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Nach Bauchdeckenstraffung eine Wundheilstörung

17. Februar um 22:50 Letzte Antwort: 18. Februar um 10:54

Hallo liebes Forum,

ich habe vor ca. 4 Wochen eine Brust-OP und Bauchdeckenstraffung gemacht. Leider habe ich seit über 2 Wochen eine Wundheilstörung. Ich hatte auch regelmäßig Nachkontrolle bei meinem Chirurgen gehabt bis der Orkan Sabine kam und ich meinen letzten Kontrolltermin nicht mehr wahrnehmen konnte und absagen musste. Bin leider auf dem Zug angewiesen. Es ist leider nicht um die Ecke. Seit dem ignoriert mich der Arzt. Ich habe natürlich weiterhin meine Verbände gewechselt. Ich musste letzte Woche feststellen, dass ein Faden aus einer Naht rauskam. Es haben sich leider 2 weitere Stellen geöffnet. Ich bin also zum Hausarzt gegangen und habe ihn gebeten diesen Faden entfernen zu lassen. Dies hat er auch getan. Mein Hausarzt hat mich dann zu einen anderen Chirurgen verwiesen. Er hat sich meine offene Wunden angeschaut und meinte, dass es gut aussieht. Daraufhin hat er eine Silberlösung drauf getan. Dann hieß es, dass ich alle 2-3 Tage mein Verband wechseln soll. Zwei Tage später bin ich zum Hausarzt gegangen um ein Einweisungsschein abzuholen. Die Arzthelferin hat mich gefragt, ob ich noch meinen Verband in der Praxis wechseln möchte. Ich habe zugestimmt. Warum nicht? Beim Verbandwechsel kam dann eine gelbliche Flüßigkeit aus meinen offenen Stellen raus. Der Arzt meinte, dass ich zum Chirurg gehen sollte, der mich operiert hat. Aber ich habe ihm erzählt, dass er nicht auf meine Nachricht reagiert hat. Ich habe schon kein gutes Gefühl bei ihm. Er war die letzten Male genervt und gestresst. Dann traue ich mich einfach nicht mehr.. ☹️ Also, hat mich der Hausarzt wieder zu dem Chirurg um die Ecke geschickt. Dann schaut er etwas gestresst drauf und klebte sie wieder zu. Er hat nicht verstanden, warum der Hausarzt diese Wundversorgung nicht machen kann. Dann bekam ich von Chirurg 2 Folgetermin. Am Samstag schaute er sich wieder die Wunden an. Aus seiner Sicht war es unverändert. Dann murmelte er, dass es vermutlich an der Jodsalbe liegt, weil ich davor mich noch schnell eincremt habe um eine weitere Infektion zu verhindern. Er hat wieder an meinen offenen Stellen Silberlösung drauf getan. Dann sagte er, dass ich am Sonntag wieder wechseln soll, aber trocken. Dies habe ich auch getan. Es hat sich wieder ein gelbliches Wundsekret gebildet. Es lag also an der Silberlösung. Das habe ich heute seiner Arzthelferin mitgeteilt, dass ich an dieser Silberlösung reagiere. Die haben mir heute eine andere Salbe drauf getan. Heute kam auch mein Bauchnabel dazu. Kein Wunder, dass er gestern Abend weh getan hat, aber ich habe mir nichts dabei gedacht. Anscheinend hat er die halbe Nacht geeitert. 🤷🏻‍♀️ Die wollten mir noch einen Folgetermin machen, aber ich habe der Praxis mitgeteilt, dass ins Krankenhaus gehe wegen Depression und Neurodermitis. Ich bin echt am verzweifeln. Vielleicht hat jemand hier Erfahrung mit einer Wundheilstörung nach einer Bauchdeckenstraffung? Wenn ja, welche Tipps?
Was haben eure Ärzte empfohlen wie ihr eure Wunden reinigen sollt bzw. zu behandeln?

Ich bedanke mich für eure Ratschläge.

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18. Februar um 10:54

Echt unglaublich, wie man nach einer so schweren Operation sich selbst überlassen wird.
Ein Verschulden des Sparwahnsinns des Gesundheitssystems hierzulande.
Einer schiebt es auf den anderen.
Versuche es doch jetzt über die Notaufnahme im nächsten
Krankenhaus.

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