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Kostenübernahme Brustverkleinerung Tips

14. Juli 2007 um 14:42 Letzte Antwort: 29. Februar 2012 um 23:40

Hallöchen,
ich habs endlich geschafft die Zusage für meine Brustverkleinerung von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen(nach einem 3/4 Jahr). Viele Informationen haben mir aus diesem Forum hier sehr geholfen und deshalb möchte ich auch allen anderen mal Mut machen, denn es kann durchaus klappen.
Denn es gibt durchaus rechtliche Grundlagen, nach denen es bezahlt werden muss! Und auch mit dem abnehmen, Krankengymnastik usw. ist alles Quark und Hinhaltetaktik.
Meine Geschichte:Ich wiege (immer noch) 94 Kilo, 1,74m dh. Bmi über 30
1. Atteste vom Orthopäden, Hautarzt, Frauenarzt, Chirurg, dann Antrag stellen
2. Termin beim MDK - natürlich Absage erstmal Krankengymnastik, Abnehmen bla bla
3. Krankengymnastik, Arzttermine bis zum Abwinken, schön die Krankenkasse bluten lassen (mal sehen was im Endeffekt teurer ist hihi)
4. Natürlich fristgerecht Widerspruch eingereicht
5. Nach halbem Jahr Zusage bekommen Und zwar aus folgendem Grund:
" Entstellung" Es gibt da einen Paragraphen. Denn Schmerzen können behandelt werden, Psychische Probleme auch aber was macht man mit einer Körperentstellenden Brust? Ha
So, wünsch euch viel viel viel Erfolg und lasst euch bloss nicht vom frechen MDK unterkriegen, nehmt besser Zeugen oder Sprachaufzeichnung mit, denn sonst können die da ganz schön unverschämt werden, so nach dem Motto "Sie sind doch schon verheiratet, was brauchen Sie da noch eine schöne Brust"

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14. Juli 2007 um 15:01

Gesetze
So, hier noch ein paar Gesetze mit denen ich meinen Widerspruch durchgekriegt habe:

1. 27 Abs. 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch SGB V
Versicherte haben Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn diese notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern.

Ihr müsst aber darauf bestehen dass eure Gigantomastie die KRANKHEIT ist

2. 12 Abs. 1 SGB V

Leistungen die für die Erzielung des Heilerfolges nicht notwendig sind oder unwirtschaftlich sind dürfen die Krankenkassen nicht bewilligen.

Zb Jahrelange Krankengymnastik, Schmerzspritzen,......

3. Voraussetzung für einen Leistungsanspruch ist das Bestehen einer behandlungsbedürftigen Krankheit. Krankheit im Sinne des Krankenversicherungsrechts ist ein behandlungsbedürftiger regelwidriger Körperzustand. Wenn dadurch keine Körperfunktion sondern nur das Aussehen des Menschen beeinträchtigt wird, muss eine entstellende Wirkung vorliegen um als Krankheit eine Leistungspflicht der Krankenkasse auslösen zu können.

das war bei mir der Fall, mit dem auch die Krankenkasse Ihre zusage begründet hat.

4.DG-Kassenarztrecht, Rechtsprechungsinformationsdienst 2004, No. 3 1b) Gigantomastie der Brüste als Krankheit

Und so weiter und so fort, ich weiss schon gar nicht mehr was ich alles noch geschrieben hab, hatte mir alles ergoogelt, gute Ideen findet man in Urteilen, in denen jemand vors Sozialgericht gegangen ist.

Also nur Mut, die wollen zwar nicht, aber sie müssen es bezahlen, solange es natürlich keine reine Schönheitsop ist.

Liebe Grüße







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14. Juli 2007 um 17:26
In Antwort auf amparo_12688783

Gesetze
So, hier noch ein paar Gesetze mit denen ich meinen Widerspruch durchgekriegt habe:

1. 27 Abs. 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch SGB V
Versicherte haben Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn diese notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern.

