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Knochenaufbau mit Implantat

Letzte Nachricht: 9. Dezember 2013 um 18:50
M
mandi_12492174
29.04.08 um 20:02

Hallo!
Ich (45 Jahre) habe ein Problem mit den Zähnen, habe Paronditis. Ich war beim Implantologen und habe mich beraten lassen. Mir fehlen links unten zwei Backenzähne, einer erst seit letztem Jahr, der andere schon ein paar Jahre.
Ich muss etwas unternehmen, weil die Zähne von oben runterwachsen können. Der Arzt hat
mir folgendes empfohlen:
1. Den Knochen anheben, synth. Material ergänzen, nach 4 Monaten Einheilphase Implantat
ich habe Angst davor, weil der Nerv sehr nah am Kiefer liegt und verletzt werden könnte.
2. Aus dem rechten Kiefer ein Stück entnehmen und auf den linken draufbasteln, nur dann habe ich 2 "Baustellen", aber der Nerv ist weiter weg!
3. Zwei gesunde Zähne abschleifen lassen, wo die Zahnhälse schon sehr sichtbar sind, Krone oder Brücke, wo der hintere Teil noch nicht ganz bedeckt sein wird, also trotzdem z. T. runterwachsen der Zähne?!
4. Herausnehmbare Teilprothese, die nach jedem Essen gereinigt werden sollte und wo ein Bügel zwischen Zähnen und Zunge lang läuft- Störfaktor?!

Was kann ich tun? Ich überlege für mich, welches bei allen Risiken die beste Entscheidung sein wird? Hat jemand eine Idee?

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R
rio_12103356
29.04.08 um 23:12

Hallo
es geht also nur um die zwei unteren Backenzähne, die ersetzt werden sollen? Die 4. Lösung wäre wahrscheinlich die einfachste und preisgünstigste. Möglicherweise würdest du dich an den Bügel rasch gewöhnen - vielleicht dauert es aber auch ein wenig. Solche Teilprothesen kann man unter Umständen auch erweitern, falls noch ein weiterer Zahn entfernt werden sollte / müsste.

Die 3. Lösung (Brücke) wäre festsitzend und ist normal sehr gut zu pflegen. Es ist immer schade, wenn man gesunde Zähne beschleifen muss, um sie als Brückenanker zu verwenden, aber es ist eben nicht anders machbar, wenn man sich für eine Brücke entscheidet. Wie meinst du das

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R
rio_12103356
29.04.08 um 23:19
In Antwort auf rio_12103356

Hallo
es geht also nur um die zwei unteren Backenzähne, die ersetzt werden sollen? Die 4. Lösung wäre wahrscheinlich die einfachste und preisgünstigste. Möglicherweise würdest du dich an den Bügel rasch gewöhnen - vielleicht dauert es aber auch ein wenig. Solche Teilprothesen kann man unter Umständen auch erweitern, falls noch ein weiterer Zahn entfernt werden sollte / müsste.

Die 3. Lösung (Brücke) wäre festsitzend und ist normal sehr gut zu pflegen. Es ist immer schade, wenn man gesunde Zähne beschleifen muss, um sie als Brückenanker zu verwenden, aber es ist eben nicht anders machbar, wenn man sich für eine Brücke entscheidet. Wie meinst du das

Hallo nochmal...
sorry, hab aus Versehen schon abgeschickt.

Wie meinst du das, dass der hintere Zahn nicht ganz bedeckt sein würde - würde der letzte obere Zahn dann keine Gegenzahn haben?

Hat der Implantologe gesagt, dass es speziell in deinem Fall riskant sein könnte wegen dem Nerv?

Ich habe viele Menschen mit Implantaten gesehen und die meisten kommen gut zurecht damit. Ebenso mit Brücken. Vielen Patienten behagt es allerdings nicht, dass sie Metall im Kiefer haben und sind von dem Gedanken eher abgeschreckt.

Ich persönlich habe auch zwei fehlende Zähne nebeneinander im Unterkiefer und habe sei 11 Jahren eine festsitzende Brücke. Es ist, als wären das immer noch meine eigenen und die Brücke sieht immer noch so gut aus, wie damals vor 11 Jahren.

