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Hautausschlag im Sommer

20. Juni 2006 um 20:47 Letzte Antwort: 13. Juni 2008 um 9:12

Hallo!

Ich bin erst seit ein paar Minuten hier angemeldet, hoffe demnach, dass ich jetzt nichts falsches anstell und im falschen board was poste XD

zu meinem Problem:

Ich hab schon seit Jahren das problem, dass wenn es Sommer wird, ich Hautausschläge an den Armen und Beinen bekomme. Bei den Armen sind sie vor dem Ellbogen und auch bei den Achselhöhlen und auf den Beinen hinter den Knien und auf der Innenseite der Oberschenkel.

Ich war auch schon öfters beim Hautarzt, der weiß irgendwie auch kein Rat. Und außer mir die Jahre hinweg Salben und bäder aufzuschreiben, die mir nie geholfen haben, hat er mir auch nicht weitergeholfen. Hab eh ne leichte Vermutung, dass der Typ keine Ahnung von dermatologie hat -_- *sigh*

Nun, ich hoffe dass sich hier, die ein oder andere findet, die vielleicht das gleiche Problem hat, bzw. mir irgendwie weiterhelfen könnte.

Die Dinger schauen nämlich nicht nur hässlich aus, sie jucken auch fürchterlich, würd mich also freuen, wenn mir jemand Rat geben könnte, wie ich sie loswerden könnte, um meine nächsten Sommerurlaube zu genießen.

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21. Juni 2006 um 16:32

Ein Wechsel bringts!!
Das Problem hatte ich auch über 10(!) Jahre lang, und zwar in aller Ausführlichkeit!! Hautärzte konnten mir auch nicht helfen und verschrieben mir wahllos Cortison- und Fettsalben und komische Ölbäder. Angeblich sei meine Allergie unheilbar....

Zufällig stieß ich auf einen Fernsehbeitrag der Hobbythek in welchem es unter anderem auch um Sonnenallergie ging. Es wurde zu Sonnenschutzmitteln auf der Basis von mineralischem Lichtschutzfilter geraten. Synthetische LSF, wie z.b. auch in Lavdival, würden die Ausschläge sehr begünstigen.
Und es stimmt: Seit ich auf die Sonnenmilch von Dr. Hauschka umgestiegen bin, kann ich sogar völlig frei von Beschwerden die Sonne Spaniens wieder genießen

Daraufhin habe ich auch all meine anderen Kosmetikprodukte auf Naturkosmetik umgestellt bzw. ausgetauscht. Hautprobleme, Ausschäge, Jucken und offene oder gar nässende Hautstellen gehören seither der Geschichte an!
Das hat mich überzeugt und kann es daher nur wärmstens weiterempfehlen.

Meine Lieblingsmarken in der Naturkosmetik, mit denen ich keinerlei Probleme habe sind: Dr. Hauschka, Logona, Lavera und Weleda. Alles erhältlich in Reformhäusern, Naturkost- und Bioläden oder auch in Apotheken. Letztere bestellen die Sachen auch jederzeit gerne. Ist also kein Problem es zu bekommen.

Zusätzlich habe ich meine Ernährung leicht umgestellt und verbessert. Dies ist bei Allergien generell zu empfehlen, da man damit die Ursache der Krankheit abstellt. Sehr zu empfehlen ist die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. Bruker (Ernährungsmediziner).
Buchtips dazu:
Ilse Gutjahr "Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. Bruker"
Dr. M.O. Bruker "Allergien müssen nicht sein! - Ursachen und Behandlung von...."

Gute Besserung und viele Grüße!

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21. Juni 2006 um 21:14
In Antwort auf fanny_12516731

Ein Wechsel bringts!!
Das Problem hatte ich auch über 10(!) Jahre lang, und zwar in aller Ausführlichkeit!! Hautärzte konnten mir auch nicht helfen und verschrieben mir wahllos Cortison- und Fettsalben und komische Ölbäder. Angeblich sei meine Allergie unheilbar....

Zufällig stieß ich auf einen Fernsehbeitrag der Hobbythek in welchem es unter anderem auch um Sonnenallergie ging. Es wurde zu Sonnenschutzmitteln auf der Basis von mineralischem Lichtschutzfilter geraten. Synthetische LSF, wie z.b. auch in Lavdival, würden die Ausschläge sehr begünstigen.
Und es stimmt: Seit ich auf die Sonnenmilch von Dr. Hauschka umgestiegen bin, kann ich sogar völlig frei von Beschwerden die Sonne Spaniens wieder genießen

Daraufhin habe ich auch all meine anderen Kosmetikprodukte auf Naturkosmetik umgestellt bzw. ausgetauscht. Hautprobleme, Ausschäge, Jucken und offene oder gar nässende Hautstellen gehören seither der Geschichte an!
Das hat mich überzeugt und kann es daher nur wärmstens weiterempfehlen.

Meine Lieblingsmarken in der Naturkosmetik, mit denen ich keinerlei Probleme habe sind: Dr. Hauschka, Logona, Lavera und Weleda. Alles erhältlich in Reformhäusern, Naturkost- und Bioläden oder auch in Apotheken. Letztere bestellen die Sachen auch jederzeit gerne. Ist also kein Problem es zu bekommen.

Zusätzlich habe ich meine Ernährung leicht umgestellt und verbessert. Dies ist bei Allergien generell zu empfehlen, da man damit die Ursache der Krankheit abstellt. Sehr zu empfehlen ist die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. Bruker (Ernährungsmediziner).
Buchtips dazu:
Ilse Gutjahr "Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. Bruker"
Dr. M.O. Bruker "Allergien müssen nicht sein! - Ursachen und Behandlung von...."

Gute Besserung und viele Grüße!

Danke
vielen lieben dank morro...dachte schon, ich steh hier alleine da mit sowas
Ich hab mal alles von dir notiert und werde auch gleich morgen in die Apotheke fahren und mir ein paar Produkte kaufen. Ich kann nur hoffen, dass es wirklich daran liegt und das die Dinger weggehen.

Dass mit den "Allergie unheilbar" kenn ich -_-...hab meinen Hautarzt regelrecht zwingen müssen, dass er mich ins labor wegen eines Allergietestes hinschickt. (der leider auch nicht viel gebracht hat)

Ich werd jedenfalls mal deine Tips befolgen, nochmals vielen dank ^^

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21. Juni 2006 um 21:55
In Antwort auf gay_12348458

Danke
vielen lieben dank morro...dachte schon, ich steh hier alleine da mit sowas
Ich hab mal alles von dir notiert und werde auch gleich morgen in die Apotheke fahren und mir ein paar Produkte kaufen. Ich kann nur hoffen, dass es wirklich daran liegt und das die Dinger weggehen.

