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Körperbewußtsein einer Transsexuellen

Letzte Nachricht: 25. Mai 2009 um 20:16
L
leanne_11884287
19.03.04 um 9:14

Hi!

Ich bin Angi, 26 und transsexuell. Als Mann geboren ist meine Seele und mein Denken weiblich, eben gefangen im falschen Körper. Durch Hormontherapie entdecke ich nun endlich Stück für Stück die weibliche Welt.

Ich konnte es nie verstehen, wieso ich männlich aussah, obwohl ich anders fühlte. Ich wollte schon immer mit MakeUp spielen, wollte weibliche Formen und auch in der Gesellschaft kam ich mit meinem Bild als Mann nicht zurecht.

Mode und Pflege waren für mich wichtiger, als Sport und Bier (obwohl dies ja auch ein Klischee ist). Für mich als Mann war es verboten, mir die Beine zu rasieren, lange Nägel zu haben, MakeUp zu tragen, Röcke, Heels, ...

Vielleicht ist deshalb einen Transsexuellen diese doch oberflächlichen femininen Vorzüge in den ersten Jahren dess Coming Outs so wichtig.

Ich liebe es, mir die Augenbrauen zupfen zu lassen, die Beine zu harzen, und in Schlaghose und engem Top mein Körperempfinden nach außen zu tragen. Aber wieso kommt die Gesellschaft, egal ob Mann od. Frau damit so schwer zurecht?

Wieso wird eine Frau die männlich wirken will, oder lesbisch ist, weit mehr akzeptiert als ein Mann, der seine Weiblichkeit ausleben will?

Was würde ich geben, wenn ich eine biologisch geborene Frau wäre. Alles. Ich würde zu gerne komplett Frau sein - ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr es habt. Als Frau zu leben und als solche akzeptiert zu werden - die Weiblichkeit in der Mode, im Sex und in der Partnerschaft ausleben zu können, und nicht zuletzt die Periode und das Kinder-kriegen. Dinge, die mir wohl für immer verschlossen bleiben.

Ich würde mich sehr über Kontakt zu jungen Frauen freuen. Viele liebe Grüße aus Oberösterreich,

Angi
e-mail: angiTG@hotmail.com
http://angelina.profil.transgender.at

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P
paaie_12345254
19.03.04 um 10:39

Hallo Angi,
Ich finde Deinen Thread superinteressant und toll daß DU erzählst wie Du Dich fühlst.Warum die "Gesellschaft" Transsexuelle nicht wirklich akzeptiert ist eine schwierige Frage.Ich denke daß es so ist wie mit allem Fremden,man versteht es nicht und es macht einem irgendwie Angst.Transsexuelle werden mit Sicherheit deshalb als noch "unnormaler" als z.B. Homosexuelle angesehen weil sie (zumindest wenn sie sich gerne weiblich kleiden,schminken usw.)nach aussen wie "verkleidet" wirken.Und da das den meisten Menschen halt komisch und skurril erscheint (und sie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen) lehnen sie es ab.Für ganz viele Leute ist das Thema auch so weit entfernt,daß sie alles über einen Kamm scheren,d.h. gar nicht wissen was der Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten ist und alles wird dann noch in die "schwule Ecke " geschoben und weil es ja was mit Sex zu tun hat ist es ja gleich ganz tabu.
Ich fürchte nur,da kann man nicht viel machen.Es wird immer Menschen geben die ignorant und intolerant sind und sich mit bestimmten Themen nicht befassen wollen.Aber es bleibt zu hoffen daß es jetzt schon sehr viele Leute gibt die ihren Kindern Respekt vor jeder Lebensart und Toleranz beibringen ,dann werden auf Dauer vielleicht Ausgrenzungen und Vorurteile weniger.Deshalb finde ich es absolut klasse daß Du hier im Forum mal das Thema "Transsexualität" ansprichst,es wird dadurch ja schon ins Tageslicht geholt.Für Dich ist wahrscheinlich die beste Lösung Dich an die Menschen zu halten die Dich mögen wie Du bist und die anderen Stimmen zu ignorieren.Wohnst Du denn sehr ländlich? Dann ist es mit Sicherheit noch sehr viel schwieriger als in großen Städten.
Ich habe auf Deiner Homepage gelesen daß Du Hormone bekommst die Deinen Körper ja schon extrem beeinflussen.Wie ist es,zuzusehen wie man sich verändert ?Fühlst Du Dich Dir selbst manchmal fremd?
Auf Deiner HP schreibst Du,daß Du noch kein "richtiges" Comeout hattest.Wie ist es z.B. mit Eltern,Verwandten,Arbeitskollegen? Sehen sie bei Dir eine körperliche Veränderung?Und wie reagieren sie darauf?
Entschuldige die ganzen blöden Fragen ,aber das ging mir beim Lesen alles so im Kopf herum.
Jetzt erstmal ganz viele Grüße von mir ins schöne Österreich!!!Kuschelmonster

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L
leanne_11884287
19.03.04 um 11:06
In Antwort auf paaie_12345254

