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Fettabsaugen am Kinn

18. August 2005 um 20:57

Ich wollte mal fragen, ob jemand Erfahrung mit Fettabsaugen (Liposuktion) am Kinn gemacht hat.

Bin für jede Info dankbar!

Julia

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19. August 2005 um 6:22

Fettabsaugen am Kinn
Hallo Julia,

ich habe gerade eine Lipo am Kinn hinter mir. Ich hatte ein richtig übles dickes Doppelkinn, breit und dick und hängend. Es wurde in örtlicher Betäubung abgesaugt. Die OP hat eine Stunde gedauert. Die Betäubungsspritzen haben weh getan. Die beiden kleinen Schnitte unterm Kinn habe ich nicht gespürt. Die würde ich ingesamt als nicht erwähnenswert bezeichnen, auch jetzt nicht im Heilungsprozess. Das Absaugen war an den Stellen wo die Fettschicht sehr dick war nur ein Geruckel: Hin- und Her-Bewegungen meine ich, nicht schlimm. Wo die Haut dünner war und die Betäubung am Rand auslief, war es schmerzhaft. Es stach und ich musste die Zähne zusammenbeißen. Da ich aber wollte, dass der Arzt (der sehr nett war) wirklich alles wegbekommt, gerade diese Randbereiche, war ich wild entschlossen das klaglos auszuhalten. Ich lag die Stunde mit gestrecktem Hals auf dem Rücken. Als man mich aussetzte, zeigte man mir sofort einen Spiegel, bevor der Hals anschwillt. Aber ich konnte nichts erkennen. Ich hatte das Gefühl, eine Stunde lang Kopfstand gemacht zu haben. Ich bekam eine Kompressionshaube und konnte mich auf einem Ruhebett mit aufgerichter Lehne mehrere Stunden erholen. Nach dem Nachlassen der örtl. Betäubung hatte ich wieder Schmerzen und wollte mit niemanden reden. Mein Hals war dick angeschwollen, aber andererseits nur wenig dicker, als er im Original war. Zu Hause angekommen, ließen die Schmerzen nach einigen Stunden nach und ich konnte schlafen. Ein bisschen unbequem, so ähnlich wie man eine Nacht verbringt, wenn man einen steifen Nacken oder Kopfweh hat. Von da ab war ich völlig schmerzfrei. In den folgenden Tagen wurde man Hals neongelb, dunkelblau, leuchtend grün. Und nicht nur im OP-Bereich, sondern auch am Halsansatz. Der Arzt erklärte mir, dass Blutergüsse "absacken". Ich war natürlich hinsichtlich der Blutergüsse aufgeklärt worden, aber dieses Ausmaß hatte ich mir nicht ausgemalt. Das möchte ich unbedingt betonen, es sind wirklich deutlichst sichtbare Blutergüsse! Ich habe mich nicht versteckt, ich bin mit der Kompressionshaube einkaufen und spazieren gegangen. Meistens wurde ich gefragt, ob ich gestürzt und aufs Kinn aufgeschlagen bin. Sehr niedlich fand ich: "Haben Sie Zahnweh?". Es gibt nicht nur diese äußerlichen Blutergüsse, sondern auch innerliche. Deshalb ist der Hals geschwollen. Die äußerlichen verschwinden zuerst. Danach klingt die Schwellung ab. Man muss aber damit rechnen, dass letzteres vier Wochen dauert. Außerdem muss man mindestens eine Woche, wenn nicht länger, die Kompressionshaube auf dem Kopf tragen. Ich habe diese Haube übrigens regelrecht geliebt. Ich fühlte mich so verletzlich am Hals und war froh, dass ich sie hatte. Also Fazit: Es war eine mitunter unangenehme OP, aber auszuhalten. Den Heilungsprozess, vor allem die Dauer, darf man nicht unterschätzen. Ich würde raten, es am Anfang eines vierwöchigen Urlaubs machen zu lassen, wenn man berufstätig ist und nicht 1000 Fragen beantworten will. Ich kann das Endresultat noch nicht völlig erkenen, weil ich die Schwellungen da sind. Jeden Morgen wache ich auf und taste meinen Hals ab, jeden Morgen ist er etwas weniger dick. Die OP hat rund 2000 Euro gekostet, das ist glaube ich der Höchstbetrag für eine solche OP, weil es bei mir wirklich viel Fett war. Die unterste Preisgrenze soll 800 Euro sein. Der Arzt war super lieb und kompetet, den würde ich jederzeit weiter empfehlen. Ich hoffe, ich habe dir in etwa erzählt, was du wissen wolltes. War mir auch mal ein Anliegen, das zu berichten.

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19. August 2005 um 14:39
In Antwort auf aino_12322274