Dass mit den "Allergie unheilbar" kenn ich -_-...hab meinen Hautarzt regelrecht zwingen müssen, dass er mich ins labor wegen eines Allergietestes hinschickt. (der leider auch nicht viel gebracht hat)

Ich werd jedenfalls mal deine Tips befolgen, nochmals vielen dank ^^

Kein Problem
Versuche Deine Haut vorübergehend noch etwas zu schonen. Also die ersten Tage oder die erste Woche noch ein bisserl den Schatten suchen, damit sich die Haut erstmal erholen kann. Danach klappt es mit Dr. Hauschka sehr gut. Also gib Deiner Haut am Anfang ein bisserl Zeit. (Eine gute Feuchtigkeitslotion für den Körper ist von Lavera und nennt sich "Basis sensitiv".)
Btw: Falls Dir der Apotheker das "Ladival für Allergiker" aufschwatzen will, lass lieber die Finger davon. Das ist im Grunde nur rausgeschmissenenes Geld und hilft leider kaum etwas.

Die Regeneration der Haut kannst Du zusätzlich mit mäßig warmen Bädern in Totem-Meer-Badesalz (ohne künstliche Zusatzstoffe) oder in Hausnatron, auch Kaisernatron genannt, sehr gut unterstützen. Das tut der Haut recht gut.

Bei Allergikern und Neurodermitikeren bewähren sich auch Waschungen mit Heil- bzw. Lavaerde. Diese sind frei von Tensiden, die die Haut sonst nur unnötig irritieren und auslaugen würden. z.b. von Luvos (Heilerdepulver zum Anmischen)

...meine Hautärzte könnte ich im Nachhinein betrachtet allesamt in die Tonne kloppen!! Viele verschiedene Allergietests, die nix brachten, hatte ich auch zuhauf über mich ergehen lassen müssen...

Allergien und Co. haben im Grunde immer dieselbe Ursache, der Hauptteil liegt in der jahrelangen Fehlernährung. Die Kosmetik oder andere Sachen wie z.b. die Sonne, Pollen usw..... sind lediglich der "Auslöser" der Erkrankung. Deshalb ist es zwar recht hilfreich den Auslöser zu vermeiden, doch die Krankheit bleibt weiter bestehen. Mit Hilfe einer gesunden vollwertigen Ernährung bekommt man das aber über lange Frist hinweg in den Griff. So kann eine vollständige Heilung von Allergien und auch Neurodermits in ca. drei bis fünf Jahren wieder langsam ausheilen. Es gibt also immer einen Ausweg aus der Erkrankung.

Liebe Grüße!

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22. Juni 2006 um 6:16
In Antwort auf fanny_12516731

Kein Problem
Versuche Deine Haut vorübergehend noch etwas zu schonen. Also die ersten Tage oder die erste Woche noch ein bisserl den Schatten suchen, damit sich die Haut erstmal erholen kann. Danach klappt es mit Dr. Hauschka sehr gut. Also gib Deiner Haut am Anfang ein bisserl Zeit. (Eine gute Feuchtigkeitslotion für den Körper ist von Lavera und nennt sich "Basis sensitiv".)
Btw: Falls Dir der Apotheker das "Ladival für Allergiker" aufschwatzen will, lass lieber die Finger davon. Das ist im Grunde nur rausgeschmissenenes Geld und hilft leider kaum etwas.

Die Regeneration der Haut kannst Du zusätzlich mit mäßig warmen Bädern in Totem-Meer-Badesalz (ohne künstliche Zusatzstoffe) oder in Hausnatron, auch Kaisernatron genannt, sehr gut unterstützen. Das tut der Haut recht gut.

Bei Allergikern und Neurodermitikeren bewähren sich auch Waschungen mit Heil- bzw. Lavaerde. Diese sind frei von Tensiden, die die Haut sonst nur unnötig irritieren und auslaugen würden. z.b. von Luvos (Heilerdepulver zum Anmischen)

...meine Hautärzte könnte ich im Nachhinein betrachtet allesamt in die Tonne kloppen!! Viele verschiedene Allergietests, die nix brachten, hatte ich auch zuhauf über mich ergehen lassen müssen...

Allergien und Co. haben im Grunde immer dieselbe Ursache, der Hauptteil liegt in der jahrelangen Fehlernährung. Die Kosmetik oder andere Sachen wie z.b. die Sonne, Pollen usw..... sind lediglich der "Auslöser" der Erkrankung. Deshalb ist es zwar recht hilfreich den Auslöser zu vermeiden, doch die Krankheit bleibt weiter bestehen. Mit Hilfe einer gesunden vollwertigen Ernährung bekommt man das aber über lange Frist hinweg in den Griff. So kann eine vollständige Heilung von Allergien und auch Neurodermits in ca. drei bis fünf Jahren wieder langsam ausheilen. Es gibt also immer einen Ausweg aus der Erkrankung.

Liebe Grüße!

Hallo...
...bin gerade zufällig auf Euch gestoßen. Mei Sohn (2,5 Jahre) hat das gleiche Problem. Jedes mal wenn es draußen schön warm wird, kriegt er in erster Linie Pickel auf dem Bauch die ihn jucken. Wenn es sehr warm wird kommt der Ausschlag auch in den Armbeugen. Ich kann nur bestätigen was morro gesagt hat. Seit ich Sonnenmilch aus dem Bioladen (z.B. Lavera) benutze geht es einigermaßen. Meine Vermutung ist auch, daß es sich um so etwas ähnliches wie eine autoimmun Reaktion handelt. Die Haut reagiert mit einer Entzündung auf den Hitzeschreck. Ach ja, homöopathisch haben wir das auch gut im Griff. Er bekommt Sulfur C30. Bei sowas aber lieber direkt einen Homöopathen aufsuchen. Meine Frage an Dich morro: Denkst Du ich mache in Bezug auf Ernährung bei einem Kleinkind auch schon Fehler, die einen Ausschlag begünstigen?

Lg gala

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22. Juni 2006 um 13:46
In Antwort auf noele_12475335

Hallo...
...bin gerade zufällig auf Euch gestoßen. Mei Sohn (2,5 Jahre) hat das gleiche Problem. Jedes mal wenn es draußen schön warm wird, kriegt er in erster Linie Pickel auf dem Bauch die ihn jucken. Wenn es sehr warm wird kommt der Ausschlag auch in den Armbeugen. Ich kann nur bestätigen was morro gesagt hat. Seit ich Sonnenmilch aus dem Bioladen (z.B. Lavera) benutze geht es einigermaßen. Meine Vermutung ist auch, daß es sich um so etwas ähnliches wie eine autoimmun Reaktion handelt. Die Haut reagiert mit einer Entzündung auf den Hitzeschreck. Ach ja, homöopathisch haben wir das auch gut im Griff. Er bekommt Sulfur C30. Bei sowas aber lieber direkt einen Homöopathen aufsuchen. Meine Frage an Dich morro: Denkst Du ich mache in Bezug auf Ernährung bei einem Kleinkind auch schon Fehler, die einen Ausschlag begünstigen?