Hallo Angi,
Ich finde Deinen Thread superinteressant und toll daß DU erzählst wie Du Dich fühlst.Warum die "Gesellschaft" Transsexuelle nicht wirklich akzeptiert ist eine schwierige Frage.Ich denke daß es so ist wie mit allem Fremden,man versteht es nicht und es macht einem irgendwie Angst.Transsexuelle werden mit Sicherheit deshalb als noch "unnormaler" als z.B. Homosexuelle angesehen weil sie (zumindest wenn sie sich gerne weiblich kleiden,schminken usw.)nach aussen wie "verkleidet" wirken.Und da das den meisten Menschen halt komisch und skurril erscheint (und sie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen) lehnen sie es ab.Für ganz viele Leute ist das Thema auch so weit entfernt,daß sie alles über einen Kamm scheren,d.h. gar nicht wissen was der Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten ist und alles wird dann noch in die "schwule Ecke " geschoben und weil es ja was mit Sex zu tun hat ist es ja gleich ganz tabu.
Ich fürchte nur,da kann man nicht viel machen.Es wird immer Menschen geben die ignorant und intolerant sind und sich mit bestimmten Themen nicht befassen wollen.Aber es bleibt zu hoffen daß es jetzt schon sehr viele Leute gibt die ihren Kindern Respekt vor jeder Lebensart und Toleranz beibringen ,dann werden auf Dauer vielleicht Ausgrenzungen und Vorurteile weniger.Deshalb finde ich es absolut klasse daß Du hier im Forum mal das Thema "Transsexualität" ansprichst,es wird dadurch ja schon ins Tageslicht geholt.Für Dich ist wahrscheinlich die beste Lösung Dich an die Menschen zu halten die Dich mögen wie Du bist und die anderen Stimmen zu ignorieren.Wohnst Du denn sehr ländlich? Dann ist es mit Sicherheit noch sehr viel schwieriger als in großen Städten.
Ich habe auf Deiner Homepage gelesen daß Du Hormone bekommst die Deinen Körper ja schon extrem beeinflussen.Wie ist es,zuzusehen wie man sich verändert ?Fühlst Du Dich Dir selbst manchmal fremd?
Auf Deiner HP schreibst Du,daß Du noch kein "richtiges" Comeout hattest.Wie ist es z.B. mit Eltern,Verwandten,Arbeitskollegen? Sehen sie bei Dir eine körperliche Veränderung?Und wie reagieren sie darauf?
Entschuldige die ganzen blöden Fragen ,aber das ging mir beim Lesen alles so im Kopf herum.
Jetzt erstmal ganz viele Grüße von mir ins schöne Österreich!!!Kuschelmonster

Hi!
Zu deinen Fragen:

Ja, man merkst schon körperlich was, und ich denke, obwohl ich es durch weite und eben normal-männliche Kleidung kaschiere, es langsam sichtbar wird.

Es ist einfach wunderschön zu sehen, dass ich körperlich weiblicher werde. Aber auch seelisch tut sich einiges. Ich empfinde mich täglich mehr weiblich, Interessen und selbst das Verhalten verändern sich durch die Hormone.

Das schönste ist aber, dass der Busen wächst, und Schultern, Hände, Hüften, Beine usw. weibliche Formen annehmen. Viell. vergleichbar mit der Pubertät eines Mädchens - nur das ich zur Zeit nicht so viel experimentieren und ausprobieren kann, wie eine 14 jährige Bio-Frau.

Grüße, Angi

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an0N_1302684099z
20.03.04 um 17:54
In Antwort auf leanne_11884287

Hi!
Zu deinen Fragen:

Ja, man merkst schon körperlich was, und ich denke, obwohl ich es durch weite und eben normal-männliche Kleidung kaschiere, es langsam sichtbar wird.

Es ist einfach wunderschön zu sehen, dass ich körperlich weiblicher werde. Aber auch seelisch tut sich einiges. Ich empfinde mich täglich mehr weiblich, Interessen und selbst das Verhalten verändern sich durch die Hormone.

Das schönste ist aber, dass der Busen wächst, und Schultern, Hände, Hüften, Beine usw. weibliche Formen annehmen. Viell. vergleichbar mit der Pubertät eines Mädchens - nur das ich zur Zeit nicht so viel experimentieren und ausprobieren kann, wie eine 14 jährige Bio-Frau.

Grüße, Angi

Hallo
ich lebe seit über 20 Jahren als "nur" Transvestit. Ich habe aber eigentlich die gleichen Empfindungen wie Du. In dem Moment, wo ich mich schminke, frisiere und meine weibliche Kleidung anziehe, empfinde ich mich als weiblich und denke auch an ganz andere Sachen, als wenn ich als "Mann" rumlaufe. Habe zwar auch schon oft an eine Geschlechtsangleichung gedacht, stelle mir das auch unheimlich schön vor, aber da ist trotzdem eine Blockade in mir, die mir sagt, mach es nicht. Und wenn ich dann als Frau in die Öffentlichkeit gehe, ist es nun mal wirklich so, das man noch ganz schief angeguckt wird, gerade bei einer Körpergröße von 192 cm (ohne High Heels ). Die Einstellung hat sich aber im Laufe der Zeit schon geändert, wenn ich an früher denke. Wenn ich z.B. zum Friseur gehe und mich stylen lasse, ist es heute schon etwas normales. Früher ist man angestarrt worden wie ein Außerirdischer.
Liebe Grüße
Britta

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chao_11942769
20.03.04 um 18:35
In Antwort auf an0N_1302684099z

