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Meine Freundin hat eine Essstörung...

2. Juni 2003 um 15:36 Letzte Antwort: 14. Juni 2003 um 12:54

...und ich komme mir völlig hilflos vor

Meine Freundin, die gleichzeitig mit mir in der Firma arbeitet hat sich vor ca. 3 Monaten von ihrem Ex getrennt, sie meinte, es hätte alles keinen Wert mehr, auch wenn es ihr schwer fällt, sie ist ausgezogen.

Schon einige Woche danach hab ich bemerkt wie viel sie abgenommen hatte und hab sie drauf angesprochen. Sie wich mir immer aus. Sie hat sich dann ziemlich von mir zurückgezogen, ich hab versucht, sie abzulenken und aufzubauen, doch irgendwann schrieb sie mir eine Mail (ich hätte mir gewünscht, sie wäre zu mir gekommen) dass sie eine Therapie macht, sie hat eine Essstörung! Ich war total traurig, hab sie dann gleich versucht zu erreichen, allerdings vergeblich.

Ich hab ihr dann öfters SMS geschrieben, dass ich an sie denke und mir Sorgen mache, doch meistens kam nie was... sie schrieb mir dann vor 3 Wochen, dass sie sich meldet, wenns ihr besser geht, seit dem hab ich nichts mehr von ihr gehört. Ich wollte mich auch nicht aufdrängen oder sie durcheinander bringen... und heute kam eine E-Mail, dass sie sich am Donnerstag mit mir treffen will Ich hab mich riesig gefreut!!!

Doch nun quälen mich ziemlich viele Fragen. Wie soll ich mich verhalten? Sie will mit mir zusammen die Mittagspause verbringen... ich gehe in der Regel in der Mittagspause immer etwas essen... jetzt bin ich natürlich total durcheinander... soll ich sie drauf ansprechen? Was soll ich tun? Irgendwie freu mich so auf sie und ich werd auch immer für sie da sein, wenn sie mich braucht... aber was kann ich tun wenn sie mich nicht um Hilfe bittet? Ich hatte anfangs das Gefühl, sie will nicht, dass ich mich um sie sorge, dass ich ihr helfe... ich will sie auch nicht bedrängen... ich bin total durcheinander, ich freue mich, aber bin immer noch traurig und besorgt.

Ich hoffe, jemand kann mir einen Rat geben.

Liebe Grüße, eine nachdenkliche Lisa

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2. Juni 2003 um 15:50

Liebe Lisa,
du musst sie ja auch nicht bedrängen; manchmal reicht schon ein offenes Ohr!

Frag sie einfach vorab ganz direkt, ob es ihr etwas ausmacht, wenn ihr essen geht. Im Zweifelsfalle isst du vorher oder hinterher eine Kleinigkeit und ihr trinkt nur was.
Geh locker und entspannt an das Treffen heran dass deine Freundin sich mit dir treffen will, ist doch schon mal ein gutes Zeichen.

Schön, dass du dir um deine Freundin solche Gedanken machst; wahrscheinlich spürt sie das und möchte dich deswegen sehen. Freu dich auf euer Treffen, du machst ganz sicher nichts falsch.

Herzliche Grüße, Liseanne

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2. Juni 2003 um 17:04

Nicht bedrängen
Hallo Lisa,
ich habe seit ich 14 bin eine Eßstörung und bei mir kam sie (im wahsten Sinne des Wortes) Anfang des Jahres wieder hoch.
Verhalte Dich normal, frag sie und Du merkst sicher, wenn ihr das unangenehm ist, dann höre auf zu fragen.
Beobachte sie nicht ständig beim Essen (jedenfalls nicht auffällig)und auch wenn sie auf WC geht.
Ist schon mal prima, wenn sie eine Therapie gemacht hat, da hinke ich hinterher. Ich möchte das nicht, versuche selber wieder da raus zu kommen...
Es ist schwer, mit Aussenstehenden darüber zu reden. Ich bin seit 17 Jahren das erste Mal in der Lage, mit anderen ernsthaft darüber zu reden. Manche wussten es zwar, aber ich habe den Leuten gegenüber nie ein Problem draus gemacht, so dass sie es auch nie als solches wahrgenommen haben.
Sei einfach für sie da und höre zu. Geh mal in die Bücherei und hole Dir dort was zu lesen darüber. Hilft, manche Verhaltensweisen zu verstehen.

