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Parodontose und Prothese

2. Februar 2004 um 13:49

Hallo,

ich leide seit einigen jahren bereits unter starker Parodontose, was wohl durch eine nicht behandelte juvenile Parodontitis -wenn ich meinen Zahnarzt richtig verstanden habe - hervorgerufen wurde. Nachdem ich leider von klein auf schlechte Zähne habe (ich bekam mit 18 meine ersten Kronen) und ich bereits zwei Parodontosebehandlungen hinter mir habe, komme ich nun wohl um eine Prothese im Oberkiefer nicht mehr herum. Die Zähne sind aufgrund der starken Lockerung und des geringen Kieferknochens nicht mehr erhaltbar. Ich fühle mich mit 38 viel zu jung für eine Prothese!!

Wer kann mir meine Angst ein bisschen nehmen? Kann mir es gar nicht vorstellen so ein Plastikteil im Mund zu tragen.

Liebe Grüße

eine traurige
Christiane

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10. April 2004 um 23:17

Paradontose und Prothese ich wohl auch
Hallo Christiane!Ich bin 35 Jahre habe 3 Kinder.Nach meinen Schwangerschaften fing alles an.Bei der ersten vor acht Jahren angefangen.Ich hatte vor meiner Paradontose so tolle Zähne gleichmäßig ohne Lücken.Jetzt trage ich seit faßt drei Jahren einen Zahnersatz.Ich habe nunmehr fünf unechte Zähne im Oberkiefer.Jetzt war ich vorgestern beim Zahnarzt zum Gespräch und er meinte die anderen Zähne die noch übrig sind wären auch schon so locker das sie nicht mehr zu retten sind.Letzte instanz Prothese!Er müsste mir also die restlichen ziehen und davor habe ich tierisch angst.Gerade die Backenzähne alle.Am liebsten würde ich solange warten bis sie mir von alleine rausfallen und mein Provisorium halt ständig erweitern lassen aber das wird auch zu teuer.Ich werde auch nicht drum rum kommen wie du.Kann mich mit dem Gedanken auch noch nicht anfreunden.Wenn ich mir vorstelle meine Zähne über Nacht ins Glas zu legen.Es sieht ja jetzt schon furchtbar aus wenn ich mein Zahnersatz rausnehme zum säubern.Wie ne alte Oma.Hasst du denn jetzt schon eine Prothese?Wie war das bei dir mit dem ziehen?

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12. September 2004 um 15:56
In Antwort auf tanka_12694782

Paradontose und Prothese ich wohl auch
Hallo Christiane!Ich bin 35 Jahre habe 3 Kinder.Nach meinen Schwangerschaften fing alles an.Bei der ersten vor acht Jahren angefangen.Ich hatte vor meiner Paradontose so tolle Zähne gleichmäßig ohne Lücken.Jetzt trage ich seit faßt drei Jahren einen Zahnersatz.Ich habe nunmehr fünf unechte Zähne im Oberkiefer.Jetzt war ich vorgestern beim Zahnarzt zum Gespräch und er meinte die anderen Zähne die noch übrig sind wären auch schon so locker das sie nicht mehr zu retten sind.Letzte instanz Prothese!Er müsste mir also die restlichen ziehen und davor habe ich tierisch angst.Gerade die Backenzähne alle.Am liebsten würde ich solange warten bis sie mir von alleine rausfallen und mein Provisorium halt ständig erweitern lassen aber das wird auch zu teuer.Ich werde auch nicht drum rum kommen wie du.Kann mich mit dem Gedanken auch noch nicht anfreunden.Wenn ich mir vorstelle meine Zähne über Nacht ins Glas zu legen.Es sieht ja jetzt schon furchtbar aus wenn ich mein Zahnersatz rausnehme zum säubern.Wie ne alte Oma.Hasst du denn jetzt schon eine Prothese?Wie war das bei dir mit dem ziehen?

Froh, Leute mit ähnlichen Problemen gefunden zu haben
Hallo!