Hallo
ich lebe seit über 20 Jahren als "nur" Transvestit. Ich habe aber eigentlich die gleichen Empfindungen wie Du. In dem Moment, wo ich mich schminke, frisiere und meine weibliche Kleidung anziehe, empfinde ich mich als weiblich und denke auch an ganz andere Sachen, als wenn ich als "Mann" rumlaufe. Habe zwar auch schon oft an eine Geschlechtsangleichung gedacht, stelle mir das auch unheimlich schön vor, aber da ist trotzdem eine Blockade in mir, die mir sagt, mach es nicht. Und wenn ich dann als Frau in die Öffentlichkeit gehe, ist es nun mal wirklich so, das man noch ganz schief angeguckt wird, gerade bei einer Körpergröße von 192 cm (ohne High Heels ). Die Einstellung hat sich aber im Laufe der Zeit schon geändert, wenn ich an früher denke. Wenn ich z.B. zum Friseur gehe und mich stylen lasse, ist es heute schon etwas normales. Früher ist man angestarrt worden wie ein Außerirdischer.
Liebe Grüße
Britta

N'Abend
Ich würde mich eigentlich gar nicht als TV oder so bezeichnen, auch wenn ich sehr gerne feminine Kleidung trage. Vor allem Nylons, Heels, Dessous, Blusen, Korsetts etc...
Habe auch schon über eine Geschlechtsangleichung nachgedacht und bei mir ist ebenfalls eine Sperre...
Es wäre bei mir ähnlich krass, da ich mit Heels über 2m gehe. Das hat schon für seltsame Blicke gesorgt.
Aber ich kann Britta zustimmen: Die Einstellung und Meinungen ändern sich ein wenig. Ich kann heute ohne Probleme zur Kosmetik, zur Maniküre, weibliche Frisuren, Friseurbesuche in Damenkleidung ... es wird toleriert... meistens. Mittlerweile hat sich auch mein Umfeld an meine recht feminine Dauerwelle gewöhnt.

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rivka_12901703
20.03.04 um 21:57

Hi
also ich finde es (komischerweise) auch sehr spannend, so etwas von einer transsexuellen Person zu hören. Was du fühlst und denkst und mit was du täglich zu kämpfen hast. Obwohl ich sehr aufgeschlossen und tolerant bin, habe ich noch keine Begegnungen mit transsexuellen gehabt. Klar hab ich schon mal welche gesehen (hört sich das doof an! Als ob diese Menschen ein seltenes Tier wären oder so) Sei mir nicht böse, will dich nicht beleidigen. Also wie gesagt, ich finde das echt interessant und durch deinen Beitrag ist mir wieder in Erinnerung gerufen worden, was so toll ist daran Frau zu sein. Das vergesse ich manchmal. Man ärgert sich über alles mögliche (Periode usw...) aber man weiß es gar nicht zu schätzen.

Also wie ist es denn, warst du von anfang an auf Männer scharf oder bist du dann eher lesbisch? Hast du dich shcon operieren lassen?

Ach so, ich wollt noch meine Theorie loswerden, warum transsexuelle Männer nicht so akzeptiert werden wie transs. Frauen. Also ich denke das liegt daran, dass man von Männern ja eigentlich erwartet (was total überholt ist) dass sie halt stark sind und machohaft und Männer dürfen ja nicht weinen und so. Und sobald einer etwas "weicher" ist gilt er gleich als kein Mann mehr. Aber ich glaube dass ist bei Frauen auch der FAll. "Mannsweiber" werden auch nicht akzeptiert. Villeicht empfinest du es so einseitig weil du eben nach außen hin männlich bist (wenn du verstehst was ich meine).

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück dass du glücklich wirst und hör nicht auf andere, denn wenn du mal alt bist und auf dein Leben zurückblickst, dann sollst DU zufrieden seien. Die die heute lästern wird es nicht kümmern ob du zufrieden bist oder nicht.

LG

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leanne_11884287
22.03.04 um 9:24
In Antwort auf chao_11942769

N'Abend
Ich würde mich eigentlich gar nicht als TV oder so bezeichnen, auch wenn ich sehr gerne feminine Kleidung trage. Vor allem Nylons, Heels, Dessous, Blusen, Korsetts etc...
Habe auch schon über eine Geschlechtsangleichung nachgedacht und bei mir ist ebenfalls eine Sperre...
Es wäre bei mir ähnlich krass, da ich mit Heels über 2m gehe. Das hat schon für seltsame Blicke gesorgt.
Aber ich kann Britta zustimmen: Die Einstellung und Meinungen ändern sich ein wenig. Ich kann heute ohne Probleme zur Kosmetik, zur Maniküre, weibliche Frisuren, Friseurbesuche in Damenkleidung ... es wird toleriert... meistens. Mittlerweile hat sich auch mein Umfeld an meine recht feminine Dauerwelle gewöhnt.

Unterschied Transvestit und Transsexuell
Hi!

Ich empfinde kein geiles Gefühl, wenn ich mich weiblich kleide, und ich fühle mich deshalb nicht gleich weiblicher. Vielleicht macht dies den Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten aus.

Ich laufe auch nicht mit Strümpfen und Heels herum, und voll geschminkt bin ich fast nie. Es geht mir aber um die Freiheit und die Akzeptanz dies tun zu können, wenn ich es wollte - und das ich diese empfundene Weiblichkeit auch nach außen tragen kann/darf, ohne dadurch berufliche und private Probleme zu bekommen.

Ganz ehrlich, Strumpfhosen mag ich nicht so sonderlich, außer es passt zum Event und zum restlichen Outfit. Hohe Schuhe brauche ich mit 179cm Gott sei Dank auch nicht. Ich kleide mich eher normal, sprich Schlaghhose, Top, Sneaker usw.. MakeUp eigentlich meist nur Mascara (viell. mit Lidstrich) und Lipgloss. Thats all.