Lg gala

Hallo Gala
Die Sonnenmilch von Lavera ist, wie auch bei Dr. Hauschka, auf einem mineralischen Lichtschutz aufgebaut. Daher die bessere Verträglichkeit. Damit stellt man wenigstens einen wichtigen Auslöser der Allergie ab, indem man Produkte verwendet, die den Ausschlag nicht noch zusätzlich fördern. Allerdings unterdrückt man auf Dauer damit auch nur die Symtome - den Hautausschlag. Eine tatsächliche Heilung kann man damit leider nicht erzielen. Da muss man tiefer einsteigen und sich mit den Ursachen der Krankheit auseinandersetzen. Dabei ist immer zu beachten: Der Auslöser ist "nicht" die Ursache! Das sind zwei verschiedene Dinge, die leicht verwechselt werden...

Der Begriff Autoimmunkrankheit sagt nichts über die Krankheitsursachen aus. Der Begriff beschreibt nur, dass sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe richtet. Allergien sowie Arten der Neurodermitis haben ihre Ursachen jedoch in einer fehlerhaften Ernährung, die früher oder später zu einer Stoffwechselstörung führen. Die Ausprägung bzw. Richtung dieser Störung kann natürlich bei jedem anders ausfallen. In diesem Fall ist in der Regel der Eiweißstoffwechsel betroffen.

Leider sind Störungen des Eiweißstoffwechsels etwas sehr hartnäckiges und so kann es durchaus mehrere Jahre dauern, bis die Allergie oder auch die Neurodermitis endgültig verschwunden ist. Sie wird aber bei entsprechender Ernährung ständig besser. Das wissen leider die wenigsten, deshalb gelten diese Krankheiten ja nach wie vor auch als unheilbar. PS: Die wenigsten Ärzte sind in Sachen Ernährung & den daraus folgenden Erkrankungen ausgebildet. D.h. es gehört nicht zu derem Studium dazu, leider..

Was ist also in der Ernährung schief gelaufen, damit es soweit kommen konnte??
Ganz grob gesagt, darin, daß unsere Ernährung heute sehr häufig aus stark vorverarbeiteten Nahrungsmitteln besteht. Das betrifft nicht nur Fertiggerichte, sondern auch Grundnahrungsmittel wie vor allem Weißmehl, erhitzte Fette und Zucker. Durch die starke Verarbeitung werden wichtige biologische Wirkstoffe zerstört, die der Stoffwechsel benötigt, um richtig funktionieren zu können. So gesehen ist unsere heutige Ernährung trotz alledem eine Mangelernährung - üppig zwar, aber sehr arm an biologischen Wirkstoffen (Vitalstoffen).

Fehlen diese Vitalstoffe über lange Zeit in der Ernährung kann der Körper das nicht mehr aus eigenen Quellen ausgleichen und es kommt zu Störungen. Je nachdem, welcher Stoffwechselbereich am empfindlichsten ist, entwickeln sich daraus andere Symptome. D.h. der Körper sucht sich den geringsten Widerstand. Ist es der Eiweißstoffwechsel, dann entstehen meist Allergien, ist es der Fettstoffwechsel, dann entstehen Gewichtsabweichungen (Über oder Untergewicht), ist es der Kohlenhydratstoffwechsel, dann sind es in der Regel Herz-Kreislauferkrankungen.
Fazit: Die Allergie/Neurodermitis ist bereits eine Folge bzw. ein ausbrechendes Symtom der Stoffwechselerkrankung.

Als Allergiker sollte man eine Zeit lang tierisches Eiweiß meiden. Nicht weil es die Allergie verursachen würde, sondern weil die Verarbeitung von artfremdem Eiweiß den Eiweißstoffwechsel erheblich belastet und so eine Heilung verzögern oder sogar verhindern kann.

Hintergrund der Veranlagung:
Es ist ein typisches Kennzeichen der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, daß sie mit jeder Generation früher auftreten und sich mittlerweile bis ins Säuglingsalter verschoben haben. Heute leiden bereits Kinder unter Arteriosklerosen, Rheuma, Arthritis, Diabetes, Allergien und anderen Krankheiten, die man vor einigen Jahrzehnten noch zu den Alterskrankheiten zählte.
Denn normalerweise benötigt beispielsweise eine Allergie bei einem Erwachsenen bis zu 20 Jahre bis sie sich voll entwickelt und tatsächlich ausbricht...

Wieso sind dann Kinder schon so früh davon betroffen?
Der kindliche Stoffwechsel wird bereits im Mutterleib durch die Stoffwechselsituation der Mutter geprägt. Besteht bei der Mutter durch eine Fehlernährung eine Unterversorgung, dann besteht diese Unterversorgung zwangsläufig auch für das sich entwickelnde Kind. Es kommt dann mit einer entsprechenden Vorbelastung zur Welt und umso schneller entwickeln sich entsprechende Symptome. Da wir mittlerweile bereits in der fünften Generation mit einer Fehlernährung leben, sind wie gesagt heute bereits Kleinkinder und Säuglinge davon betroffen.

Die heute angebotene Säuglingskost ist in dieser Hinsicht für ein Baby leider völlig ungeeignet! Anstatt selbst zu stillen, geht der Trend immer mehr zu Milchpulverpräparaten und später der Breikost im Gläschen. Das Fatale daran: Das Kind wird schon im frühesten Alter mit Konservenkost, Kuhmilch und Fertigpräparaten konfrontiert. In diesen toten Nahrungsmitteln befinden sich keinerlei wertvolle Nährstoffe mehr und Vitalsoffe fehlen damit gänzlich!!!! Der Organismus des Kindes ist damit permanent unterversorgt und der Stoffwechsel wird durch diese Kost zwangsläufig beeinträchtigt. Man bietet seinem Kind dadurch keinen guten bzw. gesunden Start ins Leben. Krankheiten und Allergien sind also vorprogrammiert.

Man kann und darf es den jungen Eltern auch nicht vorwerfen. Denn durch die Werbung und die Wirtschaft an sich wird einem ja nichts anderes für die lieben Kleinen empfohlen! Was eine wirklich gesunde Ernährung überhaupt bedeutet, wissen leider die wenigsten. Alete und Hipp werben gerne mit Gesundheit und wertvollen Inhaltsstoffen. Doch keiner klärt über die gesundheitlichen Risiken dieser wertlosen Konservenkost auf.