Fettabsaugen am Kinn
Hallo Julia,

ich habe gerade eine Lipo am Kinn hinter mir. Ich hatte ein richtig übles dickes Doppelkinn, breit und dick und hängend. Es wurde in örtlicher Betäubung abgesaugt. Die OP hat eine Stunde gedauert. Die Betäubungsspritzen haben weh getan. Die beiden kleinen Schnitte unterm Kinn habe ich nicht gespürt. Die würde ich ingesamt als nicht erwähnenswert bezeichnen, auch jetzt nicht im Heilungsprozess. Das Absaugen war an den Stellen wo die Fettschicht sehr dick war nur ein Geruckel: Hin- und Her-Bewegungen meine ich, nicht schlimm. Wo die Haut dünner war und die Betäubung am Rand auslief, war es schmerzhaft. Es stach und ich musste die Zähne zusammenbeißen. Da ich aber wollte, dass der Arzt (der sehr nett war) wirklich alles wegbekommt, gerade diese Randbereiche, war ich wild entschlossen das klaglos auszuhalten. Ich lag die Stunde mit gestrecktem Hals auf dem Rücken. Als man mich aussetzte, zeigte man mir sofort einen Spiegel, bevor der Hals anschwillt. Aber ich konnte nichts erkennen. Ich hatte das Gefühl, eine Stunde lang Kopfstand gemacht zu haben. Ich bekam eine Kompressionshaube und konnte mich auf einem Ruhebett mit aufgerichter Lehne mehrere Stunden erholen. Nach dem Nachlassen der örtl. Betäubung hatte ich wieder Schmerzen und wollte mit niemanden reden. Mein Hals war dick angeschwollen, aber andererseits nur wenig dicker, als er im Original war. Zu Hause angekommen, ließen die Schmerzen nach einigen Stunden nach und ich konnte schlafen. Ein bisschen unbequem, so ähnlich wie man eine Nacht verbringt, wenn man einen steifen Nacken oder Kopfweh hat. Von da ab war ich völlig schmerzfrei. In den folgenden Tagen wurde man Hals neongelb, dunkelblau, leuchtend grün. Und nicht nur im OP-Bereich, sondern auch am Halsansatz. Der Arzt erklärte mir, dass Blutergüsse "absacken". Ich war natürlich hinsichtlich der Blutergüsse aufgeklärt worden, aber dieses Ausmaß hatte ich mir nicht ausgemalt. Das möchte ich unbedingt betonen, es sind wirklich deutlichst sichtbare Blutergüsse! Ich habe mich nicht versteckt, ich bin mit der Kompressionshaube einkaufen und spazieren gegangen. Meistens wurde ich gefragt, ob ich gestürzt und aufs Kinn aufgeschlagen bin. Sehr niedlich fand ich: "Haben Sie Zahnweh?". Es gibt nicht nur diese äußerlichen Blutergüsse, sondern auch innerliche. Deshalb ist der Hals geschwollen. Die äußerlichen verschwinden zuerst. Danach klingt die Schwellung ab. Man muss aber damit rechnen, dass letzteres vier Wochen dauert. Außerdem muss man mindestens eine Woche, wenn nicht länger, die Kompressionshaube auf dem Kopf tragen. Ich habe diese Haube übrigens regelrecht geliebt. Ich fühlte mich so verletzlich am Hals und war froh, dass ich sie hatte. Also Fazit: Es war eine mitunter unangenehme OP, aber auszuhalten. Den Heilungsprozess, vor allem die Dauer, darf man nicht unterschätzen. Ich würde raten, es am Anfang eines vierwöchigen Urlaubs machen zu lassen, wenn man berufstätig ist und nicht 1000 Fragen beantworten will. Ich kann das Endresultat noch nicht völlig erkenen, weil ich die Schwellungen da sind. Jeden Morgen wache ich auf und taste meinen Hals ab, jeden Morgen ist er etwas weniger dick. Die OP hat rund 2000 Euro gekostet, das ist glaube ich der Höchstbetrag für eine solche OP, weil es bei mir wirklich viel Fett war. Die unterste Preisgrenze soll 800 Euro sein. Der Arzt war super lieb und kompetet, den würde ich jederzeit weiter empfehlen. Ich hoffe, ich habe dir in etwa erzählt, was du wissen wolltes. War mir auch mal ein Anliegen, das zu berichten.

Danke für deine Antwort!!!
Hallo Julie,

Vielen Dank erstmal für deine Antwort. Ich finde es echt interessant, Erfahrungen wie deine kennenzulernen. Denn die meisten Kommentare hier und in anderen Foren beziehen sich ja fast immer nur über Brust-OP's, und irgendwie findet man gar nicht viel Info zu dieser Fettabsaugung am Kinn.

In meinem Fall, ich hab' auch ein bisschen Doppelkinn und einen recht dicken Hals, obwohl ich sonst normalgewichtig bin. Schon seit längerem spiele ich mit dem Gedanken, diese OP vorzunehmen, da das sicherlich positiven Einfluss auf mein Selbstbewusstsein hätte und ich mich so einfach wohler in meiner Haut fühlen würde.

Nochmal eine ganz andere Frage: Kann es nach so einer Fettabsaugung sein, dass die Haut am Gesicht irgendwie runterhängt, und man hinterher noch ein Lifting vornehmen muss? Ich bin 26 Jahre alt und denke eigentlich noch nicht an ein Lifting, mal abgesehen von den ganzen Kosten, sondern möchte eigentlich nur diese Liposuktion vornehmen lassen. Wie alt bist du, und wie lange ist es mit deiner Lipo her? Eine Woche, zwei, drei? Und noch ganz wichtig: Wie lange hast du die Kompressionshaube getragen? Denn ich müsste wirklich noch sehen, wie ich das dann mache, denn zumindest würde ich damit nicht zur Arbeit gehen wollen und müsste mir von daher Urlaub nehmen.

Letztendlich muss ich halt noch die Entscheidung treffen, wo ich das Ganze machen lasse. Ich wohne in Barcelona und bin momentan dabei, mich in einigen Schönheitskliniken und bei diversen plastischen Chirurgen beraten zu lassen. Dort wo ich bis jetzt gewesen bin, hat man mir ähnliche Preise wie in deinem Fall genannt. Das ist ja schon mal beruhigend. Trotzdem: Wo hast du dich operieren lassen? Ich glaub' zwar nicht, dass ich den Eingriff in Deutschland vornehmen lassen werde (wegen der Nachuntersuchungen und so), aber es ist ja immer gut, ein paar Referenzen zu haben.

Danke im Voraus für deine Antwort und Tipps.

Julia

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20. August 2005 um 1:30
In Antwort auf eloise_12102307

Danke für deine Antwort!!!
Hallo Julie,

Vielen Dank erstmal für deine Antwort. Ich finde es echt interessant, Erfahrungen wie deine kennenzulernen. Denn die meisten Kommentare hier und in anderen Foren beziehen sich ja fast immer nur über Brust-OP's, und irgendwie findet man gar nicht viel Info zu dieser Fettabsaugung am Kinn.

