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Kredit für Zahnregulierung - aus ästhetischen Gründen ?

7. Mai 2014 um 13:00 Letzte Antwort: 21. Juni 2014 um 21:30

Hallo ihr Lieben

Da mich die Optik meiner Zähne schon länger stört ("Hasenzähne", offener Biss durch leicht nach vorne gerichtete Vorderzähne, "Zahnfleischlächeln", achja und natur-gelb obendrein) war ich unlängst bei einer Kieferorthopädin um mich beraten zu lassen.

Mit der Beratung und dem Eindruck der Kieferorthopädin war ich sehr zufrieden, was mich jedoch dezent umgehauen hat war die Aufschlüsselung der Kosten.
Insgesamt belaufen die sich nämlich auf etwa 6000 Euro und die Krankenkasse (Österreich) wird vorraussichtlich nichts dazu zahlen.

Da niemand in meiner Familie soviel Geld herborgen kann und ich von meinem mageren Verdienst nichts wegsparen kann, bleibt mir nur noch übrig um einen Kredit anzusuchen.

Da frage ich mich nun natürlich schon ob ich das jetzt mit meinen 26 Jahren nur wegen meiner "Eitelkeit" und meinen Komplexen machen soll.
Natürlich habe ich Angst, dass die Fehlstellung schlimmer wird und ich finde sie jetzt schon so furchtbar, dass ich auf Fotos NIE meine Zähne zeige und auch wenn ich im Alltag lache und gerade daran denke, versuche ich meinen Mund mit der Hand zu verdecken.
Allerdings hat mich noch nie jemand auf meine Zähne angesprochen (was verwunderlich ist weil ich in der Schule gemobbt wurde wegen so ziemlich allem).
Das Lesen diverser Beiträge in anderen Foren zum Thema "Gummysmile" etc haben mich eigentlich nur in meiner Meinung bestärkt, dass ich es riskieren muss den Kredit auf zu nehmen.
( Die Meinung der meisten User war dass es direkt abstoßend / kontakthemmend wirkt )

Was meint ihr dazu?
Ich hoffe eure Meinungen helfen mir eine Entscheidung zu treffen bzw meine Entscheidung zu festigen.

DANKE schonmal : ) und liebe Grüße


PS.: Fotos würde ich bei dem Thema ungern veröffentlichen. Wenn jemand Referenzen will bitte per PN

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8. Mai 2014 um 19:06

Hallo
also ich bin nicht in Österreich, aber kann man bei euch keine Zusatzversicherung abschließen? Ich habe eine, die zahlt bei gesundheitlichen Problemen durch Kiefer und Zähne.
Mit offenem Biss plus Überbiss kannst du ja wahrscheinlich gar nicht richtig abbbeißen mit den Frontzähnen. Zudem läufst du Gefahr, dir vorzeitig die Wurzeln der oberen Frontzähne zu ruinieren oder diese bei einem Unfall schneller abzubrechen. Mit reiner Eitelkeit hat das nichts zu tun.
In Deutschland zahlt die Kasse, wenn auch der Kiefer gebrochen und neu justiert werden muss. Wie sieht denn die Behandlung aus?
Auch wenn der Eindruck gut war, 6000 ist happig, hol lieber für etwas Geld noch eine Zweitmeinung ein.
Außerdem: Hättest du denn Sicherheiten für einen Kredit?

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9. Mai 2014 um 8:56
In Antwort auf an0N_1217003499z

Hallo
also ich bin nicht in Österreich, aber kann man bei euch keine Zusatzversicherung abschließen? Ich habe eine, die zahlt bei gesundheitlichen Problemen durch Kiefer und Zähne.
Mit offenem Biss plus Überbiss kannst du ja wahrscheinlich gar nicht richtig abbbeißen mit den Frontzähnen. Zudem läufst du Gefahr, dir vorzeitig die Wurzeln der oberen Frontzähne zu ruinieren oder diese bei einem Unfall schneller abzubrechen. Mit reiner Eitelkeit hat das nichts zu tun.
In Deutschland zahlt die Kasse, wenn auch der Kiefer gebrochen und neu justiert werden muss. Wie sieht denn die Behandlung aus?
Auch wenn der Eindruck gut war, 6000 ist happig, hol lieber für etwas Geld noch eine Zweitmeinung ein.
Außerdem: Hättest du denn Sicherheiten für einen Kredit?

