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MdK-Untersuchungsmethoden

Letzte Nachricht: 23. Juli 2007 um 18:27
R
ren_12896336
20.07.07 um 20:53

Hi!!!
Bin mir immer noch nicht so ganz sicher wie ich meinen Einspruch formulieren soll. Hätte mal eine Frage an euch: Hab schon oft im Forum gelesen, dass beim MdK die Brust gewogen wurde und Grammzahl des zu entnehmenden Gewebes oft entscheident ist. Der MdK hat meine Brust nämlich nicht gewogen!!!
Und noch etwas: Hat einer eine Ahnung ob eine erhebliche Brusthypertrophie eventuell als Krankheit angesehen wird? Überlege nämlich ob ich den Einspruch so aufbaue, dass diese Hypertrophie ja die eigentliche Krankheit ist und die Rücken-/ Kopfschmerzen etc. nur eine Folgeerscheinung davon sind. Dann können die mir auch nicht mit der dämlichen Ausrede Krankengymnastik etc. kommen. Wenn ich jetzt noch wüßte wie schwer meine Brüste sind bzw. wieviel weggenommen werden sollte würde das im Einspruch bestimmt auch gut kommen.
Oder was meint ihr?
LG Sanni

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H
hedi_12348933
21.07.07 um 11:05

Hallo Sanni,
sprech doch noch mal mit dem Operateur oder geh in eine Brustsprechstunde. Bei mir haben die in das Attest die ca. Entnahmemenge mit hineingeschrieben (800-1000g) und Fotos gemacht mit der angezeichneten Schnittlinie, so dass man darauf gut sehen kann wie groß die Veränderung nach der OP sein wird und damit auch die Erleichterung für den Rücken, Unterbrust etc. Außerdem hatten die mir gesagt, sollte die KK ablehnen würden sie mir ein 2. verschärftes Gutachten stellen.
Ich drück dir ganz fest die Daumen und gib nicht auf, es lohnt sich darum zu kämpfen!!!
LG Mikka

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E
elissa_11876246
21.07.07 um 11:09

Hallo sanni
also bei mir wog die MDK ärztin die brust dahingehend, dass sie sie, als ich auf der waage stand, einfach anhob, dann schätzte sie etwa 450 g je seite und meinte, nach der tabelle wäre es zu wenig entnahmegewicht, aber proportional zu meiner grösse und gewicht wäre die brust einfach zu schwer.
entnommen wurden dann tatsächlich insgesamt 1200 g.

ich hatte noch einen mammografiebericht, in dem der radiologe bemerkte, dass eine untersuchung bei diesem brustgewebe sehr erschwert ist, ich deshalb auch häufigere vorsorgetermine wahrnehmen soll.

die MDK ärztin schrieb das auch in ihren bericht, denn zu häufige mammografie ist ja eine erhebliche strahlenbelastung für die brust.

ich hatte allerdings auch grosses glück mit der ärztin, denn sie sprach von selbst auch die unschöne optik einer schweren und dadurch hängenden brust an, ich selbst hätte das nie gewagt, selbst zu erwähnen....also es geht auch <menschlich> und ich wünsche dir viel glück mit deinem widerspruch, evtl. neuem MDK termin mit gutem ergebnis,

lg andrea

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M
maudie_12482459
23.07.07 um 18:27

Nicht verzagen
Liebe Sanni,
Folgende Tipps finde ich gut:
1. Atteste vom Orthopäden, Hautarzt, Frauenarzt, Chirurg, dann Antrag stellen
2. Termin beim MDK - natürlich Absage erstmal Krankengymnastik, Abnehmen bla bla
3. Krankengymnastik, Arzttermine bis zum Abwinken, schön die Krankenkasse bluten lassen (mal sehen was im Endeffekt teurer ist hihi)
4. Natürlich fristgerecht Widerspruch eingereicht
5. Nach halbem Jahr Zusage bekommen Und zwar aus folgendem Grund:
" Entstellung" Es gibt da einen Paragraphen. Denn Schmerzen können behandelt werden, Psychische Probleme auch aber was macht man mit einer Körperentstellenden Brust? Ha
So, wünsch euch viel viel viel Erfolg und lasst euch bloss nicht vom frechen MDK unterkriegen, nehmt besser Zeugen oder Sprachaufzeichnung mit, denn sonst können die da ganz schön unverschämt werden, so nach dem Motto "Sie sind doch schon verheiratet, was brauchen Sie da noch eine schöne Brust"

Alles Gute
Maggie

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