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Mächtige Angst vor erster gyn. Untersuchung

28. April 2002 um 17:50 Letzte Antwort: 30. April 2002 um 19:41

Hallo Muttis,
habt ihr noch Tipps, wie ich meiner Großen die Angst vor der Untersuchung nehmen kann?
Erst am Donnerstag stellt sich die Notwendigkeit heraus. Wir bekamen für Montag gleich einen Termin. Sie wird von einer Ärztin untersucht werden. Es ist ihre erste Untersuchung, sie ist ja auch erst 12. Das schlimme ist, ich selbst kann sie nicht begleiten. Papa wird sie hinbringen. Sie ist also während der eigentlichen Untersuchung auch noch völlig allein. Ich hab ihr das zwar erklärt und versucht zu trösten, sie weint aber nun schon den halben Tag und ich weiß mir keinen Rat mehr.

Anette

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28. April 2002 um 18:08

Bin zwar keine Mutti....
...aber ich musste selbst mit 13 oder so schon zum Frauenarzt und hatte mächtig Schiss. Geweint habe ich zwar nicht, aber ich wollte bis zuletzt nicht hin und viele Mädels aus meiner Klasse haben mich verspottet, von wegen das sei doch doof und gar nicht nötig. Du kannst nur versuchen ihr die Angst zu nehmen, indem du ihr erklärst, was die Ärztin machen wird und ihr sagst, dass es nicht weh tut, sondern vielleicht nur etwas unangenehm ist. Dass du nicht dabei sein kannst ist sicher schwierig, aber wenn es sich nicht ändern lässt dann kann man nichts machen. Sag ihr, dass es nur sehr kurz dauern wird (bei mir waren es keine 3 Minuten!) und dass sie sich danach verdammt mutig fühlen wird. Ich hab' mich jedenfall ein kleines bisschen erwachsener gefühlt danach und wenn ich bedenke, dass manche Mädels in meiner Klasse, und die sind alle schon 18, bis jetzt immer noch keine Frauenarztpraxis von innen gesehen haben, dann bin ich doch froh, dass ich das schon so frühzeitig erlebt habe, denn dann brauch ich jetzt wenigstens keine Angst mehr davor zu haben!
Also, nimm sie einfach ganz fest in den Arm und rede mit ihr!
Ciao und macht es gut!
jnoegge

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28. April 2002 um 18:22
In Antwort auf an0N_1230442599z

Bin zwar keine Mutti....
...aber ich musste selbst mit 13 oder so schon zum Frauenarzt und hatte mächtig Schiss. Geweint habe ich zwar nicht, aber ich wollte bis zuletzt nicht hin und viele Mädels aus meiner Klasse haben mich verspottet, von wegen das sei doch doof und gar nicht nötig. Du kannst nur versuchen ihr die Angst zu nehmen, indem du ihr erklärst, was die Ärztin machen wird und ihr sagst, dass es nicht weh tut, sondern vielleicht nur etwas unangenehm ist. Dass du nicht dabei sein kannst ist sicher schwierig, aber wenn es sich nicht ändern lässt dann kann man nichts machen. Sag ihr, dass es nur sehr kurz dauern wird (bei mir waren es keine 3 Minuten!) und dass sie sich danach verdammt mutig fühlen wird. Ich hab' mich jedenfall ein kleines bisschen erwachsener gefühlt danach und wenn ich bedenke, dass manche Mädels in meiner Klasse, und die sind alle schon 18, bis jetzt immer noch keine Frauenarztpraxis von innen gesehen haben, dann bin ich doch froh, dass ich das schon so frühzeitig erlebt habe, denn dann brauch ich jetzt wenigstens keine Angst mehr davor zu haben!
Also, nimm sie einfach ganz fest in den Arm und rede mit ihr!
Ciao und macht es gut!
jnoegge

Bin zwar keine Mutti...
aber das wird doch noch. Oder?

Danke für die Antwort. im Moment ist sie mir zu sehr aufgelöst. Aber wenn's nachher klappt, lass ich ihr das lesen - vorallem das mit dem erwachsenfühlen.

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29. April 2002 um 0:52

Untersuchung
Wenns irgendwie möglich ist, würde ich als Mutter bei der Ärztin vorbeischauen und mit ihr reden...
Wenigstens anrufen solltet Du sie, da kannst Du Dir auch gleich ein "Bild" machen, wie diese Gynokologin Deine Tochter behandeln wird...
Alles Gute!