Zwar haben manche Kinder einen stärkeren bzw. stabileren Organismus als andere, so dass es nicht so früh zu Erkrankungen kommt, aber die Grundlagen und späteren Folgen bleiben trotz alledem erhalten.

Doch man kann Allergien in den meisten Fällen eben ausheilen, indem man die Ursachen dieser Stoffwechselstörung findet und beseitigt. Deswegen wird schon im frühesten Kindesalter auf eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung wert gelegt. Die Vollwertkost nach Dr. Max Otto Bruker ist dafür ideal. Bruker leitete jahrzehntelang biologische Krankenhäuser in Deutschland. Er ist zudem ein berühmter und anerkannter Ernährungsmediziner und im besten Sinne ein ganzheitlich denkender Arzt gewesen.
Sein Buch über Allergien kann ich Dir nur wärmstens empfehlen.

Hoffe, ich konnte Dir damit einen kleinen Überblick verschaffen.
Liebe Grüße!

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23. Juni 2006 um 9:20
In Antwort auf fanny_12516731

Hallo Gala
Die Sonnenmilch von Lavera ist, wie auch bei Dr. Hauschka, auf einem mineralischen Lichtschutz aufgebaut. Daher die bessere Verträglichkeit. Damit stellt man wenigstens einen wichtigen Auslöser der Allergie ab, indem man Produkte verwendet, die den Ausschlag nicht noch zusätzlich fördern. Allerdings unterdrückt man auf Dauer damit auch nur die Symtome - den Hautausschlag. Eine tatsächliche Heilung kann man damit leider nicht erzielen. Da muss man tiefer einsteigen und sich mit den Ursachen der Krankheit auseinandersetzen. Dabei ist immer zu beachten: Der Auslöser ist "nicht" die Ursache! Das sind zwei verschiedene Dinge, die leicht verwechselt werden...

Der Begriff Autoimmunkrankheit sagt nichts über die Krankheitsursachen aus. Der Begriff beschreibt nur, dass sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe richtet. Allergien sowie Arten der Neurodermitis haben ihre Ursachen jedoch in einer fehlerhaften Ernährung, die früher oder später zu einer Stoffwechselstörung führen. Die Ausprägung bzw. Richtung dieser Störung kann natürlich bei jedem anders ausfallen. In diesem Fall ist in der Regel der Eiweißstoffwechsel betroffen.

Leider sind Störungen des Eiweißstoffwechsels etwas sehr hartnäckiges und so kann es durchaus mehrere Jahre dauern, bis die Allergie oder auch die Neurodermitis endgültig verschwunden ist. Sie wird aber bei entsprechender Ernährung ständig besser. Das wissen leider die wenigsten, deshalb gelten diese Krankheiten ja nach wie vor auch als unheilbar. PS: Die wenigsten Ärzte sind in Sachen Ernährung & den daraus folgenden Erkrankungen ausgebildet. D.h. es gehört nicht zu derem Studium dazu, leider..

Was ist also in der Ernährung schief gelaufen, damit es soweit kommen konnte??
Ganz grob gesagt, darin, daß unsere Ernährung heute sehr häufig aus stark vorverarbeiteten Nahrungsmitteln besteht. Das betrifft nicht nur Fertiggerichte, sondern auch Grundnahrungsmittel wie vor allem Weißmehl, erhitzte Fette und Zucker. Durch die starke Verarbeitung werden wichtige biologische Wirkstoffe zerstört, die der Stoffwechsel benötigt, um richtig funktionieren zu können. So gesehen ist unsere heutige Ernährung trotz alledem eine Mangelernährung - üppig zwar, aber sehr arm an biologischen Wirkstoffen (Vitalstoffen).

Fehlen diese Vitalstoffe über lange Zeit in der Ernährung kann der Körper das nicht mehr aus eigenen Quellen ausgleichen und es kommt zu Störungen. Je nachdem, welcher Stoffwechselbereich am empfindlichsten ist, entwickeln sich daraus andere Symptome. D.h. der Körper sucht sich den geringsten Widerstand. Ist es der Eiweißstoffwechsel, dann entstehen meist Allergien, ist es der Fettstoffwechsel, dann entstehen Gewichtsabweichungen (Über oder Untergewicht), ist es der Kohlenhydratstoffwechsel, dann sind es in der Regel Herz-Kreislauferkrankungen.
Fazit: Die Allergie/Neurodermitis ist bereits eine Folge bzw. ein ausbrechendes Symtom der Stoffwechselerkrankung.

Als Allergiker sollte man eine Zeit lang tierisches Eiweiß meiden. Nicht weil es die Allergie verursachen würde, sondern weil die Verarbeitung von artfremdem Eiweiß den Eiweißstoffwechsel erheblich belastet und so eine Heilung verzögern oder sogar verhindern kann.

Hintergrund der Veranlagung:
Es ist ein typisches Kennzeichen der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, daß sie mit jeder Generation früher auftreten und sich mittlerweile bis ins Säuglingsalter verschoben haben. Heute leiden bereits Kinder unter Arteriosklerosen, Rheuma, Arthritis, Diabetes, Allergien und anderen Krankheiten, die man vor einigen Jahrzehnten noch zu den Alterskrankheiten zählte.
Denn normalerweise benötigt beispielsweise eine Allergie bei einem Erwachsenen bis zu 20 Jahre bis sie sich voll entwickelt und tatsächlich ausbricht...

Wieso sind dann Kinder schon so früh davon betroffen?
Der kindliche Stoffwechsel wird bereits im Mutterleib durch die Stoffwechselsituation der Mutter geprägt. Besteht bei der Mutter durch eine Fehlernährung eine Unterversorgung, dann besteht diese Unterversorgung zwangsläufig auch für das sich entwickelnde Kind. Es kommt dann mit einer entsprechenden Vorbelastung zur Welt und umso schneller entwickeln sich entsprechende Symptome. Da wir mittlerweile bereits in der fünften Generation mit einer Fehlernährung leben, sind wie gesagt heute bereits Kleinkinder und Säuglinge davon betroffen.

Die heute angebotene Säuglingskost ist in dieser Hinsicht für ein Baby leider völlig ungeeignet! Anstatt selbst zu stillen, geht der Trend immer mehr zu Milchpulverpräparaten und später der Breikost im Gläschen. Das Fatale daran: Das Kind wird schon im frühesten Alter mit Konservenkost, Kuhmilch und Fertigpräparaten konfrontiert. In diesen toten Nahrungsmitteln befinden sich keinerlei wertvolle Nährstoffe mehr und Vitalsoffe fehlen damit gänzlich!!!! Der Organismus des Kindes ist damit permanent unterversorgt und der Stoffwechsel wird durch diese Kost zwangsläufig beeinträchtigt. Man bietet seinem Kind dadurch keinen guten bzw. gesunden Start ins Leben. Krankheiten und Allergien sind also vorprogrammiert.

