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Lymphdrainage gegen Cellulite?

1. März 2006 um 14:43 Letzte Antwort: 11. August 2009 um 1:31

Hallo ihr Lieben!!

Ich habe schon länger mehr keine Beiträge über das leidige Thema Cellulite gelesen also dachte ich mir, dass ich da nochmal beigehen muss
Bin auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen (siehe unten) und wollte mal fragen, ob sich von euch zufällig jemand mit dem Thema Lymphmassage/-drainage auskennt! Kann man das evtl selber machen? Muss man das überall machen oder reicht es an den Beinen? Ich habe echt keine Ahnung, muss mich erstmal n bisschen informieren aber vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen, würde mich freuen!!!


Viele Grüße



Die Lymphe ist Nährflüssigkeit und Abwassersystem des Bindegewebes. Bei Stress, falscher Ernährung oder mangelnder Bewegung verstopft das System. Schadstoffe können nicht abtransportiert und Nährstoffe nicht aufgenommen werden. Eine Lymphdrainage sorgt dafür, dass wieder alles fließt. Dabei wird die Lymphe mit sanften und rhythmisch pumpenden Handbewegungen in die Lymphknoten geleitet. Stauungen werden so gelöst, und Wasseransammlungen können über die Nieren abtransportiert werden. Nach etwa zehn Behandlungen soll Orangenhaut sichtbar geglättet sein.

Was ist dran? Die sanfte Lymphmassage entwässert tatsächlich und wird auch in der Schulmedizin eingesetzt, nach Operationen zum Beispiel. Nach Lymphmassagen als Anti-Cellulite-Methode berichten viele Frauen, dass anschließend die Jeans besser passen. Die Behandlung darf auf keinen Fall wehtun - bei Schmerzen stimmen die Griffe nicht. Kosmetikerinnen sollten eine Ausbildung nach Dr. Vodder haben. Wichtig: Nach der Behandlung muss man ganz viel trinken. Stilles Wasser und alle Kräutertees unterstützen die Lymphe bei ihren Aufräumarbeiten.

Die Kosten liegen bei circa 60 Euro pro Stunde.

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2. März 2006 um 9:45

Lymphdrainage
ist eine von den Krankenkassen anerkannte Therapieform gegen Schellungen (Ursachen können unterschiedlich sein)