In meinem Fall, ich hab' auch ein bisschen Doppelkinn und einen recht dicken Hals, obwohl ich sonst normalgewichtig bin. Schon seit längerem spiele ich mit dem Gedanken, diese OP vorzunehmen, da das sicherlich positiven Einfluss auf mein Selbstbewusstsein hätte und ich mich so einfach wohler in meiner Haut fühlen würde.

Nochmal eine ganz andere Frage: Kann es nach so einer Fettabsaugung sein, dass die Haut am Gesicht irgendwie runterhängt, und man hinterher noch ein Lifting vornehmen muss? Ich bin 26 Jahre alt und denke eigentlich noch nicht an ein Lifting, mal abgesehen von den ganzen Kosten, sondern möchte eigentlich nur diese Liposuktion vornehmen lassen. Wie alt bist du, und wie lange ist es mit deiner Lipo her? Eine Woche, zwei, drei? Und noch ganz wichtig: Wie lange hast du die Kompressionshaube getragen? Denn ich müsste wirklich noch sehen, wie ich das dann mache, denn zumindest würde ich damit nicht zur Arbeit gehen wollen und müsste mir von daher Urlaub nehmen.

Letztendlich muss ich halt noch die Entscheidung treffen, wo ich das Ganze machen lasse. Ich wohne in Barcelona und bin momentan dabei, mich in einigen Schönheitskliniken und bei diversen plastischen Chirurgen beraten zu lassen. Dort wo ich bis jetzt gewesen bin, hat man mir ähnliche Preise wie in deinem Fall genannt. Das ist ja schon mal beruhigend. Trotzdem: Wo hast du dich operieren lassen? Ich glaub' zwar nicht, dass ich den Eingriff in Deutschland vornehmen lassen werde (wegen der Nachuntersuchungen und so), aber es ist ja immer gut, ein paar Referenzen zu haben.

Danke im Voraus für deine Antwort und Tipps.

Julia

Doppelkinn
Hallo Julia,

ich bin wesentlich älter als du, über 40. Nach dem was ich in Erfahrung bringen konnte, wird der Arzt es sagen, wenn ein Lifting notwendig ist oder werden könnte. Wenn das selbst bei mir nicht nötig ist, kann ich mir das bei dir mit deinen 26 Jahren kaum vorstellen. Die Haut zieht sich zurück. Sehr langsam, aber sie tut es. Meine OP ist jetzt zwei Wochen her und ich trage die Kompressionshaube noch konsequent nachts - tagsüber bis vor wenigen Tagen. Ich habe übrigens ebenso wenig über die OP im Internet finden können und das beim Arzt erwähnt. Er meint, bei vielen Bauch-Lipos macht man das Kinn gleich mit. Gemeint war das kleine Doppelkinn, das viele haben. Das spielt eine untergeordnete Rolle, deswegen finde es nicht viel Erwähnung und Beachtung. Ich wurde in Stuttgart operiert. Ich persönlich würde dir abraten für die OP nach Deutschland zu kommen, wenn du nicht mindestens vier Wochen hier bleiben kannst. Für deine Kollegen kannst du dir ggf. was einfallen lassen: Gestürzt und aufs Kinn gefallen. Oder schlicht die Wahrheit. Ist doch nichts mehr dabei, heutzutage. Außerdem ist eine Lipo am Hals gegen die Entscheidung für eine z. B. Brust-OP doch eher "harmlos", finde ich. Es hilft deinem Selbstbewußtsein auf die Sprünge, ohne Narben und ohne Implantate. Ich freue mich schon so darauf, wie es aussieht, wenn es abgeschwollen ist.

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20. August 2005 um 10:41
In Antwort auf aino_12322274

Doppelkinn
Hallo Julia,

ich bin wesentlich älter als du, über 40. Nach dem was ich in Erfahrung bringen konnte, wird der Arzt es sagen, wenn ein Lifting notwendig ist oder werden könnte. Wenn das selbst bei mir nicht nötig ist, kann ich mir das bei dir mit deinen 26 Jahren kaum vorstellen. Die Haut zieht sich zurück. Sehr langsam, aber sie tut es. Meine OP ist jetzt zwei Wochen her und ich trage die Kompressionshaube noch konsequent nachts - tagsüber bis vor wenigen Tagen. Ich habe übrigens ebenso wenig über die OP im Internet finden können und das beim Arzt erwähnt. Er meint, bei vielen Bauch-Lipos macht man das Kinn gleich mit. Gemeint war das kleine Doppelkinn, das viele haben. Das spielt eine untergeordnete Rolle, deswegen finde es nicht viel Erwähnung und Beachtung. Ich wurde in Stuttgart operiert. Ich persönlich würde dir abraten für die OP nach Deutschland zu kommen, wenn du nicht mindestens vier Wochen hier bleiben kannst. Für deine Kollegen kannst du dir ggf. was einfallen lassen: Gestürzt und aufs Kinn gefallen. Oder schlicht die Wahrheit. Ist doch nichts mehr dabei, heutzutage. Außerdem ist eine Lipo am Hals gegen die Entscheidung für eine z. B. Brust-OP doch eher "harmlos", finde ich. Es hilft deinem Selbstbewußtsein auf die Sprünge, ohne Narben und ohne Implantate. Ich freue mich schon so darauf, wie es aussieht, wenn es abgeschwollen ist.

Noch ein ganz paar Fragen...
Hallo Julie,

Danke für deine erneute Antwort. Das klingt ja alles ganz positiv, was du da sagst. Und ich denke auch, dass ich den Schritt gehen werde, und den Eingriff durchführen lassen werde, auch wenn mir der Gedanke daran noch ein bisschen Angst macht. Vor allem dass bei der OP irgend etwas schiefgehen könnte. Aber endlich mal ein ansehnliches Profil von der Seite haben, das war schon immer mein Traum. Worauf soll ich noch warten??