Liebe Grüße TaoTao

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3. Juni 2003 um 7:32

DANKE!
Hallo Ihr beiden,

ich danke euch für eure Ratschläge, ich glaube, das beste wird sein, wenn ich ihr einfach zuhöre und sie nicht bedränge... ich freu mich auf jeden Fall schon auf sie

Einen schönen Tag noch, Lisa

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6. Juni 2003 um 23:53

Du bist eine gute Freundin
Hallo Lisa,deine Freundin kann sich als glücklich schätzen,so eine Freundin wie dich zu haben.Ich habe auch seit 5 Jahren eine Eßstörung und ich war allein.Hab es auch verschwiegen.Es braucht seine Zeit,damit man selber einsieht,daß man eine Krankheit hat.Das tut deine Freundin anscheinend noch nicht.Sprich sie nicht auf das Thema an,dann blockt sie ab.Versuche sie von ihrem Liebeskummer abzulenken.wenn sie wieder glücklich wird,dann föängt sie wieder von alleine an zu essen,wenn sie noch nicht tief ín der Krankheit drin ist.Mir gehts jetzt auch besser,da ich glücklich verliebt bin.Seitdem esse ich auch wieder.Was die Liebe alles bewirken kann......

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9. Juni 2003 um 10:31
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Du bist eine gute Freundin
Hallo Lisa,deine Freundin kann sich als glücklich schätzen,so eine Freundin wie dich zu haben.Ich habe auch seit 5 Jahren eine Eßstörung und ich war allein.Hab es auch verschwiegen.Es braucht seine Zeit,damit man selber einsieht,daß man eine Krankheit hat.Das tut deine Freundin anscheinend noch nicht.Sprich sie nicht auf das Thema an,dann blockt sie ab.Versuche sie von ihrem Liebeskummer abzulenken.wenn sie wieder glücklich wird,dann föängt sie wieder von alleine an zu essen,wenn sie noch nicht tief ín der Krankheit drin ist.Mir gehts jetzt auch besser,da ich glücklich verliebt bin.Seitdem esse ich auch wieder.Was die Liebe alles bewirken kann......

Liebe Iwona
ich habe mich ja letzte Woche mit meiner Freundin getroffen. Ich war schon sehr geschockt, wie dünn sie geworden ist nach nur so kurzer Zeit... sie sah auch ehrlich gesagt nicht besonders gut aus, einfach traurig.

Aber sie hat mir alles erzählt, wie es ihr geht, wie es angefangen hat, von ihren Fess-Brech-Attacken und ihrer Therapie.
Ich hab ihr einfach zugehört. Wir haben Salat gegessen, sie aß nur ein bisschen, aber ich hab nichts gesagt... sie hat mir erzählt, dass sie mittlerweile nicht mehr bricht, sie isst einfach sehr wenig, aber die Therapie würde ihr gut tun und sie hat das Gefühl, dass es ihr bald wieder besser gehn könnte.

Zum Schluss hat sie gesagt, wie schön sie das Gespräch fand...

Ich hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht, auf jeden Fall bin ich froh, dass sie ne Therapie macht und mit mir geredet hat

Ich wünsche auch euch alles Gute für die Zukunft!

Liebe Grüße, Lisa

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9. Juni 2003 um 16:09
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Liebe Iwona
ich habe mich ja letzte Woche mit meiner Freundin getroffen. Ich war schon sehr geschockt, wie dünn sie geworden ist nach nur so kurzer Zeit... sie sah auch ehrlich gesagt nicht besonders gut aus, einfach traurig.

Aber sie hat mir alles erzählt, wie es ihr geht, wie es angefangen hat, von ihren Fess-Brech-Attacken und ihrer Therapie.
Ich hab ihr einfach zugehört. Wir haben Salat gegessen, sie aß nur ein bisschen, aber ich hab nichts gesagt... sie hat mir erzählt, dass sie mittlerweile nicht mehr bricht, sie isst einfach sehr wenig, aber die Therapie würde ihr gut tun und sie hat das Gefühl, dass es ihr bald wieder besser gehn könnte.

Zum Schluss hat sie gesagt, wie schön sie das Gespräch fand...

Ich hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht, auf jeden Fall bin ich froh, dass sie ne Therapie macht und mit mir geredet hat

Ich wünsche auch euch alles Gute für die Zukunft!