Ich will doch nur als Frau leben, und diese Rolle auch in der Gesellschaft annehmen.

Ich stehe auch nicht auf Männer, sondern eigentlich nur auf Frauen, obwohl ich mir ein Abenteuer mit einem Mann schon vorstellen könnte (zwecks Erfahrung).

Mehr über mich findet ihr auf der im ersten Beitrag angegebenen Website. Ich würde mich auch sehr über Kontakt freuen.

Liebe Grüße,
Angi
e-mail: angiTG@hotmail.com

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calla_12824608
22.03.04 um 15:35

Hallo Angi,
echt ein toller Beitrag. Interessant die Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Interessant finde ich auch, dass Du noch immer mehr an Frauen als an Maenner interessiert bist. Ich habe aber eine Frage zu Deiner Hormontherapie. Viele Frauen sind ebenso mit ihrer kleinen Brust unzufrieden und wuerden dies gerne veraendern. Daher wuerde ich gerne wissen, ob Du Oestrogene oder was auch immer in welcher Menge einnehmen musst, um dauerhaften Erfolg zu haben, was passiert wenn Du die Hormone wieder absetzt? Oder musst Du diese Medikamente dauerhaft einnehmen?
Ich hoffe ich trete Dir hier nicht zu nah. Gruss Juliana

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an0N_1302683899z
22.03.04 um 21:30
In Antwort auf leanne_11884287

Unterschied Transvestit und Transsexuell
Hi!

Ich empfinde kein geiles Gefühl, wenn ich mich weiblich kleide, und ich fühle mich deshalb nicht gleich weiblicher. Vielleicht macht dies den Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten aus.

Ich laufe auch nicht mit Strümpfen und Heels herum, und voll geschminkt bin ich fast nie. Es geht mir aber um die Freiheit und die Akzeptanz dies tun zu können, wenn ich es wollte - und das ich diese empfundene Weiblichkeit auch nach außen tragen kann/darf, ohne dadurch berufliche und private Probleme zu bekommen.

Ganz ehrlich, Strumpfhosen mag ich nicht so sonderlich, außer es passt zum Event und zum restlichen Outfit. Hohe Schuhe brauche ich mit 179cm Gott sei Dank auch nicht. Ich kleide mich eher normal, sprich Schlaghhose, Top, Sneaker usw.. MakeUp eigentlich meist nur Mascara (viell. mit Lidstrich) und Lipgloss. Thats all.

Ich will doch nur als Frau leben, und diese Rolle auch in der Gesellschaft annehmen.

Ich stehe auch nicht auf Männer, sondern eigentlich nur auf Frauen, obwohl ich mir ein Abenteuer mit einem Mann schon vorstellen könnte (zwecks Erfahrung).

Mehr über mich findet ihr auf der im ersten Beitrag angegebenen Website. Ich würde mich auch sehr über Kontakt freuen.

Liebe Grüße,
Angi
e-mail: angiTG@hotmail.com

Hi Angi
möchte nur eben sagen, das ich auch nur auf Frauen stehe. Ist leider auch ein Problem in unserer Gesellschaft, das TVs immer in die "schwule" Ecke gestellt werden (was ja auch garnicht schlimm wäre, wenn es denn so wäre . Ist nicht böse gemeint, wollte es nur angemerkt haben.
Liebe Grüße
Britta

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leanne_11884287
23.03.04 um 11:42
In Antwort auf calla_12824608

Hallo Angi,
echt ein toller Beitrag. Interessant die Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Interessant finde ich auch, dass Du noch immer mehr an Frauen als an Maenner interessiert bist. Ich habe aber eine Frage zu Deiner Hormontherapie. Viele Frauen sind ebenso mit ihrer kleinen Brust unzufrieden und wuerden dies gerne veraendern. Daher wuerde ich gerne wissen, ob Du Oestrogene oder was auch immer in welcher Menge einnehmen musst, um dauerhaften Erfolg zu haben, was passiert wenn Du die Hormone wieder absetzt? Oder musst Du diese Medikamente dauerhaft einnehmen?
Ich hoffe ich trete Dir hier nicht zu nah. Gruss Juliana

Hi Juliana!
Zu deinen Fragen. Ich nehme Estradurin 80mg, eine hoch dosierte Östrogen-Depot Injektion, die mir alle 3-4 Wochen verabreicht wird. Weiteres nehme ich Andro-Diana, ein Testosteron-Blocker und Progesteron, um einen weiblichen Zyklus zu simulieren.

Mit den körperlichen Veränderungen bin ich sehr zufrieden, es scheint so, dass ich doch einen nicht zu kleinen Busen und weibliche Formen bekomme.

Sollte ich die Medikation aufhören, kommt es zu einer Rückbildung und möglicherweise, sollten die Testosteron-Hersteller in meinem Körper bereits zu beschädigt sein, zu einem Hormonmangel.

Östrogene werde ich wohl mein ganzes Leben einnehmen müssen, obwohl die Dosis mit der Zeit nach der Gewöhnung des Körpers sicherlich reduziert wird, und es trotzdem möglich ist, einen für Frauen normalen Östrogen-Spiegel zu halten.

Männer interessieren mich wirklich nur zum Erfahrung sammeln. Eine Beziehung od. mehr kann ich mir nicht vorstellen. Ich finde Frauen einfach anziehender.

