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Einwachsende Haare nach Epilieren

27. Dezember 2010 um 21:25 Letzte Antwort: 28. Februar 2011 um 15:43

Hallo zusammen!

Ich (männlich, 20) habe folgendes Problem: Seit einiger Zeit habe ich damit begonnen, mir den Bauch-, Brust- und Achselbereich zu epilieren. Am Anfang ging soweit alles gut, einige Wochen lang wirklich göttlich ohne Nebenwirkungen mit einem wunderschön glatten Oberkörper. Doch dann fing es an. Im Radius von ca. 10cm um den Bauchnabel gibt alles so hässliche, rote Pickelchen durch eingewachsene Haare. Leider sind es auf dieser Fläche ziemlich viel und sieht nicht so besonders schön aus. Nach ein paar weiteren Monaten habe ich dann für ca. einen Monat nichts mehr gemacht und die Haare wachsen lassen. Viel gebracht hat es nicht, weshalb ich dann die Haare mittels Nassrasieren wegzumachen begonnen habe. Die einwachsenden Haare (an der Anzahl immernoch in etwa gleich) blieben allerdings, weshalb ich nach einem weiteren Monat wieder aufs Epilieren zurückgekommen bin. Aber wen überrascht's, die Pickelchen sind immernoch da. Ich peele ca. alle 2 Tage, habe den Körper eine Zeit lang mit Olivenöl eingebrieben (für eine zartere Haut, damit die Härchen besser hindurch kommen), bin dann aber wieder auf eine Bodylotion umgestiegen.

Hat mir jemand von euch vielleicht einen Rat, was ich noch versuchen könnte, um dieses lästige Problem loszuwerden? Während dem Epilieren benutze ich jeweils auch ein Kühlpad, wobei auch dies nicht besonders viel bringt.

Bitte helft mir doch, bin wirklich sehr verzweifelt! =(

Vielen Dank!!

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22. Februar 2011 um 0:23

Geh mal zu DM
dort gibt es diese Peelinghandschuhe.

Die epilierten Stellen bei jeder Dusche damit abrubbeln.
Wichtig ist es , wie es schon gesagt wurde, dass du gute cremes danach verwendest, d.h. am besten Natur Kosmetik Cremes. ( Die von Alverde ist gut, kostet auch nur 1,95 )

Denn die beinhalten KEINE SILIKONE und KEINE PARABENE.
Diese SToffe legen eine Schicht über die Haut, die nichts, auch gaaaaarnichts durchlässt. nichts von außen und auch nichts raus. Also wachsen die Haare dann ein.
Probier es mal aus!

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28. Februar 2011 um 15:43

Viele Ursachen
Hallo,

Nun, gerade bei der Entstehung von "pickelchen" nach der Enthaarung kann es so einige Gründe geben:

Soderle, wenn man jeden zweiten Tag peelt hat die Haut den "Eindruck", dass da etwas ihr "an den Kragen" will. Also will die Haut sich schützen und verdickt sich - bildet also mehr Zellen. Eine der vielen Hautfunktionen ist halt der Schutz des Körpers. Den Vorgang dieser Hautverdickung kennt man eher an den Füßen ( Hornhaut) und an den Händen ( Schwielen). Aber Sie haben es bestimmt auch schon erlebt, dass z.B. die Haut an den Fersen ( beim regelmäßigen Tragen von Sandalen) etwas fester wird. Dasselbe passiert, wenn man jeden Tag ein Peeling durchführt: die Zellneubildung wird vermehrt aktiviert, die Haut wird dicker... also hat man mit der Zeit das Gegenteil erreicht : eine dickere Haut - weich aber dicker und das neue Haar hat es etwas schwerer durchzustoßen.
Mit dem Peeling sollten Sie auch erst 2-3 Tage nach der Enthaarung anfangen.
Ich peele so 2 -3 mal die Woche.
Und nun zur Flüssigkeitszufuhr: Sie haben es bestimmt schon gesehen, wenn Ärzte alte Herrschaften untersuchen ziehen sie immer die Haut auf dem Handrücken hoch ... bleibt diese Falte stehen so ist das ein Zeichen für zu wenig Flüssigkeit im Körper.
Da der Mensch zum Hauptteil aus Wasser besteht ist eine ausreichende Zufuhr unerlässlich: so ca. 2-3 Liter am Tag. Wasser wird halt vom Körper am Besten aufgenommen, einige Tees auch, während andere Teesorten auch entwässern können. Wir schlagen immer Wasser vor, weil es das natürlichste Getränk ist. Sie können auch das trinken, was Ihnen besser schmeckt, jedoch achten Sie auch auf die Inhaltsstoffe ( Zusätze, Aromen, Chemie - und jede Menge Kalorien).
Wichtig in Hinblick auf die Haarentfernung ist eine gute Durchfeuchtung der Haut von innen, denn dann hat es das neue Haar etwas leichter das "Licht der Welt" zu erblicken, denn trockene Haut wirkt auf die zarte Haarspitze wie eine Mauer oder ein Panzer und das Haar "knubbelt" sich unter der Haut.
Pickelchen nach der Enthaarung: wenn sie nach 2-3 Wochen auftreten handelt es sich meist um oben beschriebene Haare unter der Haut.
Es kann aber auch direkt nach der Enthaarung zu kleinen Mitesserartigen "pickelchen" kommen. Meist ist Folgendes der Grund:
Wenn Haare nun entfernt werden ( sei es nun mit Zucker, Wachs oder dem Epilierer) und die Wurzel ist relativ kräftig ( und das ist sie nach 6 Wochen) wird das Haar ja von der Keimschicht abgerissen und es kann sein, dass der Follikel anschwillt ( muß nicht); ist das Haar nun sehr dicht und viele Follikel schwellen an, kann der Talg, der über den Haarkanal abgegeben wird nicht richtig abfließen und staut sich im Haarkanal. Ein sanftes!!! Pelling am 2ten Tag nach der Enthaarung schafft da meist Abhilfe ( Oftmals reicht es auch nach dem Duschen mit einem Nicht-weichgespülten Handtuch zu rubbeln).
Es kann aber auch sein, dass Sie eine "zu schwere" Körperpflege benutzen, die die Poren "verstopft ( Öl, zu dicke Cremes, oder Peelingcremes) Also besser Aloe Vera Gel oder milde After-Sun-Produkte.
Auch ist es möglich, dass Ihre Kleidung die Haut nach dem enthaaren reizt. ( besonders Wolle oder Spitze und vor allem Stoffe, die mit Weichspüler behandelt sind) mein Tipp: ein frisches Baumwollkleidungsstück zum Studio mitnehmen und nach der Behandlung anziehen.

Und beim Epilieren kann es nat. sein, dass die Haare nur abbrechen und die dann harte Spitze sich einen anderen Weg sucht.

Also:
Nicht nur nach der Enthaarung ist Hautpflege ganz wichtig, oft wird die Pflege zwischen den Enthaarungen unterschätzt.
Immer genug trinken ( 2-3 Liter Wasser täglich), alle 2-3 Tage mit dem Luffaschwamm peelen, und nach jedem Duschen eincremen.
Nicht nur, dass man so eingewachsenen Haaren vorbeugt und den Babyhaaren den Weg nach draußen erleichtert, die Haut wird auch geschmeidiger und so können zu entfernende Haare leichter aus der Haut gezogen werden.
Sie können sich das auch so vorstellen: aus trockener, harter Erde kann man das Unkraut auch schlecht rausreißen ( es ist wie eingebacken), meist reisst es nur ab, aus lockerem Boden kann man Unkraut viel leichter rupfen.

Sie können sich jetzt bestimmt vorstellen, dass Ihre Haare aus einer gut durchfeuchteter Haut ( von Innen & Außen) leichter - und weniger schmerzlastig - entfernt werden können als aus harter, trockener Haut.

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