Hallo glyzinie
Erstmal danke für deine hilfreiche Antwort : )

Die Behandlung soll so aussehen, dass zuerst eine genaue Analyse mit Fernröntgen gemacht wird um 100% sicher sagen zu können dass eine Regulierung ohne Op möglich und sinnvoll ist (die orthopädin war da aber guter Dinge).
Danach bekomme ich speedbrackets die 1 1/2 bis 2 Jahre verbleiben. Danach folgt die Retentionsphase wo ein Draht hinter den Zähnen angebracht wird der dort eine Weile bleibt bis sich alles gefestigt hat.
Außerdem muss ich unbedingt zum Logopäden gehen, da meine Zunge beim Schlucken an die Vorderzähne drückt und diese somit wieder verschieben würde.

Also vorrausgesetzt es ist wirklich keine Op nötig sollte es das dann gewesen sein.
Die Behandlung beim Orthopäden kommt auf etwas über 5000 Euro und ein Logopäde verlangt 50 bis 85 Euro.. Ich habe mal mit dem teueen Stundensatz gerechnet und mit 10 Stunden und komme dann halt insgesamt auf 6000 Euro.

Das mit der Zusatzversicherung ist interessant, ein erster Blick in google hat mir da in Österreich aber schlechte Aussichten gestellt, aber da werde ich mich informieren ! Danke für den Tipp !

Eine Zweitmeinung werde ich einholen und hoffe dass mich das nicht verwirrt.

Naja Sicherheiten... Mein Vater ist bei der selben Bank und das ginge von dem her wohl in Ordnung... Selber habe ich keine Sicherheiten außer einem regelmäßig eintrudelnden Gehalt das aber nicht üppig ist da ich wegen meiner Ausbildung nicht Vollzeit tätig bin.

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9. Mai 2014 um 13:31
In Antwort auf jessi_12169818

Hallo glyzinie
Erstmal danke für deine hilfreiche Antwort : )

Die Behandlung soll so aussehen, dass zuerst eine genaue Analyse mit Fernröntgen gemacht wird um 100% sicher sagen zu können dass eine Regulierung ohne Op möglich und sinnvoll ist (die orthopädin war da aber guter Dinge).
Danach bekomme ich speedbrackets die 1 1/2 bis 2 Jahre verbleiben. Danach folgt die Retentionsphase wo ein Draht hinter den Zähnen angebracht wird der dort eine Weile bleibt bis sich alles gefestigt hat.
Außerdem muss ich unbedingt zum Logopäden gehen, da meine Zunge beim Schlucken an die Vorderzähne drückt und diese somit wieder verschieben würde.

Also vorrausgesetzt es ist wirklich keine Op nötig sollte es das dann gewesen sein.
Die Behandlung beim Orthopäden kommt auf etwas über 5000 Euro und ein Logopäde verlangt 50 bis 85 Euro.. Ich habe mal mit dem teueen Stundensatz gerechnet und mit 10 Stunden und komme dann halt insgesamt auf 6000 Euro.

Das mit der Zusatzversicherung ist interessant, ein erster Blick in google hat mir da in Österreich aber schlechte Aussichten gestellt, aber da werde ich mich informieren ! Danke für den Tipp !

Eine Zweitmeinung werde ich einholen und hoffe dass mich das nicht verwirrt.

