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Haare "gehen auseinander"... strapaziert und kaputt. Was kann ich tun?

7. Januar 2009 um 19:03

Aaaalso, liebe Leute ^-^

Ich habe dicke, feste Haare, die sehr lockig sind. In den letzten 2 Jahren ist es immer extremer geworden. Daraufhin habe ich sie geglättet, aber das war noch nicht so schlimm, denn als ich meine Haare oben blond und darunter dunkelbraun färbte, wurden meine Haare unten komplett kaputt, während die blonden oben geschmeidig blieben (eigentlich müsste es ja eher umgekehrt sein!) Tja, seitdem gehen meine unteren Haare ziemlich "auseinander". Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, sie werden einfach zu keinen Strähnen mehr. Was kann ich machen, um sie wieder schöner zu bekommen? Habe sie jetzt schon seit längerem nicht mehr geglättet, aber durch die Locken wirken sie noch glanzloser.. Ich möchte mir ein neues Glätteisen kaufen, könnt ihr mir eins empfehlen? Und sind die teuren Friseurshampoos wirklich qualitativ hochwertiger?

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8. Januar 2009 um 19:29

Hm
warum gerade die dunklen haare stärker strukturgeschädigt sind, kann ich mir jetzt auch nicht erklären, aber es ist nun mal so. glätteisen würd ich jetzt nicht unbedingt empfehlen, das verstärkt strukturschäden nur noch mehr. haare, die keine strukturschäden haben, haben eine glatte oberfläche und stehen nicht so auseinander, gefärbtes haar (mit wasserstoffperodyd, was in ALLEN farben und intensivtönungen drin ist, nicht nur in aufhellern und blondierungen) hat immer strukturschäden, nur muss man unterscheiden wie stark diese sind. schwache strukturschäden sieht und fühlt man kaum bis gar nicht, das haar ist weiterhin glänzend und pflegeleicht. es kann aber auch passieren, dass die haarstruktur so geschädigt ist, dass das haar spröde, porös und brüchig wird. es sieht dann auch einfach blöd aus, weil die oberfläche gebrochen ist, das innere sprichwörtlich brach liegt und durch weitere färbungen o.Ä. ebenfalls angegriffen und zerstört wird.

deshalb sollte man mit dem färben LANGSAM machen! haare am besten nur 1-2x in ihrem leben mit wasserstoffperoxyd strapazieren, um optimal den schaden einzugrenzen. natürlich kann man viele haartypen auch öfter beanspruchen, ohne dass sie kaputt gehn, aber eben nicht jede und irgendwann ist für jeden schluss. ich kann das sagen, denn ich weiß es sehr gut meine haare waren auch ein haufen kaputter zerrupfter strohsträhnen. da muss man durch, das muss rauswachsen. man kann es kaschieren, so geschmeidig wie möglich halten, aber es bleibt doch kaputtes haar. wenn du solche haare glättest, kannst du sie gleich frittieren - ist leider so.

am besten kaufst du dir jetzt ölhaltige haarpflege und ich meine nicht unbedingt silikonöle (obwohl das für ein spitzenfluid auch noch total okay ist, zwar nicht für jeden optimal, aber okay). wasch so selten es geht, fön so kühl wie möglich und glätte erst mal nicht wieder. je nachdem wie lang deine haare sind und wie oft du spitzen schneiden lässt, ist das in einer weile so weit rausgewachsen, dass es wieder weniger pflege bedarf und unkomplizierter wird.

zum färben: ansätze machen reicht oft völlig. 1-2x im jahr eine intensivtönung zum auffrischen der gesamten farbe und sonst nichts. das rate ich zumindest bei langem haar, bei kurzem ist häufigeres färben nicht so wild, solang man nicht wachsen lässt.

ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter. zumindest grundlegend. schon deine haare so gut es geht und hab geduld, dann wird das schon wieder

LG

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