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Fettabsaugung am Kinn - mein Erfahrungsbericht

11. Mai um 1:22

Hallo zusammen,
am 10.05.2019 habe ich eine liposuktion am Kinn durchführen lassen. Da es im Netz echt wenig Berichte dazu gibt, möchte ich euch gerne über die Operation und den weiteren Verlauf informieren.

Kurz zu mir und den Gründen für meine Entscheidung:
Ich bin 30, weiblich und schon immer sehr schlank, ohne viel dafür tun zu müssen. Allerdings habe ich auch die Gene der weiblichen Linie meiner Familie. Das heißt ungefähr zur Pubertät bildet sich ein Doppelkinn, das auch nicht wegzubekommen ist. Ich habe im Vorfeld wirklich alles probiert. Masken, Muskelübungen usw, aber nichts hat funktioniert. Es ist zwar nur ein kleines Manko, aber mich hat es immer extrem gestört. Letzten Endes habe ich meine Bewegungen angepasst, damit man es so wenig wie möglich sieht und bei Unterhaltungen mit Fremden, immer eine Hand vorm oder am Hals. 
Dies hat des Ausschlag zur OP gegeben.

Jetzt aber zum wesentlichen  
Ich war im Vorfeld bei nur einem Beratungsgespräch. Der Arzt hat sofort mein Vertrauen gewonnen, sodass ich nicht lange gezögert, den Papierkram unterschrieben und einen Termin vereinbart habe. 
Heute, bzw. gestern Mittag war es dann soweit. Ich habe mich für eine Vollnarkose entschieden. Das war auch eigentlich meine größte Angst, ich hatte vorher noch keine. Im Vorfeld hat der operierende Arzt die Stellen angemalt, die behandelt werden und mir die gezeigt, die er nicht behandeln kann (nervenbahnen). Dies war übrigens auch eine meiner Ängste, wenn diese Nerven getroffen werden, kann es mit einer Hängeschnute enden.
Der Anästhesist und das OP Team waren super, haben noch Späße mit mir gemacht bis ich weggedämmert bin. Sanft wurde ich nach gut einer Stunde wieder geweckt. Das kam mir gerade mal vor wie eine Minute. Bis dato noch keine Schmerzen. Ich hatte nur einen etwas trockenen Hals vom Tubus. 
Meine erste Frage war: „Alles fertig? Habe ich eine sabbernde Hängeschnute?“
Gelächter und zum Glück Verneinung ich habe dann weiter geplappert und alle möglichen Fragen gestellt. Mir wurden knapp über 100gramm abgesaugt. So wenig?! Dachte ich erst. Aber immerhin ist das fast ein halbes Paket Butter und das in einem so kleinen Bereich. Ich hatte auch kein riesiges Doppelkinn muss ich dazusagen. 

Noch während ich narkotisiert war, wurde mir die Kompressionsmaske aufgezogen. Mein Gesicht ist in kürzester Zeit zu einem extrem übergewichtigen Hamster angeschwollen. Der Arzt kam ca 1 Stunde nach der Operation zu mir. Hat mir die Maske weggezogen und im Spiegel das vorläufige Ergebnis gezeigt. Wahnsinn! Schon jetzt kann ich eine richtige Kontur erkennen!!

Aus dem OP-Saal kam ich gegen 15 Uhr. Gegen 17:30 Uhr war ich zuhause und habe mir erstmal eine große Portion Auflauf und Kaffee gegönnt  
Alles ohne Probleme. Essen ist mit der Maske nicht ganz so einfach. Durch die Spannung bekommt man den Mund einfach nicht soweit auf. 

Inzwischen liegt die Operation ca 10 Stunden zurück. Ich habe immernoch keine Schmerzen. Klar, ich merke die Stellen. Dies ist aber nur leicht unangenehm und kein Schmerz. Mein Hals hat einige heftige Blutergüsse. Auf meinen Wangen habe ich jedoch nur einen leichten nicht mal ganz blauen Fleck. 

Achja, bei mir wurden 3 Mini Schnitte angesetzt. Direkt unter dem Kinn und jeweils rechts und links ca in Höhe vom Ohrläppchen. 

Falls jemand Fragen hat, nur zu  
Ich halte euch aber weiter auf dem laufenden. 
Jetzt erst mal gute Nacht und lieben Gruß

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