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Grosse Zysten & Kalkablagerungen nach Brustvergroesserung m. Eigenfett

30. Juli 2011 um 16:48

Hat jemand Erfahrung mit Zysten & Kalkablagerungen nach Brust-OP mit Eigenfett? Und wenn ja, was habt ihr gemacht?Als ich bei Swissestetix gefragt habe ob man vor der OP nicht eine Mammographie machen soll, sagte man mir nein das sei nicht noetig, es werde sowieso nichts passieren. Nun habe ich viele 1,5 cm grosse Zysten & Kalkablagerungen beidseitig in meinen Bruesten - in einer Weise die den Arzt vom Brustzentrum sagen liessen dass diese Kalkablagerungen ziemlich sicher von der Eigenfettspritze kommen (beidseitig an den gleichen Orten). Dass die Zysten von der OP kommen kann nicht nachgewisen werden weil ich keine Vorher-Mammographie hat... man kann diese Zysten aber sehr gut spueren und ich weiss zu 100% dass ich (und auch meine Hausaerztin die frueher immer meine Brueste abgetastet hat um Knoten auszuschliessen) sie vorher nie gespuert habe. Sie schmerzen mitunter und die Brust spannt. Ich nehme an sie haben sich bei der OP gebildet und sich seither kontinuierlich mit Fluessigkeit gefuellt. Waehrend die Zysten mit einem Schnitt pro Zyste (also ziemlich viele Schnitte da es total circa 10 sind) herausgenommen werden koennen falls sie sich nach der Punktierung wieder fuellen, so muessen die Kalkablagerungen ab nun beobachtet werden und ich muss alle paar Monate weitere Untersuchungen und Mammographien machen lassen. Wenn ihr trotz den Beitraegen hier eine solche OP machen moechtet, dann empfehle ich euch vor der OP zum Frauenarzt zu gehen um wenigstens eine Ultraschalluntersuchung der Brust zu machen um zu pruefen ob es Zysten gibt (zuviele Mammographien sind ja nicht gesund, die Kalkablagerungen in meinen Bruesten konnte man aber nur damit sehen / nachweisen). Wenn jemand aehnliche Erfahrungen gemacht hat, dann schreibt mir doch bitte. Ich habe jetzt verschiedene (teure!) Sachen aus dem Bereich der Alternativmedizin gekauft weil ich keine weiteren Narben (habe schon haessliche Narben von der OP im Ausschnitt) moechte und alles versuchen will um weitere Schnitte & Einstichloecher v. Kanuelen zu vermeiden.

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30. Juli 2011 um 23:26

Ölzysten sind eine ganz typische Komplikation nach Eigenfetttransplantation?
Liebe Clubbie

Hab vielen Dank fuer Deine Nachricht, werde mich mal schlau machen betr. Acredis, habe noch nie davon gehoert. Macht mich wirklich wuetend dass ich mich v. Davor-Mammographie hab abbringen lassen von wo weisst Du dass das typische Komplikationen sind? Wenn das irgendwo so steht, und man es schon laenger nachweislich weiss, haette Swissestetix ihre Aufklaerungspflicht klar verletzt. Haette diese OP niemals machen sollen, ausser den Zysten hat es naemlich gar nichts gebracht.. Und kann es diese Komplikation nur geben wenn sie pfuschen oder auch sonst? Und weisst Du von jemandem der sie mit Punktion weggebracht hat? Ich stelle mir vor, dass Zysten die von einer solchen OP stammen, anders sind als solche die sonst auf "natuerliche" Weise entstehen? Und weisst Du ob die Kalkablagerungen sowieso auch eine typische Komplikation sind? Und wie ist denn der Verlauf davon? ich denke auch dort muss es anders sein als bei durch andere Gruende entstandene Kalkablagerungen? Ich hoffe ich kriege keinen Brustkrebs wegen dieser OP?

Danke vielmal fuer Deine Antwort und liebe Gruss!