Grüße, Angi

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annie_12251097
23.03.04 um 13:58

Akzeptanz
Hi Angi,

ich bin Deutsche aber lebe in Holland. Hier ist die Akzeptans der Gesellschaft grössen und transsexuelle Menschen trifft man hier doch des öfteren. Viele leben wahrscheinlich auch aus diesem Grund in Holland. Ich habe sogar eine Dame getroffen die an der Rezeption des Polizeibüros arbeitet. Aber es war eben alles so dezent das man erst mal unsicher war ob es nun so war oder nicht. Ich fand das spannend. Aber sehr viele übertreiben eben was ihr äusseres betrifft und das wirkt dann meist etwas "entschuldige" lächerlich und spornt eben die Gemüter an diese Menschen zu diskreminieren.
Geh deinen Weg und fühl dich wohl - die Leute werden es früher oder später akzeptieren. Ich glaube das weniger Leute ein Problem damit haben als du denkst.

Viel Stärek

Iggy

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R
rocmo_12082746
12.06.04 um 17:36

Körperbewusstsein einer Transsexuellen
Hallo, ich bin die Dagmar und 41Jahre

Ich wurde mit männlichen Körper geboren.
Nach sehr langer Zeit des Wissens Frau zu sein
bin ich nun auch in Hormontherapie.
Für mich ist diese Massnahme vor allen Dingen sehr sehr wichtig, weil sich dadurch eine gewisse "Harmonie" bei mir einstellt, die vorher nicht vorhanden war. Das ist für mich der wichtigste Grund. Denn nur wenn ich besser mit mir klar bin, kann die Umwelt mit mir besser umgehen.
Ohne diese hormonelle Umstellung wäre ich wahrscheinlich heute nicht mehr am Leben.
Diese Erfahrung bestätigten mir schon viele "transsexuelle" Menschen in beiderlei Richtung.
Leider sind manche betroffene Menschen nach dem "Outing" doch sehr damit gestraft, dass die Umwelt damit überhaupt nicht klarkommt und keine Akzeptanz und Toleranz entgegenbringt.
Da ist noch so viel zu tun an Aufklärungsarbeit.
Oft erfolgt der zwangsläufige soziale Abstieg mit wenig Chancen in der "körperlichen Umstellungsphase" irgendwo in Lohn und Brot zu kommen. Die berufliche Qualifikation und das Können des Menschen zählt oft nicht.
Es sind Berührungsängste der Mitmenschen vorhanden, der "gute Ruf" der Firma usw.
Ich erlebte in einem Vorstellungsgespräch die Situation: " Was sagen den die Kunden wenn sojemand hier arbeitet!" Traurig aber wahr.
Wir haben uns unser Schiksal absolut nicht ausgesucht und haben nur die Chance uns dem zu stellen und damit umgehen zu lernen oder eben dementsprechend in negativer Richtung zu handeln.
Reißerische Medienbericht die vorkommen tragen auch nicht gerade zur "Aufklärung" bei.

Liebe Grüße DagmarJ



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T
trix_12529614
15.06.04 um 19:35

.
Ich finde eigentlich das die aktzeptanz schon sehr gestiegen ist. Jugendliche haben so gut wie kein Problem mehr mit Homosexuellen (ich nenne dieses Beispiel weil wir noch nie auf Transsexuelle gekommen sind) Frauen sehen Schwule eigentlich auch als gute Freundin *g
Bei Jungen in meinem Alter ist das etwas schwieriger. Sie meinen immer das Schwule eklig sind, ich schätze das sie sich gar nicht trauen zu sagen ihnen ist das egal weil die anderen dummen Jungs wieder meinen er wär selber schwul.
Ich bin noch nie so erzogen worden meine Mutter musste sich gegen meinen Großvater wehren weil sie oft in Bars gefeiert hat in denen der Großteil Homosexuel war. Beim ersten mal als sie mit meinem Vater ausgingt und ihm sage wo sie denn hingehen wickelte er seine Jacke um die Hüfte und ging mit.
ich selbst kenne keine Transsexuelle und weis nicht ob ich mal einer Begegnet bin.
Bevorzugst du eigentlich mit sie bzw. weiblichen namen angsprochen zu werden?
Hast du vor die Opperieren zu lassen? Wenn ich nicht falsch informiert bin muss man 3 Jahre lang unter Psychischer Betreuung feststellen ob es wirklich sinnvoll ist zu opperieren.
Naja wünsche dir sehr viel Glück auf deinem Lebensweg und das du nicht an die Falschen Leute gerätst!
Haribo

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N
nuadha_12361261
15.08.06 um 18:56
In Antwort auf paaie_12345254