Naja Sicherheiten... Mein Vater ist bei der selben Bank und das ginge von dem her wohl in Ordnung... Selber habe ich keine Sicherheiten außer einem regelmäßig eintrudelnden Gehalt das aber nicht üppig ist da ich wegen meiner Ausbildung nicht Vollzeit tätig bin.

Hallo nochmal
also ich bin kein Österreicher und Speedbracktes sind natürlich auch ziemlich teuer, aber 5000 finde ich viel. Hier zahlen die meisten wohl 3000 bis 4000.
Kannst du noch andere Brackets wählen oder wurde dir nur dieses System vorgestellt?

Mir ist nicht klar, ob du auch ein Kieferproblem hast? Dann kämen nämlich nur Sachen wie Mara, Herbstschanier u.ä. in Frage in Kombi mit Brackets oder eben OP.
Also bei einem offenen Biss haben die Vorderzähne gar keinen Kontakt und das nicht durch vorstehende Zähne/Kiefer sondern duch einen Abstand in der Höhe. Schau mal hier:
http://www.drboser.de/typo3temp ... 653d967c83.jpg

Es hört sich eher so an, als hättest du einen Überbiss. Schau dich mal in Ruhe im Profil an, hast du ein fliehendes Kinn? Wenn nein, ist es super mit den Brackets. Falls doch, wird nur ein Vorziehen der Zähne das Profil nicht verbessern.

Und was wird konkret gegen das Zahnfleischlächeln gemacht?

In Deutschland gibt es wohl auch nur zwei, die das versichern.

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9. Mai 2014 um 18:43
In Antwort auf an0N_1217003499z

Hallo nochmal
also ich bin kein Österreicher und Speedbracktes sind natürlich auch ziemlich teuer, aber 5000 finde ich viel. Hier zahlen die meisten wohl 3000 bis 4000.
Kannst du noch andere Brackets wählen oder wurde dir nur dieses System vorgestellt?

Mir ist nicht klar, ob du auch ein Kieferproblem hast? Dann kämen nämlich nur Sachen wie Mara, Herbstschanier u.ä. in Frage in Kombi mit Brackets oder eben OP.
Also bei einem offenen Biss haben die Vorderzähne gar keinen Kontakt und das nicht durch vorstehende Zähne/Kiefer sondern duch einen Abstand in der Höhe. Schau mal hier:
http://www.drboser.de/typo3temp ... 653d967c83.jpg

Es hört sich eher so an, als hättest du einen Überbiss. Schau dich mal in Ruhe im Profil an, hast du ein fliehendes Kinn? Wenn nein, ist es super mit den Brackets. Falls doch, wird nur ein Vorziehen der Zähne das Profil nicht verbessern.

Und was wird konkret gegen das Zahnfleischlächeln gemacht?

In Deutschland gibt es wohl auch nur zwei, die das versichern.

Hey
Mir wurden auch "gewöhnliche" zahnspangen gezeigt, allerdings dauert die Behandlung damit etwas länger und sie sind auffälliger als speedbrackets in Keramik weil sie noch diese Gummiringe auf jedem Plättchen haben, was auch das Putzen noch schwieriger gestalten soll.
Daher hielt ich die teureren speedbrackets auch für eine gute Lösung.

Hmmm Nein ich halte mein Kinn nicht für fliehend.
Von dem Begriff "offener Biss" war ich auch überrascht, da ich eher dachte der Eindruck entsteht eben nur wie du sagst wegen einem über oder vorbiss.
Also hmm ka aber ich bin ja nur Laie. Auf jeden Fall hole ich mir noch eine zweite Meinung ein, bin schon gespannt!

Tja das Zahnfleischlächeln... ich habe es bei der Beratung ganz vergessen extra anzusprechen... Sie hat auch nichts dazu gesagt - evtl lässt es sich durch die Spange etwas mildern ?
Ich habe aber schon oft gelesen, dass es nur operativ behebbar wäre....
Beim einholen der Zweitmeinung werde ich daran denken.

