Home / Forum / Beauty / Dringend! - was schreibe ich der KK wegen Brustverkleinerung?

Dringend! - was schreibe ich der KK wegen Brustverkleinerung?

14. März 2007 um 20:43

Hallo!
Ich habe jetzt ärztlichen Atteste von zwei verschiedenen Orthophäden und meinem Hausarzt für die KK, die eine Brustverkleinerung empfehlen. Muss ich zu diesen Attesten nicht auch selbst ein Schreiben an die KK verfassen? Was egnau soll ich dort rein scheirben? Soll ich auch ins Detail gehen und z.B. schreiben, dass ich kaum in der Lage bin, richtig Sport zu machen und dass mir z.B. schon nach kurzzeitigem Stehen der Rücken anfängt, weh zu tun?

Ich danke euch schonmal für die Antworten!
Liebe Grüße, Mia

Mehr lesen

15. März 2007 um 13:39

KK
Ruf doch einfach mal bei deiner KK an oder gehe persönlich hin und frag nach!Meines Wissen nach wirst du zu dem Medizinischen Dienst der KK geschickt!Dort schaut sich dann ein Arzt dein Problem an und leitet alles andere in die Wege oder lehnt die OP ab!Heißt aber nicht das es bei dir so ist!!!
Ich würde es einfach mal versuchen!
Viel Glück!!!
LG
Tanja

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. März 2007 um 14:33

Schreiben an die Krankenkasse
Hallo Mia,

es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich hatte zuerst nur ein Attest von meiner Gynäkologin und hatte dann selbst einen Antrag geschickt, in dem ich die Beschwerden geschildert habe. Die Krankenkasse wollte von mir dann noch Details wissen, z.b., wie schwer die Brust ist, wieviel Volumen sie hat etc. Ich habe das so gut es ging abgemessen und in einem zweiten Brief nochmal alles ganz genau geschildert, z.b., dass ich nicht laufen oder hüpfen kann, Entzündungen unter der Brust etc. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, deshalb ist es wichtig, möglichst detailliert auch zu schreiben. Die wollen auch Gewicht und Größe wissen, um den BMI zu berechnen, ich hatte auch dazu geschrieben, wieviel ich vor Antragstellung schon abgenommen hatte, was ich unternommen hatte, um die Schmerzen los zu werden; z.b. Gymnastik, Nordic Walking etc.; außerdem Fotos mitgeschickt.
Viele machen es auch so, dass sie schon mal ein Beratungsgespräch beim Plastischen Chiurgen machen, der dann ausmisst und auch fotografiert.
Ich persönlich glaube, dass es gut ist, auf jeden Fall einen persönlichen Antrag zuu formulieren.
Viel Erfolg, Mia!

Hilde

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

15. März 2007 um 21:50
In Antwort auf fizza_12236609

Schreiben an die Krankenkasse
Hallo Mia,

es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich hatte zuerst nur ein Attest von meiner Gynäkologin und hatte dann selbst einen Antrag geschickt, in dem ich die Beschwerden geschildert habe. Die Krankenkasse wollte von mir dann noch Details wissen, z.b., wie schwer die Brust ist, wieviel Volumen sie hat etc. Ich habe das so gut es ging abgemessen und in einem zweiten Brief nochmal alles ganz genau geschildert, z.b., dass ich nicht laufen oder hüpfen kann, Entzündungen unter der Brust etc. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung, deshalb ist es wichtig, möglichst detailliert auch zu schreiben. Die wollen auch Gewicht und Größe wissen, um den BMI zu berechnen, ich hatte auch dazu geschrieben, wieviel ich vor Antragstellung schon abgenommen hatte, was ich unternommen hatte, um die Schmerzen los zu werden; z.b. Gymnastik, Nordic Walking etc.; außerdem Fotos mitgeschickt.
Viele machen es auch so, dass sie schon mal ein Beratungsgespräch beim Plastischen Chiurgen machen, der dann ausmisst und auch fotografiert.
Ich persönlich glaube, dass es gut ist, auf jeden Fall einen persönlichen Antrag zuu formulieren.
Viel Erfolg, Mia!

Hilde

"schreiben an die Krankenkasse"
Hallo,

ich hatte das vor kurzem auch... Ein Attest von der plastischen Chirurgie und das Attest vom Orthopäde hab ich geschnappt und bin einfach zur Krankenkasse. Die meinten, dass sie das einschicken - ein Schreiben musste ich also nicht verfassen.

Probiers doch einfach direkt auf der Krankenkasse.

Ich drück dir die Daumen!