Hallo Angi,
Ich finde Deinen Thread superinteressant und toll daß DU erzählst wie Du Dich fühlst.Warum die "Gesellschaft" Transsexuelle nicht wirklich akzeptiert ist eine schwierige Frage.Ich denke daß es so ist wie mit allem Fremden,man versteht es nicht und es macht einem irgendwie Angst.Transsexuelle werden mit Sicherheit deshalb als noch "unnormaler" als z.B. Homosexuelle angesehen weil sie (zumindest wenn sie sich gerne weiblich kleiden,schminken usw.)nach aussen wie "verkleidet" wirken.Und da das den meisten Menschen halt komisch und skurril erscheint (und sie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen) lehnen sie es ab.Für ganz viele Leute ist das Thema auch so weit entfernt,daß sie alles über einen Kamm scheren,d.h. gar nicht wissen was der Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten ist und alles wird dann noch in die "schwule Ecke " geschoben und weil es ja was mit Sex zu tun hat ist es ja gleich ganz tabu.
Ich fürchte nur,da kann man nicht viel machen.Es wird immer Menschen geben die ignorant und intolerant sind und sich mit bestimmten Themen nicht befassen wollen.Aber es bleibt zu hoffen daß es jetzt schon sehr viele Leute gibt die ihren Kindern Respekt vor jeder Lebensart und Toleranz beibringen ,dann werden auf Dauer vielleicht Ausgrenzungen und Vorurteile weniger.Deshalb finde ich es absolut klasse daß Du hier im Forum mal das Thema "Transsexualität" ansprichst,es wird dadurch ja schon ins Tageslicht geholt.Für Dich ist wahrscheinlich die beste Lösung Dich an die Menschen zu halten die Dich mögen wie Du bist und die anderen Stimmen zu ignorieren.Wohnst Du denn sehr ländlich? Dann ist es mit Sicherheit noch sehr viel schwieriger als in großen Städten.
Ich habe auf Deiner Homepage gelesen daß Du Hormone bekommst die Deinen Körper ja schon extrem beeinflussen.Wie ist es,zuzusehen wie man sich verändert ?Fühlst Du Dich Dir selbst manchmal fremd?
Auf Deiner HP schreibst Du,daß Du noch kein "richtiges" Comeout hattest.Wie ist es z.B. mit Eltern,Verwandten,Arbeitskollegen? Sehen sie bei Dir eine körperliche Veränderung?Und wie reagieren sie darauf?
Entschuldige die ganzen blöden Fragen ,aber das ging mir beim Lesen alles so im Kopf herum.
Jetzt erstmal ganz viele Grüße von mir ins schöne Österreich!!!Kuschelmonster

Superklasse Kuschelmonster!
Was Du da schreibst kommt, glaube ich, dem Problem schon verdammt nahe. - Es ist ein Problem der Wahrnehmung:

Ob ein Mensch ein weiblich oder männlich geprägtes Gehirn sein eigen nennt, sprich ob er seinem Empfinden nach weiblich oder männlich ist, kann ein Außenstehender nicht sehen.

Und so wird man/frau von der Umwelt nach äußerlichen, nach den für jeden sofort erkennbaren körperlichen Merkmalen eingestuft:

Weibliches Äußeres = Frau
Männliches Äußeres = Mann

Und damit fangen die Probleme und Irrtümer an...

Wer sich klar macht, daß eine Transfrau eben genau das ist, nämlich eine Frau, die für Ihr Geschlecht die übliche Kleidung trägt - unabhänig von ihrer irreführenden weil unpassenden äußeren Gestalt - der wird nie mehr das Problem haben, sie irrtümlich für einen 'Mann in Frauenfummel' zu halten.


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aapo_12711364
21.03.07 um 16:02

Hilfe!! Im falschen Körper
Ich habe das selbe Problem... ich ibn im Körper eines Jungen gefangen wil aber ein Mädchen sein das ist schon seit ich 12 bin so... ich traue mich aber nicht mit jemandem darüber zu sprechen ... ist es zu spät jetzt noch anzufangen Östrogene zu nehmen?


Mfg

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an0N_1234640699z
28.09.07 um 15:02
In Antwort auf an0N_1302683899z

Hi Angi
möchte nur eben sagen, das ich auch nur auf Frauen stehe. Ist leider auch ein Problem in unserer Gesellschaft, das TVs immer in die "schwule" Ecke gestellt werden (was ja auch garnicht schlimm wäre, wenn es denn so wäre . Ist nicht böse gemeint, wollte es nur angemerkt haben.
Liebe Grüße
Britta

Hi Angi
das mit der Akzeptanz in der Gesellschaft ist sicher nicht zu ändern, aber wenn einem die eigene Familie verstößt ist viel schlimmer, denn gerade die sollte eine Stütze auf dem Weg zur Frau sein.
Wir waren zu Hause 3 Brüder und mein Vater war immer enttäuscht keine Tochter zu baben.
Geradevon ihm hatte ich mir Unterstützung erhofft und ich wollte ihm die so vermisste
Tochter sein.
Ich sagte eines Tages meinen Eltern, dass ich doch gerne ein Mädchen wäre, mein Vater hat nur gelacht.
Ich habe als all meinen Mut zusammen genommen habe alle meine Männerklamotten weggeworfen, mein schönstes Kleid angezogen,
geschminkt und bin dann so zu meinen Eltern.
Es war mir ernst damit ab sofort als Frau zu leben und im Weiteren ganz zur Frau zu werden.
An der Haustür holte ich noch eimal tief luft und klingelte.
Mein Vater öffnete die Tür, aber er erkannte mich nicht, erst als ich sagte hallo Papa ich bins und möchte die die ersehnte Tochter sein und heiße nun Katrin.
Darauf hin erhielt ich eine Ohrfeige mit den Worten " verschwinde soetwas ekelhaft er möchte mich nie wieder sehen.
Ich brach in Tränen aus und bin häulend zu mir nach Hause zurück.
Ich bin dann in eine andere Stadt gezogen,und lebe nun seit 3 Jahren als Frau,nehme Hormone und hoffe bald ganz Frau zu werden.
Nach meinem Umzug habe ich einen netten Mann kennengelernt der mich seit her auf meinem Weg begleitet hat und mich liebt. Nach meiner OP werden wir heiraten

