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Fettverbrennung - richtiger puls

17. Juni 2003 um 14:37 Letzte Antwort: 18. Juni 2003 um 6:49

habe einige berichte gelesen die behaupten die ideale fettverbrennung findet nur bei einem puls von 120-130 statt, andere wiederum behaupten zwischen 130-140....-........ ,,,,

heute habe ich einen bericht gelesen der besagt das es nicht auf den puls ankommt ..

könnte man mir bitte weiterhelfen welche der vielen wahrheiten der realität entspricht ..thx vonna

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17. Juni 2003 um 17:18

Hallo
Das mit dem Fettverbrennungsbereich stimmt nicht , wird aber immer wieder gern verbreitet.

Trainiert man mit einer Herzfrequenz von 125-135 so verbrennt man fast nur Fette (wissenschaftlich Bewiesen).

ABER man verbrennt bei einer derart niederen Intensitätsstufe insgesamt kaum Kalorien.

Über dem Fettverbrennungspuls verbrennt man auch noch Fette, aber nicht nur.

Kleines Rechenbeispiel:
Person 1 trainiert wenig entensiv, verbrennt 100 Kalorien, davon 90% Fett, also 90 Fettkalorien verbrannt.

Person 2 trainiert viel internsiver und verbrennt 300Kalorien, davon 60% Fett hat also 180 Fettkalorien verbrannt.

Die meisten Fettprozente verbraucht man übrigends im Schlaf. da der Gesamtkalorienverbrauch im Schlaf sehr niedrig ist, würde man trotzdem niemandem raten zum Abnehmen zu schlafen



Hier noch ein Artikel

Achten Sie unbedingt auf Ihren Fettstoffwechselpuls. Kommt Ihnen das bekannt vor? Die These nachdem man durch Ausdauertraining mit geringer Intensität - das heißt mit niedrigem Puls - am besten überschüssiges Körperfett abbaut, ist in den letzten Jahren von fast allen Life-style- Magazinen propagiert worden.



Fett weg - so geht's:
60-70% der maximalen Herzfrequenz (=220-Lebensalter),
so lautet die Trainingsempfehlung, seien für die Fettver-
brennung optimal. Neue Erkenntnisse der East Tennessee
State University bestätigen das, was von Ausdauersport-
Experten schon lange als Empfehlung gilt: ein Training im
höheren Intensitätsbereich verbrennt MEHR Fett.

Die Universität führte ihre Untersuchung mit Männern Mitte
20 durch. Diese verbrannten umso mehr Fett, desto stärker
sie die Intensität ihres Ausdauertrainings steigerten. Wenn
Sie also trotz regelmäßigem moderaten Training nicht ab-
nehmen, müssen Sie härter ran.

Ein nach der oben genannten Faustformel durchgeführtes
Kardioprogramm ist zwar bequem und wirkt sich positiv auf
den Organismus aus, überschreitet aber oft nicht einmal die
individuelle Reizschwelle, um eine Verbesserung der Herz-
Kreislauf-Leistungsfähigkeit zu erreichen. Außerdem werden
kaum Kalorien verbraucht.

Steigern Sie einfach die Intensität Ihres Trainings soweit,
daß Sie tief und regelmäßig atmen, sich aber trotzdem noch
mit jemandem unterhalten können.

Besser Trainierte können in Ihr Ausdauerprogramm Tempo-
wechsel einbauen. Nach dem Einlaufen können Sie z.B. für
20 bis 30 Minuten abwechselnd ein bis zwei Minuten deutlich
schneller als gewohnt laufen, anschließend ein bis zwei Mi-
nuten erheblich langsamer usw. Danach unbedingt zehn Mi-
nuten locker auslaufen.

Unterstützen Sie Ihr neues Trainingsprogramm möglichst mit
einer gesunden und bewußten Ernährung und vielleicht wer-
den Sie schon bald Ihre Figurprobleme vergessen können.

Gruß

RedDevil

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17. Juni 2003 um 22:25
In Antwort auf an0N_1188902399z

Hallo
Das mit dem Fettverbrennungsbereich stimmt nicht , wird aber immer wieder gern verbreitet.

Trainiert man mit einer Herzfrequenz von 125-135 so verbrennt man fast nur Fette (wissenschaftlich Bewiesen).

ABER man verbrennt bei einer derart niederen Intensitätsstufe insgesamt kaum Kalorien.

Über dem Fettverbrennungspuls verbrennt man auch noch Fette, aber nicht nur.

Kleines Rechenbeispiel:
Person 1 trainiert wenig entensiv, verbrennt 100 Kalorien, davon 90% Fett, also 90 Fettkalorien verbrannt.