Liebe Grüße, Lisa

Naja...
Hallo Lisa,habe mich gefreut,daß du mir geantwortet hast.Ich muß dir ehrlich sagen,daß ich nicht daran glaube,daß sie nicht mehr erbricht...Du hast geschrieben,daß sie noch dünner geworden ist..Wenn man ißt wird man nicht dünner!!Will dir keinen Kummer machen,aber viele Eßkranke belügen ihre Umwelt um in Ruhe gelassen und nicht auf ihre Krankheit angesprochen zu werden..Hab ich auch gemacht.Das muß jetzt nicht heißen,daß deine Freundin das auch tut.Aber sie hat eingesehen,daß sie krank ist,weil sie schon in Therapie ist..das ist der erste Schritt..prima!
Wird sie nicht ambulant behandelt?Oder hat sie Ausgang.Normalerweise bleibt man in der Klinik ein paar Wochen..Naja..Ich rate dir,beobachte sie ein wenig..geht mal aus.Vielleicht lernt sie einen netten Mann kennen.Wenn man verliebt ist,fühlt man sich automatisch besser,der Körper und die Seele sind im Reinen..das verhilft zur Genesung..Wenn du Hilfe brauchst oder Informationen oder einfach nur quatschen willst,schreib mir:iwipop@aol.com
Würde mich freuen.Bis dann

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10. Juni 2003 um 7:55
In Antwort auf

Naja...
Hallo Lisa,habe mich gefreut,daß du mir geantwortet hast.Ich muß dir ehrlich sagen,daß ich nicht daran glaube,daß sie nicht mehr erbricht...Du hast geschrieben,daß sie noch dünner geworden ist..Wenn man ißt wird man nicht dünner!!Will dir keinen Kummer machen,aber viele Eßkranke belügen ihre Umwelt um in Ruhe gelassen und nicht auf ihre Krankheit angesprochen zu werden..Hab ich auch gemacht.Das muß jetzt nicht heißen,daß deine Freundin das auch tut.Aber sie hat eingesehen,daß sie krank ist,weil sie schon in Therapie ist..das ist der erste Schritt..prima!
Wird sie nicht ambulant behandelt?Oder hat sie Ausgang.Normalerweise bleibt man in der Klinik ein paar Wochen..Naja..Ich rate dir,beobachte sie ein wenig..geht mal aus.Vielleicht lernt sie einen netten Mann kennen.Wenn man verliebt ist,fühlt man sich automatisch besser,der Körper und die Seele sind im Reinen..das verhilft zur Genesung..Wenn du Hilfe brauchst oder Informationen oder einfach nur quatschen willst,schreib mir:iwipop@aol.com
Würde mich freuen.Bis dann

Ich weiß
du hast ja Recht... ich dachte mir auch schon, dass sie mich anlügt... aber man will halt doch versuchen, positiv zu denken.

Sie wird nicht ambulant behandelt. Sie hat keinen Platz bekommen. Anscheinend sei alles so voll, dass die Wartezeiten bis zu 6 Monaten dauern. Sie macht jetzt eine Gesprächstherapie, jeden Tag oder jeden zweiten Tag eine oder zwei Stunden meinte sie... diese Woche treffe ich mich wieder mit ihr, ich hoffe, dass es ihr bald besser geht!

Danke für deinen lieben Rat!!!

Lisa

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10. Juni 2003 um 21:31
In Antwort auf

Ich weiß
du hast ja Recht... ich dachte mir auch schon, dass sie mich anlügt... aber man will halt doch versuchen, positiv zu denken.

Sie wird nicht ambulant behandelt. Sie hat keinen Platz bekommen. Anscheinend sei alles so voll, dass die Wartezeiten bis zu 6 Monaten dauern. Sie macht jetzt eine Gesprächstherapie, jeden Tag oder jeden zweiten Tag eine oder zwei Stunden meinte sie... diese Woche treffe ich mich wieder mit ihr, ich hoffe, dass es ihr bald besser geht!

Danke für deinen lieben Rat!!!