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29. April 2002 um 22:49

Marie geht es wieder gut!
Danke für die Antworten und Meinungen!

Ich versuche mal zu antworten:

Die Praxis kenne ich. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, mein Frauenarzt, eine Ärztin und eine Hebamme. Ich hatte erst mit meinem Arzt gesprochen und der hatte gleich die Ärztin gebeten, das sie Marie untersucht. So kam es zum Montagstermin.

Ich konnte wirklich nicht mit. Und glaubt mir, das Wochenende war bestimmt nicht gut.
Aber Papa hats prima gemacht. Und sagt, er wäre bald aus den Latschen gekippt.

Das gute vorweg, an Maries Eierstock ist kein Tumor. Der Schatten, den die Kinderärztin im Ultraschall gesehen hat, muss was anderes gewesen sein.

Heute Morgen hat dann doch mein Arzt, statts der Ärztin, Marie untersucht. Sie brauchte bei ihm nicht auf den Untersuchungsstuhl und er hat auch nur Mädcheninstrumente genommen. Papa durfte durch den Vorhang händchenhalten.
Da der Befund auch nicht eindeutig war, haben die beiden eine Überweisung in die Frauenklinik bekommen. Papa ist auch gleich hin.
Ein Arzt hat zunächst mit der Untersuchung begonnen. Bei ihm musste sie auf den Stuhl, wahrscheinlich war sie durch die ganzen Umstände zu verkrampft. Der Arzt hat wohl die Untersuchung abgebrochen und eine Ärztin dazu geholt. Von der hat sich Marie auch austasten lassen.

Noch was gutes, sie weiß jetzt, dass sie so etwa in 5 bis 6 Monaten ihre erste Periode bekommen kann.

Jetzt schläft sie, sie ist ziemlich früh ins Bett.
Da habe ich mit ihr noch eine ganze Weile geknetscht.

Anette

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30. April 2002 um 11:14
In Antwort auf pilar_12754438

Marie geht es wieder gut!
Danke für die Antworten und Meinungen!

Ich versuche mal zu antworten:

Die Praxis kenne ich. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, mein Frauenarzt, eine Ärztin und eine Hebamme. Ich hatte erst mit meinem Arzt gesprochen und der hatte gleich die Ärztin gebeten, das sie Marie untersucht. So kam es zum Montagstermin.

Ich konnte wirklich nicht mit. Und glaubt mir, das Wochenende war bestimmt nicht gut.
Aber Papa hats prima gemacht. Und sagt, er wäre bald aus den Latschen gekippt.

Das gute vorweg, an Maries Eierstock ist kein Tumor. Der Schatten, den die Kinderärztin im Ultraschall gesehen hat, muss was anderes gewesen sein.

Heute Morgen hat dann doch mein Arzt, statts der Ärztin, Marie untersucht. Sie brauchte bei ihm nicht auf den Untersuchungsstuhl und er hat auch nur Mädcheninstrumente genommen. Papa durfte durch den Vorhang händchenhalten.
Da der Befund auch nicht eindeutig war, haben die beiden eine Überweisung in die Frauenklinik bekommen. Papa ist auch gleich hin.
Ein Arzt hat zunächst mit der Untersuchung begonnen. Bei ihm musste sie auf den Stuhl, wahrscheinlich war sie durch die ganzen Umstände zu verkrampft. Der Arzt hat wohl die Untersuchung abgebrochen und eine Ärztin dazu geholt. Von der hat sich Marie auch austasten lassen.

Noch was gutes, sie weiß jetzt, dass sie so etwa in 5 bis 6 Monaten ihre erste Periode bekommen kann.

Jetzt schläft sie, sie ist ziemlich früh ins Bett.
Da habe ich mit ihr noch eine ganze Weile geknetscht.

