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Mammareduktion - Krankenkasse

17. Januar 2017 um 16:19

Hallo zusammen

Einige von euch kennen mich ja schon...
Hier möchte ich anderen aber jetzt auch mal mut machen

Es fing vor gut 4 Jahren an als ich das erste mal einen Antrag für die Kostenübernahme einer Mammareduktion bds.
Ich ging also zu einem Plastichen Chirurgen der mir einen bis dahin dachte ich guten Bericht fertig gemacht hat. Auch einen befund von einem Orthopäden hatte ich wo allerdings nur drin Stand das die Oberweite eine teilursache für meine beschwerden sind. Na super dachte ich mir!!!
So verfasste ich selbst auch noch einen Antrag und reichte das alles dann bei der Krankenkasse ein. Es gong sehr schnell zum MDK und innerhalb von 2 wochen hatte ich dann auch den ersten Termin. Die Dame war sehr Nett hatte allerdings sofort abgelehnt da ich erst hätte abnehmen müssen um die 6KG. Voller Motivation verlies ich das Gebäude. Ich tat wirklich alles was ich machen konnte um abzunehmen doch es ging nichts!
Dann stellte sich raus das meine Schulddrüsenunterfunktion nicht mehr richtig eingestellt war. Also war das mein nächster Schritt doch selbst danach klappte nichts mehr. Ich habe erneut einen Antrag gestellt es wurde wieder abgelehnt mit dem Grund des nicht verlorenen Gewichtes. Widerspruch legte ich auch sofort ein was allerdings bei den nächsten beiden folgeterminen beim MDK nicht viel geholfen hat. Die zweite ärztin war ok die dritte Ärztin war die reinste hölle. Sie kam mir mit der Aussage das ich erst eine Psychotherapie machen müsse ( Ich habe NIE gesagt das es mir wegen der Brust Psychisch schlecht geht ) Sie stellte mir lediglich einmal die Frage ( Die so wie ich jetzt weis wohl jeder stellt ) ob ich Psychische Probleme habe. Diese Frage bejahte ich mit dem der erklärung warum! KEIN ton ist gefallen das es wegen der brust ist. Ich beschwerte mich recht schnell bei der Krankenkasser über diese "Ärztin" und ging auch sofort zu meinem Anwalt der alles weitere erldigte. In der zwischenzeit musste ich ins Krankenhaus weil meine Gallenblase raus musste. Das an sich war nicht schlimm doch danach kam der Horror. Plötzlich stellte mein Arzt Diabetis Typ2 ( Ohne medikamente ) fest. Auch daran das ich nicht abnehmen kann arbeiteten wir stark dran. Dann schlug mir das MDK ein Adipositas Zentrum vor wo ich mich auch vorgestellt habe. Der witz daran? Den kurs den die Krankenkasse zahlt dafür bin ich viel zu Dünn und die anderen kurse übernimmt keiner. Somit hatte sich das Thema schnell erledigt. Auch einen Ernährungsprotokoll habe ich reingebracht wo nicht hervor ging wieso ich kein gramm verliere. Dann kam plötzlich noch das ich Tachykardie habe also muss ich Betablocker nehmen diese haben die Tolle Nebenwirkung das man zunimmt.
Ich konnte Essen was ich wollte wie ich wollte wann ich wollte ich konnte immer sofort zum Klo rennen. Erst gingen wir davon aus das es ist weil die Galle raus ist. Nach einigen male kamen wir auf die Idee eine Stuhlprobe zu nehmen. Es kam raus ich habe keine Positiven Bakterien im Darm. Ich dachte mir natürlich nichts dabei. Ausserdem stellte mein Arzt noch fest das mein Körper komplett Übersäuert ist ein Apfel kann mich schon an schlimmen Tagen ins KH befördern. Naja nachdem Mein Anwalt einen Widerspruch schrieb musste ich wieder zum MDK. Ich bin ehrlich als ich die Ärztin kennenlernte dachte ich direkt ich haue wieder ab. Sie war nicht gerade Nett. Es kam zur Untersuchung wo sich rausstellte ich habe wieder zugenommen. 159 cm groß und 86 KG Ich dachte jetzt sagt sie erst recht Nein. Dann kam nochmal das Gespräch. Dort sagte ich ihr auch was alles in der zwischenzeit beim Arzt raus kam. Als ich es mit den baktieren im Darm erwähnte sagte ausgerechnet Sie mir das man sich nicht wundern brauch wieso ich nicht abnehmen kann. Sie erklärte mir das mein Darm sowohl gutes als auch schlechtes Essen nicht verarbeiten kann. Dann war die Auflage das ich zum Dermatologen muss er soll bestätigen das es sich um eine Indikation handelt. Naja ich war schon verzweifelt weil mein Hautarzt sehr sehr schlechte Termine vergibt also bin ich zu einem den ich nicht mal mag :/
4 Wochen musste ich durchgehend hin und am 5.12.16 bekam ich den super bericht. Ich reichte alles schnellstens zu meinem Anwalt und er kümmerte sich um alles. am 12.12 bekam ich post das die KK nur noch eine frist bis zum 23.12 hat und sonst würde eine untätigkeitsklage kommen. am 28.12 schrieb ich meinen Anwalt an ob er was gehört hat und dann kam die schock meldung. Es liegt alles beim Widerspruchausschuss und diese Tagen erst am 20.1.17 !!! Ich war sauer & enttäuscht. Die frau vom MDK sagte doch das ich die Op bekomme wenn der bericht vom Dermatologen da sei. Jeden Tag habe ich immer mehr angst vor dem 20.1 bekommen.
Am Freitag den 13.1 kam ein Anruf von der KK ich habe mich schon gewundert da diese sich nicht mehr an mich wenden durfte. Ich hatte die sachbearbeitern dran die meinen fall fast 4 Jahre betreut hat und wirklich immer mit mir gezittert hat. Als sie mir sagte am Telefon sie hätte gute neuigkeiten habe ich nur Nein gesagt. Dann sagte sie mir das sie die Genehmigung vor sich Liegen hat. Ich schrie auf weinte schrie erneut und bin fast umgekippt. Sie meinte sie schickt den brief jetzt zu meinem Anwalt und er schickt ihn dann zu mir. Ich war total fertig und bin es eigentlich immernoch ich denke immer es ist ein schlechter Traum.
Jetzt warte ich gespannt auf den Brief der jeden Tag kommen kann

Warum ich jetzt alles schreibe??? Ich möchte euch mut machen. Denn ich weiss wie schwer der Kampf ist!!! Gebt niemals auf und schaut das ihr diesen weg niemals alleine gehen müsst. Freunde / Familie sowie Ärzte und ein guter Anwalt sollten immer an eurer seite sein.

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