Liebe Grüße und Viel Erfolg,

Kathrin

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. März 2007 um 9:34

Hallo mia
ich werde am 29.03. operiert von D auf B und schildere mal kurz, wie das ganze bis zur genehmigung ablief:

zuerst war ich ende januar bei meiner frauenärztin, die mir eine überweisung an ein brustzentrum gab,
dort stellte ich mich bei der brustsprechstunde vor, der arzt war sofort der meinung, dass die grösse der brust die rückenprobleme verstärken wird. er untersuchte mich, maß die brust ab und stellte mir einen antrag für meine krankenkasse aus, in dem er auch das gewicht der geplanten entnahme angab...pro seite 700 gr.

ich gab den bericht bei der krankenkasse ab und erhielt 3 tage später eine mitteilung, dass ich mich 2 wochen später beim MDK vorstellen soll, auf der rückseite des schreibens sollte meine behandelnde frauenärztin noch den antrag aus ihrer sicht ergänzen.

sie füllte den bogen aus, auch mit dem hinweis, dass eine verschlechterung des rückens zu erwarten ist.

zum MDK termin nahm ich den bogen mit, fügte noch die berichte der orthopäden bei, die aber schon älteren datums waren, ich war also nicht aktuell nochmal bei einem orthopäden.
eine sehr freundliche ärztin empfing mich beim MDK, ich musste mich bis auf den slip ausziehen, sie maß auch die brust nach, den umfang, ich musste auf die waage, dabei hob sie die brust an, wohl um in etwa das gewicht zu sehen. sie überprüfte meine körpergrösse, die unterlagen, die ich dabei hatte, las sie nur kurz, ich hatte den eindruck, dass sie sich nur auf ihren eigenen eindruck verliess.

dann entschied sie, dass bei einer körpergrösse von 162 cm/63 kg eine solch schwere brust eine zu grosse belastung ist, meinte zu mir...AUGEN ZU UND DURCH.

sie sagte mir, sie wird die brustreduktion bei der krankenkasse beantragen, ich soll aber lieber mit termin für eine OP abwarten, bis ich auch wirklich das schriftliche ok der krankenkassein händen habe. die aber üblicherweise ihrer empfehlung folgen würde.
das ok kam dann 2 tage später und ich habe sofort beim brustzentrum telefonisch einen termin vereinbart, am 28.03. muss ich für die voruntersuchungen in die klinik, am 29.03. ist dann die OP.
ich kanns noch gar nicht fassen, dass ich diesen sommer ohne diese last, die entzündungen, das schwitzen, sein werde. auch der sport wird um vieles leichter werden und dass ich mich auch über die anschliessend verbesserte optik freue, ist sicher logisch und mein rücken wird jubeln.

natürlich hab ich bisschen angst vor alldem, aber ich machs jetzt, wie die MDK ärztin sagte....AUGEN ZU UND DURCH,

ich wünsche dir ganz viel erfolg, bleib dran mia, es lohnt sich,

viele grüsse von andrea

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. März 2007 um 7:35

PN
hallo mia,

danke für deine PN, ich versuchte, dir darüber zu antworten, aber der lange text verschwand wieder und so hoffe ich, dass du wenigstens die kurze nachricht erhalten hast.

ich würde dir gerne etwas zum MDK termin schreiben, vielleicht kannst du deine mailadresse mitteilen, es ist etwas zu langer, detaillierter text fürs forum.

liebe grüsse
andrea

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März 2007 um 23:18
In Antwort auf elissa_11876246

Hallo mia
ich werde am 29.03. operiert von D auf B und schildere mal kurz, wie das ganze bis zur genehmigung ablief:

zuerst war ich ende januar bei meiner frauenärztin, die mir eine überweisung an ein brustzentrum gab,
dort stellte ich mich bei der brustsprechstunde vor, der arzt war sofort der meinung, dass die grösse der brust die rückenprobleme verstärken wird. er untersuchte mich, maß die brust ab und stellte mir einen antrag für meine krankenkasse aus, in dem er auch das gewicht der geplanten entnahme angab...pro seite 700 gr.

ich gab den bericht bei der krankenkasse ab und erhielt 3 tage später eine mitteilung, dass ich mich 2 wochen später beim MDK vorstellen soll, auf der rückseite des schreibens sollte meine behandelnde frauenärztin noch den antrag aus ihrer sicht ergänzen.

sie füllte den bogen aus, auch mit dem hinweis, dass eine verschlechterung des rückens zu erwarten ist.

zum MDK termin nahm ich den bogen mit, fügte noch die berichte der orthopäden bei, die aber schon älteren datums waren, ich war also nicht aktuell nochmal bei einem orthopäden.
eine sehr freundliche ärztin empfing mich beim MDK, ich musste mich bis auf den slip ausziehen, sie maß auch die brust nach, den umfang, ich musste auf die waage, dabei hob sie die brust an, wohl um in etwa das gewicht zu sehen. sie überprüfte meine körpergrösse, die unterlagen, die ich dabei hatte, las sie nur kurz, ich hatte den eindruck, dass sie sich nur auf ihren eigenen eindruck verliess.