Ihr müsst aber darauf bestehen dass eure Gigantomastie die KRANKHEIT ist

2. 12 Abs. 1 SGB V

Leistungen die für die Erzielung des Heilerfolges nicht notwendig sind oder unwirtschaftlich sind dürfen die Krankenkassen nicht bewilligen.

Zb Jahrelange Krankengymnastik, Schmerzspritzen,......

3. Voraussetzung für einen Leistungsanspruch ist das Bestehen einer behandlungsbedürftigen Krankheit. Krankheit im Sinne des Krankenversicherungsrechts ist ein behandlungsbedürftiger regelwidriger Körperzustand. Wenn dadurch keine Körperfunktion sondern nur das Aussehen des Menschen beeinträchtigt wird, muss eine entstellende Wirkung vorliegen um als Krankheit eine Leistungspflicht der Krankenkasse auslösen zu können.

das war bei mir der Fall, mit dem auch die Krankenkasse Ihre zusage begründet hat.

4.DG-Kassenarztrecht, Rechtsprechungsinformationsdienst 2004, No. 3 1b) Gigantomastie der Brüste als Krankheit

Und so weiter und so fort, ich weiss schon gar nicht mehr was ich alles noch geschrieben hab, hatte mir alles ergoogelt, gute Ideen findet man in Urteilen, in denen jemand vors Sozialgericht gegangen ist.

Also nur Mut, die wollen zwar nicht, aber sie müssen es bezahlen, solange es natürlich keine reine Schönheitsop ist.

Liebe Grüße







Widerspruch
Hi Arwen!!!
Hast du den Widerspruch mit all den Gesetzen selbst verfasst oder hat dir ein Arzt geholfen?
Wo fängt denn die Gigantomastie an und liegt die entstellende Brust nicht auch im Auge des Betrachters?
Kann mir nämlich auch gut vorstellen, dass wenn ich meinen Einspruch so begründe die KK sagt: Wieso, sie haben doch wunderschöne Brüste? Eine Entstellung ist hier nicht gegeben!
Welche BH-Größe hast du denn?
Und noch ne Frage: Kann man diese Begründung auch verwenden ohne Krankengymnastik gemacht zu haben?

Lieben Gruß Sanni

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16. Juli 2007 um 22:11

Stimme dir zu
hi!
ich glaube, bei mir war der grund zur kostenübernahme auch "entstellung". ich war beim mdk, habe mich aber nicht gutgenug vorbereitet, hatte keine sehr "guten" attteste von meinen ärzten und gar keins vom pc (das ist sehr wichtig!). dort wurde ich dann erstmal richtig schön fertig gemacht, so dass ich mit den tränen kämpfen musste und bekam bald schon meine absage der kk.
ich habe allerdings gleich bei der kk wiederspruch eingelegt. dann war ich beim pc, der in meinem fall sofort für eine brustverkleinerung war, hab mir ausführlichere atteste geholt und alles an die kk geschickt.
und plötzlich stimmten sie einer kostenübernahme doch zu. da der mdk aber gesagt hat, dass ich alle meine schmerzen mit krankengymnastik beheben könnte (totaler schwachsin, ich mache schon seit über 4 jahren kg, ohne erfolg!)sagte man mir bei der kk, die kosten würden nur übernommen, weil meine brust proportional viel zu groß für meinen restlichen körper wäre. aha! naja, mir solls recht sein.

das wichtigste ist wirklich, nicht locker zu lassen. habe das gefühl, die lehnen fast jeden erstmal kategorisch ab und schauen sich das ganze erst nach wiederspruch genauer an.

also nicht den mut verlieren.
liebe grüße, miah

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14. August 2007 um 22:14
In Antwort auf lykke_12534374