Ich (35) bin froh, dass es Frauen mit ähnlichen Problemen gibt. Vor zwei Jahren fing es bei mir an. Ich war immer fleißig bei meinen Vorsorgeuntersuchungen und jahrelang dauerten die bei meinem Zahnarzt in Erftstadt immernur höchstens 20 Minuten (reinsehen, Zahnstein entfernen, fertig). Ich leide zwar seit ich denken kann an Zahnfleischbluten, aber nach Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste wurde das auch zunehmend besser. Vor zwei Jahren bin ich nach Brühl gezogen und der Horror begann. Der erste Zahnarzt begann, ohne es mir anzukündigen, mit einer Paradontosebehandlung ohne Betäubung. Er sah mich nach zwei Terminen und einem Hilferuf bei meiner Krankenkasse nicht mehr wieder. Der zweite wollte mir sämtliche Backenzähne ziehen und ging nicht darauf ein, dass ich ihm sagte, dass ich damit sowohl ein gesundheitliches und kosmetisches Problem und zugleich kein Geld für Implantate habe. Mein nun dritter ist völlig überfordert. Hat eine Paradontosebehandlung durchgezogen, gab aber jetzt zu, dass er keine Ahnung habe, dass meine völlig unregelmäßige Taschentiefe von 2 bis 8 ihm völlig unbegreiflich ist. Er hat mir an einem Zahn Zahnfleich weggeschnitten, was völlig katastrophal aussieht. Ein Zahn, der vorher nie gewackelt hat, wackelt so stark, dass ich Angst habe, dass es mir jeden Moment rausfällt. Ich bin mittlerweile schwer verzweifelt und habe auch unbändige Panik vor irgendwelchen anstehenden Prothesen.

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22. Oktober 2004 um 9:16

Parodontose und Prothese
Erfahrung nach juveniler Parodontitis
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Hallo Christiane, ich bin jetzt 34 Jahre und trage seit 6 Jahren eine Vollprothese. Ich komme super damit klar. Außer meiner Familie und meinem Freund weiß keiner davon und man sieht es auch nicht. Bei mir wurden nach einer akuten juvenilen Parodontitis zweimal 4 und dann gleich 16 Zähne auf einmal gezogen. Dann gabs eine Interimsprothese die auf die offenen Wunden gesetzt wurden. Später dann die richtige, die auch nach 3maliger Unterfütterung angepasst war. Da ich zurzeit arbeitssuchend war, wurden alle Kosten zwecks Härtefallreglung bis auf einen kleinen Eigenanteil übernommen. Jetzt gehe ich 1mal jährlich zum Tüv. Nachts nehme ich die unteren Zähne raus, zwecks wundscheuern. Ich kann alles essen und komme super damit zurecht. Gruß Ute

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13. Juni 2005 um 11:11
In Antwort auf aaren_11906441

Froh, Leute mit ähnlichen Problemen gefunden zu haben
Hallo!

Ich (35) bin froh, dass es Frauen mit ähnlichen Problemen gibt. Vor zwei Jahren fing es bei mir an. Ich war immer fleißig bei meinen Vorsorgeuntersuchungen und jahrelang dauerten die bei meinem Zahnarzt in Erftstadt immernur höchstens 20 Minuten (reinsehen, Zahnstein entfernen, fertig). Ich leide zwar seit ich denken kann an Zahnfleischbluten, aber nach Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste wurde das auch zunehmend besser. Vor zwei Jahren bin ich nach Brühl gezogen und der Horror begann. Der erste Zahnarzt begann, ohne es mir anzukündigen, mit einer Paradontosebehandlung ohne Betäubung. Er sah mich nach zwei Terminen und einem Hilferuf bei meiner Krankenkasse nicht mehr wieder. Der zweite wollte mir sämtliche Backenzähne ziehen und ging nicht darauf ein, dass ich ihm sagte, dass ich damit sowohl ein gesundheitliches und kosmetisches Problem und zugleich kein Geld für Implantate habe. Mein nun dritter ist völlig überfordert. Hat eine Paradontosebehandlung durchgezogen, gab aber jetzt zu, dass er keine Ahnung habe, dass meine völlig unregelmäßige Taschentiefe von 2 bis 8 ihm völlig unbegreiflich ist. Er hat mir an einem Zahn Zahnfleich weggeschnitten, was völlig katastrophal aussieht. Ein Zahn, der vorher nie gewackelt hat, wackelt so stark, dass ich Angst habe, dass es mir jeden Moment rausfällt. Ich bin mittlerweile schwer verzweifelt und habe auch unbändige Panik vor irgendwelchen anstehenden Prothesen.