Ich glaube, du hast auch geschrieben, dass du Parodontitis hast. Es müsste bei einer Brückenanfertigung auf jeden Fall gewährleistet sein, dass die Zähne nicht gelockert sind, falls sie als Brückenanker dienen sollen.

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mandi_12492174
01.05.08 um 20:13
In Antwort auf rio_12103356

Hallo nochmal...
sorry, hab aus Versehen schon abgeschickt.

Wie meinst du das, dass der hintere Zahn nicht ganz bedeckt sein würde - würde der letzte obere Zahn dann keine Gegenzahn haben?

Hat der Implantologe gesagt, dass es speziell in deinem Fall riskant sein könnte wegen dem Nerv?

Ich habe viele Menschen mit Implantaten gesehen und die meisten kommen gut zurecht damit. Ebenso mit Brücken. Vielen Patienten behagt es allerdings nicht, dass sie Metall im Kiefer haben und sind von dem Gedanken eher abgeschreckt.

Ich persönlich habe auch zwei fehlende Zähne nebeneinander im Unterkiefer und habe sei 11 Jahren eine festsitzende Brücke. Es ist, als wären das immer noch meine eigenen und die Brücke sieht immer noch so gut aus, wie damals vor 11 Jahren.

Ich glaube, du hast auch geschrieben, dass du Parodontitis hast. Es müsste bei einer Brückenanfertigung auf jeden Fall gewährleistet sein, dass die Zähne nicht gelockert sind, falls sie als Brückenanker dienen sollen.

Knochenaufbau und Implantat
Hallo!
Danke für die Antwort!
Zu dem Gegenzahn - der würde nur "halb" einen Gegenzahn haben, das wäre vielleicht nicht so schlimm, aber wegen der Parodontose müßte ja auch die "gesunden" Zähne sehr weit runtergeschliffen werden und ziehen evtl. bei meiner Problematik eine Zahnwurzelbehandlung nach sich.
Ja, die Sache mit dem Nerv! Ich mußte ein 2. Mal zur Röntgenaufnahme kommen wegen einer "Rasteraufnahme", damit der Arzt genau sehen kann, wo der Nerv entlang läuft.
Die Teilprothese ist vielleicht nicht der Hit, ich könnte mich zwar evtl. an die Klammern und Bügel als "Lange-Klammer-Träger" gewöhnen, nur was sagen meine Zähne dazu, die ja leider nicht mehr so fest im Kiefer sitzen?!
Ich habe mir mehrere Meinungen eingeholt von unterschiedlichen Implantatinstituten.
Der 1. Arzt wollte mich als "Versuchskaninchen" benutzen, Knochenaufbau kostenfrei!
Der nächste wollte den Zahnnerv verlegen - Knochenaufbau - und alles wird wieder gut?!
Der 3. hatte vor Knochenaufbau und Implantat in eins - hätte mir eine Narkose und einen zusätzlichen weiteren Anfahrtsweg gespart - hat mir schon mal gut gefallen - aber der war teurer wie das 4. Angebot zu gleichwertigen Bedingungen.
Der 4. ist halt um ca. 500 günstiger, kann zwar nicht alles zusammen machen - Knochenaufbau und Implantat, aber das ist mir dann doch wieder wichtig, dass er etwas vorsichtiger ist mit allem!
Du siehst, ich bin ein schwieriger Fall!
Wenn Du noch Anregungen dazu hast, wäre schön, will den OP Termin, der kommenden Mittwoch sein wird, morgen bestätigen.

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R
rio_12103356
01.05.08 um 23:42
In Antwort auf mandi_12492174