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31. Juli 2011 um 0:43

Ölzysten und Verkalkungen
Liebe Clubbie

Jetzt habe ich einen Link http://www.turkof.com/eigenfetttransplantation/faq/ gefunden. Und das sagen sie dort: Komplikationen im Empfängerbett treten bei der Eigenfetttransplantation äußerst selten auf. Medizinische Komplikationen betreffen v.a. lokale Infektionen, die leicht beherrschbar sind. Bei unsachgemäßer Handhabung können Ölzysten und Verkalkungen entstehen.

ich koennte ihn also folglich wegen unsachgemaesser Handhabung in die Verantwortung ziehen? Und auch wegen Verletztung der Aufklaerungspflicht wahrscheinlich. Danke vielmal fuer Deine Hilfe! Ich habe Acredis geschrieben (sie sind noch in den Ferien bis 7. August). Und ich werde versuchen eine Patientenschutzorganisation zu finden.

Ganz liebe Gruss und wenn Du noch weitere Links hast dann lass es mich bitte wissen

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31. Juli 2011 um 0:47

...
Clubbie, der groesste Witz ist, dass sie es nun selber bei Swissestetix schreiben.. Ich hab grad mal einen Printscreen gemacht.. Unglaublich.. http://www.swissestetix.ch/112-0-Fragen-zur-Brustvergroesserung-mit-Eigenfett.html "Die Brustvergrösserung mit Eigenfett ist eine risikoarme Operation. Komplikationen sind äusserst selten und beschränken sich auf Blutungen oder kleine Infektionen am Eintrittsort der Kanüle. Bei falscher Implantationstechnik des Eigenfetts kann es zur Bildung von Fettzysten kommen."

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31. Juli 2011 um 13:04

Große zysten und kalkablagerungen
hallo,ich habe nur mal eine frage und hoffe trete dir damit nicht zu nahe. Warum hast du dich für Eigenfett entschieden und nicht für Implantate?

GLG

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31. Juli 2011 um 14:33
In Antwort auf ofra_12886704

Große zysten und kalkablagerungen
hallo,ich habe nur mal eine frage und hoffe trete dir damit nicht zu nahe. Warum hast du dich für Eigenfett entschieden und nicht für Implantate?

GLG

Keine Fremdkoerper
Liebe Tante78 weil ich dachte das waere die risikoaermste Art & keine Fremdkoerper in mir haben wollte. Wollte keine Kapselfibrose etc. riskieren plus denke ich dass man ein Implantat immer ein bisschen spuert, egal wie gut es eingesetzt ist (habe aber keine eigene rfahrung damit). Ich wuerde es aber nicht mehr machen. Ausser den Einstichsnarben und diesen Zysten ist naemlich nichts davon geblieben, sprich die Vergroesserung haelt m,E. nur ein paar Monate an, naemlich bis man keine Schwellungen mehr hat. Grundsaetzlich bin ich heute gaenzlich gegen Schoenheits-OPs. Wir sollten unsere gesunden Koerper nicht verschnipseln. Ein gesunder Koerper ist ein Geschenk. ich glaube wir vergessen das viel zu leicht. Kommt noch dazu, dass es den Maennern sowieso egal ist wie wir aussehen wenn sie uns lieben. Ich glaube wir machen uns viel zu viel Druck. Und die "Schoenheitschirurgen" (viele von denen die an uns rumschnipseln sind das ja gar nicht) machen damit das grosse Geld. Die jungen unter uns wuerden das Geld m.E. besser fuer schoene Reisen & Yoga & Massagen etc. ausgeben. Wenn jemand wegen Brustkrebs eine ganze Brust verliert, ist das natuerlich etwas anderes.

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31. Juli 2011 um 16:12

Grazie mille !!
Danke vielmal Clubbie Du bist ein Engel! Frage mich warum ich das nicht schon frueher gefunden hab (und natuerlich warum ich zu Swissestetix gegangen bin, bzw. es nicht mehr negatives ueber die OP bei denen im Internet hat..). Nein, aufgeklaert in dieser Weise haben sie mich nicht, ueberhaupt haben sie alle Risiken heruntergespielt. Ich glaube auch nicht dass Dr. Davis ein Chirurg ist, weiss es aber nicht genau. Ich werde ihm den Artikel bei Gelegenheit mal schicken. Acredis haette mir sicher auch etwas besseres vermitteln koennen damals. Schade weiss man solche Sachen nicht vor der OP. Ganz liebe Gruss