Bei der Cellulite handelt es sich um eine Schwäche des Bindegewebes. Wenn an einer Stelle das Bindegewebe schwach ist, lagert sich um diesen Punkt herum "Wasser" an, welches zu der "Dellen" Optik führt. Ich versuch das mal etwas bildlich zu beschreiben.
Die Haut ist wie ein Trampolin welches den Körper vor Druck schützt und auch eine gewisse Spannug benötigt um den Muskeln beim Abtransport vom Flüssigkeiten zu helfen. Die Lymphbahnen haben kleine Muskeln die die Gewebsflüssikeiten zurück zum Herzen pumpen, diesn Job aber nicht alleine schaffen. Sie benötigen die Muskeln, die wenn sie sich zusammenziehen dicker werden und die Flüssigkeiten in den Gefässen nach oben drücken. Das funktioniert besonders gut, wenn die Haut straff ist und dem Druck der Muskeln nicht nachgibt.
Je schlechter die Hautspannung, desdo weniger Flüssigkeiten werden mit Hilfe der Muskelpumpe zurück zum Herzen gepumpt.
Die manuelle Lyphdrainage hilft beim Abtransport von überschüssigen Flüssigkeiten im Gewebe.
Frauen haben von Geburt an ein weicheres Bindegewebe als Männer, das ist Genetisch angelegt. Notwendig ist dies, da sich sonst die Haut bei einer Schwangerschaft nicht weit genug dehen könnte.
- Lyphdrainage darf nicht weh tun, da der Schmerz anzeigt, das die Lyphgefässe bereits zugedrückt werden. Was natürlich nicht erwünscht ist. Der Druck ist bei jedem etwas anders, ich nenn die Behandlung gern Katzenpfötchen Massage.
- Dr. Vodder (Östrreich) war ein Arzt der die Behandlung erfunden und wissenschaflich nachgewiesen hat das sie funktioniert, damit die Schulmedizin die Therapie anerkennt. Es gibt in Deutschland aber auch andere Schulen wie z.B. Földi.
- Lympdrainage kann man sich verschreiben lassen.
- Wenn man eine starke Schwäche des Bindegewebes hat, kann die Lyphdrainage helfen. Aber dies ist natürlich nur ein zeitweiliger Efekt. Die Behandlung hilft die Flüssigkeiten auszuschwemmen, aber die Haut wird dadurch nicht wirklich straffer. Der Umfang z.B der Oberschenkel wird geringer weil weniger "Wasser" im Bein ist, aber einige Zeit nach Beendigung der Behandlung beginnt sich das "Wasser" wieder an den Schwachstellen einzunisten.
Es ist aber eine gute Möglichkeit ersteinmal das "Wasser" los zu werden, um dann begleitent mit Bürsten, kalten GÜssen und Sport zu versuchen das Gewebe zu straffen. Oder zumindest zu erreichen das es nicht so schnell schlimmer wird.
Wenn man häufig unter Spannungsgefühlen und schweren Beinen leidet, sollte man einen Phlebologen aufsuchen. Das ist ein Artz der sich auf Gefäßerkrankungen spezialisiert hat. Manchmal hilft schon eine Perlon Strumpfhose mit Stützwirkung zu tragen,um Beschwerden vorzubeugen.

Meist wird Lyphdrainage bei Schwellungen die durch Operationen hervorgerufen werden angewendet. Bei Myofibrosen und angeborenen Gewebserkrankungen wie Lymphödemen oder Lipödemen ist es auch hilfreich.

Ist etwas lang geworden, hoffe es ist nicht zu verwirrend für dich. Ich arbeite seit 15 Jahren als Lymphdrainage Therapeut, ist also eher ein Erfahrungs- Bericht.

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4. März 2006 um 10:53
In Antwort auf luanna_12358766

Lymphdrainage
ist eine von den Krankenkassen anerkannte Therapieform gegen Schellungen (Ursachen können unterschiedlich sein)