Man kann und darf es den jungen Eltern auch nicht vorwerfen. Denn durch die Werbung und die Wirtschaft an sich wird einem ja nichts anderes für die lieben Kleinen empfohlen! Was eine wirklich gesunde Ernährung überhaupt bedeutet, wissen leider die wenigsten. Alete und Hipp werben gerne mit Gesundheit und wertvollen Inhaltsstoffen. Doch keiner klärt über die gesundheitlichen Risiken dieser wertlosen Konservenkost auf.

Zwar haben manche Kinder einen stärkeren bzw. stabileren Organismus als andere, so dass es nicht so früh zu Erkrankungen kommt, aber die Grundlagen und späteren Folgen bleiben trotz alledem erhalten.

Doch man kann Allergien in den meisten Fällen eben ausheilen, indem man die Ursachen dieser Stoffwechselstörung findet und beseitigt. Deswegen wird schon im frühesten Kindesalter auf eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung wert gelegt. Die Vollwertkost nach Dr. Max Otto Bruker ist dafür ideal. Bruker leitete jahrzehntelang biologische Krankenhäuser in Deutschland. Er ist zudem ein berühmter und anerkannter Ernährungsmediziner und im besten Sinne ein ganzheitlich denkender Arzt gewesen.
Sein Buch über Allergien kann ich Dir nur wärmstens empfehlen.

Hoffe, ich konnte Dir damit einen kleinen Überblick verschaffen.
Liebe Grüße!

Wow...
...bin ganz platt von soviel Info

Ich habe bisher immer gedacht, ich gehöre zu denen, die sich schon so zwei,drei Gedanken mehr machen, aber anscheinend bleibe ich doch zu sehr an der Oberfläche.

Weil es mit Stillen nicht geklappt hat, habe ich fünf Monate die ganze Milch abgepumpt und trotzdem hatte er schon sehr früh Hautreaktionen. Nahrung aus Gläschen bekommen meine Kinder überhaupt nicht, ich koche alles selbst. Ok, manchmal werde ich meinen eigenen Prinzipien untreu und somit stehen Süßkram und andere lecker-fiese Sachen auch mal auf dem Speiseplan. Ist eben manchmal so schön bequem
Ich finde es sehr frustrierend, das Gefühl zu haben der Nahrungsmittelindustrie so komplett ausgeliefert zu sein. Heißt sich gesund zu ernähren außschließlich auf Biowaren umzusteigen? (ist so unglaublich teuer), im eigenen Garten Gemüse anzupflanzen (von der Arbeit mal abgesehen, was mache ich in den Monaten wo noch nichts frisches wächst?) Wo kann ich noch Zugeständnisse machen und welche Dinge sollte man rigoros ablehnen...

Bin schon ganz wirr im Kopf. Habe mir gestern einen Osteopathievortrag angehört, der mal so eben die Information in den Raum warf, daß sich seit den letzten 70 Jahren das Becken der Frau kontinuielich verkleinert hat und es immer schwerer werden wird für Frauen ein Kind normal auf die Welt zu bringen (Kopf zu groß).Meine arme Tocher! Früher sind diese Frauen und Kinder bei der Geburt gestorben (natürliche Auslese???) aber heute vererbt sich das genetische Merkmal enges Becken dank Kaiserschnitt...Ich muss über Ernährung Bescheid wissen, damit ich das Ausmaß von Krankheiten oder Allergien auf ein Minimum reduzieren kann, ich muß multifunktionell einseztbar sein, damit ich einen gewissen Lebensstandart einhalten kann...oh Entschuldigung, mit mir geht gerade der Frust durch.

Ich werde mir dann mal den Herrn Dr. Bruker zu Gemüte führen. Vielleicht bekomme ich dann wieder eine Sortierung in mein Gedankenchaos. Danke für die Tips

LG gala

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23. Juni 2006 um 13:03
In Antwort auf noele_12475335

Wow...
...bin ganz platt von soviel Info

Ich habe bisher immer gedacht, ich gehöre zu denen, die sich schon so zwei,drei Gedanken mehr machen, aber anscheinend bleibe ich doch zu sehr an der Oberfläche.

Weil es mit Stillen nicht geklappt hat, habe ich fünf Monate die ganze Milch abgepumpt und trotzdem hatte er schon sehr früh Hautreaktionen. Nahrung aus Gläschen bekommen meine Kinder überhaupt nicht, ich koche alles selbst. Ok, manchmal werde ich meinen eigenen Prinzipien untreu und somit stehen Süßkram und andere lecker-fiese Sachen auch mal auf dem Speiseplan. Ist eben manchmal so schön bequem
Ich finde es sehr frustrierend, das Gefühl zu haben der Nahrungsmittelindustrie so komplett ausgeliefert zu sein. Heißt sich gesund zu ernähren außschließlich auf Biowaren umzusteigen? (ist so unglaublich teuer), im eigenen Garten Gemüse anzupflanzen (von der Arbeit mal abgesehen, was mache ich in den Monaten wo noch nichts frisches wächst?) Wo kann ich noch Zugeständnisse machen und welche Dinge sollte man rigoros ablehnen...

Bin schon ganz wirr im Kopf. Habe mir gestern einen Osteopathievortrag angehört, der mal so eben die Information in den Raum warf, daß sich seit den letzten 70 Jahren das Becken der Frau kontinuielich verkleinert hat und es immer schwerer werden wird für Frauen ein Kind normal auf die Welt zu bringen (Kopf zu groß).Meine arme Tocher! Früher sind diese Frauen und Kinder bei der Geburt gestorben (natürliche Auslese???) aber heute vererbt sich das genetische Merkmal enges Becken dank Kaiserschnitt...Ich muss über Ernährung Bescheid wissen, damit ich das Ausmaß von Krankheiten oder Allergien auf ein Minimum reduzieren kann, ich muß multifunktionell einseztbar sein, damit ich einen gewissen Lebensstandart einhalten kann...oh Entschuldigung, mit mir geht gerade der Frust durch.

