurück gezogen hat nun verwachsen ist mit dem netz und dadurch scheint der bauch vorne irgendwie eckig aus. Man sieht also genau wo das netz liegt 😣 aber man könnte es auch mit einem dicken sixpack verwechseln 🤣 Naja... also mein fazit bauchdeckenstraffung würde ich vielleicht vorziehen, hätte allerdings vor der riesigen Narbe angst. Ich hatte wundheilstörungen an der ca 5cm langen narbe. Ich will nicht wissen wie es dann wäre bei einer so grossen narbe nach der BDS. Was ich allerdings allen empfehlen würde PROBIERT ES ZUNÄCHST MIT EINEM BAUCHGURT UND PHYSIO! Hab es leider nicht getan und bereue es. Nach drei wochen (nach der OP und bauchgurt tragen) hat sich meine RD völlig zurückgebildet, in meinem Fall wäre eine OP vielleicht doch nicht nötig gewesen. Der arzt hat gestaunt dass es schon so schnell zurück ist 😑

Aber das wichtigste: ich habe KEINE RÜCKENSCHMERZEN mehr!

Op wurde durch die KK komplett übernommen da dies ein "medizinisch notwendiger" eingriff war.

allen einen schönen Abend!



 

Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!

Hab mich auf deine Antwort hin gegen eine OP entschieden und mir grad einen passenden Bauchgurt bestellt. Ich werde es doch erst mit Physio probieren.
Wenn es trotz Training nicht deutlich besser wird kann ich es ja immer noch
mit einer OP versuchen.
Geb euch bescheid, ob die RD kleiner wird!!

Liebe Grüße
 

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18. September 2017 um 13:29

Hallo!
Hast du Erfolg mit Physio und BauchGurt? Darf ich fragen welchen BauchGurt du trägst? Ich mache aktuell Physio, allerdings bisher mit minimalem Erfolg.
Viele Grüße
 

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5. Juli um 17:54
In Antwort auf 22lena22

Nach OP
Hallo Leikro,

wenn Du das Gleiche hast wie ich, dann kannst Du Dir alle Mühen sparen, denn dann wird nur eine OP helfen.
Meine ist nun gut 1 Jahr her. Die ersten Tage danach hatte ich schon Schmerzen, aber wurde sehr gut betreut und habe mit Schmerzmitteln nicht gespart. Nach 1,5 Wochen hatte ich diese aber schon so weit reduziert, dass ich danach kein einziges Schmerzmittel mehr brauchte.
Die Rektusdiastase war bis zu 5 cm breit und über die gesamte Länge des Bauches. Ich frage mich schon, wie viele Ärzte einen 30 Sekunden sehen und dann urteilen, dass das nur eine Lapalie wäre. Da ist man gerade um die 30 und soll sein restliches Leben mit einem solchen Loch im Bauch herumlaufen. Das hat mit "Der Körper verändert sich eben" nichts zu tun.
Ich habe die OP keine Sekunde bereut, obwohl es schon ein großer Eingriff ist und das Ergebnis natürlich nicht so perfekt wie vorher oder wie auf Werbebildern der Plastischen Chirurgen:
Der Bauch steht immer noch weiter raus als vorher, ist also nicht komplett flach, der Nabel geht nicht wieder richtig nach innen und der gesamte Bauch ist noch empfindlich und die Haut taub. Ich spüre z.B. noch keine Wassertemperatur an der Stelle. Aber ich kann wieder auf dem Bauch schlafen und die geschlossene Bauchdecke fühlt sich wieder richtig gut an. Man sieht wieder deutlich diese längliche "Furche" von Brust zum Bauchnabel und die Bauchmuskeln zeichnen sich wieder ab. Was man oft liest kann ich auch bestätigen: Ich kann mich wieder in den Spiegel schauen und freue mich jedes mal dabei.
Ich habe die OP bei Dr. Radu in Nürnberg machen lassen und kann den Arzt auch absolut weiterempfehlen. Die OP wurde vollständig von meiner (privaten) Krankenkasse gezahlt. Ich habe von meinem Frauenarzt vorher eine Bestätigung über die medizinische Notwendigkeit der OP geholt und den Kostenvoranschlag vorher eingereicht.

Überlege aber zuerst, ob Du nicht noch weitere Kinder möchtest. Ansonsten würde ich das noch einmal um ein paar Jahre verschieben. Viel Glück!! Ich drücke die Daumen

Hallo. Was hätte dein Arzt speziell für Gründe angegeben, dass die OP medizinisch notwendig ist!
Habe nach vier Kinder leider auch das selbe Problem...
LG

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5. Juli um 17:58
In Antwort auf caschaa

Hallo. Was hätte dein Arzt speziell für Gründe angegeben, dass die OP medizinisch notwendig ist!
Habe nach vier Kinder leider auch das selbe Problem...
LG

Sorry, doofes T9...hatte, Kindern...🙈

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