Person 2 trainiert viel internsiver und verbrennt 300Kalorien, davon 60% Fett hat also 180 Fettkalorien verbrannt.

Die meisten Fettprozente verbraucht man übrigends im Schlaf. da der Gesamtkalorienverbrauch im Schlaf sehr niedrig ist, würde man trotzdem niemandem raten zum Abnehmen zu schlafen



Hier noch ein Artikel

Achten Sie unbedingt auf Ihren Fettstoffwechselpuls. Kommt Ihnen das bekannt vor? Die These nachdem man durch Ausdauertraining mit geringer Intensität - das heißt mit niedrigem Puls - am besten überschüssiges Körperfett abbaut, ist in den letzten Jahren von fast allen Life-style- Magazinen propagiert worden.



Fett weg - so geht's:
60-70% der maximalen Herzfrequenz (=220-Lebensalter),
so lautet die Trainingsempfehlung, seien für die Fettver-
brennung optimal. Neue Erkenntnisse der East Tennessee
State University bestätigen das, was von Ausdauersport-
Experten schon lange als Empfehlung gilt: ein Training im
höheren Intensitätsbereich verbrennt MEHR Fett.

Die Universität führte ihre Untersuchung mit Männern Mitte
20 durch. Diese verbrannten umso mehr Fett, desto stärker
sie die Intensität ihres Ausdauertrainings steigerten. Wenn
Sie also trotz regelmäßigem moderaten Training nicht ab-
nehmen, müssen Sie härter ran.

Ein nach der oben genannten Faustformel durchgeführtes
Kardioprogramm ist zwar bequem und wirkt sich positiv auf
den Organismus aus, überschreitet aber oft nicht einmal die
individuelle Reizschwelle, um eine Verbesserung der Herz-
Kreislauf-Leistungsfähigkeit zu erreichen. Außerdem werden
kaum Kalorien verbraucht.

Steigern Sie einfach die Intensität Ihres Trainings soweit,
daß Sie tief und regelmäßig atmen, sich aber trotzdem noch
mit jemandem unterhalten können.

Besser Trainierte können in Ihr Ausdauerprogramm Tempo-
wechsel einbauen. Nach dem Einlaufen können Sie z.B. für
20 bis 30 Minuten abwechselnd ein bis zwei Minuten deutlich
schneller als gewohnt laufen, anschließend ein bis zwei Mi-
nuten erheblich langsamer usw. Danach unbedingt zehn Mi-
nuten locker auslaufen.

Unterstützen Sie Ihr neues Trainingsprogramm möglichst mit
einer gesunden und bewußten Ernährung und vielleicht wer-
den Sie schon bald Ihre Figurprobleme vergessen können.

Gruß

RedDevil

Hey, danke
für diese netten Ausführungen!

Ich weiß seit Jahren, daß das so ist, weil ich es in mehreren wissenschaftlichen Artikeln gelesen hatte und die Sache ja auch logisch ist.

Ich hab meinen Physiotherapeuten und Trainer mal drauf angesprochen, warum den Menschen eigentlich noch immer dieses Märchen erzählt wird, sie müßten nach individueller Pulsfrequenz trainieren, obwohl das wissenschaftlich einfach nicht haltbar sei.

Auch seine Antwort klang logisch: Wenn man die Kunden/Patienten dazu bringt, innerhalb dieses für sie errechneten Pulsbereiches zu trainieren, würden sie sich nicht überanstrengen und könnten LÄNGER trainieren.
Der Effekt lang-langsam sein der gleiche wie kurz-schnell.
Diese Methode würde aber die Betreffenden dazu bewegen, ihre Ausdauer zu trainieren, nicht so schnell aufzugeben, sich neben den "super-schnellen" nicht so schlecht zu fühlen, so daß sie aufgeben, usw.

Im Endeffekt für einen Untrainierten also die bessere Möglichkeit, einen Einstieg in ein regelmäßiges Training zu bekommen.

Liebe Grüße, harter Kern (die sich immer freut, wenn hier mal mit Vorurteilen und halbwissenschaftlichen Thesen aufgeräumt wird)

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18. Juni 2003 um 6:49

Hi Vonna...
hier ein paar Links zur Berrechnung des idealen Trainingspulses....

http://www.skolamed.de/t_puls.php

http://www.hochdruck-aktuell.de/public/test/herzfr-equenz.html

http://lauflinks.de/puls.php

http://www.szk-triathlon.de/pulsrechner.htm

http://www.bergfieber.de/laufen/training/pulsrechn-er.html

LG
*Dani*

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