Ich werde mir dann mal den Herrn Dr. Bruker zu Gemüte führen. Vielleicht bekomme ich dann wieder eine Sortierung in mein Gedankenchaos. Danke für die Tips

LG gala

Hallo liebe Gala
Lass Dich nicht verunsichern oder entmutigen. Das kommt einem erstmal recht viel vor, was man ein bisserl anders machen sollte. Gehe es lieber langsam Schritt für Schritt an, denn neben dem ganzen Alltagsstress sollte es ja auch ein gutes Gefühl sein, dass man in Zukunft etwas gutes für sich und seine Lieben tut.
Keiner ist von null auf hundert gleich perfekt. Man hat über all die Jahre so ein verzerrtes Bild von der Ernährung mitbekommen, dass man am Anfang gleich gar nicht mehr weiß, was denn nun überhaupt noch richtig ist. Eine große Unsicherheit macht sich breit und die evtl. Angst es nicht schaffen zu können.

Die Ernährung von Bruker ist jedoch relativ einfach gestrickt und basiert auf der Grundlage Prof. Kollaths: Die Nahrung soll so natürlich wie möglich belassen werden! Kollath erkannte schon in den 50ern, dass Industrieprodukte wie z.b. Auszugsmehl (die ganzen Type-Mehle) sowie der Fabrikzucker auf lange Frist gesehen gesundheitsschädigend wirken. Für die Industrie sind es lediglich billige und sehr lange haltbare Nahrungsmittel, die daher überall Verbreitung und verstärkten Absatz finden.

Man muss der Nahrungsmittelindustrie also nicht unbedingt ausgeliefert sein. Selbst bei Aldi lässt es sich einigermaßen vollwertig einkaufen. Ich erwähne Aldi deswegen, da er laut einem Test über Schadstoff- und Pestizidbelastung in Obst & Gemüse (bei den normalen Supermärkten) am besten abgeschnitten hatte. Die Sachen hatten die niedrigsten Schadstoffwerte im Gegensatz zu Lidl und Co.

Bioprodukte wie z.b. Nudeln sind oft in normalen Supermärkten teurer als im Biosupermarkt, da der Anteil der Bioware z.b. bei Edeka immer recht klein gehalten ist. Meist ist es nur ein einziges Regal mit wenigen teuren Sachen. Ein Beispiel: 500g Biovollkornnudeln kosten bei Edeka 2.69Euro und im Biosupermarkt kosten sie zwischen 89Cent und 1,59Euro. Da ist der Unterschied schon beachtlich!!

Ich bin Studentin und kann mir nicht viel leisten. Doch ich kaufe regelmäßig in zwei verschiedenen Biosupermärkten ein. Vergleiche die Angebote und kaufe Obst, Gemüse und Salate nach Saison, dann ist es eh am günstigsten. Durch die wechselnde Saison lerne ich so auch immer wieder neues Gemüse kennen, dass ich sonst nie ausprobiert hätte.
Dadurch, dass bei mir Fertigprodukte, konventionelle Süßigkeiten, Limo, Cola und anderer Krempel rausfallen, gebe ich auch kaum mehr Geld als zuvor aus!! Selbst mein Müsli und das Brot sind im Biomarkt günstiger und schmeckt zudem noch besser. Also ich bereue meinen Umstieg nicht. So abwechslungsreich habe ich zuvor nicht gegessen... Selbst Pizza und Kuchen sind kein Problem, wenn die Zutaten stimmen!

Allerdings ist es viel vorteilhafter, den Einkauf nicht im kleinsten Bioladen zu tätigen, sondern lieber einen großen Biosupermarkt anzusteuern. Denn man spürt den preislichen Unterschied, gerade wenn man wie ich selbst kein großes Budget hat. Aber den Angebotsvergleich macht man bei normalen Supermärkten ja auch immer

Laut Dr. Bruker sollte man grundsätzlich schlechte Nahrungsmittel durch gesunde und vollwertige Varianten austauschen. z.b. kaltgepresste Öle und Butter den erhitzten Ölen sowie der Margarine vorziehen. Das Weißmehl/Auszuglmehl durch frisches Vollkornmehl ersetzen (es gibt auch helles Weizenvollkornmehl!) usw...... Bioläden mahlen auch immer frisch, dann braucht man nicht unbedingt eine eigene Mühle. Obwohl ich mir demnächst eine kleine Getreidemühle (mein Favorit: Komo Fidibus21) anschaffen werde. Ich find das toll, immer frisches Mehl im Hause haben zu können!

Schau doch unbedingt mal in das Vollwertforum, da treiben sich Anfänger wie auch alte Hasen herum. Die Leute sind sehr nett und helfen sich gegenseitig, wenn man Fragen hat.
Zudem ist in der Einsteiger-Rubrik gleich ein ausführlicher Artikel gepostet, der schrittweise die Umstellung zur Vollwertkost beschreibt. Ein roter Faden sozusagen, der ungemein weiterhilft Hier der Link zum Forum:
http://www.vollwertleben.info/html/vollwert-forum.-html

Für den Einstieg ist das Buch von Ilse Gutjahr wirklich perfekt. Man lernt so viel über die gesunde Ernährung und man kann alles gut nachvollziehen. Da auch die Hintergründe erklärt werden und wie gesagt viele Rezepte drin sind. Hier nochmal der Link dazu:
http://www.amazon.de/gp/product/3442136547/303-976-7531-3244200?v=glance&n=299956

Das Bruker-Buch über die Allergien steigt tiefer in die Materie der Krankheit ein und erklärt auch medizinische Aspekte für den Laien leicht verständlich. Im letzten Viertel des Buches finden sich auch einige Rezepte von Ilse Gutjahr wieder.

Zwei Kochbücher, die ich persönlich absolut schön finde sind von Barbara Rüttig "Schlemmereien aus der Vollwertküche" und daneben noch von Helma Danner "Biologisch kochen und backen". Beide zählen zu den Standardwerken der Vollwertküche. Man findet dort neben den Hauptspeisen auch Rezepte für Eis, Kuchen, Torten und sogar Pralinen. Also auf Süßes muss nicht verzichtet werden. Das ist lediglich ein dummes Vorteil, das viele von der Vollwertkost haben und sich nie näher damit beschäftigt haben.

Wenn Du noch Fragen hast, nur zu!
Liebe Grüß

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24. Juni 2006 um 6:16
In Antwort auf fanny_12516731

Hallo liebe Gala
Lass Dich nicht verunsichern oder entmutigen. Das kommt einem erstmal recht viel vor, was man ein bisserl anders machen sollte. Gehe es lieber langsam Schritt für Schritt an, denn neben dem ganzen Alltagsstress sollte es ja auch ein gutes Gefühl sein, dass man in Zukunft etwas gutes für sich und seine Lieben tut.
Keiner ist von null auf hundert gleich perfekt. Man hat über all die Jahre so ein verzerrtes Bild von der Ernährung mitbekommen, dass man am Anfang gleich gar nicht mehr weiß, was denn nun überhaupt noch richtig ist. Eine große Unsicherheit macht sich breit und die evtl. Angst es nicht schaffen zu können.