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14. Mai 2014 um 18:35

Ich habe mir nun eine zweite Meinung und Infos von den Versicherungen eingeholt...

Ich habe mir nun eine zweite Meinung von einer weiteren, sehr sehr lieben Kieferorthopädin eingeholt.

Zuerstmal - der Preis gestaltet sich mit um die 6000 Euro ähnlich.
Die Behandlungsdauer wurde auf 2-3 Jahre geschätzt.

Festgestellt wurde wieder: Offener Biss, Zunge drückt die obere Zahnreihe nach vorne, Kreuzbiss hinten auf beiden Seiten.

Laut dieser KFO ist eine Operation, zusätzlich zur orthopädischen Behandlung, medizinisch gesehen zu empfehlen. Sie sagte, eine Behandlung ohne OP ist möglich, wäre aber "rein kosmetischer Natur" und behebt die eigentliche skelletale Fehlstellung nicht, denn, laut ihr:

Oberkiefer zu schmal und obere Zahnreihe insgesamt leicht nach vorne versetzt.

Sie ist sich nicht sicher ob man den offenen Biss ohne OP überhaupt ganz schließen kann. (Die andere KFO sagte sie wäre "guter Dinge", dass dies zumindest ohne OP geht.)
Der Gummysmile ist ausschließlich operativ behebbar.
Insgesamt meinte sie, dass sie mir mit dieser Kombination aus Fehlstellungen zu einer OP rät, welche auch von der Kasse bezahlt wird.

*seufz*

Die Spange ist auf jeden Fall selbst zu bezahlen (die Krankenkasse übernimmt pro Jahr nur 400 Euro, FALLS sie es bewilligt.)
-------------------------------------------

Das Finanzielle:
In Österreich gibt es anscheinend zwei Versicherungsunternehmen, die eine ZahnZUSATZversicherung anbieten, wenn man auch eine Kranken- & Unfallvorsorge abschließt.

Mit einem Vertreter hab ich morgen einen Termin.
Der Andere hat mir Unterlagen per Mail geschickt - hier wäre es so, dass ich für ca 80 Euro im Monat im ersten Jahr 80% der Kosten von bis zu 2000 Euro erstattet bekomme (nach 3 bis 6 Monaten).
Nun ist es ja aber so, dass mich das erste Jahr 2900 Euro kostet.

Ich bin unschlüssig, ob die Versicherung sinnvoll ist.

Und wegen der OP auch.... ist ja schon heftig sich den Kiefer zerschneiden und neu justieren zu lassen.

Liebe Grüße

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15. Mai 2014 um 19:11
In Antwort auf jessi_12169818

Ich habe mir nun eine zweite Meinung und Infos von den Versicherungen eingeholt...

Ich habe mir nun eine zweite Meinung von einer weiteren, sehr sehr lieben Kieferorthopädin eingeholt.

Zuerstmal - der Preis gestaltet sich mit um die 6000 Euro ähnlich.
Die Behandlungsdauer wurde auf 2-3 Jahre geschätzt.

Festgestellt wurde wieder: Offener Biss, Zunge drückt die obere Zahnreihe nach vorne, Kreuzbiss hinten auf beiden Seiten.

Laut dieser KFO ist eine Operation, zusätzlich zur orthopädischen Behandlung, medizinisch gesehen zu empfehlen. Sie sagte, eine Behandlung ohne OP ist möglich, wäre aber "rein kosmetischer Natur" und behebt die eigentliche skelletale Fehlstellung nicht, denn, laut ihr:

Oberkiefer zu schmal und obere Zahnreihe insgesamt leicht nach vorne versetzt.

Sie ist sich nicht sicher ob man den offenen Biss ohne OP überhaupt ganz schließen kann. (Die andere KFO sagte sie wäre "guter Dinge", dass dies zumindest ohne OP geht.)
Der Gummysmile ist ausschließlich operativ behebbar.
Insgesamt meinte sie, dass sie mir mit dieser Kombination aus Fehlstellungen zu einer OP rät, welche auch von der Kasse bezahlt wird.