Knochenaufbau und Implantat
Hallo!
Danke für die Antwort!
Zu dem Gegenzahn - der würde nur "halb" einen Gegenzahn haben, das wäre vielleicht nicht so schlimm, aber wegen der Parodontose müßte ja auch die "gesunden" Zähne sehr weit runtergeschliffen werden und ziehen evtl. bei meiner Problematik eine Zahnwurzelbehandlung nach sich.
Ja, die Sache mit dem Nerv! Ich mußte ein 2. Mal zur Röntgenaufnahme kommen wegen einer "Rasteraufnahme", damit der Arzt genau sehen kann, wo der Nerv entlang läuft.
Die Teilprothese ist vielleicht nicht der Hit, ich könnte mich zwar evtl. an die Klammern und Bügel als "Lange-Klammer-Träger" gewöhnen, nur was sagen meine Zähne dazu, die ja leider nicht mehr so fest im Kiefer sitzen?!
Ich habe mir mehrere Meinungen eingeholt von unterschiedlichen Implantatinstituten.
Der 1. Arzt wollte mich als "Versuchskaninchen" benutzen, Knochenaufbau kostenfrei!
Der nächste wollte den Zahnnerv verlegen - Knochenaufbau - und alles wird wieder gut?!
Der 3. hatte vor Knochenaufbau und Implantat in eins - hätte mir eine Narkose und einen zusätzlichen weiteren Anfahrtsweg gespart - hat mir schon mal gut gefallen - aber der war teurer wie das 4. Angebot zu gleichwertigen Bedingungen.
Der 4. ist halt um ca. 500 günstiger, kann zwar nicht alles zusammen machen - Knochenaufbau und Implantat, aber das ist mir dann doch wieder wichtig, dass er etwas vorsichtiger ist mit allem!
Du siehst, ich bin ein schwieriger Fall!
Wenn Du noch Anregungen dazu hast, wäre schön, will den OP Termin, der kommenden Mittwoch sein wird, morgen bestätigen.

Knochenaufbau...
Hallo,

Gerade wenn durch Parodontitis Zähne verloren gegangen sind, bieten sich Implantate an, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Die Parodontitis baut den Zahnhalteapparat mit Kieferknochen ab, der Halt der Wurzel geht verloren und die Zähne fangen an zu wackeln. Die Folge ist dann der Zahnverlust. Eine Parodontitis befällt oftmals das gesamte Gebiss. Auch Zähne, die noch fest wirken, können bereits einen erheblichen Knochenverlust aufweisen.
Bei solchen Voraussetzungen bringt der herkömmliche Zahnersatz mit Kronen und Brücken die Gefahr durch Überlastung der geschwächten Anker (Zähne, an denen die Brücke quasi befestigt ist), was zum frühzeitigen Verlust dieser Zähne führen könnte. Implantate bieten sich daher an, weil sie den Zahnersatz (welcher Art auch immer) viel besser stützen können.

Du siehst, dass du mit der Implantatlösung auf jeden Fall nichts falsch machst und du würdest nicht das Risiko eingehen, eine Brücke anfertigen zu lassen und sie dann wegen der Parodonitis nicht lange erhalten zu können. Dann müsstest du wieder überlegen, ob du dir Implantate setzen lässt.

Das "Versuchskaninchen" würde ich nicht machen, auch wenn es nichts kosten würde. Da bei dir sowieso schon alles etwas schwieriger ist, würde ich mich auf jeden Fall an jemanden wenden, der sehr viel Erfahrung hat und viel mit Implantaten arbeitet. Schliesslich geht es um einen erheblichen Eingriff. Da sollte man dann nicht mit ungutem Gefühl auf dem Stuhl sitzen.

Mich interessiert vor allem noch eins: wäre der 2. Arzt jetzt der einzige, der deinen Nerv verlegen wollen würde? Was meinen denn die anderen Ärzte dazu? Ein Risiko ist es halt immer - darüber wird jeder Patient aufgeklärt, auch wenn es röntgenologisch nicht zu risikoreich aussieht.

Wenn möglich, wird gleichzeitig mit dem Setzen des Implantats der benötigte Knochen wieder aufgebaut. Dies erspart einen operativen Eingriff und nach einer insgesamt kürzeren Zeitspanne kann das Implantat versorgt werden. Das wäre zwar eine lange Sitzung, aber es ginge "in einem".
Ansonsten wird eben erst der Knochen aufgebaut und nach einiger Zeit das Implantat gesetzt.

Sollten die Kosten entscheidend sein, dann müsstest du es nacheinander machen lassen.Wenn du noch dazu ein gutes Gefühl bei diesem Arzt hast, dann wäre es natürlich auch gut.

Bei welchem von den genannten Ärzten hast du am kommenden Mittwoch den Termin?

Wiegesagt, die Teilprothese mit Klammern und Bügel ist nicht gerade die Königslösung. Da gibt es bessere Alternativen - eben die Implantate.