Liebe Grüße
Katrin

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gytha_12375457
12.10.07 um 0:32
In Antwort auf an0N_1234640699z

Hi Angi
das mit der Akzeptanz in der Gesellschaft ist sicher nicht zu ändern, aber wenn einem die eigene Familie verstößt ist viel schlimmer, denn gerade die sollte eine Stütze auf dem Weg zur Frau sein.
Wir waren zu Hause 3 Brüder und mein Vater war immer enttäuscht keine Tochter zu baben.
Geradevon ihm hatte ich mir Unterstützung erhofft und ich wollte ihm die so vermisste
Tochter sein.
Ich sagte eines Tages meinen Eltern, dass ich doch gerne ein Mädchen wäre, mein Vater hat nur gelacht.
Ich habe als all meinen Mut zusammen genommen habe alle meine Männerklamotten weggeworfen, mein schönstes Kleid angezogen,
geschminkt und bin dann so zu meinen Eltern.
Es war mir ernst damit ab sofort als Frau zu leben und im Weiteren ganz zur Frau zu werden.
An der Haustür holte ich noch eimal tief luft und klingelte.
Mein Vater öffnete die Tür, aber er erkannte mich nicht, erst als ich sagte hallo Papa ich bins und möchte die die ersehnte Tochter sein und heiße nun Katrin.
Darauf hin erhielt ich eine Ohrfeige mit den Worten " verschwinde soetwas ekelhaft er möchte mich nie wieder sehen.
Ich brach in Tränen aus und bin häulend zu mir nach Hause zurück.
Ich bin dann in eine andere Stadt gezogen,und lebe nun seit 3 Jahren als Frau,nehme Hormone und hoffe bald ganz Frau zu werden.
Nach meinem Umzug habe ich einen netten Mann kennengelernt der mich seit her auf meinem Weg begleitet hat und mich liebt. Nach meiner OP werden wir heiraten

Liebe Grüße
Katrin

Ich habe auch ein problem mit meinem geschlecht
hmm wie soll ich anfangen. also richtig klar geworden ist mir das erst wie sollich sagen grade eben oder heute. ich habe mit wem gesprochen der sich von einer frau zum man operieren lassen hat und das war wohl ein schlüssel erlebnis. ich hab früher schon immer mir vorgestellt udn geschichten in meinem kopf gespinnt wie es wär ein junge zu sein und in der pupertät fand ich es auch besser mit jungen klamotten rumzulaufen. das ist grade irgednwei total komisch für mich. ich weiß nicht ob ich zu diesem schritt wirklich bereit bin. ich meine ich bin jetzt 19 und ich habe irgendwo große angst davor as die anderen sagen. ich weiß nicht ich hab oft mit dem gedanken gespielt einfahc als junge rum zulaufen und ich hab es immer wieder verdrängt ja ich hab mir sogar im internet einfahc ne männlich identität in ner community gebastelt. ich frage mich grade wirklich ob ich das hinbekomme. ich krieg das grade irgendwie nicht klar. ich weiß das dise ops garantiert schmerzhaft werden udnalles und ich hab großen schiss sowieso vor ops aber irgendwie ich möcht einfahc so nicht weiter leben..ich hab mich noch nie wirklich wohl gefühlt udn das wird mir grade so richtig klar ..ich hoffe irh könnt mir irgendwie helfen

lg bianca

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M
maxi_12704855
18.10.07 um 10:55
In Antwort auf gytha_12375457

Ich habe auch ein problem mit meinem geschlecht
hmm wie soll ich anfangen. also richtig klar geworden ist mir das erst wie sollich sagen grade eben oder heute. ich habe mit wem gesprochen der sich von einer frau zum man operieren lassen hat und das war wohl ein schlüssel erlebnis. ich hab früher schon immer mir vorgestellt udn geschichten in meinem kopf gespinnt wie es wär ein junge zu sein und in der pupertät fand ich es auch besser mit jungen klamotten rumzulaufen. das ist grade irgednwei total komisch für mich. ich weiß nicht ob ich zu diesem schritt wirklich bereit bin. ich meine ich bin jetzt 19 und ich habe irgendwo große angst davor as die anderen sagen. ich weiß nicht ich hab oft mit dem gedanken gespielt einfahc als junge rum zulaufen und ich hab es immer wieder verdrängt ja ich hab mir sogar im internet einfahc ne männlich identität in ner community gebastelt. ich frage mich grade wirklich ob ich das hinbekomme. ich krieg das grade irgendwie nicht klar. ich weiß das dise ops garantiert schmerzhaft werden udnalles und ich hab großen schiss sowieso vor ops aber irgendwie ich möcht einfahc so nicht weiter leben..ich hab mich noch nie wirklich wohl gefühlt udn das wird mir grade so richtig klar ..ich hoffe irh könnt mir irgendwie helfen

lg bianca

Stimm-OP
Hallo,

eines meiner vielen Probleme (ich bin 40, verheiratet, in einem von Männlichkeitswahn nur so strotzenden Umfeld sozialisiert [weil ich hoffte, so würde alles gut...], breitschultrig aber nicht muskulös [Gottseidank!] und beginne langsam eine hohe Stirn zu bekommen - alles nicht ideal, aber wem erzähle ich das...?) betrifft meine viel zu tiefe Stimme, von der ich ziemlich sicher bin, dass sie auch mit noch so viel Training nie weibliche Höhen erreichen wird - vor allem nicht, ohne dabei tuntig wirken (Sorry, nichts gegen Tunten, aber das wäre nicht mein Ding! Ich will eben so normal und unnauffällig wie irgend möglich meinen Weg als Frau gehen, wobei ich durchaus extrovertiert bin.)

