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Geschlechtsumwandlung, die Verwirklichung des lange ersehnten...?!

4. Januar 2011 um 8:44

Hallo,

ich bin 17 Jahre alt und ein Junge.
Seit mehreren Jahren fühle ich mich einfach in meinem Körper unwohl.

Nun ja, ich bin weder dick, noch sehe ich ungewöhnlich aus - aber ich habe mich schon länger damit auseinandergesetzt, dass ich lieber einen weiblichen Körper haben möchte.

Ich verfolge nun schon seit einiger Zeit folgende Seite:

http://mysvenja.blogspot.com/2009/01/20-monate-weibliche-hormone.html

und bin verblüfft, was diese Medikamente alles erreichen können.

Nun habe ich einige Fragen dazu und hoffe, dass ihr mich unterstützt oder davon abbringt, da ich einfach kein anderes Forum dafür gefunden habe.

Danke.


Der erste Schritt wären vermutl. die weiblichen Hormone.
Der Ablauf der Einnahme der Östrogene ist mir klar.
Nebenwirkungen?

Dann denke ich, wird der operative Teil der Sache kommen.
Hoden und Penis entfernen?

Auf der oben genannten Seite ist ja alles erfolgreich abgelaufen. - wann erreicht man solche Ergebnisse?

Das wäre der ganze körperliche Teil dieser Angelegenheit.

Nun ja, jetzt kommen wir zu dem problematischen Teil.

Mir ist klar, dass ich viele Freunde etc. aufgeben muss, deshalb möchte ich dass hier erst nach der Schulzeit beginnen.

Das einzige Problem wären wohl meine Eltern.
Ich kann ihnen das einfach nicht sagen...meine Mutter würde lachen, mein Vater würde mich nicht mehr ansehen...

Wie sollte ich dieses Problem lösen?

Weite Fragen folgen später, ich hoffe, dass ihr mir vorerst helfen könnt.


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4. Januar 2011 um 11:21

Hallo Erinyas,
ich kenne mehrere Transsexuelle und kenne mich daher ein wenig aus was den folgerichtigen Ablauf betrifft.
Ich befürchte, du hast den ersten, wichtigsten und unumgänglichsten Schritt ausgelassen. Kein Arzt, dem seine Zulassung lieb ist wird dir, aufgrund deiner Aussage allein Testosteronblocker & Östrogene verschreiben. Das mag einem vielleicht nicht gefallen, aber der Arzt steht in der Verantwortung keinen Fehler zu machen und woher soll er wissen, dass es bei dir keine "Phase" oder sonstetwas ist.

EIner Hormontherapie sowie einer späteren Operation gehen eine psychologie Therapie sowie ein Gutachten des Psychologen voraus.
Das kann mitunter sehr langwierig sein, auch die Wahl des Theapeuten ist nicht einfach, da viele nicht genau darauf spezialisiert sind.

Ich würde dir als erstes Raten mit deinem Hausarzt/Urologen zu reden und dir eine Überweisung zum Psychologen ausstellen zu lassen. Solch eine Überweisung oder Gespräche bedeuten ausdrücklich _nicht_ dass dir jemand einreden will du hättest a) einen "Schaden" oder b) würdest dir was ausdenken oder c) willst Aufmerksamkeit.
Es geht darum alle Aspekte dieser Entscheidung zu beleuchten und es bedeutet für den späteren behandelnden Arzt auch Sicherheit, dass du dir 100% sicher bist und eine Geschlechtsumwandlung wirklich dein Wunsch ist und nicht ein "Vorwand" für die Lösung eines anderen Problems.
(zB. "Meine Eltern haben sich aber immer ein Mädchen gewünscht." Nur als Beispiel.)


Ein Freund von mir (Frau zu Mann) hat vor einem Jahr sein Gutachten bekommen, nimmt seitdem Testosteron und die Namensänderung ist auch beantragt.

LG
Toshi

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4. Januar 2011 um 14:39
In Antwort auf chris_12576968

Hallo Erinyas,
ich kenne mehrere Transsexuelle und kenne mich daher ein wenig aus was den folgerichtigen Ablauf betrifft.
Ich befürchte, du hast den ersten, wichtigsten und unumgänglichsten Schritt ausgelassen. Kein Arzt, dem seine Zulassung lieb ist wird dir, aufgrund deiner Aussage allein Testosteronblocker & Östrogene verschreiben. Das mag einem vielleicht nicht gefallen, aber der Arzt steht in der Verantwortung keinen Fehler zu machen und woher soll er wissen, dass es bei dir keine "Phase" oder sonstetwas ist.

EIner Hormontherapie sowie einer späteren Operation gehen eine psychologie Therapie sowie ein Gutachten des Psychologen voraus.
Das kann mitunter sehr langwierig sein, auch die Wahl des Theapeuten ist nicht einfach, da viele nicht genau darauf spezialisiert sind.

Ich würde dir als erstes Raten mit deinem Hausarzt/Urologen zu reden und dir eine Überweisung zum Psychologen ausstellen zu lassen. Solch eine Überweisung oder Gespräche bedeuten ausdrücklich _nicht_ dass dir jemand einreden will du hättest a) einen "Schaden" oder b) würdest dir was ausdenken oder c) willst Aufmerksamkeit.
Es geht darum alle Aspekte dieser Entscheidung zu beleuchten und es bedeutet für den späteren behandelnden Arzt auch Sicherheit, dass du dir 100% sicher bist und eine Geschlechtsumwandlung wirklich dein Wunsch ist und nicht ein "Vorwand" für die Lösung eines anderen Problems.
(zB. "Meine Eltern haben sich aber immer ein Mädchen gewünscht." Nur als Beispiel.)


Ein Freund von mir (Frau zu Mann) hat vor einem Jahr sein Gutachten bekommen, nimmt seitdem Testosteron und die Namensänderung ist auch beantragt.

LG
Toshi

Seiten
Hallo,

gibt es nicht iwelche Seiten, wo man sehen kann, wie die Behandlungen bei paar Beispielen verlaufen sind?

Wie die Seite in meinem ersten Beitrag fand ich ganz gut.

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4. Januar 2011 um 19:29

@ erinyas
Hallo erinyas,

wenn du nach "Erfahrungen Geschlechtsumwandlung" googelst, findest du schon ein bisschen was.

U.A. habe ich das hier gefunden, was den ungefähren Ablauf schildert:

http://www.rk-essen.lvr.de/behandlungsangebote/ambulanzen/tanssexmerkblatt.pdf (im Link sind sicher durch gofeminin Leerzeichen eingebaut - die bitte entfernen!).


Gruß,
die Kräuterhexe

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