Die Brücke wäre zwar optisch gut und pflegeleicht, aber ein langer Halt könnte mit der Parodontitis wohl nicht gewährleistet sein.

Die Implantatversorgung bietet natürlich einen optisch schönen Zahn und bei guter Pflege sehr lange erhaltbar.

Ich denke, dein Gefühl sagt ja eh schon "ja" zum Implantat - dann wünsche ich dir auf jeden Fall auch einen guten Arzt und viel Erfolg für die Behandlung.

Hoffe, es konnte dich noch ein bißchen sicherer machen in deiner Entscheidung.

lg








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M
mandi_12492174
02.05.08 um 20:23
In Antwort auf rio_12103356

Knochenaufbau...
Hallo,

Gerade wenn durch Parodontitis Zähne verloren gegangen sind, bieten sich Implantate an, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Die Parodontitis baut den Zahnhalteapparat mit Kieferknochen ab, der Halt der Wurzel geht verloren und die Zähne fangen an zu wackeln. Die Folge ist dann der Zahnverlust. Eine Parodontitis befällt oftmals das gesamte Gebiss. Auch Zähne, die noch fest wirken, können bereits einen erheblichen Knochenverlust aufweisen.
Bei solchen Voraussetzungen bringt der herkömmliche Zahnersatz mit Kronen und Brücken die Gefahr durch Überlastung der geschwächten Anker (Zähne, an denen die Brücke quasi befestigt ist), was zum frühzeitigen Verlust dieser Zähne führen könnte. Implantate bieten sich daher an, weil sie den Zahnersatz (welcher Art auch immer) viel besser stützen können.

Du siehst, dass du mit der Implantatlösung auf jeden Fall nichts falsch machst und du würdest nicht das Risiko eingehen, eine Brücke anfertigen zu lassen und sie dann wegen der Parodonitis nicht lange erhalten zu können. Dann müsstest du wieder überlegen, ob du dir Implantate setzen lässt.

Das "Versuchskaninchen" würde ich nicht machen, auch wenn es nichts kosten würde. Da bei dir sowieso schon alles etwas schwieriger ist, würde ich mich auf jeden Fall an jemanden wenden, der sehr viel Erfahrung hat und viel mit Implantaten arbeitet. Schliesslich geht es um einen erheblichen Eingriff. Da sollte man dann nicht mit ungutem Gefühl auf dem Stuhl sitzen.

Mich interessiert vor allem noch eins: wäre der 2. Arzt jetzt der einzige, der deinen Nerv verlegen wollen würde? Was meinen denn die anderen Ärzte dazu? Ein Risiko ist es halt immer - darüber wird jeder Patient aufgeklärt, auch wenn es röntgenologisch nicht zu risikoreich aussieht.

Wenn möglich, wird gleichzeitig mit dem Setzen des Implantats der benötigte Knochen wieder aufgebaut. Dies erspart einen operativen Eingriff und nach einer insgesamt kürzeren Zeitspanne kann das Implantat versorgt werden. Das wäre zwar eine lange Sitzung, aber es ginge "in einem".
Ansonsten wird eben erst der Knochen aufgebaut und nach einiger Zeit das Implantat gesetzt.

Sollten die Kosten entscheidend sein, dann müsstest du es nacheinander machen lassen.Wenn du noch dazu ein gutes Gefühl bei diesem Arzt hast, dann wäre es natürlich auch gut.

Bei welchem von den genannten Ärzten hast du am kommenden Mittwoch den Termin?

Wiegesagt, die Teilprothese mit Klammern und Bügel ist nicht gerade die Königslösung. Da gibt es bessere Alternativen - eben die Implantate.

Die Brücke wäre zwar optisch gut und pflegeleicht, aber ein langer Halt könnte mit der Parodontitis wohl nicht gewährleistet sein.

Die Implantatversorgung bietet natürlich einen optisch schönen Zahn und bei guter Pflege sehr lange erhaltbar.

Ich denke, dein Gefühl sagt ja eh schon "ja" zum Implantat - dann wünsche ich dir auf jeden Fall auch einen guten Arzt und viel Erfolg für die Behandlung.