Die Ernährung von Bruker ist jedoch relativ einfach gestrickt und basiert auf der Grundlage Prof. Kollaths: Die Nahrung soll so natürlich wie möglich belassen werden! Kollath erkannte schon in den 50ern, dass Industrieprodukte wie z.b. Auszugsmehl (die ganzen Type-Mehle) sowie der Fabrikzucker auf lange Frist gesehen gesundheitsschädigend wirken. Für die Industrie sind es lediglich billige und sehr lange haltbare Nahrungsmittel, die daher überall Verbreitung und verstärkten Absatz finden.

Man muss der Nahrungsmittelindustrie also nicht unbedingt ausgeliefert sein. Selbst bei Aldi lässt es sich einigermaßen vollwertig einkaufen. Ich erwähne Aldi deswegen, da er laut einem Test über Schadstoff- und Pestizidbelastung in Obst & Gemüse (bei den normalen Supermärkten) am besten abgeschnitten hatte. Die Sachen hatten die niedrigsten Schadstoffwerte im Gegensatz zu Lidl und Co.

Bioprodukte wie z.b. Nudeln sind oft in normalen Supermärkten teurer als im Biosupermarkt, da der Anteil der Bioware z.b. bei Edeka immer recht klein gehalten ist. Meist ist es nur ein einziges Regal mit wenigen teuren Sachen. Ein Beispiel: 500g Biovollkornnudeln kosten bei Edeka 2.69Euro und im Biosupermarkt kosten sie zwischen 89Cent und 1,59Euro. Da ist der Unterschied schon beachtlich!!

Ich bin Studentin und kann mir nicht viel leisten. Doch ich kaufe regelmäßig in zwei verschiedenen Biosupermärkten ein. Vergleiche die Angebote und kaufe Obst, Gemüse und Salate nach Saison, dann ist es eh am günstigsten. Durch die wechselnde Saison lerne ich so auch immer wieder neues Gemüse kennen, dass ich sonst nie ausprobiert hätte.
Dadurch, dass bei mir Fertigprodukte, konventionelle Süßigkeiten, Limo, Cola und anderer Krempel rausfallen, gebe ich auch kaum mehr Geld als zuvor aus!! Selbst mein Müsli und das Brot sind im Biomarkt günstiger und schmeckt zudem noch besser. Also ich bereue meinen Umstieg nicht. So abwechslungsreich habe ich zuvor nicht gegessen... Selbst Pizza und Kuchen sind kein Problem, wenn die Zutaten stimmen!

Allerdings ist es viel vorteilhafter, den Einkauf nicht im kleinsten Bioladen zu tätigen, sondern lieber einen großen Biosupermarkt anzusteuern. Denn man spürt den preislichen Unterschied, gerade wenn man wie ich selbst kein großes Budget hat. Aber den Angebotsvergleich macht man bei normalen Supermärkten ja auch immer

Laut Dr. Bruker sollte man grundsätzlich schlechte Nahrungsmittel durch gesunde und vollwertige Varianten austauschen. z.b. kaltgepresste Öle und Butter den erhitzten Ölen sowie der Margarine vorziehen. Das Weißmehl/Auszuglmehl durch frisches Vollkornmehl ersetzen (es gibt auch helles Weizenvollkornmehl!) usw...... Bioläden mahlen auch immer frisch, dann braucht man nicht unbedingt eine eigene Mühle. Obwohl ich mir demnächst eine kleine Getreidemühle (mein Favorit: Komo Fidibus21) anschaffen werde. Ich find das toll, immer frisches Mehl im Hause haben zu können!

Schau doch unbedingt mal in das Vollwertforum, da treiben sich Anfänger wie auch alte Hasen herum. Die Leute sind sehr nett und helfen sich gegenseitig, wenn man Fragen hat.
Zudem ist in der Einsteiger-Rubrik gleich ein ausführlicher Artikel gepostet, der schrittweise die Umstellung zur Vollwertkost beschreibt. Ein roter Faden sozusagen, der ungemein weiterhilft Hier der Link zum Forum:
http://www.vollwertleben.info/html/vollwert-forum.-html

Für den Einstieg ist das Buch von Ilse Gutjahr wirklich perfekt. Man lernt so viel über die gesunde Ernährung und man kann alles gut nachvollziehen. Da auch die Hintergründe erklärt werden und wie gesagt viele Rezepte drin sind. Hier nochmal der Link dazu:
http://www.amazon.de/gp/product/3442136547/303-976-7531-3244200?v=glance&n=299956

Das Bruker-Buch über die Allergien steigt tiefer in die Materie der Krankheit ein und erklärt auch medizinische Aspekte für den Laien leicht verständlich. Im letzten Viertel des Buches finden sich auch einige Rezepte von Ilse Gutjahr wieder.

Zwei Kochbücher, die ich persönlich absolut schön finde sind von Barbara Rüttig "Schlemmereien aus der Vollwertküche" und daneben noch von Helma Danner "Biologisch kochen und backen". Beide zählen zu den Standardwerken der Vollwertküche. Man findet dort neben den Hauptspeisen auch Rezepte für Eis, Kuchen, Torten und sogar Pralinen. Also auf Süßes muss nicht verzichtet werden. Das ist lediglich ein dummes Vorteil, das viele von der Vollwertkost haben und sich nie näher damit beschäftigt haben.

Wenn Du noch Fragen hast, nur zu!
Liebe Grüß

Liebe morro,
folgendes Problem: Der nächste Biosupermarkt liegt geschätzte 80-100 km von mir entfernt. Bioläden gibt es genügend, aber wie schon gesagt, superteuer. Meine Alternative sind leider nur die Bioangebote von Edeka, Plus oder ALDI. So kleine Anläufe habe ich halt schon mal unternommen, ist aber meistens an meiner Inkonsequenz gescheitert das durchzuziehen. War das Budget mal wieder knapp, dann wird wieder komplett konventionell eingekauft. Gibts da einen Trick,alte Verhaltensmuster zu durchbrechen?