Parodontos
Hallo Maeve,
schade, daß ich erst jetzt auf dieses Forum gestoßen bin.
Wie ist es Dir bis jetzt mit Deinen Zähnen ergangen? Hast Du schon eine Prothese oder hast Du Alternativen gefunden?

Mir ist es ähnlich wie Dir gegangen - doch jetzt habe ich wieder etwas Hoffnung.
Eine Untersuchung in der Zahnklinik der Universität Abt. Parodontose hat mir Mut gemacht.

Ich würde gern hören wie es Dir ergangen ist. Bin 42 - jedoch über die Verzweiflungsphase bereits hinweg.
Gruß eledumbo

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2. November 2005 um 15:45

Juvenile Parodontitis
hallo,

ich bin wirklich froh,dass ich nicht die einzigste bin die an der juvenilen Parodontitis leidet!!!Ich muss aber dazusagen,dass ich erst 20 bin und es seit ungefähr 2001 habe es aber bis jetzt noch keiner festgestellt hat von den schlauen Ärzten!Ich bin zur Zeit in Ausbildung und zwar als zahnmedizinische Angesstellte also kurzgesagt Zahnarzthelferin!!!Habe das natürlich die ganzen jahre nicht gewusst das ich parodontitis habe aber geant das irgenwas mit meinem zahnfleisch nicht stimmt da es immer geblutet und sich der knochen zurückgbildet hat. Nun habe ich öffters den rat von meinem Chef gesucht und habe ihn drauf aufmerksam gemacht.er meinte nur es wäre alles ok bei mir.Es wäre zwar "komisch" aber das könnte man nicht ändern!Vor einem Monat habe ich mir einen anderen Zahnartz gesucht und er erkannte das Problem sofort und schickte mich in die uni Klinik wo ich dann erfahren habe das es schon ziemlich vortgeschritten ist!!!Das war natürlich eine tolle nachricht un d als mir noch gesagt worden ist,dass ich warscheinlich noch zwei zähne verliere das war für mich wie ein alpttraum!Da ich ja erst 20 ...

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5. November 2005 um 21:55

Jjui
jkkkkk

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16. Februar 2006 um 23:07
In Antwort auf tanka_12694782

Paradontose und Prothese ich wohl auch
Hallo Christiane!Ich bin 35 Jahre habe 3 Kinder.Nach meinen Schwangerschaften fing alles an.Bei der ersten vor acht Jahren angefangen.Ich hatte vor meiner Paradontose so tolle Zähne gleichmäßig ohne Lücken.Jetzt trage ich seit faßt drei Jahren einen Zahnersatz.Ich habe nunmehr fünf unechte Zähne im Oberkiefer.Jetzt war ich vorgestern beim Zahnarzt zum Gespräch und er meinte die anderen Zähne die noch übrig sind wären auch schon so locker das sie nicht mehr zu retten sind.Letzte instanz Prothese!Er müsste mir also die restlichen ziehen und davor habe ich tierisch angst.Gerade die Backenzähne alle.Am liebsten würde ich solange warten bis sie mir von alleine rausfallen und mein Provisorium halt ständig erweitern lassen aber das wird auch zu teuer.Ich werde auch nicht drum rum kommen wie du.Kann mich mit dem Gedanken auch noch nicht anfreunden.Wenn ich mir vorstelle meine Zähne über Nacht ins Glas zu legen.Es sieht ja jetzt schon furchtbar aus wenn ich mein Zahnersatz rausnehme zum säubern.Wie ne alte Oma.Hasst du denn jetzt schon eine Prothese?Wie war das bei dir mit dem ziehen?