Nochmal eine Frage: Wie lange dauert es denn ungefähr, bis das Kinn bzw. der Hals abgeschwollen sind? Bemerkst du jetzt, also zwei Wochen nach dem Eingriff, schon positive Veränderungen an deinem Äusserlichen? Konntest du nach dem Eingriff gleich wieder ganz normal sprechen und auch essen? Musst du jetzt noch öfters zum Arzt, wegen Fäden ziehen, oder gibt es viele Nachuntersuchungen? Was muss man vor allem dann beachten, wenn man die berühmte Einwilligungserklärung unterschreibt? Vielleicht klingen meine Fragen ein bisschen dämlich, aber da ich noch nie einen chirurgischen Eingriff hatte, kenne ich mich mit den ganzen Vorgängen halt gar nicht aus. Danke nochmals für alles!!!

Julia

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20. August 2005 um 22:26
In Antwort auf eloise_12102307

Noch ein ganz paar Fragen...
Hallo Julie,

Danke für deine erneute Antwort. Das klingt ja alles ganz positiv, was du da sagst. Und ich denke auch, dass ich den Schritt gehen werde, und den Eingriff durchführen lassen werde, auch wenn mir der Gedanke daran noch ein bisschen Angst macht. Vor allem dass bei der OP irgend etwas schiefgehen könnte. Aber endlich mal ein ansehnliches Profil von der Seite haben, das war schon immer mein Traum. Worauf soll ich noch warten??

Nochmal eine Frage: Wie lange dauert es denn ungefähr, bis das Kinn bzw. der Hals abgeschwollen sind? Bemerkst du jetzt, also zwei Wochen nach dem Eingriff, schon positive Veränderungen an deinem Äusserlichen? Konntest du nach dem Eingriff gleich wieder ganz normal sprechen und auch essen? Musst du jetzt noch öfters zum Arzt, wegen Fäden ziehen, oder gibt es viele Nachuntersuchungen? Was muss man vor allem dann beachten, wenn man die berühmte Einwilligungserklärung unterschreibt? Vielleicht klingen meine Fragen ein bisschen dämlich, aber da ich noch nie einen chirurgischen Eingriff hatte, kenne ich mich mit den ganzen Vorgängen halt gar nicht aus. Danke nochmals für alles!!!

Julia

Noch ein paar Antworten
Bei mir sind es jetzt zwei Wochen und es ist erst wenig abgeschwollen. Als Zeitraum wurden mir vier Wochen für das Abwellen genannt. Was man neben ein wenig Mut braucht, ist Geduld.

Ich bemerke schon positive Veränderungen. Anfangs war der Hals stark geschwollen. Aber selbst geschwollen hatte er nicht mehr Umfang also vorher. Ich sage mir, dann muss er doch abgeschwollen viel schlanker sein, oder?

Der Hals will ganz offensichtlich in seine alte Form zurück. Zuerst schwill er dort ab, wo er auch vorher die dünnsten Stellen hatte.

Der Arzt sagte mir, dass ich keinerlei Probleme mit dem Sprechen und Essen haben werde. Das stimmt. Selbst während der OP habe ich gesprochen. Etwas hinderlich ist nur der Verband, ich habe ihn beim Essen ein wenig herunter geschoben. Kauen tat nie weh.

Übrigens ist der Verband ganz schön teuer (fast 80 Euro). Ich habe meinen mehrfach gewaschen, für den Preis sollte die Elastizität echt länger bestehen. Aber bald hat er ausgedient. Zwei wären besser gewesen, aber bei dem Preis... Ich habe mir mit einer elastischen breiten Binde beholfen, überbrückungsweise, bis die Kompresssionshaube getrocknet war.

Die Einverständniserklärung habe ich unterschrieben wie sie war. Ich hatte ein mehrseitiges Aufklärungsblatt, dass ich sorgfältig gelesen habe. Mehr konnte ich nicht tun. Ich kenne mich damit nicht aus.

Der Arzt hat mir definitiv gesagt, was er machen kann, was er versuchen aber nicht versprechen kann und was ganz sicher nicht möglich ist. Das hat ihn vertrauenswürdig gemacht.

Dazu gehörte auch, dass er nicht versprechen konnte, von den Schnitten unterm Kinn bis zu den Ohrläppchen zu kommen. In dem Fall müsste man einen Schnitt im Bereich der Ohrläppchen machen. Das war bei mir nicht nötig. Ich hatte ihm erlaubt ggf. an den Ohren zu schneiden.

Ich habe keine Fäden! Ich habe zwei winzige Schnitte unterm Kinn. Nicht der Rede wert, wirklich. Die sind völlig harmlos. Wie zwei aufgekratzte Mückenstiche. Er ist von dort bis zu den Ohrläppchen gekommen und bis zum unteren Drittel des Haltes, wo nach einer hässlichen Falte bereits mein Doppelkinn begann.

Ich hatte zwei Nachuntersuchungen. Dabei hat der Arzt mich u. a. in den Spiegel schauen lassen. Viel sah man nicht. Er hat mir gezeigt, was er wo gemacht hat und wie es sich voraussichtlich verändern wird. Er hat mir geholfen Geduld aufzubringen.

Zu jeder Nach- und Vor-Untersuchung (ebenfalls zwei) bin ich gern gegangen. Ich mag den Arzt und die gesamte Praxis. Jetzt muss ich erst nach Ablauf der vier Wochen wieder hin. Ich war beinahe ein wenig enttäuscht, dass ich mit meinem gelb-blau-grünen Hals allein gelassen werde. Aber es gibt nichts zu tun, außer Abwarten.

Ich darf jedoch jederzeit anrufen oder mailen, wenn ich Fragen habe. Und wenn ich irgendwie einen Koller kriege natürlich hinkommen. So einen kleinen Anflug von Koller hatte ich bereits: "Das wird nachher genauso aussehen wie vorher, alles war umsonst..." In dem Sinne.

Habe mich jedoch wieder gefangen. Bin ja schon über 40 und man wird nicht nur älter, sondern lernt etwas in Leben, zum Beispiel wie man sich selbst aus einer Krise rausholt. Dazu muss man natürlich was mitmachen und erleben in seinem Leben. Zum Beispiel so eine OP, mit positiven und negativen Seiten...