Hoffe, es konnte dich noch ein bißchen sicherer machen in deiner Entscheidung.

lg








Knochenaufbau und Implantat
Hallo!
Das mit dem Nerv verlegen wollte nur Arzt Nr. 2, die anderen beiden habe ich dann darauf angesprochen, aber Nr. 3 und Nr. 4 haben das verneint. Da war ich schon mal ganz froh, denn das hört sich ja doch etwas komplizierter an.

Ja, ich denke, das hast Du richtig erkannt, das es jetzt ein Implantat sein wird.

Der Arzt Nr. 4 ist auch "nur" Arzt und hat nicht diese ganzen Zertifikate wie die Kollegen bzw. die Chefs. Das Problem, welches ich damit habe, habe ich mit dem Arzt besprochen und er hat auch sofort eingelenkt, er könne das verstehen, wenn ich mich da nicht so wohl fühle, aus diesem Grund wird die OP von ihm und einem Zertifizierten Zahnarzt (Dr. Dr.!) gemeinsam gemacht. Aber bevor diese ganze Sache startet, werde ich spätetestens am Dienstag (diese Woche war er auf Fortbildung) nochmals mit ihm telefonieren, um noch so einige Unklarheiten zu beseitigen, weil ich mir halt nicht sicher bin, welche Maßnahme ich bevorzugen werde, die mit dem Kiefer "unterfüttern" nahe am Nerv oder aus dem rechten Gelenk Knochen entnehmen - 2 "Baustellen" !
Lg

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K
khara_12652312
11.08.08 um 19:57

Arzt
ich kenne einen arzt in heidelberg der eine neuartige op methode entwickelt hat, speziell bei zu wenig knochen.. Knochenaufbau ohne Knochen aus dem Beckenkamm oder sonstwoher zu holen... falls du interesse hast kann ich gerne den Kontakt herstellen

liebe grüße

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A
an0N_1282914199z
13.10.08 um 17:28
In Antwort auf mandi_12492174

Knochenaufbau und Implantat
Hallo!
Das mit dem Nerv verlegen wollte nur Arzt Nr. 2, die anderen beiden habe ich dann darauf angesprochen, aber Nr. 3 und Nr. 4 haben das verneint. Da war ich schon mal ganz froh, denn das hört sich ja doch etwas komplizierter an.

Ja, ich denke, das hast Du richtig erkannt, das es jetzt ein Implantat sein wird.

Der Arzt Nr. 4 ist auch "nur" Arzt und hat nicht diese ganzen Zertifikate wie die Kollegen bzw. die Chefs. Das Problem, welches ich damit habe, habe ich mit dem Arzt besprochen und er hat auch sofort eingelenkt, er könne das verstehen, wenn ich mich da nicht so wohl fühle, aus diesem Grund wird die OP von ihm und einem Zertifizierten Zahnarzt (Dr. Dr.!) gemeinsam gemacht. Aber bevor diese ganze Sache startet, werde ich spätetestens am Dienstag (diese Woche war er auf Fortbildung) nochmals mit ihm telefonieren, um noch so einige Unklarheiten zu beseitigen, weil ich mir halt nicht sicher bin, welche Maßnahme ich bevorzugen werde, die mit dem Kiefer "unterfüttern" nahe am Nerv oder aus dem rechten Gelenk Knochen entnehmen - 2 "Baustellen" !
Lg

Implantologe in München
Hallo,

da es grad zum Thema passt: Ich kann für München einen sehr guten Implantologen emphelen:
Prof. Dr. Riess http://www.prof-riess.com/
Dort wird man wirklich kompetent beraten. Egal ob man sich nun für Implantologie allgemein, ästhetische Zahnheilkunde, Keramikzähne, Veneers oder Rekonstruktion interessiert.