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11. August 2011 um 11:12

Grosse Zysten & Kalkablagerungen nach Brustvergroesserung m. Eigenfett
Hallo Cleopatra,
trotz Deiner schlerchten Erfahrung mit Swissetix muß doch einiges richtig gerückt werden: Bei der Operation sollte mit der zellschonendsten Methode und geringer Saugleistung abgesaugt werden. Die Wasserstrahl-Liposuktion liefert dabei 98% intakte Fettzellen. Jede weitere Behandlung der Fettzellen sollte vermieden werden, weil nur ein recht kurzes Zeitfenster besteht und längere Zeitabläufe zu einer geringeren Anwachsrate führen. Manipulationen an den Fettzellen schädigen diese zusätzlich.
Weiter kommt es darauf an, die Transferierten Fettzellen komplett gleichmäßig in der Brust zu verteilen, so dass im Idealfall eine Transferzelle neben eine Brustz-Fettzelle zu liegen kommt. Die Übersäuerung der von der Blutversorgung abgelösten Transferzellen bildet dann den Schlüsselreiz für den Körper, diese sauren Areale auszuschalten. Dies geschieht dadurch, daß vorhandene Blutkapillaren der Brustzellen kurze Ableger zu den transplantierten Zellen ausbilden, wodurch diese anwachsen können. Die durchschnittliche Anwachsrate bei der BEAULI-Methode liegt nach einer kernspintomografischen Studie der Uni Hannover bei 76,7%. Dabei kann nicht nur das zusätzlich vorhandene Volumen festgestellt werden, sondern auch die Durchblutung des neu aufgebauten Gewebes.
Da der in die Brust eingebrachte "Zellbrei" noch etwa 20% Betäubungslösung enthält, resultiert bei der durchschnittlichen Anwachsrate der Zellen ein verbleibendes Volumen von etwas über 50%. Das Schicksal der Transferzellen entscheidet sich in den ersten 24 - 48 Stunden. Wissen tut man das meiste erst nach 6 Wochen, weil dann etwa 90 % des Endresultates vorliegen. Nach 6 Monaten ist nur noch permanent bleibendes Volumen vorhanden.
Die Methode erzielt keine Implantatgleichen Ergebnisse, bewahrt aber eine vollständig natürliche und flexible Brust. Nach 6 Monaten kann der Eingriff frühestens wiederholt werden, oder auch nach späteren Figurveränderungen durch Schwangerschaft, Stillen oder die Wechseljahre.
Knapp eine Körbchengröße kann so vermehrt werden, aber von A auf C in nur einer Sitzung, das kann nur Silicon.
Zu den notwendigen Untersuchungen:
eine Ultraschalluntersuchung der Brüste ist neben den üblichen Laborkontroillen zwingend. Bei Frauen über 40 Jahre sollte auch eine Mammografie angefertigt werden, weil für ein Jahr nach der OP durch die massiven Umbauvorgänge eine diagnostische Lücke gefüllt werden muß. Wir empfehlen, das ist natürlich auch eine Frage des Geldes eine Basis-MRT-Mammografie, die im Vergleich zur Mammografie eine 15-fach bessere Aufklärung im Hinblick auf Brustkrebs erlaubt und auch spätere Veränderungen besser vergleichbar macht.
Schnitte an der Brust bei dem Aufbau mit Eigenfett sind absoluter Unsinn, da ein etwa 0,5 mm gr0ßer Stich mit einer Kanülenspitze bereits das Einbringen der Transferkanüle erlaubt. Diese Stiche schrumpfen auf die Größe einer Hautpore im Heilungsverlauf zusammen und sind dann nicht mehr sichtbar.
Zu den Risiken:
Kritische Anwender der BEAULI-Methode sehen die schweren, lebensverändernden Risiken (wie Kapselfibrose = chronische Infektion) und weiteres zu 90% auf seiten der Implantate. Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett (BVE), eigentlich Formverbesserung mit moderater Vergrößerung, sehen dies lediglich etwa 10 % der Risiken, und zwar der geringeren Risiken. Zur Vermeidung von Ölcysten, die auch gelegentlich verkalken können,muß das Transferfett sehr gleichmäßig verteilt werden. Nur dort, wo zuviel fett an eine Stelle gespritzt wird, also wo die Operationstunnel sich von verschiedenen Zugangspunkten kreuzen, können kleine Cysten von 1-2 mm Göße entstehen. Die meisten trocknen spontan aus. Seltene größere Cysten können sonografisch gezielt abpunktiert werden. Die Neufülliunng durch Flüssigkeit ist noch seltener. Je größer die Transferkanülen werden, umso größer wird theoretisch das Risiko von Ölcysten.
Wenn die Cysten verkalken, dann denkt natürlich jeder sofort an krebsverdächtigen Mikrokalk. Das ist hier abere auch unsinnig, weil der durch die Opoeration eventuell entstehende Mikrokalk immer rundlich entwickelt ist, während krebsverdächtige Mikrokalkgruppen stets ein gezacktes Aussehen haben, weil dieser in den Milchgängen vorliegt. es sind also zwei knallharte Unterscheidungskriterien vorhanden: die Form und die Lage außerhalb der Drüse.
Das, wie von einer anderen Patientin geschildert unerlaubt Videos gemacht und ins Internetr gestellt wurden, dürfte auch in der Schweiz ein Straftatbestand sein.
Fazit: es ist eine wunderbare OP, wenn man die richtige und angemessene Erwartung daran knüpft. Es ist toll, wie der Dekollete-Bereich verschönert werden kann. Aber die OP ist wesentlich sicherer, aber auch komplexer als das Einsetzen von Implantaten. Eine gute, detailverliebte Aufklärung ist sinnvoll, auch über das Verhalten vor und nach der OP, denn eine einzige Zigarrette kann verhindern, dass auch nur eine einzige Zelle anwächst.
Viele Grüße aus Hamburg.