Anette

Freut mich...
...dass alles ok ist mit deiner Kleinen. Muss ja ziemlich heftig sein, wenn man nichtsahnend mit seiner so jungen Tochter zum Kinderarzt geht und der einen im Verdacht auf einen Tumor im Unterleib zum Frauenarzt schickt. Hat Marie denn gewusst, warum sie da unbedingt hin soll? Na ja, sie hat es gut überstanden und ist gesund, das ist doch die Hauptsache, oder? Und der Papa hat sich ja anscheinend wirklich tapfer geschlagen und seiner Tocher den nötigen Halt gewährt, das finde ich echt stark!
So, jetzt grüß sie mal lieb von mir und sag ihr, dass sie auch vor ihrer Periode keine Angst zu haben braucht. Gegen Beschwerden gibt es schon soooo viele Mittelchen, die mit Sicherheit gut helfen und nicht mal unbedingt die vollen Chemiehämmer sein müssen und außerdem liegt es schon allein an der Einstellung, ob man damit gut zurechkommt oder nicht. Bei mir in der Schule würde das immer als total schlimm angesehen und die Jungs haben ständig unsere Schultaschen durchwühlt und versucht, irgendwelche Binden zu finden und dann lauthals brüllen durch's Schulhaus zu schwenken. Bereite deine Marie ein wenig drauf vor, dass Jungs in dem Alter (aber auch Mädchen, ob man's glaubt oder nicht!!!!) verdammt grausam sein können!!! Stärke ein bisschen ihr Selbstbewusstsein, dann wird sie sich davon nicht runterziehen lassen, sondern stolz drauf sein, dass sie langsam aber sicher eine junge Frau wird! Ich hab' meine Periode so lange wie möglich versucht zu verheimlichen, jedenfalls bei Gleichaltrigen und dadurch konnte ich sie früher nie richtig akzeptieren. Hilf ihr, dass sie diesen Fehler nicht macht, ok? Wenn man die richtige Einstellung dazu hat, dann ist das alles halb so wild und mit Tampons kann man heute wirklich nicht mehr von einer großen Einschränkung sprechen.
Also, ich hab' dich jetzt ziemlich zugeschwallt!!! Entschuldigung!
Mach's gut!
jnoegge

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30. April 2002 um 19:41
In Antwort auf an0N_1230442599z

Freut mich...
...dass alles ok ist mit deiner Kleinen. Muss ja ziemlich heftig sein, wenn man nichtsahnend mit seiner so jungen Tochter zum Kinderarzt geht und der einen im Verdacht auf einen Tumor im Unterleib zum Frauenarzt schickt. Hat Marie denn gewusst, warum sie da unbedingt hin soll? Na ja, sie hat es gut überstanden und ist gesund, das ist doch die Hauptsache, oder? Und der Papa hat sich ja anscheinend wirklich tapfer geschlagen und seiner Tocher den nötigen Halt gewährt, das finde ich echt stark!
So, jetzt grüß sie mal lieb von mir und sag ihr, dass sie auch vor ihrer Periode keine Angst zu haben braucht. Gegen Beschwerden gibt es schon soooo viele Mittelchen, die mit Sicherheit gut helfen und nicht mal unbedingt die vollen Chemiehämmer sein müssen und außerdem liegt es schon allein an der Einstellung, ob man damit gut zurechkommt oder nicht. Bei mir in der Schule würde das immer als total schlimm angesehen und die Jungs haben ständig unsere Schultaschen durchwühlt und versucht, irgendwelche Binden zu finden und dann lauthals brüllen durch's Schulhaus zu schwenken. Bereite deine Marie ein wenig drauf vor, dass Jungs in dem Alter (aber auch Mädchen, ob man's glaubt oder nicht!!!!) verdammt grausam sein können!!! Stärke ein bisschen ihr Selbstbewusstsein, dann wird sie sich davon nicht runterziehen lassen, sondern stolz drauf sein, dass sie langsam aber sicher eine junge Frau wird! Ich hab' meine Periode so lange wie möglich versucht zu verheimlichen, jedenfalls bei Gleichaltrigen und dadurch konnte ich sie früher nie richtig akzeptieren. Hilf ihr, dass sie diesen Fehler nicht macht, ok? Wenn man die richtige Einstellung dazu hat, dann ist das alles halb so wild und mit Tampons kann man heute wirklich nicht mehr von einer großen Einschränkung sprechen.
Also, ich hab' dich jetzt ziemlich zugeschwallt!!! Entschuldigung!
Mach's gut!
jnoegge

Kein Redeschwall - tut doch gut
Sie hat von dem Tumor nichts gewusst. Sie wusste nur, dass der eine Eierstock größer ist und das kann die Hormone durcheinanderwürfel und deshalb muss untersucht werden.
Es stand die Frage nach einer Zyste oder einer Wucherung. Nur die Zyste hätte im Ultraschallbild schwarz sein müssen, war sie aber nicht.

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