Lisa

Hallo Lisa,
es tut mir leid,daß du auch unter der Krankheit deiner Freundin so leiden mußt...aber wenn sie sich nicht selber helfen möchte,wird ihr sonst kein anderer helfen können,so hart es auch klingen mag!Wenn bei ihr der Wille nicht vorhanden ist, wird ihr nicht einmal eine Therapeutin helfen können.Das Einzige,was du machen kannst ist für sie da sein, wenn sie dich braucht,aber redet nicht ständig nur über die Krankheit,sprecht über andere Themen,die interessanter sind.Und du liebe Lisa denkt auch mal an was anderes,du machst dich auch kaputt und dann brauchst du irgendwann mal noch selber therapeutische Hilfe.Wünsche dir und deiner Freundin noch alles Gute.Vielleicht möchte deine Freundin ja mit mir reden.Würde ihr gerne die Folgen der Krankheit aufzählen,die ich bis heute habe,oder sie möchte mit einem Maénschen,der das gleiche Problem hat einfach reden,dann gib ihr meine E-Mail-Adresse.Hab sie im letzten Beitrag mitgeschrieben.Ciao Iwona

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11. Juni 2003 um 11:39
In Antwort auf

Hallo Lisa,
es tut mir leid,daß du auch unter der Krankheit deiner Freundin so leiden mußt...aber wenn sie sich nicht selber helfen möchte,wird ihr sonst kein anderer helfen können,so hart es auch klingen mag!Wenn bei ihr der Wille nicht vorhanden ist, wird ihr nicht einmal eine Therapeutin helfen können.Das Einzige,was du machen kannst ist für sie da sein, wenn sie dich braucht,aber redet nicht ständig nur über die Krankheit,sprecht über andere Themen,die interessanter sind.Und du liebe Lisa denkt auch mal an was anderes,du machst dich auch kaputt und dann brauchst du irgendwann mal noch selber therapeutische Hilfe.Wünsche dir und deiner Freundin noch alles Gute.Vielleicht möchte deine Freundin ja mit mir reden.Würde ihr gerne die Folgen der Krankheit aufzählen,die ich bis heute habe,oder sie möchte mit einem Maénschen,der das gleiche Problem hat einfach reden,dann gib ihr meine E-Mail-Adresse.Hab sie im letzten Beitrag mitgeschrieben.Ciao Iwona

Liebe Iwona,
danke!

Ich treffe mich morgen wieder mit ihr, dann werd ich ihr die Mail-Adresse geben... vielleicht meldet sie sich ja!

Liebe Grüße, Lisa

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11. Juni 2003 um 21:42
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Liebe Iwona,
danke!

Ich treffe mich morgen wieder mit ihr, dann werd ich ihr die Mail-Adresse geben... vielleicht meldet sie sich ja!

Liebe Grüße, Lisa

Hallo Lisa
Wünsche dir morgen viel Spaß mit deiner Freundin und ich würde mich sehr freuen wenn sie mir mailen würde.Du kannst mir schreiben wie es ihr geht wenn du magst.Liebe Grüße Iwona

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12. Juni 2003 um 15:11
In Antwort auf

Hallo Lisa
Wünsche dir morgen viel Spaß mit deiner Freundin und ich würde mich sehr freuen wenn sie mir mailen würde.Du kannst mir schreiben wie es ihr geht wenn du magst.Liebe Grüße Iwona

Liebe Iwona,
habe mich heute mit ihr getroffen... es schien ihr besser zu gehn...

Ich hab ihr gesagt, sie solle dir doch schreiben, da meinte sie ganz zickig, sie hätte gar keine Bullemie, "nur" eine kleine Essstörung, sie erbricht ja schließlich nicht mehr... ich solls mal gut sein lassen... am liebsten hätte ich anfangen zu weinen... aber ich lass sie jetzt einfach mal... auch wenns nicht einfach ist
Sie geht nur einmal in 14 Tagen zur Gesprächstherapie meinte sie... die Plätze wären so voll... obwohl es am Anfang hieß, sie könnte fast täglich therapiert werden...

Bin am Ende mit meinem Latien!
Trotzdem danke!

Gruß, Lisa

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12. Juni 2003 um 21:10
In Antwort auf

Liebe Iwona,
habe mich heute mit ihr getroffen... es schien ihr besser zu gehn...

Ich hab ihr gesagt, sie solle dir doch schreiben, da meinte sie ganz zickig, sie hätte gar keine Bullemie, "nur" eine kleine Essstörung, sie erbricht ja schließlich nicht mehr... ich solls mal gut sein lassen... am liebsten hätte ich anfangen zu weinen... aber ich lass sie jetzt einfach mal... auch wenns nicht einfach ist
Sie geht nur einmal in 14 Tagen zur Gesprächstherapie meinte sie... die Plätze wären so voll... obwohl es am Anfang hieß, sie könnte fast täglich therapiert werden...

Bin am Ende mit meinem Latien!
Trotzdem danke!