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11. August 2011 um 21:03
In Antwort auf aksel_12084562

Grosse Zysten & Kalkablagerungen nach Brustvergroesserung m. Eigenfett
Hallo Cleopatra,
trotz Deiner schlerchten Erfahrung mit Swissetix muß doch einiges richtig gerückt werden: Bei der Operation sollte mit der zellschonendsten Methode und geringer Saugleistung abgesaugt werden. Die Wasserstrahl-Liposuktion liefert dabei 98% intakte Fettzellen. Jede weitere Behandlung der Fettzellen sollte vermieden werden, weil nur ein recht kurzes Zeitfenster besteht und längere Zeitabläufe zu einer geringeren Anwachsrate führen. Manipulationen an den Fettzellen schädigen diese zusätzlich.
Weiter kommt es darauf an, die Transferierten Fettzellen komplett gleichmäßig in der Brust zu verteilen, so dass im Idealfall eine Transferzelle neben eine Brustz-Fettzelle zu liegen kommt. Die Übersäuerung der von der Blutversorgung abgelösten Transferzellen bildet dann den Schlüsselreiz für den Körper, diese sauren Areale auszuschalten. Dies geschieht dadurch, daß vorhandene Blutkapillaren der Brustzellen kurze Ableger zu den transplantierten Zellen ausbilden, wodurch diese anwachsen können. Die durchschnittliche Anwachsrate bei der BEAULI-Methode liegt nach einer kernspintomografischen Studie der Uni Hannover bei 76,7%. Dabei kann nicht nur das zusätzlich vorhandene Volumen festgestellt werden, sondern auch die Durchblutung des neu aufgebauten Gewebes.
Da der in die Brust eingebrachte "Zellbrei" noch etwa 20% Betäubungslösung enthält, resultiert bei der durchschnittlichen Anwachsrate der Zellen ein verbleibendes Volumen von etwas über 50%. Das Schicksal der Transferzellen entscheidet sich in den ersten 24 - 48 Stunden. Wissen tut man das meiste erst nach 6 Wochen, weil dann etwa 90 % des Endresultates vorliegen. Nach 6 Monaten ist nur noch permanent bleibendes Volumen vorhanden.
Die Methode erzielt keine Implantatgleichen Ergebnisse, bewahrt aber eine vollständig natürliche und flexible Brust. Nach 6 Monaten kann der Eingriff frühestens wiederholt werden, oder auch nach späteren Figurveränderungen durch Schwangerschaft, Stillen oder die Wechseljahre.
Knapp eine Körbchengröße kann so vermehrt werden, aber von A auf C in nur einer Sitzung, das kann nur Silicon.
Zu den notwendigen Untersuchungen:
eine Ultraschalluntersuchung der Brüste ist neben den üblichen Laborkontroillen zwingend. Bei Frauen über 40 Jahre sollte auch eine Mammografie angefertigt werden, weil für ein Jahr nach der OP durch die massiven Umbauvorgänge eine diagnostische Lücke gefüllt werden muß. Wir empfehlen, das ist natürlich auch eine Frage des Geldes eine Basis-MRT-Mammografie, die im Vergleich zur Mammografie eine 15-fach bessere Aufklärung im Hinblick auf Brustkrebs erlaubt und auch spätere Veränderungen besser vergleichbar macht.
Schnitte an der Brust bei dem Aufbau mit Eigenfett sind absoluter Unsinn, da ein etwa 0,5 mm gr0ßer Stich mit einer Kanülenspitze bereits das Einbringen der Transferkanüle erlaubt. Diese Stiche schrumpfen auf die Größe einer Hautpore im Heilungsverlauf zusammen und sind dann nicht mehr sichtbar.
Zu den Risiken:
Kritische Anwender der BEAULI-Methode sehen die schweren, lebensverändernden Risiken (wie Kapselfibrose = chronische Infektion) und weiteres zu 90% auf seiten der Implantate. Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett (BVE), eigentlich Formverbesserung mit moderater Vergrößerung, sehen dies lediglich etwa 10 % der Risiken, und zwar der geringeren Risiken. Zur Vermeidung von Ölcysten, die auch gelegentlich verkalken können,muß das Transferfett sehr gleichmäßig verteilt werden. Nur dort, wo zuviel fett an eine Stelle gespritzt wird, also wo die Operationstunnel sich von verschiedenen Zugangspunkten kreuzen, können kleine Cysten von 1-2 mm Göße entstehen. Die meisten trocknen spontan aus. Seltene größere Cysten können sonografisch gezielt abpunktiert werden. Die Neufülliunng durch Flüssigkeit ist noch seltener. Je größer die Transferkanülen werden, umso größer wird theoretisch das Risiko von Ölcysten.
Wenn die Cysten verkalken, dann denkt natürlich jeder sofort an krebsverdächtigen Mikrokalk. Das ist hier abere auch unsinnig, weil der durch die Opoeration eventuell entstehende Mikrokalk immer rundlich entwickelt ist, während krebsverdächtige Mikrokalkgruppen stets ein gezacktes Aussehen haben, weil dieser in den Milchgängen vorliegt. es sind also zwei knallharte Unterscheidungskriterien vorhanden: die Form und die Lage außerhalb der Drüse.
Das, wie von einer anderen Patientin geschildert unerlaubt Videos gemacht und ins Internetr gestellt wurden, dürfte auch in der Schweiz ein Straftatbestand sein.
Fazit: es ist eine wunderbare OP, wenn man die richtige und angemessene Erwartung daran knüpft. Es ist toll, wie der Dekollete-Bereich verschönert werden kann. Aber die OP ist wesentlich sicherer, aber auch komplexer als das Einsetzen von Implantaten. Eine gute, detailverliebte Aufklärung ist sinnvoll, auch über das Verhalten vor und nach der OP, denn eine einzige Zigarrette kann verhindern, dass auch nur eine einzige Zelle anwächst.
Viele Grüße aus Hamburg.