Zähne Ziehen
Hallo Monchichi,

jetzt nach der Anmeldung sehe ich erst, daß dein Beitrag schon 2 Jahre alt ist.Heute ist der 16.2.2006. Magst Du mir über Erfahrungen berichten? Ich bin 44 Jahre alt ( männlich, trotzdem ein Angsthase ), und ich habe mir vorgestern die restlichen 10 wackeligen Zähne im OK ziehen lassen und jetzt ein Provisorium. Das ziehen ansich, da hatte ich Riesenbammel vor, war problemlos ( da durch die Paradontose die ja alle schon geschädigt und locker waren ) , um 9:30 Uhr den Termin, dann schmerzfrei die Spritzen gesetztm um 9:50 war das Provisorium drin. Das ziehen ansich war schmerzfrei und ging sehr schnell, so alle 20 Sek, 1 Zahn ca.
Mein aktuelles Problem ist sprechen und essen, es geht nur Brei o.ä. Beim sprechen bin ich noch optimistisch, wenn man sich anstrengt und etwas übt, geht es schon einigermassen. Wie ist es denn so mit dem essen bei Dir? Nach wieviel Tagen kann man mal wieder von einem Brot abbeissen? Wäre schön, wenn Du mal berichtest.

Insgesamt bin ich aber (noch?) froh, das angegangen zu sein, denn vorher konnte ich ja auch nicht mehr richtig beissen! Freue mich über alle Antworten!
Viele Grüße
Tilli

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29. September 2007 um 23:27

Suche dringenst um Rat
hallo

sorry ich habe wirklich ein großes Problem, ich bin sehr unzufrieden mit meinen Zähnen, sie sind wirklich ziemlich hässlich und ich schäme mich zutiefst wenn ich gerade jemanden kennenlerne und er sieht dann das meine Zähne ganz schief sind und ich eine Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen habe.Ich wollte mir vor kurzen eine Zahnspange anfertigen lassen ist aber leidernicht gehgangen,weil mir vor einen halben Jahr im Training mein rechter Schneidezahn fast ausgeschlagen wurde,sie haben ihn gottseidank noch retten können-hab dann für einen Monat eine Schiene bekommen das sich der Schneidezahn wieder befässtigt. Jetzt ist es aber so das ich seit diesem Unfall mir beide Schneidezähne jeden Tag wehtun, die Ärtzte haben mir gesagt das es auch passieren kann das beide Schneidezähne aufeinmal rausfliegen können,ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll weil der rechte Schneidezahn wird sich sowieso nicht mehr so richtig befässtigen (das haben mir auch verschiedene Zahnärzte gesagt),ich bin schon der überlegung das ich mir die Schneidezähne reisen lass und mir solche unechten Zähne anfertigen lasse, ich hab da aber leider gar keine Ahnung wieviel das kostet und ob ma denn unterschied auch wirklich nicht merkt...hab zwa schon im Internet überall geschaut aber hab leider nichts gefunden,könnt ihr mit da bitte weiterhelfen


Liebe Grüße


Tina

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22. Februar 2008 um 12:43

Hallo Christiane,
Bei mir hat auch ein Zahnarzt vor 1 Jahr eine ähnliche Diagnose gestellt.

Ich habe mir eine 2. Meinung eingeholt u. einen Zahnarzt gefunden der mich mit einem Medikament Namens PERIO CHIP behandelt hat. (hochdosiertes Chlorhexidin kannte ich auch schon von Spülungen nur sind die meist nur 0,1%)Dieser Chip wirkt immer 3 Monate lt meinem Zahnarzt dann kriege ich bei der Kontrolle einen neuen gesetzt. Die meisten Zahnfleischtaschen sind inzwischen mehrere Milimeter zurück gegangen.