Zurück zur Stimme: Hat schon jemand Erfahrungen mit einer Stimm-OP gemacht? Wie groß ist die Gefahr dabei, die Stimme ganz zu verlieren? Ist das Ergebnis in Ordnung? Ich hatte mir mal einen Fragebogen ausgedruckt, bei welchem ich mir quasi aussuchen sollte, wessen Stimme ich haben wollte. Sind das nicht eher Phantastereien? Und - auch nicht unwichtig: Übernimmt so eine OP auch die KK?

Tja, und wenn ich schon beim Wunschkonzert bin: Ich brauche schmale Schultern, dafür runde Hüften und einen süßen runden Po. Und noch so vieles mehr... Von den üblichen OPs (nach Möglichkeit keinen Plastikbusen) und Behandlungen einmal abgesehen.

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M
maxi_12704855
18.10.07 um 10:57
In Antwort auf maxi_12704855

Stimm-OP
Hallo,

eines meiner vielen Probleme (ich bin 40, verheiratet, in einem von Männlichkeitswahn nur so strotzenden Umfeld sozialisiert [weil ich hoffte, so würde alles gut...], breitschultrig aber nicht muskulös [Gottseidank!] und beginne langsam eine hohe Stirn zu bekommen - alles nicht ideal, aber wem erzähle ich das...?) betrifft meine viel zu tiefe Stimme, von der ich ziemlich sicher bin, dass sie auch mit noch so viel Training nie weibliche Höhen erreichen wird - vor allem nicht, ohne dabei tuntig wirken (Sorry, nichts gegen Tunten, aber das wäre nicht mein Ding! Ich will eben so normal und unnauffällig wie irgend möglich meinen Weg als Frau gehen, wobei ich durchaus extrovertiert bin.)

Zurück zur Stimme: Hat schon jemand Erfahrungen mit einer Stimm-OP gemacht? Wie groß ist die Gefahr dabei, die Stimme ganz zu verlieren? Ist das Ergebnis in Ordnung? Ich hatte mir mal einen Fragebogen ausgedruckt, bei welchem ich mir quasi aussuchen sollte, wessen Stimme ich haben wollte. Sind das nicht eher Phantastereien? Und - auch nicht unwichtig: Übernimmt so eine OP auch die KK?

Tja, und wenn ich schon beim Wunschkonzert bin: Ich brauche schmale Schultern, dafür runde Hüften und einen süßen runden Po. Und noch so vieles mehr... Von den üblichen OPs (nach Möglichkeit keinen Plastikbusen) und Behandlungen einmal abgesehen.

Gruß vergessen
Sorry! Ohne Gruß wollte ich dann doch nicht so raus:

Vielleicht kann mir jemand von Euch helfen?

Liebe Grüße
Viviane

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I
iamonn_12648045
25.05.09 um 20:16
In Antwort auf leanne_11884287

Hi!
Zu deinen Fragen:

Ja, man merkst schon körperlich was, und ich denke, obwohl ich es durch weite und eben normal-männliche Kleidung kaschiere, es langsam sichtbar wird.

Es ist einfach wunderschön zu sehen, dass ich körperlich weiblicher werde. Aber auch seelisch tut sich einiges. Ich empfinde mich täglich mehr weiblich, Interessen und selbst das Verhalten verändern sich durch die Hormone.

Das schönste ist aber, dass der Busen wächst, und Schultern, Hände, Hüften, Beine usw. weibliche Formen annehmen. Viell. vergleichbar mit der Pubertät eines Mädchens - nur das ich zur Zeit nicht so viel experimentieren und ausprobieren kann, wie eine 14 jährige Bio-Frau.

Grüße, Angi

Einige Fragen
Hi Angi

wie genau fühlt sich es an, daß die Körper weiblicher wird? Was genau ist der Unterschied an den weiblichen Formen der Hände, Beine, Hüften ausser der Haare welche ausgefallen sind? Wieviel Zeit ist vergangen, bis der Busen angefangen hat zu wachsen? Oder kommen zuerst die Brustwarzen dran. Wie ist es mit den Haaren auf der Brust, fallen diese zuerst aus?

Wie hat sich das zurückgehen des Bartwuchses bemerkbar gemacht? Denn ich spiele mit dem Gedanken, Hormone einzunehmen, damit der Bartwuchs nachlässt.

Habe gelesen, daß die Haarwurzel angegriffen wird die Haaren ausfallen und die Haut dann weiblicher werden soll. Hast du dich im Gesicht deshalb verändert, oder siehst du immer noch gleich aus. Hast du überhaupt noch Haare im Gesicht? Ich kann mir das nicht richtig vorstellen. Ich weiss nur, daß es mit normaler Enthaarung nicht richtig lange klappt.

Ich möchte es in Etappen angehen. Zuerst keine Haare mir im Gesicht, aber man ohne die männlichen Gesichtszüge zu verlieren. Das sollte doch ja gehen, da ja nur die Haarwurzeln ausfallen - ähnlich wie Lasern - das ist mir aber zu teuer!

Erst später dann Enthaarung am Körper und zuletzt die weiblichen Züge, wie Brüste, Po, Oberschenkel und weibliche Gesichtszüge.

Vielen herzlichen Dank
für deine Antwort und viel Erfolg.

Liebe Grüße
Laura


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