Bin leider nicht ganz einverstanden, mag aber an der unterschiedlichen OP Vorgehensweise liegen
Zuerst einmal herzlichen Dank fuer das Interesse und die Antwort. Ich verstehe, dass Ihnen etwas daran liegt, die Methode grundsaetzlich nicht in einem schlechten Bild dargestellt zu haben, sondern eher darauf hinzuweisen, dass es eben von der Operationsweise abhaengt. Nun moechte ich Sie aber um zwei Sachen bitten.

1). Bitte beantworten Sie mir folgende Frage ehrlich: Wuerden Sie den Eingriff Ihrer eigenen Tochter (imaginaer oder tatsaechlich) oder Ihrer Mutter empfehlen und mit dieser Methode deren gesunde Brueste behandeln?

2). Bitte schauen Sie sich das Video auf der Website von Swissestetix mit der OP an. koennen Sie mir sagen, ob Sie denken, dass diese Art der Operationsweise fuer die Brustvergroesserung mit Eigenfett schlechter ist als andere? Man kann dort auch gut die Kanuelengroesse, sowie auch das Einbringen des Fettes in die Brust sehen.

Ich habe von dieser OP leider im Gegensatz zu Ihrem Beschrieb wirklich haessliche Narben im Ausschnitt und auf der Seite. Ich bin nicht die einzige, zwei weitere Frauen, die die gleiche OP hatten, haben diese Narben. Ale drei haben wir auch Zysten die deutlich groesser als die von Ihnen angegebenen 1-2mm sind. Deswegen bin ich der Auffassung dass auch Frauen unter 40 eine Mammographie vor der OP machen sollten. Waere ich ein Arzt, so wuerde ich keine Brust mit Eigenfett aufbauen die schon Zysten etc. hat. Dass man eine Koerbchengroesse dazu gewinnen kann, hat sich leider bei uns 3 operierten Frauen ebenfalls nicht bestaetigt, ganz im Gegenteil (eine von uns hat deswegen mittlerweile Silikonimplantate und ist sehr zufrieden damit). Eine von uns hat zwei Operationen hinter sich, und keine Koerbchengroesse dazu gewonnen. Die OPs waren mehr als 6 Monate auseinander. Die OPs waren im Uebrigen im Gegensatz zu OPs mit Silikon einiges teurer und die Schmerzen nach dieser OP sind auch laenger anhaltend als bei einem Silikonimplantat. Ich denke, dass das Risiko der Kapselfibrose bei einem Silikonimplantat welches max. 350ml nicht uebersteigt, sehr viel geringer ist, als wenn man groessere Implantate waehlt (reine Annahme und diesbezueglich kann ich mich taeuschen, da wisssen Sie als Arzt sicherlich mehr). Jemand der zwischen einer Eigenfetttransplantation und einem Silikonimplantat waehlt, wird kaum ein groesseres Implantat als max 350ml waehlen, da es einer solchen Person eher um eine maessige, im Verhaeltnis zur Brust und Koerper angemessene Vergroesserung geht. Ich finde das Ergebnis dieser OP ist die damit verbundenen Risiken nicht wert. Man greift zu stark in das empfindliche Gewebe der Brust ein, und die Verletzungsgefahr ist zu gross. Jede Zyste ist eine Zyste zuviel, jede Verkalkung ist eine Verkalkung zuviel, jede haessliche Narbe ist eine Narbe zuviel. Ich moechte gerne eine Frau kennenlernen, die nach einer OP mit Eigenfett eine Koerbchengroesse dazugewonnen hat, nur porengrosse Narben hat und nur 1-2mm grosse Zysten. Wenn Sie mir diese Frau vorstellen koennen, dann waere ich von der OP Methode ueberzeugt. und ich glaube wenn es die Norm waere als Ergebnis, dann wuerden sich alle Frauen auf diese Art operieren lassen und Wonderbra & Co koennten ihre Fabriken stilllegen. Bis ich diese Frauen mit diesem perfekten Ergebnis kennenlerne, denke ich weiterhin, dass die Methode der Brustvergroesserung mit Eigenfett mehr verspricht als sie zu halten mag. Solange es ueberdies keine strenge Regulierung betr. der OP Vorgehensweise und Vorkehrungen gibt, ist diese OP viel zu ungewiss, da man nie wissen kann, wieviel der operierende Arzt in die Technik und die Kanuelen etc. investiert hat und wie gut er im Fettabsaugen und Fett implantieren ist. Die Standards fehlen einfach und die Dokumentation ueber die Ergebnisse muss auch verbessert werden. Sind Sie einverstanden oder anderer Auffassung?

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15. August 2011 um 10:14
In Antwort auf milana_12573962

Bin leider nicht ganz einverstanden, mag aber an der unterschiedlichen OP Vorgehensweise liegen
Zuerst einmal herzlichen Dank fuer das Interesse und die Antwort. Ich verstehe, dass Ihnen etwas daran liegt, die Methode grundsaetzlich nicht in einem schlechten Bild dargestellt zu haben, sondern eher darauf hinzuweisen, dass es eben von der Operationsweise abhaengt. Nun moechte ich Sie aber um zwei Sachen bitten.

1). Bitte beantworten Sie mir folgende Frage ehrlich: Wuerden Sie den Eingriff Ihrer eigenen Tochter (imaginaer oder tatsaechlich) oder Ihrer Mutter empfehlen und mit dieser Methode deren gesunde Brueste behandeln?

2). Bitte schauen Sie sich das Video auf der Website von Swissestetix mit der OP an. koennen Sie mir sagen, ob Sie denken, dass diese Art der Operationsweise fuer die Brustvergroesserung mit Eigenfett schlechter ist als andere? Man kann dort auch gut die Kanuelengroesse, sowie auch das Einbringen des Fettes in die Brust sehen.