An den Zähnen die bereits gelockert waren hat er noch ein Knochenaufbaumittel verwendet. Ich weiß aber nicht mehr wie das hieß.

Die Behandlung war wesentlich günstiger als eine Prothetik aber das wäre mir egal gewesen, weil ich wie du unwahrscheinliche Angst habe mit so nem Plastik Teil im Mund rumlaufen zu müssen mich würgt es schon wenn ich meine Mutter beim Essen sehe. Sie kommt damit gar nicht zurecht! Holt ihr Gebiss immer raus etc. Nein ich werde alles tun um meine Zähne zu erhalten

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26. April 2009 um 13:43
In Antwort auf rufina_12865099

Hallo Christiane,
Bei mir hat auch ein Zahnarzt vor 1 Jahr eine ähnliche Diagnose gestellt.

Ich habe mir eine 2. Meinung eingeholt u. einen Zahnarzt gefunden der mich mit einem Medikament Namens PERIO CHIP behandelt hat. (hochdosiertes Chlorhexidin kannte ich auch schon von Spülungen nur sind die meist nur 0,1%)Dieser Chip wirkt immer 3 Monate lt meinem Zahnarzt dann kriege ich bei der Kontrolle einen neuen gesetzt. Die meisten Zahnfleischtaschen sind inzwischen mehrere Milimeter zurück gegangen.

An den Zähnen die bereits gelockert waren hat er noch ein Knochenaufbaumittel verwendet. Ich weiß aber nicht mehr wie das hieß.

Die Behandlung war wesentlich günstiger als eine Prothetik aber das wäre mir egal gewesen, weil ich wie du unwahrscheinliche Angst habe mit so nem Plastik Teil im Mund rumlaufen zu müssen mich würgt es schon wenn ich meine Mutter beim Essen sehe. Sie kommt damit gar nicht zurecht! Holt ihr Gebiss immer raus etc. Nein ich werde alles tun um meine Zähne zu erhalten

Knochenaufbaumittel
Hallo Sumsi32,

mich würde es sehr interessieren, was dich die ganze Behandlung gekostet hat und welches Knochenaufbaumittel dein ZA verwendet hat. Würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen, da ich schier am verzweifeln bin, was ich gegen meine parodontitis tun kann.

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11. November 2009 um 18:47

Hallo,
du arme kann deine leiden mehr als gut nachvollziehen hatte auch lange mit meinen zahnfleisch, bluten zu kämpfen zum glück ist es nicht so weit gekommen das die zähne locker wurden habe durch ne freundin eine top adresse bekommen eine junge dame die auf genau das spezialisiert ist (ohne zuzahlung für die parodontose behandlung bin kassenpatient). -ich weiß ja nicht wo du wohnst ich wohne in münchen ist in grünwald, wöst. wünsche dir das du eine andere lösung findes außer die prothese hab mal von Implantate gehört?