*seufz*

Die Spange ist auf jeden Fall selbst zu bezahlen (die Krankenkasse übernimmt pro Jahr nur 400 Euro, FALLS sie es bewilligt.)
-------------------------------------------

Das Finanzielle:
In Österreich gibt es anscheinend zwei Versicherungsunternehmen, die eine ZahnZUSATZversicherung anbieten, wenn man auch eine Kranken- & Unfallvorsorge abschließt.

Mit einem Vertreter hab ich morgen einen Termin.
Der Andere hat mir Unterlagen per Mail geschickt - hier wäre es so, dass ich für ca 80 Euro im Monat im ersten Jahr 80% der Kosten von bis zu 2000 Euro erstattet bekomme (nach 3 bis 6 Monaten).
Nun ist es ja aber so, dass mich das erste Jahr 2900 Euro kostet.

Ich bin unschlüssig, ob die Versicherung sinnvoll ist.

Und wegen der OP auch.... ist ja schon heftig sich den Kiefer zerschneiden und neu justieren zu lassen.

Liebe Grüße

Puh
das ist ja eine ganze Reihe von Fehlstellungen.
Man kann natürlich auch mit Fehlstellungen alt werden, aber viele beißen sich z.B. vorzeitig Zahnwurzeln regelrecht kaputt, die Gefahr von Kiefergelenkproblemen ist erhöht. In deinem Alter hatte ich da auch keine Probleme, aber inzwischen wahrscheinlich CMD-Anfälle und fast dauerndes Knacksen und Reiben in den Kiefergelenken. Wahrscheinlich leichter Deckbiss. Ich möchte mich allerdings ganzheitlich und mit was entnehmbaren behandeln lassen, hatte als Jugendliche schon eine feste Spange. Die Kiefer wachsen bis 26 Jahre und ich bin da mit 17 raus, hat sich wohl erst später entwickelt. Meine Frontzähne sind auch schon über die Maßen abgenutzt.

Mh... das mit den Versicherungen hört sich nicht gut an. Sobald zu einer Behandlung geraten wurde, nehmen sie einen meist auch nicht mehr.

So eine OP ist wirklich ein häufig gemachter Standard mit langer Geschichte. Und du wärest eben auch das Zahnfleisch los.

Einem zu schmalen Oberkiefer könnte man auch anders beikommen (man kann die Gaumennaht aufsprengen mit einer speziellen Apperatur, Könner bieten hierfür auch langsame entnehmbare Spangen an, aber das haben bei Erwachsenen nur sehr wenige drauf), die ist bis Anfang 30 nicht ganz verknöchert und wächst dann wieder zu. Aber gegen den offenen Biss hilft das auch nicht.

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17. Mai 2014 um 22:32
In Antwort auf an0N_1217003499z

Puh
das ist ja eine ganze Reihe von Fehlstellungen.
Man kann natürlich auch mit Fehlstellungen alt werden, aber viele beißen sich z.B. vorzeitig Zahnwurzeln regelrecht kaputt, die Gefahr von Kiefergelenkproblemen ist erhöht. In deinem Alter hatte ich da auch keine Probleme, aber inzwischen wahrscheinlich CMD-Anfälle und fast dauerndes Knacksen und Reiben in den Kiefergelenken. Wahrscheinlich leichter Deckbiss. Ich möchte mich allerdings ganzheitlich und mit was entnehmbaren behandeln lassen, hatte als Jugendliche schon eine feste Spange. Die Kiefer wachsen bis 26 Jahre und ich bin da mit 17 raus, hat sich wohl erst später entwickelt. Meine Frontzähne sind auch schon über die Maßen abgenutzt.

Mh... das mit den Versicherungen hört sich nicht gut an. Sobald zu einer Behandlung geraten wurde, nehmen sie einen meist auch nicht mehr.