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29. August 2005 um 15:55
In Antwort auf aino_12322274

Noch ein paar Antworten
Bei mir sind es jetzt zwei Wochen und es ist erst wenig abgeschwollen. Als Zeitraum wurden mir vier Wochen für das Abwellen genannt. Was man neben ein wenig Mut braucht, ist Geduld.

Ich bemerke schon positive Veränderungen. Anfangs war der Hals stark geschwollen. Aber selbst geschwollen hatte er nicht mehr Umfang also vorher. Ich sage mir, dann muss er doch abgeschwollen viel schlanker sein, oder?

Der Hals will ganz offensichtlich in seine alte Form zurück. Zuerst schwill er dort ab, wo er auch vorher die dünnsten Stellen hatte.

Der Arzt sagte mir, dass ich keinerlei Probleme mit dem Sprechen und Essen haben werde. Das stimmt. Selbst während der OP habe ich gesprochen. Etwas hinderlich ist nur der Verband, ich habe ihn beim Essen ein wenig herunter geschoben. Kauen tat nie weh.

Übrigens ist der Verband ganz schön teuer (fast 80 Euro). Ich habe meinen mehrfach gewaschen, für den Preis sollte die Elastizität echt länger bestehen. Aber bald hat er ausgedient. Zwei wären besser gewesen, aber bei dem Preis... Ich habe mir mit einer elastischen breiten Binde beholfen, überbrückungsweise, bis die Kompresssionshaube getrocknet war.

Die Einverständniserklärung habe ich unterschrieben wie sie war. Ich hatte ein mehrseitiges Aufklärungsblatt, dass ich sorgfältig gelesen habe. Mehr konnte ich nicht tun. Ich kenne mich damit nicht aus.

Der Arzt hat mir definitiv gesagt, was er machen kann, was er versuchen aber nicht versprechen kann und was ganz sicher nicht möglich ist. Das hat ihn vertrauenswürdig gemacht.

Dazu gehörte auch, dass er nicht versprechen konnte, von den Schnitten unterm Kinn bis zu den Ohrläppchen zu kommen. In dem Fall müsste man einen Schnitt im Bereich der Ohrläppchen machen. Das war bei mir nicht nötig. Ich hatte ihm erlaubt ggf. an den Ohren zu schneiden.

Ich habe keine Fäden! Ich habe zwei winzige Schnitte unterm Kinn. Nicht der Rede wert, wirklich. Die sind völlig harmlos. Wie zwei aufgekratzte Mückenstiche. Er ist von dort bis zu den Ohrläppchen gekommen und bis zum unteren Drittel des Haltes, wo nach einer hässlichen Falte bereits mein Doppelkinn begann.

Ich hatte zwei Nachuntersuchungen. Dabei hat der Arzt mich u. a. in den Spiegel schauen lassen. Viel sah man nicht. Er hat mir gezeigt, was er wo gemacht hat und wie es sich voraussichtlich verändern wird. Er hat mir geholfen Geduld aufzubringen.

Zu jeder Nach- und Vor-Untersuchung (ebenfalls zwei) bin ich gern gegangen. Ich mag den Arzt und die gesamte Praxis. Jetzt muss ich erst nach Ablauf der vier Wochen wieder hin. Ich war beinahe ein wenig enttäuscht, dass ich mit meinem gelb-blau-grünen Hals allein gelassen werde. Aber es gibt nichts zu tun, außer Abwarten.

Ich darf jedoch jederzeit anrufen oder mailen, wenn ich Fragen habe. Und wenn ich irgendwie einen Koller kriege natürlich hinkommen. So einen kleinen Anflug von Koller hatte ich bereits: "Das wird nachher genauso aussehen wie vorher, alles war umsonst..." In dem Sinne.

Habe mich jedoch wieder gefangen. Bin ja schon über 40 und man wird nicht nur älter, sondern lernt etwas in Leben, zum Beispiel wie man sich selbst aus einer Krise rausholt. Dazu muss man natürlich was mitmachen und erleben in seinem Leben. Zum Beispiel so eine OP, mit positiven und negativen Seiten...

Die weitere Entwicklung
16. Tag: Die großen Flächen gelbe Haut und grüne Flecken sind verblichen. Nur dort wo die Haut dunkelblau/fast schwarz war sind noch kaum sichtbare Schatten. Im allgemeinen heißt es, nach einer solchen OP ist man nach 7-10 Tagen "gesellschaftsfähig". Ich würde sagen, ich habe am 16. Tag Gesellschaftsfähigkeit wieder erlangt.

18. Tag: Wiedereintritt ins Arbeitsleben. Niemand hat etwas bemerkt, weder positiv noch negativ.

Der Hals ist minimal weniger dick als vorher. Dort wo vorher Fett war, sind jetzt Schwellungen und innere Blutergüsse. Man kann sie ertasten. Ich kann die Ränder des größten, recht harten Blutergusses (oder was immer das ist) fühlen und merken, wie sie sich millimeterweise zurückziehen. Jeden Morgen taste ich als erstes meinen Hals ab, um die Veränderungen zu spüren. Mein Traum ist, ich wache auf und der Hals ist abgeschwollen..

Für außenstehende Betrachter sieht der Hals also genauso aus wie vorher. Für mich ist er sicht- und fühlbar unregelmäßiger: Kleine Beulen und Dellen, eine Wulst hier und da... Alles was sich zurückbilden wird mit der Zeit.
Ich bin gespannt, was zum Vorschein kommt. Das ist wie vom Entlein zum Schwan...

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29. August 2005 um 15:57
In Antwort auf aino_12322274

Die weitere Entwicklung
16. Tag: Die großen Flächen gelbe Haut und grüne Flecken sind verblichen. Nur dort wo die Haut dunkelblau/fast schwarz war sind noch kaum sichtbare Schatten. Im allgemeinen heißt es, nach einer solchen OP ist man nach 7-10 Tagen "gesellschaftsfähig". Ich würde sagen, ich habe am 16. Tag Gesellschaftsfähigkeit wieder erlangt.