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29. August 2010 um 14:23

Hallo alle zusammen


HEIDESHEIM. Das Gerät sieht aus wie eine Zahnbürste mit Metallgriff. Statt der Bürste hat es einen Silberkopf. Ziemlich unscheinbar. Doch es kann einiges bewirken, da sind sich die beiden Erfinder Walerij Kupffer (54) und Dr. Paul Schaffrath sicher. Es tötet durch die Abgabe von Silber-Ionen alle Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze ab, so der Zahnarzt.
Die Idee dazu hatte der gebürtige Russlanddeutsche Kupffer aus der Not geboren. Er litt unter schlimmer Parodontitis. Die Zahnfleischtaschen waren immer wieder völlig vereitert, keiner konnte mir wirklich helfen, erzählt er. Da erinnerte sich der Musiker und Elektroniker daran, dass Silber-Ionen gegen Bakterien wirken. Er bastelte sich ein einfaches Gerät aus einem Silberfingerhut und einem Edelstahllöffel, mit einem Kabel verbunden und an eine schwache Batterie angeschlossen. Den silbernen Fingerhut hielt er täglich für einige Zeit an die betroffenen Stellen. Es war unglaublich, nach 2 Wochen hatte ich keine Probleme mehr, sagt Kupffer.
Seinem Freund und Klavierschüler Paul Schaffrath berichtete er von dem Erfolg und der war gleich begeistert. Normalerweise wird bei bakteriellen Erkrankungen ein Antibiotikum eingesetzt, und die haben bekanntlich viele Nebenwirkungen. Außerdem gibt es immer mehr Resistenzen und Allergien, und oft beginnt die Erkrankung nach Absetzen des Medikamentes wieder von neuem.
Der Zahnarzt baute ein Gerät mit einer Schwachstrombatterie im Griff (Minuspol) und einem auswechselbaren Kunststoffkopf mit Silberelektrode als Pluspol. Hiermit sei die Therapie von Zahnfleischvereiterungen, Herpes und auch Aphten (das sind sehr schmerzhafte entzündete Stellen der Mundschleimhaut, gegen die es bislang keine wirksame Behandlung gibt), ebenso einfach wie erfolgreich durchführbar.
Auch ein Gerät, das gegen Krankheitserreger in der Vagina eingesetzt werden kann, ließ er herstellen.
Die Idee dazu entstand dadurch, dass vaginale Pilzerkrankungen durch den gleichen Erreger ausgelöst werden wie Mykosen in der Mundhöhle.
Da auch Papilloma-Viren (unter anderem auch für Warzen verantwortlich) abgetötet werden, müsste auch die Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs therapierbar sein. Bislang wird in diesen Fällen operativ Gewebe entfernt , was das Risiko von Früh- und Fehlgeburten deutlich erhöht. Die relativ neue Impfung gegen HPV (Human-Papilloma-Viren) gilt als sehr umstritten in ihrer Wirksamkeit.
Der Stromfluß bewirkt, dass die Silber-Ionen einige Millimeter ins Gewebe eindringen können. Unverträglichkeiten und Allergien sind dabei nicht bekannt, sagt der Zahnmediziner.
In einem bakteriologischen Labor ließ er die Wirksamkeit an verschiedenen Kulturen überprüfen. Nach einer halben Stunde waren alle pathogenen Keime tot,so Schaffrath.
Silber ist als Mittel gegen Keime schon lange bekannt. Bereits in der Antike benutzten die Ägypter silberne Trinkgefäße, um Wasser keimfrei zu halten. Heute wird der antimikrobielle Effekt von Silberionen etwa in Aquarien, Schwimmbecken und Luftreinigern genutzt. Sie kommen zum Einsatz in Wundverbänden, als Silberfäden in Textilien und OP-Bestecken.
Eine Gefahr, so sind sich die beiden Erfinder sicher, geht von dem Gerät nicht aus.
Silber ist ein Schwermetall. Bei Juwelieren war früher die Krankheit Argyrie, eine Blaufärbung der Haut aufgrund von zu großer Silberaufnahme, bekannt.
Bisher, so Schaffrath, gebe es nur Grenzwerte für intravenöse und orale Aufnahme. Bei beiden Geräten werden die Grenzwerte weit unterschritten, versichert Schaffrath.
Kupffer und Schaffrath planen, die Geräte möglichst bald in größeren Stückzahlen zu produzieren. Voraussetzung hierfür ist eine Zertifizierung gemäß der Medizinprodukte-Verordnung, eine CE- Kennzeichnung und eine klinische Studie.
Im Moment werden Verhandlungen mit verschiedenen Firmen geführt, die die entsprechenden Voraussetzungen haben, um eine Serienproduktion zu ermöglichen. Wenn Sie mehr Information haben möchten, nehmen sie mit dem Erfinder kontakt auf unter
Tel.+4932223322684 oder per E-Mail: st2@pianospiel.com

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