Ich habe von dieser OP leider im Gegensatz zu Ihrem Beschrieb wirklich haessliche Narben im Ausschnitt und auf der Seite. Ich bin nicht die einzige, zwei weitere Frauen, die die gleiche OP hatten, haben diese Narben. Ale drei haben wir auch Zysten die deutlich groesser als die von Ihnen angegebenen 1-2mm sind. Deswegen bin ich der Auffassung dass auch Frauen unter 40 eine Mammographie vor der OP machen sollten. Waere ich ein Arzt, so wuerde ich keine Brust mit Eigenfett aufbauen die schon Zysten etc. hat. Dass man eine Koerbchengroesse dazu gewinnen kann, hat sich leider bei uns 3 operierten Frauen ebenfalls nicht bestaetigt, ganz im Gegenteil (eine von uns hat deswegen mittlerweile Silikonimplantate und ist sehr zufrieden damit). Eine von uns hat zwei Operationen hinter sich, und keine Koerbchengroesse dazu gewonnen. Die OPs waren mehr als 6 Monate auseinander. Die OPs waren im Uebrigen im Gegensatz zu OPs mit Silikon einiges teurer und die Schmerzen nach dieser OP sind auch laenger anhaltend als bei einem Silikonimplantat. Ich denke, dass das Risiko der Kapselfibrose bei einem Silikonimplantat welches max. 350ml nicht uebersteigt, sehr viel geringer ist, als wenn man groessere Implantate waehlt (reine Annahme und diesbezueglich kann ich mich taeuschen, da wisssen Sie als Arzt sicherlich mehr). Jemand der zwischen einer Eigenfetttransplantation und einem Silikonimplantat waehlt, wird kaum ein groesseres Implantat als max 350ml waehlen, da es einer solchen Person eher um eine maessige, im Verhaeltnis zur Brust und Koerper angemessene Vergroesserung geht. Ich finde das Ergebnis dieser OP ist die damit verbundenen Risiken nicht wert. Man greift zu stark in das empfindliche Gewebe der Brust ein, und die Verletzungsgefahr ist zu gross. Jede Zyste ist eine Zyste zuviel, jede Verkalkung ist eine Verkalkung zuviel, jede haessliche Narbe ist eine Narbe zuviel. Ich moechte gerne eine Frau kennenlernen, die nach einer OP mit Eigenfett eine Koerbchengroesse dazugewonnen hat, nur porengrosse Narben hat und nur 1-2mm grosse Zysten. Wenn Sie mir diese Frau vorstellen koennen, dann waere ich von der OP Methode ueberzeugt. und ich glaube wenn es die Norm waere als Ergebnis, dann wuerden sich alle Frauen auf diese Art operieren lassen und Wonderbra & Co koennten ihre Fabriken stilllegen. Bis ich diese Frauen mit diesem perfekten Ergebnis kennenlerne, denke ich weiterhin, dass die Methode der Brustvergroesserung mit Eigenfett mehr verspricht als sie zu halten mag. Solange es ueberdies keine strenge Regulierung betr. der OP Vorgehensweise und Vorkehrungen gibt, ist diese OP viel zu ungewiss, da man nie wissen kann, wieviel der operierende Arzt in die Technik und die Kanuelen etc. investiert hat und wie gut er im Fettabsaugen und Fett implantieren ist. Die Standards fehlen einfach und die Dokumentation ueber die Ergebnisse muss auch verbessert werden. Sind Sie einverstanden oder anderer Auffassung?

War eigentlich schon beantwortet
Hallo Cleopatra,
meine vorherige Antwort war ganz ehrlich gemeint, und eigentlich waren auch alle wesentlichen Fragen schon beantwortet.
Große Narben müssen absolut nicht sein. Die Original-BEAULI-Methode sieht vor, daß nur winzige Stichinzisionen gemacht werden. Es reichen Stiche von 0,5 mm - 1mm, die dann von der Transferkanüle auf 1,5 mm aufgedehnt werden. Das Geheimnis der geringen Komplikationen liegt in der gleichförmigen Verteilung mit stumpfen, atraumatischen Kanülen, die nicht schneiden sondern das Gewebe nur spreizen.
Kleine Cysten entstehen im Laufe des Lebens immer wieder mal in der Brust. Winzige Zysten außerhalb des Drüsenkörpers sind methodisch nicht vermeidbar sondern nur zahlenmäßig gering zu halten. Je mehr Fett an eine Stelle gespritztr wird, um so größer wirde die Wahrscheinlichkeit von kleinen Zysten. Größere sind selten. Form und Lage dieser Zysten, auch wenn sie verkalken sollten sind eindeutig von Mikrokalk, der krebsverdächtig ist zu unterscheiden.