18. Tag: Wiedereintritt ins Arbeitsleben. Niemand hat etwas bemerkt, weder positiv noch negativ.

Der Hals ist minimal weniger dick als vorher. Dort wo vorher Fett war, sind jetzt Schwellungen und innere Blutergüsse. Man kann sie ertasten. Ich kann die Ränder des größten, recht harten Blutergusses (oder was immer das ist) fühlen und merken, wie sie sich millimeterweise zurückziehen. Jeden Morgen taste ich als erstes meinen Hals ab, um die Veränderungen zu spüren. Mein Traum ist, ich wache auf und der Hals ist abgeschwollen..

Für außenstehende Betrachter sieht der Hals also genauso aus wie vorher. Für mich ist er sicht- und fühlbar unregelmäßiger: Kleine Beulen und Dellen, eine Wulst hier und da... Alles was sich zurückbilden wird mit der Zeit.
Ich bin gespannt, was zum Vorschein kommt. Das ist wie vom Entlein zum Schwan...

Der weitere Verlauf
Ach ja, vergessen: Die Schnitte nicht nicht mehr sichtbar. Ich weiß überhaupt nicht, wo sie sind.

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2. September 2005 um 17:05
In Antwort auf aino_12322274

Der weitere Verlauf
Ach ja, vergessen: Die Schnitte nicht nicht mehr sichtbar. Ich weiß überhaupt nicht, wo sie sind.

Der weitere Verlauf
Tag 19:

Im Profil optisch keine Veränderung. Vor vorn nur für meine Augen: Die oberflächliche Schwellung, die die Haut nach der Op genauso straff aussehen ließ wie vorher, lässt nach und ich kann Dellen, Beulen und Löcher sehen. Doch ich weiß, das ist normal. Für fremde Augen ist es kaum wahrzunehmen.

Die Absaugung ging ja über die volle Breite von einem Ohrläppchen zum anderen und senkrecht hinunter bis zum unteren Drittel des Halses. Stell euch eine Dose Erbsensuppe vor in der nur noch ein Drittel des Inhaltes drin ist. Alles was fehlt ist quasi abgesaugt worden. Meinen Hals mit einer Konservendose zu vergleichen kommt optisch gut hin.

Er ist weniger berührungsempfindlich geworden, so dass ich die Dellen, Beulen und Löcher nun betasten kann. Manche Zonen am Hals kribbeln beim Berühren, wie ein aufwachender eingeschlafener Fuß. Vollkommen taub ist keine Stelle, also dass ich gar nichts fühle.

Tag 20:

War in den letzten Tagen mehrfach schwimmen. Beim Brustschwimmen "zwiebelt" mein Hals unangenehm. Ich weiß nicht, ob zwiebeln ein bundeseinheitlich gültiger Sprach-Begriff ist. Ich meine das Gefühl, wenn man am Arm mit beiden Händen die Haut in entgegengesetzte Richtungen dreht. Nach dem Schwimmen fühlt sich der Hals steinhart an, aber das kommt immer wieder mal vor. Mal ist er weich, mal hart.

Das Nachlassen der Berühungsempfindlichkeit ermöglicht, dass ich beginnen kann, die Haut einzucremen. Habe mir Synchroline Terproline Gesichtscreme online bestellt und hoffe, sie kommt bald.

Wobenzym nehme ich seit heute. Kann ich noch nichts zu sagen.

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10. September 2005 um 8:02
In Antwort auf aino_12322274

Der weitere Verlauf
Tag 19:

Im Profil optisch keine Veränderung. Vor vorn nur für meine Augen: Die oberflächliche Schwellung, die die Haut nach der Op genauso straff aussehen ließ wie vorher, lässt nach und ich kann Dellen, Beulen und Löcher sehen. Doch ich weiß, das ist normal. Für fremde Augen ist es kaum wahrzunehmen.

Die Absaugung ging ja über die volle Breite von einem Ohrläppchen zum anderen und senkrecht hinunter bis zum unteren Drittel des Halses. Stell euch eine Dose Erbsensuppe vor in der nur noch ein Drittel des Inhaltes drin ist. Alles was fehlt ist quasi abgesaugt worden. Meinen Hals mit einer Konservendose zu vergleichen kommt optisch gut hin.

Er ist weniger berührungsempfindlich geworden, so dass ich die Dellen, Beulen und Löcher nun betasten kann. Manche Zonen am Hals kribbeln beim Berühren, wie ein aufwachender eingeschlafener Fuß. Vollkommen taub ist keine Stelle, also dass ich gar nichts fühle.

Tag 20:

War in den letzten Tagen mehrfach schwimmen. Beim Brustschwimmen "zwiebelt" mein Hals unangenehm. Ich weiß nicht, ob zwiebeln ein bundeseinheitlich gültiger Sprach-Begriff ist. Ich meine das Gefühl, wenn man am Arm mit beiden Händen die Haut in entgegengesetzte Richtungen dreht. Nach dem Schwimmen fühlt sich der Hals steinhart an, aber das kommt immer wieder mal vor. Mal ist er weich, mal hart.

Das Nachlassen der Berühungsempfindlichkeit ermöglicht, dass ich beginnen kann, die Haut einzucremen. Habe mir Synchroline Terproline Gesichtscreme online bestellt und hoffe, sie kommt bald.

Wobenzym nehme ich seit heute. Kann ich noch nichts zu sagen.

Vier Wochen Resumee
Man kann es in vier Worten zusammenfassen:
Subjektiv besser, objektiv unverändert.

Heißt, ich merke die nachlassende Schwellung, für Außenstehende sieht es aus wie vorher.

Berührungs- und Temperaturempfindlich (das "Zwiebeln") haben nahezu völlig nachgelassen. Keine Gefühllosigkeit. Schnitte praktisch unsichtbar.

Von Wob bekomme ich Sodbrennen. Man hat mir gesagt, das kann nicht sein, es sei inzwischen magensaftresistent. Meine Speiserröhre brannte tagelang wie Feuer. Probiere Hausmittel aus, kaue homöopath. Mittel gegen Sodbrennen usw. Damit ist es erträglich.