Ich habe bisher immer angenommen, daß es mir mit dem Geld was ich zur Verfügung habe, nicht wirklich möglich ist vollwertig und bio einzukaufen. Wir sind ne Familie mit 2 kleinen Kindern (2,5 und 10 Mo.), da ist das Thema Kohle natürlich immer aktuell. Babymilch für die Kleine ist ja nun auch so eine Sache. Klar gibt es Alternativen, wie selbstgemachte Milch aus Mandeln o.ä. aber ehrlich gesagt ist mir das mit dem Rest der häuslichen Angelegenheiten zu aufwendig. Mal abgesehen das man da auch schon wieder verunsichert wird, weil das mit der Nährstoffzusammensetzung angegblich nicht ganz so einfach ist.

liebe Grüße gala

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27. Juni 2006 um 1:03
In Antwort auf noele_12475335

Liebe morro,
folgendes Problem: Der nächste Biosupermarkt liegt geschätzte 80-100 km von mir entfernt. Bioläden gibt es genügend, aber wie schon gesagt, superteuer. Meine Alternative sind leider nur die Bioangebote von Edeka, Plus oder ALDI. So kleine Anläufe habe ich halt schon mal unternommen, ist aber meistens an meiner Inkonsequenz gescheitert das durchzuziehen. War das Budget mal wieder knapp, dann wird wieder komplett konventionell eingekauft. Gibts da einen Trick,alte Verhaltensmuster zu durchbrechen?

Ich habe bisher immer angenommen, daß es mir mit dem Geld was ich zur Verfügung habe, nicht wirklich möglich ist vollwertig und bio einzukaufen. Wir sind ne Familie mit 2 kleinen Kindern (2,5 und 10 Mo.), da ist das Thema Kohle natürlich immer aktuell. Babymilch für die Kleine ist ja nun auch so eine Sache. Klar gibt es Alternativen, wie selbstgemachte Milch aus Mandeln o.ä. aber ehrlich gesagt ist mir das mit dem Rest der häuslichen Angelegenheiten zu aufwendig. Mal abgesehen das man da auch schon wieder verunsichert wird, weil das mit der Nährstoffzusammensetzung angegblich nicht ganz so einfach ist.

liebe Grüße gala

Hallo liebe Gala,
hab erst heute Deinen Beitrag entdeckt, entschuldige bitte.

Keine Sorge, das ist kein so großes Problem wie es vielleicht zuerst erscheinen mag. So könnte man es gut lösen... (denn in erster Linie ist es wichtig sich vollwertig und damit gesund zu ernähren. Bio oder nicht Bio ist, wenn man es mal knallhart betrachtet, zweitrangig. Denn die Grundversorgung muss immer stimmen!!)

Das kann dann so aussehen:
- in den normalen Supermärkten muss man nicht zwanghaft zur Bioversion greifen, denn...
-> Die Frischkost, also Obst, Salate und Gemüse usw. kann man wie gesagt auch bei Aldi kaufen. -> denn bei deren konventionell angebauten Salaten, Gemüsesorten usw. ist der Anteil an Schadstoffen am geringsten (lt. Untersuchungen von Greenpeace). Also lieber nicht zu Lidl gehen, die haben weitgehend schlecht abgeschnitten. Man muss also nicht zwangsläufig im kleinen und deshalb bei Frischkost leider zu teuren Bioladen einkaufen gehen!
PS: vielleicht habt ihr auch in der näheren Umgebung entsprechende Landwirtschaftsbetriebe, oder sogar regionale Wochenmärkte. Die sind in der Regel auch recht gut.

Bei Grundnahrungsmitteln wie z.b. Brot und Nudeln und Reis kann man im Gegensatz zur Frischkost durchaus zu normalen Preisen im Bioladen einkaufen. Denn zwischen kleinem Bioladen und großem Biosupermarkt ist da kaum ein preislicher Unterschied. Wie gesagt, das echte Vollkornbrot ist dort zudem sogar günstiger als das komische Fertigbrot aus dem 'normalen' Supermarkt...

Und da gibt es einen sehr guten und einfachen Trick, wie man seine alten Verhaltensmuster überlistet: Es ist tatsächlich nur das "Wissen" um die Hintergründe, warum die Lebens- und Nahrungsmittel gut oder schlecht für die eigene Gesundheit sind. Kennt man die Folgen und macht sie sich erst einmal in vollem Ausmaße bewusst, hütet man bald von ganz alleine die nährstoffarmen Produkte. Fast so wie die Katze die Badewanne...

Bei mir hat es auch ein bisserl gedauert, bis sich die Informationen "gesetzt" haben und ich die Sache sozusagen aus dem Handgelenk ins Alltagsleben integrieren konnte. Denn man lernt ja schließlich so viel neues dazu. -> Danach kann man trotz konventioneller Einkaufsmöglichkeiten weitgehend vollwertige Lebensmittel einkaufen. Und für die wenigen Ausnahmen, die dann noch bleiben, kann man immer noch den Bioladen aufsuchen. Man muss das ja nicht streng dogmatisch angehen. Lieber sollte man so gut wie es eben im individuellen Rahmen möglich ist, das bessere für sich aussuchen. Alles andere ist sturer Unsinn und frustriert auf Dauer nur falls man dem vermeintlichen Ideal nicht gerecht werden kann...

In Rezepten für Kleinkinder kenne ich mich leider nicht so gut aus, bzw. ich hab in dieser Richung noch keine Rezeptbücher gekauft. Doch es gibt auch einen Ratgeber für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern:
"Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind. Ernährung, Stillen, Impfungen, Kinderkrankheiten"
Vielleicht kann man sich dieses Buch auch in der örtlichen Bücherei ausleihen?? Falls es dort nicht vorrätig ist, bieten viele Büchereien auch eine sogenannte Fernausleihe an. Das ist meist kein Problem
So kann man sich einem ersten guten Überblick z.b. auch über die verschiedenen Kinderrezepte machen und man gewinnt Sicherheit.

Liebe Grüße,
morro

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13. Juni 2008 um 9:12

Sommer (?) Allergie
Hallo hinku,

vor vier Jahren fing so etwas aehnliches in der Sommerzeit auch bei mir an und anlaesslich eines zufaelligen Gespraeches mit jemandem, erwaehnte ich mein Problem.
Ich wurde gefragt, ob ich gerne Eier esse und nach mein-er Bejahung, wurde mir geraten, auf den Eierkonsum in
der Sommerzeit zu verzichten.
Zwischenzeitlich meine ich herausgefunden zu haben, dass das Problem ab 22 Grad Celsius eintritt und leider
nicht nur durch Eier, sondern auch durch andere eiweiss-
haltige Lebensmittel. Es kann also Kaese, Butter, Sahne
für den Kaffee, Speiseeis etc. sein.
Das kann man dann im Selbstversuch herausfinden, also
durch Weglassen und danach keine Juckstellen mehr.
Ich lebe vorzugsweise in Izmir und eine Hautaerztin in
Deutschland hat mich in Bezug auf Allergie abgeschmet-tert, da es eine Allergie nur im Sommer nicht gibt.

Gruss Gerd

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