Implantate haben weitaus größre Risiken, außerdem halten auch Implantate nicht ewig. Wir haben schon Patientinnen gesehen, die auf Grund von Kapselfibrosen (Zugangsweg) komplett ihre Brüste verloren haben. Eigenfett ist sicherer. Wir kennen hier keine Patientin, die nicht spätestens nach einer Woche wieder komplett fitt war. Die Methode ist als stufenweiser Brustaufbau konzipiert und auch nur so verantwortbar. Allerdings sind 90% der Patientinnen mit nur einer OP bereits zufrieden, weil es eben meist auf die Verschönerung ankommt und nicht auf die Körbchengröße allein.
Alles in den Dekolletebereich und die Randzonen injizierte Eigenfett geht auch gar nicht in die Körbchengröße ein.

Also vor einer OP-Entscheidung sollte immer sehr genau die Methodik hinterfragt werden. Die BEAULI-Methode ist sehr genau dokumentiert und standardisiert, nicht zuletzt durch eine Kernspin-Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Peter Vogt).

Nochmals viele Grüße aus Hamburg

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25. Januar 2012 um 12:14

Grosse Zysten & Kalkablagerungen nach Brustvergroesserung m. Eigenfett
Hallo cleopatra857,
auch ich habe eine Brust-OP mit Eigenfett in Berlin Birkenwerder nach BEAULI-Methode hinter mir. Nach der Abschwellung der Brust haben sich auch bei mir große harte Stellen, die sogar sichtbar sind und schmerzen, gebldet. Ich habe mich bereits beim operrierenden Arzt vorgestellt. Er ist jedoch der Meinung, dass es ungefährlich sei und dass sie sich von alleine auflösen würden. Da bin ich aber sehr skeptisch! Ich soll mich in ein paar Monaten wieder vorstellen, aber ich frage mich inzwischen, ob ich solange warten sollte. Kennt sich vielleicht noch jemand damit gut aus, um ein unabhängiges Gutachten zu bekommen? Kann da überhaupt etwas gemacht werden? Oder bleibt es für immer so???!!!

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14. Juni 2014 um 20:49

Brustaufbau mit Eigenfett
Hallo, wie geht es Dir jetzt. Ich habe mir das auch machen lassen, aber erst vor ein paar Monaten und habe nun Probleme. Wo hast Du das machen lassen? Liebe Grüsse, Andrea

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21. Januar 2017 um 21:39
In Antwort auf eunice_12648871

Grosse Zysten & Kalkablagerungen nach Brustvergroesserung m. Eigenfett
Hallo cleopatra857,
auch ich habe eine Brust-OP mit Eigenfett in Berlin Birkenwerder nach BEAULI-Methode hinter mir. Nach der Abschwellung der Brust haben sich auch bei mir große harte Stellen, die sogar sichtbar sind und schmerzen, gebldet. Ich habe mich bereits beim operrierenden Arzt vorgestellt. Er ist jedoch der Meinung, dass es ungefährlich sei und dass sie sich von alleine auflösen würden. Da bin ich aber sehr skeptisch! Ich soll mich in ein paar Monaten wieder vorstellen, aber ich frage mich inzwischen, ob ich solange warten sollte. Kennt sich vielleicht noch jemand damit gut aus, um ein unabhängiges Gutachten zu bekommen? Kann da überhaupt etwas gemacht werden? Oder bleibt es für immer so???!!!

Hallo alina1119,
Wie geht es dir heute mit deiner Brust? Hast du die knoten noch? Wie ist das Volumen mittlerweile?

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21. Januar 2017 um 21:40
In Antwort auf zaubermensch

Brustaufbau mit Eigenfett
Hallo, wie geht es Dir jetzt. Ich habe mir das auch machen lassen, aber erst vor ein paar Monaten und habe nun Probleme. Wo hast Du das machen lassen? Liebe Grüsse, Andrea

Wie geht's dir mittlerweile zaubermensch? Wo warst du? Auch beauli methode?

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