So eine OP ist wirklich ein häufig gemachter Standard mit langer Geschichte. Und du wärest eben auch das Zahnfleisch los.

Einem zu schmalen Oberkiefer könnte man auch anders beikommen (man kann die Gaumennaht aufsprengen mit einer speziellen Apperatur, Könner bieten hierfür auch langsame entnehmbare Spangen an, aber das haben bei Erwachsenen nur sehr wenige drauf), die ist bis Anfang 30 nicht ganz verknöchert und wächst dann wieder zu. Aber gegen den offenen Biss hilft das auch nicht.

Ich merke schon...
das ganze Thema ist sehr umfangreich.
Dass man die Gaumennaht evtl auch mit einem Gerät "sanft" aufsprengen kann klingt interessant, zumal das zumindest einen Eingriff ersparen würde.

Ich wusste bisher nicht, dass Kieferfehlstellungen so massive und unterschiedlichste Probleme auslösen können, von Kieferknacksen bis zu CMD Anfällen, Beckenschiefstand, Rückenschmerzen etc...
Da bin ich doch ganz froh, dass ich mich nun endlich entschlossen habe das ganze in Angriff zu nehmen, bevor meine Zähne und Kiefer ruiniert werden.

Ich habe von dieser MEAW Methode nach Dr. Sato gelesen mit der man angeblich teils auch schwere Fehlstellungen ohne OP beheben kann, bin aber nicht sicher, ob die für mich in Frage kommt... weißt Du darüber zufällig etwas ?
Ansonsten sollte ich mich da vielleicht mal mit einem Spezialisten unterhalten, der mit dieser Methode arbeitet.

Was mich so abschreckt von dieser Operation ist die offenbar sehr lange Heilungszeit, die man danach benötigt. Manche Patienten berichten, dass sie 3 Monate lang nicht ordentlich essen können und 10 Kilo abnehmen... wenn mir das passiert bin ich nur noch ein Skelett
Und die optische Veränderung im Gesicht darf man offenbar auch nicht unterschätzen
Vielleicht ist es ja möglich vorab schonmal mit einem Kieferchirurgen zu sprechen, was der dazu meint...


Die andere Versicherung ist noch viel teurer, übrigens, da komme ich auf eine monatliche Rate von 170 Euro und es ist auch nicht alles gedeckt... bei weitem nicht. *seufz* Da hatte ich mir etwas mehr erhofft.

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19. Mai 2014 um 23:09
In Antwort auf jessi_12169818

Ich merke schon...
das ganze Thema ist sehr umfangreich.
Dass man die Gaumennaht evtl auch mit einem Gerät "sanft" aufsprengen kann klingt interessant, zumal das zumindest einen Eingriff ersparen würde.

Ich wusste bisher nicht, dass Kieferfehlstellungen so massive und unterschiedlichste Probleme auslösen können, von Kieferknacksen bis zu CMD Anfällen, Beckenschiefstand, Rückenschmerzen etc...
Da bin ich doch ganz froh, dass ich mich nun endlich entschlossen habe das ganze in Angriff zu nehmen, bevor meine Zähne und Kiefer ruiniert werden.

Ich habe von dieser MEAW Methode nach Dr. Sato gelesen mit der man angeblich teils auch schwere Fehlstellungen ohne OP beheben kann, bin aber nicht sicher, ob die für mich in Frage kommt... weißt Du darüber zufällig etwas ?
Ansonsten sollte ich mich da vielleicht mal mit einem Spezialisten unterhalten, der mit dieser Methode arbeitet.

Was mich so abschreckt von dieser Operation ist die offenbar sehr lange Heilungszeit, die man danach benötigt. Manche Patienten berichten, dass sie 3 Monate lang nicht ordentlich essen können und 10 Kilo abnehmen... wenn mir das passiert bin ich nur noch ein Skelett
Und die optische Veränderung im Gesicht darf man offenbar auch nicht unterschätzen
Vielleicht ist es ja möglich vorab schonmal mit einem Kieferchirurgen zu sprechen, was der dazu meint...