Terproline macht eine schöne weiche Haut. Mir leuchtet nicht ein, wie eine Haut, die weicher wird, elastischer und straffer werden kann. Ich verbinde das eher mit "ausgeleiert", aber das ist eben mein subjektives Empfinden.

Und so hat der Baumstamm, der mein Hals war, für mich bereits leichte Konturen. Von vorn, unter den unteren Kieferkochen zieht sich der Hals nach innen wölbend zurück. Ich fahre gern mit den Händen drüber und fühle die Innenwölbung, wo vorher nur eine Gerade war.

Das optisch auffallende hässliche seitliche Profil ist noch vorhanden und deshalb gibt es für andere keinen Unterschied. Die sehen ja nicht die Feinheiten, sondern den groben Eindruck.

In 8 Tagen ist Kontrolltermin beim Arzt.



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17. Oktober 2005 um 20:50
In Antwort auf aino_12322274

Vier Wochen Resumee
Man kann es in vier Worten zusammenfassen:
Subjektiv besser, objektiv unverändert.

Heißt, ich merke die nachlassende Schwellung, für Außenstehende sieht es aus wie vorher.

Berührungs- und Temperaturempfindlich (das "Zwiebeln") haben nahezu völlig nachgelassen. Keine Gefühllosigkeit. Schnitte praktisch unsichtbar.

Von Wob bekomme ich Sodbrennen. Man hat mir gesagt, das kann nicht sein, es sei inzwischen magensaftresistent. Meine Speiserröhre brannte tagelang wie Feuer. Probiere Hausmittel aus, kaue homöopath. Mittel gegen Sodbrennen usw. Damit ist es erträglich.

Terproline macht eine schöne weiche Haut. Mir leuchtet nicht ein, wie eine Haut, die weicher wird, elastischer und straffer werden kann. Ich verbinde das eher mit "ausgeleiert", aber das ist eben mein subjektives Empfinden.

Und so hat der Baumstamm, der mein Hals war, für mich bereits leichte Konturen. Von vorn, unter den unteren Kieferkochen zieht sich der Hals nach innen wölbend zurück. Ich fahre gern mit den Händen drüber und fühle die Innenwölbung, wo vorher nur eine Gerade war.

Das optisch auffallende hässliche seitliche Profil ist noch vorhanden und deshalb gibt es für andere keinen Unterschied. Die sehen ja nicht die Feinheiten, sondern den groben Eindruck.

In 8 Tagen ist Kontrolltermin beim Arzt.



Nach zwei Monaten
Die seitlichen Konturen sind nahezu abgeschwollen. Insgesamt sieht der Hals seitlich schlanker aus.
Ich kann an meinem Unterkiefer Knochen tasten,
die ich noch nie gefühlt habe.
Vorn unterm Kinn bis zum Kehlkopf ist weiterhin viel geschwollen und hart.
Ich schätze, es wird 6-8 Wochen dauern,
bis wirklich alles abgeschwollen ist.

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19. September 2006 um 11:33

Danke, Julia!!!
Liebe Julia,
dein Beitrag ist für mich wie ein Geschenk des Himmels. Meine Liposuktion am Kinn ist jetzt genau 5 Tage her, ich durfte gestern tagsüber den Kompressionsverband das erste Mal abnehmen und bin - geschockt (vielleicht noch leicht untertrieben, "verzweifelt" ist näher dran). Mein Gesicht sieht dicker aus als vorher!! Die blauen Stellen sind zwar weitgehend nur noch grünlich/gelblich bis auf eine hartnäckige Stelle unter dem linken Mundwinkel (etwa gleiche Form wie Harry Potter's Narbe). Ich habe mir heute morgen die Augen ausgeweint, meine Entscheidung bereut. Ich habe das Gefühl ich sehe schlimmer aus als vorher, das Doppelkinn ist immernoch da, und habe Angst, dass diese blaue Stelle bis übernächsten Donnerstag (da muss ich wieder arbeiten) nicht verschwindet. Ich sehe meinen Doktor erst diesen Donnerstag, er ist gestern, heute und morgen nicht erreichbar.

Dein Beitrag hat mich sehr beruhigt und lässt mich hoffen, dass diese schmerzhafte Prozedur nicht umsonst war, ich danke Dir für deine Offenheit und Mut diesen Beitrag zu schreiben.

PS: Die Beschreibung der OP's ist genial. Genau so fühlt sich der Eingriff an!!

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17. Oktober 2006 um 17:53
In Antwort auf aino_12322274

Nach zwei Monaten
Die seitlichen Konturen sind nahezu abgeschwollen. Insgesamt sieht der Hals seitlich schlanker aus.
Ich kann an meinem Unterkiefer Knochen tasten,
die ich noch nie gefühlt habe.
Vorn unterm Kinn bis zum Kehlkopf ist weiterhin viel geschwollen und hart.
Ich schätze, es wird 6-8 Wochen dauern,
bis wirklich alles abgeschwollen ist.

In welcher Klinik warst Du?
Hallo Juliesch,

in welcher Klinik hast Du Dich operieren lassen? Wohne auch in Stuttgart und hab es auch vor.

GrußKerstin

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18. Oktober 2006 um 9:33
In Antwort auf emilia_12350942

In welcher Klinik warst Du?
Hallo Juliesch,

in welcher Klinik hast Du Dich operieren lassen? Wohne auch in Stuttgart und hab es auch vor.