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T
tiger_12717373
28.01.13 um 14:34
In Antwort auf khara_12652312

Arzt
ich kenne einen arzt in heidelberg der eine neuartige op methode entwickelt hat, speziell bei zu wenig knochen.. Knochenaufbau ohne Knochen aus dem Beckenkamm oder sonstwoher zu holen... falls du interesse hast kann ich gerne den Kontakt herstellen

liebe grüße

Knochenaufbau neuartige OP Methode Arzt Heidelberg
Hallo mashaloo,
dein Beitrag ist zwar schon einige Zeit her, aber vielleicht könntest du mir trotzdem die Adresse des Arztes und die OP Methode mailen!?
Wäre sehr an einer alternativen Methode zur Beckenkammentnahme interessiert!! Dank schon mal im Voraus!!
Liebe Grüße

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B
badr_12260591
09.12.13 um 18:48
In Antwort auf rio_12103356

Knochenaufbau...
Hallo,

Gerade wenn durch Parodontitis Zähne verloren gegangen sind, bieten sich Implantate an, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Die Parodontitis baut den Zahnhalteapparat mit Kieferknochen ab, der Halt der Wurzel geht verloren und die Zähne fangen an zu wackeln. Die Folge ist dann der Zahnverlust. Eine Parodontitis befällt oftmals das gesamte Gebiss. Auch Zähne, die noch fest wirken, können bereits einen erheblichen Knochenverlust aufweisen.
Bei solchen Voraussetzungen bringt der herkömmliche Zahnersatz mit Kronen und Brücken die Gefahr durch Überlastung der geschwächten Anker (Zähne, an denen die Brücke quasi befestigt ist), was zum frühzeitigen Verlust dieser Zähne führen könnte. Implantate bieten sich daher an, weil sie den Zahnersatz (welcher Art auch immer) viel besser stützen können.

Du siehst, dass du mit der Implantatlösung auf jeden Fall nichts falsch machst und du würdest nicht das Risiko eingehen, eine Brücke anfertigen zu lassen und sie dann wegen der Parodonitis nicht lange erhalten zu können. Dann müsstest du wieder überlegen, ob du dir Implantate setzen lässt.

Das "Versuchskaninchen" würde ich nicht machen, auch wenn es nichts kosten würde. Da bei dir sowieso schon alles etwas schwieriger ist, würde ich mich auf jeden Fall an jemanden wenden, der sehr viel Erfahrung hat und viel mit Implantaten arbeitet. Schliesslich geht es um einen erheblichen Eingriff. Da sollte man dann nicht mit ungutem Gefühl auf dem Stuhl sitzen.

Mich interessiert vor allem noch eins: wäre der 2. Arzt jetzt der einzige, der deinen Nerv verlegen wollen würde? Was meinen denn die anderen Ärzte dazu? Ein Risiko ist es halt immer - darüber wird jeder Patient aufgeklärt, auch wenn es röntgenologisch nicht zu risikoreich aussieht.

Wenn möglich, wird gleichzeitig mit dem Setzen des Implantats der benötigte Knochen wieder aufgebaut. Dies erspart einen operativen Eingriff und nach einer insgesamt kürzeren Zeitspanne kann das Implantat versorgt werden. Das wäre zwar eine lange Sitzung, aber es ginge "in einem".
Ansonsten wird eben erst der Knochen aufgebaut und nach einiger Zeit das Implantat gesetzt.

Sollten die Kosten entscheidend sein, dann müsstest du es nacheinander machen lassen.Wenn du noch dazu ein gutes Gefühl bei diesem Arzt hast, dann wäre es natürlich auch gut.

Bei welchem von den genannten Ärzten hast du am kommenden Mittwoch den Termin?

Wiegesagt, die Teilprothese mit Klammern und Bügel ist nicht gerade die Königslösung. Da gibt es bessere Alternativen - eben die Implantate.

Die Brücke wäre zwar optisch gut und pflegeleicht, aber ein langer Halt könnte mit der Parodontitis wohl nicht gewährleistet sein.

Die Implantatversorgung bietet natürlich einen optisch schönen Zahn und bei guter Pflege sehr lange erhaltbar.

Ich denke, dein Gefühl sagt ja eh schon "ja" zum Implantat - dann wünsche ich dir auf jeden Fall auch einen guten Arzt und viel Erfolg für die Behandlung.