Die andere Versicherung ist noch viel teurer, übrigens, da komme ich auf eine monatliche Rate von 170 Euro und es ist auch nicht alles gedeckt... bei weitem nicht. *seufz* Da hatte ich mir etwas mehr erhofft.

SATO kenn ich nur
am Rande, das ist tatsächlich eine eher österreichische Sache. Kommt mir schon groß vor, bist du ein guter Zahnpfleger?
Gegenüber den normalen festen Spangen scheint es aber große Vorteile zu geben, v.a. funktionelle für das Kiefergelenk. Bei mir ist nicht abschließend geklärt, ob meine Probleme nicht auch durch die normale Zahnspange in der Jugendzeit kommen. Nicht selten sind die Zähne danach in einem ungünstigen Winkel fürs Gelenk ausgerichtet.
Na ja am 26. Mai habe ich auch Termin.

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19. Juni 2014 um 14:48

Kleines Update - dritte Meinung
So, wollte hier mal ein kleines Update geben.

Ich hab mir noch eine dritte Meinung von einer Kieferorthopädin eingeholt, nur um sicher zu gehen.
Auch diese hat eine ganze Reihe von Fehlstellungen gefunden und riet zu einer Operation an.
Die Kosten für die Zahnspange bewegen sich auch hier zwischen 5 und 6000 Euro.

Allerdings meinte diese KFO, dass so eine Zahnregulierung oft ein lebenslanger Prozess ist und ich immer zumindest herausnehmbare Retainer werde tragen müssen.

Ich weiß ja garnicht wie man so viele Fehlstellungen haben kann wenn man nicht aussieht wie Quasi Modo
aber vielleicht kommt das ja so in 10 Jahren wenn ichs nicht behandeln lasse.

Im Juli habe ich ein Gespräch mit einem Chirurgen, bin schon sehr gespannt darauf, was er mir zu der OP sagen kann... und dann entscheide ich mich ob mit oder ohne OP.

Liebe Grüße

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20. Juni 2014 um 16:10
In Antwort auf jessi_12169818

Kleines Update - dritte Meinung
So, wollte hier mal ein kleines Update geben.

Ich hab mir noch eine dritte Meinung von einer Kieferorthopädin eingeholt, nur um sicher zu gehen.
Auch diese hat eine ganze Reihe von Fehlstellungen gefunden und riet zu einer Operation an.
Die Kosten für die Zahnspange bewegen sich auch hier zwischen 5 und 6000 Euro.

Allerdings meinte diese KFO, dass so eine Zahnregulierung oft ein lebenslanger Prozess ist und ich immer zumindest herausnehmbare Retainer werde tragen müssen.

Ich weiß ja garnicht wie man so viele Fehlstellungen haben kann wenn man nicht aussieht wie Quasi Modo
aber vielleicht kommt das ja so in 10 Jahren wenn ichs nicht behandeln lasse.

Im Juli habe ich ein Gespräch mit einem Chirurgen, bin schon sehr gespannt darauf, was er mir zu der OP sagen kann... und dann entscheide ich mich ob mit oder ohne OP.

Liebe Grüße

Hallo nochmal
das mit dem Retainer ist als Erwachsener normal und völlig korrekt, wenn er das gesagt hat. Ich bin kein Freund von Drähten hinter den Zähnen, aber rausnehmbar und später nur noch nachts ist ja auch okay.
Man kann nicht mehr gut reinigen mit Zahnseide oder Interdentalbürste, außerdem ist der Schmelz hinten dünner als vorne, erhöhte Kariesgefahr!