Gruß, Lisa

Ach ja...
Hallo Lisa,danke für deine Antwort.Hmmm..Es tut mir leid,daß deine Freundin dich so verletzt hat,aber sie macht es nicht absichtlich..Eßgestörte sind so depressiv,weil Körper und die Seele sich nicht wohl fühlen,weil eben die Nährstoffe und Vitamine fehlen.Ich war genauso.Habe jedem wehgetan,weil es mir schlecht ging,war wirklich unerträglich!!Du kannst leider nichts mehr für deine Freundin tun..leider.Sie muß und wird selber zu dir kommen.Es tut mir leid.Wünsche dir alles Gute Lisa.Du bist die beste Freundin,die man sich wünschen kann.Weiter so.Iwona

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13. Juni 2003 um 8:25
In Antwort auf

Ach ja...
Hallo Lisa,danke für deine Antwort.Hmmm..Es tut mir leid,daß deine Freundin dich so verletzt hat,aber sie macht es nicht absichtlich..Eßgestörte sind so depressiv,weil Körper und die Seele sich nicht wohl fühlen,weil eben die Nährstoffe und Vitamine fehlen.Ich war genauso.Habe jedem wehgetan,weil es mir schlecht ging,war wirklich unerträglich!!Du kannst leider nichts mehr für deine Freundin tun..leider.Sie muß und wird selber zu dir kommen.Es tut mir leid.Wünsche dir alles Gute Lisa.Du bist die beste Freundin,die man sich wünschen kann.Weiter so.Iwona

Danke...
... für deine lieben Worte.

Ich weiß, dass sie es eigentlich nicht so meint, aber sie ist ja meine Freundin und deswegen ist es nicht so einfach, das gleich zu verstehen!

Ich werde morgen erst mal in Urlaub fliegen... ich hoffe, wenn ich in zwei Wochen wieder komme, geht es ihr wieder besser... wenigstens ein bisschen.

Ich danke dir sehr für deine Ratschläge, deinen Zuspruch und Tipps!

Ich wünsche auch dir alles Liebe und Gute für deine Zukunft!

Ich melde mich mal nach dem Urlaub wieder, dann sag ich dir, wie es ihr nun so geht!

Einen schönen Tag, Lisa

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14. Juni 2003 um 12:54

...ich kenn das
hi lisa...ich kenn deine situation...meine freundin leidet auch seit ca.5 jahren an magersucht...am anfang kam ich garnicht damit zurecht und wusste nicht, wie ich mich verhalten soll...bei mir ist noch der unterschied, dass sie 25km von mir entfernt wohnt... meine freundin wurde jedenfalls auch in eine klinik überwiesen und ich hab angefangen, ihr briefe zu schreiben...also vom ganz normalen leben,was so normal passiert und wies mir si geht...außerdem hab ich sie immer gefragt, wies ihr geht und hab ihr gesagt, dass ich immer für sie da bin...dieses gefühl hab ich ihr immer versucht zu geben und im nachhinein hat sie mir gesagt, dass ihr das sehr wichtig war...ihr war auch wichtig, dass ich mich regelmäßig bei ihr gemeldet hab und ihr gezeigt hab, dass ich an sie denke... als ich sie dann besucht hab, hab ich dann erst versucht, besonders rücksicht zu nehmen aber eine therapeutin sagte, dass ich mich so normal wie möglich verhalten soll und das war dglaub ich auch das beste...also geh ruhig was essen, wenn ihr euch trefft...lass es halt zu, wenn sie sich einfach so danebensetzt...oder frag sie, obn ihr das recht ist, wenn du was isst... das mit dem bedrängen ist glaub ich sehr wichtig... du darfst sie nicht mit fragen bombadieren wieso weshalb warum, was ist heute alles passiert usw... wenn sie darüber reden will wird sie sich an dich wenden...ich wusste manchmal monatelang nicht, was mit ihr ist...hab mich zwar bei ihr per brief emeldet aber es kam nichts zurück...so verpasste ich z.b., dass sie innerhalb von 2 monaten 3mal aus der klinik geworfen wurde und in eine andere nach hamburg verlegt wurde...(ich komm aus frankfurt, dann war sie in aachen und dann halt in hamburg...) fühlte mich total hilflos aberirgendwann kam dann ein 10-seitiger brief und jeden tag ein anruf, weil sie mir alles erzählen wollte... das kann man nicht so einschätzen...
ich glaube du musst einfach geduldig sein und zu ihr stehen...dann hilfst du ihr am meisten...
alles liebe!!! und viele grüße...snoopy

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