Bei der Cellulite handelt es sich um eine Schwäche des Bindegewebes. Wenn an einer Stelle das Bindegewebe schwach ist, lagert sich um diesen Punkt herum "Wasser" an, welches zu der "Dellen" Optik führt. Ich versuch das mal etwas bildlich zu beschreiben.
Die Haut ist wie ein Trampolin welches den Körper vor Druck schützt und auch eine gewisse Spannug benötigt um den Muskeln beim Abtransport vom Flüssigkeiten zu helfen. Die Lymphbahnen haben kleine Muskeln die die Gewebsflüssikeiten zurück zum Herzen pumpen, diesn Job aber nicht alleine schaffen. Sie benötigen die Muskeln, die wenn sie sich zusammenziehen dicker werden und die Flüssigkeiten in den Gefässen nach oben drücken. Das funktioniert besonders gut, wenn die Haut straff ist und dem Druck der Muskeln nicht nachgibt.
Je schlechter die Hautspannung, desdo weniger Flüssigkeiten werden mit Hilfe der Muskelpumpe zurück zum Herzen gepumpt.
Die manuelle Lyphdrainage hilft beim Abtransport von überschüssigen Flüssigkeiten im Gewebe.
Frauen haben von Geburt an ein weicheres Bindegewebe als Männer, das ist Genetisch angelegt. Notwendig ist dies, da sich sonst die Haut bei einer Schwangerschaft nicht weit genug dehen könnte.
- Lyphdrainage darf nicht weh tun, da der Schmerz anzeigt, das die Lyphgefässe bereits zugedrückt werden. Was natürlich nicht erwünscht ist. Der Druck ist bei jedem etwas anders, ich nenn die Behandlung gern Katzenpfötchen Massage.
- Dr. Vodder (Östrreich) war ein Arzt der die Behandlung erfunden und wissenschaflich nachgewiesen hat das sie funktioniert, damit die Schulmedizin die Therapie anerkennt. Es gibt in Deutschland aber auch andere Schulen wie z.B. Földi.
- Lympdrainage kann man sich verschreiben lassen.
- Wenn man eine starke Schwäche des Bindegewebes hat, kann die Lyphdrainage helfen. Aber dies ist natürlich nur ein zeitweiliger Efekt. Die Behandlung hilft die Flüssigkeiten auszuschwemmen, aber die Haut wird dadurch nicht wirklich straffer. Der Umfang z.B der Oberschenkel wird geringer weil weniger "Wasser" im Bein ist, aber einige Zeit nach Beendigung der Behandlung beginnt sich das "Wasser" wieder an den Schwachstellen einzunisten.
Es ist aber eine gute Möglichkeit ersteinmal das "Wasser" los zu werden, um dann begleitent mit Bürsten, kalten GÜssen und Sport zu versuchen das Gewebe zu straffen. Oder zumindest zu erreichen das es nicht so schnell schlimmer wird.
Wenn man häufig unter Spannungsgefühlen und schweren Beinen leidet, sollte man einen Phlebologen aufsuchen. Das ist ein Artz der sich auf Gefäßerkrankungen spezialisiert hat. Manchmal hilft schon eine Perlon Strumpfhose mit Stützwirkung zu tragen,um Beschwerden vorzubeugen.

Meist wird Lyphdrainage bei Schwellungen die durch Operationen hervorgerufen werden angewendet. Bei Myofibrosen und angeborenen Gewebserkrankungen wie Lymphödemen oder Lipödemen ist es auch hilfreich.

Ist etwas lang geworden, hoffe es ist nicht zu verwirrend für dich. Ich arbeite seit 15 Jahren als Lymphdrainage Therapeut, ist also eher ein Erfahrungs- Bericht.

Was soll das bringen?
ich weiß nicht was das bringen soll!?
Vielleicht wäre eine normale Massage besser

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30. April 2006 um 15:27

Naturstoff aus Traubenkernen
Probier mal Proanthenols aus der den Wirkstoff OPC und mehr beinhaltet.Dieser Stoff verstärkt die Wirkung von Vitamin C um ein 40 faches und Vitamin E um ein 20 faches diese sind unerlässlich für Zellschutz,Zellaufbau.Du wirst die Wirkung schon nach 4Tagen spüren ging mir zumindest so.Ergebnisse waren und sind immer noch jeden Tag,gflattere,streaffere Haut,bessere Durchblutung und noch mehr könnte deine Cellulite auf Dauer bekämpfen.Probiers mal aus.Buchtipp:Gabriela Vonwald-Jungbrunnen OPC
Wenn du dann noch wissen willst wo du dieses Produkt bekommen kannst kontaktier mich einfach unter forrest22@lycos.de.Schöne grüsse

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11. August 2009 um 1:31
In Antwort auf gonca_12827756

Was soll das bringen?
ich weiß nicht was das bringen soll!?
Vielleicht wäre eine normale Massage besser

Warum nicht...
ich bin gerade dabei es zuzüglich Massagen und Gymnastik anzuwenden und erziehle damit gute Ergebnisse. Ein Problem habe ich allerdings.. ich habe mit schweren Blähungen zu kämpfen, die oft so massiv sind, dass sie mit Gefäße abdrücken und ich dadurch arge Einlagerungen bekomme.. vom dicken Bauch ganz zu schweigen. Wenn da jemand ein Naturheilmittel wüsste, welches umgehend Abhilfe schafft, das wäre wunderbar.

LG Moni

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