Hoffe, es konnte dich noch ein bißchen sicherer machen in deiner Entscheidung.

lg








Kiefer-Kochenaufbau
Hallo,
Du scheinst Dich ja sehr gut auszukennen! Ich frage mich nach meinem letzten Zahnarztgespräch ("Kierferknochen könnte so stark zurückgegeangen sein, dass man es nicht in einem Aufwasch machen kann - Aufbau und Implantat - und dann würde es statt 2000,- u.U. 3500,- kosten. Fazit: Zahn muss raus, dann kucken, wies aussieht + dann Preis/Maßnahmen festlegen"). Traue ihm nicht und frage mich gleichzeitig, warum mein Milchzahn nicht eigentlich auch als qusi "Implanta"t fungieren kann, nach Knochenaufbau - habe auch Parodonditits...
Hast DU einen Tipp für mich - ich wohne in Köln.
Liebe Grüße
Mel

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B
badr_12260591
09.12.13 um 18:50
In Antwort auf rio_12103356

Knochenaufbau...
Hallo,

Gerade wenn durch Parodontitis Zähne verloren gegangen sind, bieten sich Implantate an, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Die Parodontitis baut den Zahnhalteapparat mit Kieferknochen ab, der Halt der Wurzel geht verloren und die Zähne fangen an zu wackeln. Die Folge ist dann der Zahnverlust. Eine Parodontitis befällt oftmals das gesamte Gebiss. Auch Zähne, die noch fest wirken, können bereits einen erheblichen Knochenverlust aufweisen.
Bei solchen Voraussetzungen bringt der herkömmliche Zahnersatz mit Kronen und Brücken die Gefahr durch Überlastung der geschwächten Anker (Zähne, an denen die Brücke quasi befestigt ist), was zum frühzeitigen Verlust dieser Zähne führen könnte. Implantate bieten sich daher an, weil sie den Zahnersatz (welcher Art auch immer) viel besser stützen können.

Du siehst, dass du mit der Implantatlösung auf jeden Fall nichts falsch machst und du würdest nicht das Risiko eingehen, eine Brücke anfertigen zu lassen und sie dann wegen der Parodonitis nicht lange erhalten zu können. Dann müsstest du wieder überlegen, ob du dir Implantate setzen lässt.

Das "Versuchskaninchen" würde ich nicht machen, auch wenn es nichts kosten würde. Da bei dir sowieso schon alles etwas schwieriger ist, würde ich mich auf jeden Fall an jemanden wenden, der sehr viel Erfahrung hat und viel mit Implantaten arbeitet. Schliesslich geht es um einen erheblichen Eingriff. Da sollte man dann nicht mit ungutem Gefühl auf dem Stuhl sitzen.

Mich interessiert vor allem noch eins: wäre der 2. Arzt jetzt der einzige, der deinen Nerv verlegen wollen würde? Was meinen denn die anderen Ärzte dazu? Ein Risiko ist es halt immer - darüber wird jeder Patient aufgeklärt, auch wenn es röntgenologisch nicht zu risikoreich aussieht.

Wenn möglich, wird gleichzeitig mit dem Setzen des Implantats der benötigte Knochen wieder aufgebaut. Dies erspart einen operativen Eingriff und nach einer insgesamt kürzeren Zeitspanne kann das Implantat versorgt werden. Das wäre zwar eine lange Sitzung, aber es ginge "in einem".
Ansonsten wird eben erst der Knochen aufgebaut und nach einiger Zeit das Implantat gesetzt.

Sollten die Kosten entscheidend sein, dann müsstest du es nacheinander machen lassen.Wenn du noch dazu ein gutes Gefühl bei diesem Arzt hast, dann wäre es natürlich auch gut.

Bei welchem von den genannten Ärzten hast du am kommenden Mittwoch den Termin?

Wiegesagt, die Teilprothese mit Klammern und Bügel ist nicht gerade die Königslösung. Da gibt es bessere Alternativen - eben die Implantate.

Die Brücke wäre zwar optisch gut und pflegeleicht, aber ein langer Halt könnte mit der Parodontitis wohl nicht gewährleistet sein.

Die Implantatversorgung bietet natürlich einen optisch schönen Zahn und bei guter Pflege sehr lange erhaltbar.

Ich denke, dein Gefühl sagt ja eh schon "ja" zum Implantat - dann wünsche ich dir auf jeden Fall auch einen guten Arzt und viel Erfolg für die Behandlung.

Hoffe, es konnte dich noch ein bißchen sicherer machen in deiner Entscheidung.

lg








PS
unter dem Milchzahn war nie was anderes und ich habe ihn seit ich Zähne habe - er ist also nicht faul oder so was!

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