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Kapselfibrose... Untersuchungen??

18. Mai 2010 um 21:14

Hallo an alle,

wünsche mir schon lange eine BV aber habe es bisher immer wieder vor mir hergeschoben obwohl ich mich nicht damit anfreunden kann, den Rest meines Lebens mit einem A-Körbchen rumzulaufen.

Jetzt, wo es konkret wird habe ich aber riesige ANGST vor KAPSELFIBROSE

Würde 330ml pro Seite UBM bekommen mit Implantaten der Firma ALLERGAN oder EUROSILICON (weicheste Konsistenz, mittlere Höhe).

Nun würden mich Langzeitstudien/Beobachtungen interessieren, da ich über ein geringes Kapselfibroserisiko (ca. 5%) aufgeklärt worden bin und auch schon viel darüber gelesen habe, allerdings nun auf Berichte gestoßen bin, wo es heißt, dass das Risiko nach einigen Jahren steigt?!?
Habt ihr dazu vielleicht fundierte Quellen wo ich das nochmal nachlesen kann?
Wenn ich das lese hab ich so das Gefühl, dass man früher oder später eh ne Kapselfibrose bekommt und nochmal operiert werden muss?!?
Macht mich jetzt wieder völlig unsicher!

Natürlich bin ich über eigene Erfahrungen auch sehr dankbar!

Also kann ich auch nach 15 Jahren noch ne Kapselfibrose bekommen? Das Risiko bleibt also bestehen, so lange das Implantat drinnen is?

Gibt es hier jm., der sein Implantat schon viele Jahre hat? Mit oder ohne Beschwerden?

Wie kann ich Kapselfibrose vorbeugen?
Viel Bewegung und Training, Massage, etc.??
Oder genau das Gegenteil?

VIELEN VIELEN DANK SCHON MAL FÜR EURE ZAHLREICHEN ANTWORTEN

Kann das Implantat eigentlich auch nach langer Zeit verrutschen oder ist es so, dass nach einem bestimmten Zeitraum (welchem?) das Implantat auch wirklich da bleibt wo es ist und hingehört?

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19. Mai 2010 um 10:33

Hallo Lenchen,
warum Kapselfibrosen entstehen ist nicht vollkommen geklärt. Es gibt mehrere Ursachen, die alle in Betracht kommen, aber bei einigen passiert es, bei anderen nicht.

Dazu sollte man sich zuerst einmal klarmachen, was eine Kapselfibrose ist. Ein Fremdkörper wird von Haut umschlossen um nicht vom Immunsystem angegriffen zu werden. Diese Haut kann kann sich spindelartig verhärten und verkürzen. Wann und ob das passiert ist nicht vorhersehbar, es gibt aber Sachen, die das begünstigen und welche die dem vorbeuegen.

Gründe, wie man annimmt, für eine Kapselfibrose können sein, dass das Implantat zu groß ist, also zuviel Druck entsteht, dass zu großzügig geschnitten wurde und somit ein höheres Risiko eines Blutergusses besteht, eine Wundinfektion (selten - da die meisten Ärzte zu einer Antibiotikaprophylaxe raten), Blutgerinnungsstörungen, starkes Rauchen oder Diabetis. Weiterhin wurde festgestellt, dass es bei glatten Implantaten ehr zu Fibrosen kommt, ebenfalls hat man das Austreten von Silikongel durch die Hülle (was normal und nicht zu verhindern ist) stark im Verdacht genauso wie großer psychischer Stress ein negativ Faktor sein kann.

Demnach sind Faktoren, die sich positiv auswirken texturierte Implantate, Kochsalzfüllungen und keine zu großen. Das Massieren, was du anspricht ist richtig. Durch das Durchbewegen der Implantate hälst arbeitest du dem eventuellen Verengen einer Kapsel entgegen. Das hat natürlich auch den Nebeneffekt, dass die größere Kapsel das Implantat nicht einengt und es somit...weicher...fällt ^^

Und: ja, du kannst eine Kapselfibrose auch nach 15 oder 30 Jahren bekommen. Aber ob und wann, das kann dir niemand genau sagen. Dazu kennt man die Faktoren nicht 100%
Eine Freund von mir (transsexuelle) hat sich Kochsalz implantieren lassen und hatte dank eines sehr...nennen wir es: lebhaftem Bewegungsdranges nach der Op einen sehr starken Bluterguss links. Der Arzt ging davon aus, dass das so auf das Implantat einwirken würde, dass eine Kapselfibrose entstehen würde. War aber nicht, was auch den Arzt erstaunte.

Wünsche dir trotzdem ein Kapselfibrosen-freies Leben.
Toshi

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