GrußKerstin

Lipo an Kinn/Hals
Hallo,
hab Euren Thread erst heute entdeckt. Ich hatte auch schon eine Lipo an Kinn/Hals (1. Absaugung vor 2 Jahren und eine kleine Nachkorrektur vor einem halben Jahr). Ich hatte einen leichten Truthahnhals und Hängebäckchen, beides ist jetzt weg und schön straff. Bei mir wurde es auch in Lokalanästhesie gemacht. Ich habe eine Woche lang (zu Hause) ein Kinnmieder getragen. Ich hatte nur minimale Schwellungen und ganz winzige Hämatome am unteren Halsbereich, die sich problemlos unter einem Rolli verstecken ließen. Ich bin sehr zufrieden und würde es immer wieder machen lassen.
LG
Manu

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25. Oktober 2007 um 23:51

Kinn op
Hi du hab mir vor 2 Wochen eine Kinnkorrektur machen lassen hast du ein paar Fragen? Ich beantworte sie gerne
Lg Alice

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7. November 2008 um 12:26

Brauche rat
Hallo an alle,
ich habe gerade mit erstaunen und Freude eure Antworten gelesen. Am 13.1.09 habe ich meine Fettabsaugung am Kinn und habe total Angst. Da mein sehr heftig hängendes,dickes Kinn von einem selten Gendefekt kommt habe ich das Glück das die Op bezahlt wird. Bei mir wird es auch in Vollnakose gemacht,worüber ich sehr froh bin. Aber meine Fragen an euch sind, tut es hinterher sehr weh? Wie habt ihr euch nach der Op gefühlt? War euch schlecht? also mein Arzt meinte das ich 6 wochen dehn Verband tragen muß und in dieser Zeit bin ich Krankgeschrieben. Ich hoffe es das es sich alles zurück bildet und ich auchbald aussehe wie andere Frauen den mein Selbsstbewußtsein ist nach außen hin super aber in mir drin kämpfe ich jeden Tag mit den Blicken.Wäre schön wen ich Antworten bekommen könnte

Lg

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30. Oktober 2009 um 13:35
In Antwort auf manumibe

Lipo an Kinn/Hals
Hallo,
hab Euren Thread erst heute entdeckt. Ich hatte auch schon eine Lipo an Kinn/Hals (1. Absaugung vor 2 Jahren und eine kleine Nachkorrektur vor einem halben Jahr). Ich hatte einen leichten Truthahnhals und Hängebäckchen, beides ist jetzt weg und schön straff. Bei mir wurde es auch in Lokalanästhesie gemacht. Ich habe eine Woche lang (zu Hause) ein Kinnmieder getragen. Ich hatte nur minimale Schwellungen und ganz winzige Hämatome am unteren Halsbereich, die sich problemlos unter einem Rolli verstecken ließen. Ich bin sehr zufrieden und würde es immer wieder machen lassen.
LG
Manu


Hallo Manumibe

Wie geht es dir?

Habe den Beitrag gelesen und mich interssiern wie lange du einen geschwollenen hals hattest und empfehlen würdest zu hause zu bleiben.
Ich habe nur ein kleines Doppelkin.

Grüsse
Nyala

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27. August 2015 um 10:19
In Antwort auf aino_12322274

Doppelkinn
Hallo Julia,

ich bin wesentlich älter als du, über 40. Nach dem was ich in Erfahrung bringen konnte, wird der Arzt es sagen, wenn ein Lifting notwendig ist oder werden könnte. Wenn das selbst bei mir nicht nötig ist, kann ich mir das bei dir mit deinen 26 Jahren kaum vorstellen. Die Haut zieht sich zurück. Sehr langsam, aber sie tut es. Meine OP ist jetzt zwei Wochen her und ich trage die Kompressionshaube noch konsequent nachts - tagsüber bis vor wenigen Tagen. Ich habe übrigens ebenso wenig über die OP im Internet finden können und das beim Arzt erwähnt. Er meint, bei vielen Bauch-Lipos macht man das Kinn gleich mit. Gemeint war das kleine Doppelkinn, das viele haben. Das spielt eine untergeordnete Rolle, deswegen finde es nicht viel Erwähnung und Beachtung. Ich wurde in Stuttgart operiert. Ich persönlich würde dir abraten für die OP nach Deutschland zu kommen, wenn du nicht mindestens vier Wochen hier bleiben kannst. Für deine Kollegen kannst du dir ggf. was einfallen lassen: Gestürzt und aufs Kinn gefallen. Oder schlicht die Wahrheit. Ist doch nichts mehr dabei, heutzutage. Außerdem ist eine Lipo am Hals gegen die Entscheidung für eine z. B. Brust-OP doch eher "harmlos", finde ich. Es hilft deinem Selbstbewußtsein auf die Sprünge, ohne Narben und ohne Implantate. Ich freue mich schon so darauf, wie es aussieht, wenn es abgeschwollen ist.

Liposuktion kinn
Hallo,

ihr Eintrag in diesem Forum ist zwar schon sehr lange her. Aber mich würde interessieren ob Sie nach dieser langen Zeit noch beurteilen können, wie lange es dauerte bis man ein Ergebnis objektiv sehen konnte. Meine Lipo ist nun 5 Tage her.

Gruß

Sabine

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28. Juli 2017 um 20:53
In Antwort auf manumibe

Lipo an Kinn/Hals
Hallo,
hab Euren Thread erst heute entdeckt. Ich hatte auch schon eine Lipo an Kinn/Hals (1. Absaugung vor 2 Jahren und eine kleine Nachkorrektur vor einem halben Jahr). Ich hatte einen leichten Truthahnhals und Hängebäckchen, beides ist jetzt weg und schön straff. Bei mir wurde es auch in Lokalanästhesie gemacht. Ich habe eine Woche lang (zu Hause) ein Kinnmieder getragen. Ich hatte nur minimale Schwellungen und ganz winzige Hämatome am unteren Halsbereich, die sich problemlos unter einem Rolli verstecken ließen. Ich bin sehr zufrieden und würde es immer wieder machen lassen.
LG
Manu

Hallo Kerstink--

Ich hatte vor 5 Wochen eine SMAS OP mit Kinn absaugung.Ich habe auch noch einen Truthanhals..bin nach so einem sehr großen Eingriff schon sehr enttäuscht.Wie wurde bei dir die Nachkorektur vollzogen?
Ganz lieben Dank schon einmal für deine Antwort
LG Josie

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