Stimme dir zu
hi!
ich glaube, bei mir war der grund zur kostenübernahme auch "entstellung". ich war beim mdk, habe mich aber nicht gutgenug vorbereitet, hatte keine sehr "guten" attteste von meinen ärzten und gar keins vom pc (das ist sehr wichtig!). dort wurde ich dann erstmal richtig schön fertig gemacht, so dass ich mit den tränen kämpfen musste und bekam bald schon meine absage der kk.
ich habe allerdings gleich bei der kk wiederspruch eingelegt. dann war ich beim pc, der in meinem fall sofort für eine brustverkleinerung war, hab mir ausführlichere atteste geholt und alles an die kk geschickt.
und plötzlich stimmten sie einer kostenübernahme doch zu. da der mdk aber gesagt hat, dass ich alle meine schmerzen mit krankengymnastik beheben könnte (totaler schwachsin, ich mache schon seit über 4 jahren kg, ohne erfolg!)sagte man mir bei der kk, die kosten würden nur übernommen, weil meine brust proportional viel zu groß für meinen restlichen körper wäre. aha! naja, mir solls recht sein.

das wichtigste ist wirklich, nicht locker zu lassen. habe das gefühl, die lehnen fast jeden erstmal kategorisch ab und schauen sich das ganze erst nach wiederspruch genauer an.

also nicht den mut verlieren.
liebe grüße, miah

Brustverkleinerung/ Bruststraffung
hallöchen =)

ich bin 23 jahre alt und habe ein oberweite von 80 C hört sich nicht viel an aber bei einer größe von 1,60 ist das zuviel.. ausserdem hängen sie bis zum boden könnte sie mir um den hals wickeln. bin total genervt von den dingern und wenn ich die sehe könnte ich nur heulen und verzweifeln.. ich weis nicht ob sowas die krankenkasse übernimmt und ich kenne mich damit auch nicht aus. wo ich überall ein atest brauche damit die krankenkasse mir eine bruststraffung bzw verkleinerung zustimmt wegen den kosten. könnt ihr mir da helfen? wollte nur erst alles gemacht haben bevor ich zur krankenkasse gehe...

vielen lieben dank =)

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14. August 2007 um 22:25

Brustverkleinerung/ bruststraffung
hallöchen =)

ich bin 23 jahre alt und habe ein oberweite von 80 C hört sich nicht viel an aber bei einer größe von 1,60 ist das zuviel.. ausserdem hängen sie bis zum boden könnte sie mir um den hals wickeln. bin total genervt von den dingern und wenn ich die sehe könnte ich nur heulen und verzweifeln.. ich weis nicht ob sowas die krankenkasse übernimmt und ich kenne mich damit auch nicht aus. wo ich überall ein atest brauche damit die krankenkasse mir eine bruststraffung bzw verkleinerung zustimmt wegen den kosten. könnt ihr mir da helfen? wollte nur erst alles gemacht haben bevor ich zur krankenkasse gehe...

vielen lieben dank =)

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22. Juni 2008 um 21:57

Hallo zusammen
Hey ich bin 21 Jahre BIN 1,65 groß wiege 60 Kg und habe eine körpchengröße von 75 f Habe schon drei Anläufe hinter mir attest von allen möglichen Ärzten die mich alle unterstüzt haben doch bei jedem mal bekam ich eine Absage.Ich hasse meine Brust und gehe schon seit 6 Jahren nicht zum schwimmen.WAs soll ich nur tun hat jemand tipps ?HAt jemand von euch schonmal was von der keiserswerther Diakonie Brustzentrum in Duisburg gehört ?Spiele schon mit dem Gedanken das auf "Ratenzahlung " ZUMACHEN GEHT DAS ÜBERHAUPT?

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23. Juni 2008 um 14:49

Wo?
In welcher Stadt ist Dein MDK bzw. wo wohnst Du? By the way: sehr gute Infos...