Ich war inzwischen auch bei einer Zahnärztin mit Zusatzausbildung. Bei mir sind es die schlecht eingestellten großen Backenzähne. Die Kieferorthopädin meiner Jugend hat nicht gut gearbeitet. daher keine genaue Bisslage und Probleme mit Gelenken und Muskeln.
Von außen sieht man auch nichts. Aber ich habe auch noch eine Mittellinienverschiebung, tinke zu viel Tee und Kaffee, und beim Putzen soll ich auch noch nachlernen. Die Zähne wären zwar gut, aber eben schon ziemlich abgewetzt (Quasi-Modo-Club )
Nun soll ich einen Bionator bekommen. Meine Ärztin will einen Kostenvoranschlag für die Zusatzkasse machen, eine geringe Chance besteht ja, dass die auch was ganzheitliches übernehmen.
Ich soll den dann 18 Stunden täglich tragen (ächz), wenn er gut und zierlich gearbeitet ist, kann man nach ein paar Wochen wohl wieder normal reden. Ansonsten ist er ja locker im Mund und schnell entnehmbar.
Sie hat mir ein Modell gezeigt, nicht ganz so groß wie befürchtet. Sie ist guter Dinge, dass sich der Kiefer dann noch etwas umbaut und die Zähne manierlich werden. Trüge ich ihn nur nachts und ohne regelmäßiges Nachpassen, würde er nur gegen meine Beschwerden helfen.

LG



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21. Juni 2014 um 21:30
In Antwort auf an0N_1217003499z

Hallo nochmal
das mit dem Retainer ist als Erwachsener normal und völlig korrekt, wenn er das gesagt hat. Ich bin kein Freund von Drähten hinter den Zähnen, aber rausnehmbar und später nur noch nachts ist ja auch okay.
Man kann nicht mehr gut reinigen mit Zahnseide oder Interdentalbürste, außerdem ist der Schmelz hinten dünner als vorne, erhöhte Kariesgefahr!

Ich war inzwischen auch bei einer Zahnärztin mit Zusatzausbildung. Bei mir sind es die schlecht eingestellten großen Backenzähne. Die Kieferorthopädin meiner Jugend hat nicht gut gearbeitet. daher keine genaue Bisslage und Probleme mit Gelenken und Muskeln.
Von außen sieht man auch nichts. Aber ich habe auch noch eine Mittellinienverschiebung, tinke zu viel Tee und Kaffee, und beim Putzen soll ich auch noch nachlernen. Die Zähne wären zwar gut, aber eben schon ziemlich abgewetzt (Quasi-Modo-Club )
Nun soll ich einen Bionator bekommen. Meine Ärztin will einen Kostenvoranschlag für die Zusatzkasse machen, eine geringe Chance besteht ja, dass die auch was ganzheitliches übernehmen.
Ich soll den dann 18 Stunden täglich tragen (ächz), wenn er gut und zierlich gearbeitet ist, kann man nach ein paar Wochen wohl wieder normal reden. Ansonsten ist er ja locker im Mund und schnell entnehmbar.
Sie hat mir ein Modell gezeigt, nicht ganz so groß wie befürchtet. Sie ist guter Dinge, dass sich der Kiefer dann noch etwas umbaut und die Zähne manierlich werden. Trüge ich ihn nur nachts und ohne regelmäßiges Nachpassen, würde er nur gegen meine Beschwerden helfen.

LG



Hey : )
Aha okay, das haben die anderen KFOs nicht erwähnt mit dem dauerhaften Retainer. Aber ja ich denke auch, dass es zum aushalten ist wenn man den nur zeitweise zb. in der Nacht trägt.
Tja jetzt sollte ich langsam überlegen zu welcher KFO ich mich zwecks Behandlung begebe.

Das ist ja ärgerlich, dass man später mal solche Probleme bekommen kann weil ein KFO nicht ganz genau gearbeitet hat. Ich hoffe das mit dem Bionator funktinioniert gut.
18 Stunden klingt zwar hart, aber wenn das die Kieferprobleme endlich löst ist es das wohl wert.

lg

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