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24. Juni 2008 um 11:21

Würd ich auch gern machen lassen ...
hi,

dein beitrag macht mir etwas mut, ich leide schon seit meinem 13. lebensjahr unter meiner zu großen brust, und damals war ich noch sehr schlank und hatte schon B-körbchen .... als ich 18 war, wog ich ca. 65 kilo bei 1,60 größe und hatte D-körbchen .... also bin ich mit 18 zu meinem frauenarzt, und wollte das machen lassen, aber irgendwie hab ich damals den anschluß verpasst, war ich wohl selbst schuld, denn vor 16 jahren hätte die kk das wohl noch bezahlt, ohne groß tamtam zu machen .... jetzt würd ich gern, ich hab jetzt ein kind, möchte auch keine mehr bekommen, habe einen partner, dem ich auch so gefalle, wie ich bin, aber ich gefalle mir nicht ... jetzt hab ich bei meinem hausarzt schon angefragt, ob ich überweisungen haben kann zu frauenarzt und orthopäde, er meinte nur: na, wenn sie das anstreben, müssen sie aber erstmal abnehmen .... ok, ich wiege zur zeit 85 kilo, hab aber körbchengröße Doppel-D ... das nervt und ich hab nur gesundheitliche probleme: rückenschmerzen bei langem stehen, schultern sind ständig am schmerzen, verspannungen, dadurch kopfschmerzen .... komm ich damit durch bei der kk ? das würde mich interessieren .... ist das relevant für die kostenübernahme, das ich unter schmerzen leide ? zudem kommt noch hinzu, ich gehe seit jahren nicht schwimmen, weil ich komplexe habe, denn ich denke, das mir jeder auf die brust glotzt ... ich hätte so gern einen schönen busen, hoffe, ich krieg das durch ....

lg. seralinsche

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25. Juni 2008 um 22:37
In Antwort auf brigit_12524724

Wo?
In welcher Stadt ist Dein MDK bzw. wo wohnst Du? By the way: sehr gute Infos...

Wo
Komme aus dem Kreis Kleve und dort ist auch der Mdk

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25. April 2009 um 12:50

Betrifft Untersuchung beim MDK zwecks Kostenübernahme einer Brustverkleinerung
Hallo,

ich habe schon länger in diesem Forum gelesen.
Mein Problem ist, dass ich meine Brust verkleinern möchte (75f) da ich massive HWS und LWS Schmerzen habe. schon seit über 10 Jahren in Behandlung bin mit allem was es gibt. Hatte auch vor über 10 Jahren eine Brust-OP, Verdacht auf Brustkrebs, war Gott sei Dank gutartig. Aber die Blutansammlungen in meiner Brust bereiten mir immer Schmerzen und massive Knoten.
Leider hat der MDK Oberursel meine Brust-OP nicht genehmigt.Denn ich hätte wohl früher einen zu schweren Ranzen getragen und meine Kopfschermzen wären Migräne und kämen nicht vom Haslwirbel (wobei das natürlich nicht im Gutachten steht.) Und meine Brust wäre garnicht grooß sondern klein,. Was ist bei denen denn gro????Bei meinem Gutachten stehen auch die nicht ganzen Beschwerden, die für eine OP sprechen, die hat die Ärztin einfach weggelassen.
Was tun??? Kann mir einer helfen, wie ich es doch durchbekommen???

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29. Februar 2012 um 23:40

Hallo
ich habe glaubich das selbe problem
also ich bin 16 und bin durch die gebärmutterhalskrebs spritze total aufgegangen ich wiege jetzt knapp 100 kilo bei ner größe von 1.75 habe halt nur nen dicken bauch und ne zuu roße brust

alsoo ich trage zurzeit bhs in größe 100-105 dd
was auch schwer irgendwoo zu finden ist ich habe totale rücken probleme habe soo ich glaub man nennt das stiernacken ständig kopfschmerzen und kann nicht lange stehen denn fangen an die schultern weh zu tun ich überlege jetzt schon seit 4 monaten mir dir brüste verkleinern zu lassen aber da wird doch bestimmt der spruch kommen ic soll erst abnehmen oder ??? ich hatte schon bevor ich dicker geworden bin größe d halt dder umfang war kleiner was kann ich tun könnt ihr mir daa weiterhelfen ne freundin sagte zu mir ich muss das über nem psychater laufen lassen aber das dauert jahre bis er sein ok gibt vielen dank schonmal

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