dann entschied sie, dass bei einer körpergrösse von 162 cm/63 kg eine solch schwere brust eine zu grosse belastung ist, meinte zu mir...AUGEN ZU UND DURCH.

sie sagte mir, sie wird die brustreduktion bei der krankenkasse beantragen, ich soll aber lieber mit termin für eine OP abwarten, bis ich auch wirklich das schriftliche ok der krankenkassein händen habe. die aber üblicherweise ihrer empfehlung folgen würde.
das ok kam dann 2 tage später und ich habe sofort beim brustzentrum telefonisch einen termin vereinbart, am 28.03. muss ich für die voruntersuchungen in die klinik, am 29.03. ist dann die OP.
ich kanns noch gar nicht fassen, dass ich diesen sommer ohne diese last, die entzündungen, das schwitzen, sein werde. auch der sport wird um vieles leichter werden und dass ich mich auch über die anschliessend verbesserte optik freue, ist sicher logisch und mein rücken wird jubeln.

natürlich hab ich bisschen angst vor alldem, aber ich machs jetzt, wie die MDK ärztin sagte....AUGEN ZU UND DURCH,

ich wünsche dir ganz viel erfolg, bleib dran mia, es lohnt sich,

viele grüsse von andrea

Hallo andrea!
ich hoffe die op lief gut für dich? darf ich mal fragen bei was für einer krankenkasse du warst? meistens kommt es ja auch auf die kasse an...ich werde jetzt deine ratschläge befolgen und auch beim frauenarzt ne überweisung verlangen fürs brustzentrum.

habe körbchengröße f-g! was schon sehr groß ist bei einer größe von 1,55m!!! ich spiel schon seit jahren mit dem gedanken, war aber auch erst einmal beim orthopäden, das ist schon ne ganze weile her! aber ich werde wohl demnächst einen neuen termin zur untersuchung machen und mir ein attest bzw. einen bericht geben lassen, den ich auch der krankenkasse beifügen kann. und dann bin ich gespannt was die im brustzentrum sagen werden! wiege zwar 60 kilo, habe aber schon 8 kilo abgenommen und leider kein bisschen an der oberweite bin aber noch weiter dran. ein paar kilos müssen schon noch weg.

ich versuchs jetzt einfach mal und hoffe das beste! wenn nicht bleibt nur noch eine möglichkeit -> sparen!!!

liebe grüße
nicole

ps: euch andern wünsche ich auf jeden fall viel erfolg!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. April 2007 um 10:52
In Antwort auf wahida_12633749

Hallo andrea!
ich hoffe die op lief gut für dich? darf ich mal fragen bei was für einer krankenkasse du warst? meistens kommt es ja auch auf die kasse an...ich werde jetzt deine ratschläge befolgen und auch beim frauenarzt ne überweisung verlangen fürs brustzentrum.

habe körbchengröße f-g! was schon sehr groß ist bei einer größe von 1,55m!!! ich spiel schon seit jahren mit dem gedanken, war aber auch erst einmal beim orthopäden, das ist schon ne ganze weile her! aber ich werde wohl demnächst einen neuen termin zur untersuchung machen und mir ein attest bzw. einen bericht geben lassen, den ich auch der krankenkasse beifügen kann. und dann bin ich gespannt was die im brustzentrum sagen werden! wiege zwar 60 kilo, habe aber schon 8 kilo abgenommen und leider kein bisschen an der oberweite bin aber noch weiter dran. ein paar kilos müssen schon noch weg.

ich versuchs jetzt einfach mal und hoffe das beste! wenn nicht bleibt nur noch eine möglichkeit -> sparen!!!

liebe grüße
nicole

ps: euch andern wünsche ich auf jeden fall viel erfolg!

Hallo nicole
..ich habe erst heute deine antwort entdeckt, entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte.
JA, meine OP war ein voller erfolg, das ergebnis ist total gut, ich habe keine schmerzen und die wundheilung verläuft optimal. das hätte ich niemals gedacht, dass man so eine OP so gut übersteht und ich kanns noch gar nicht fassen, dass ich jetzt echt B habe und die form hat der arzt suuuuper hinbekommen.
ich bin bei der DAK versichert, als privatpatientin noch zusatzversichert bei der continentalen und alle beiden übernahmen ohne einspruch die kosten.

deine körbchengrösse ist ja proportional noch viel krasser als bei mir, denn hier meinte die MDK ärztin ja schon, dass bei 162 D/DD einfach zu belastend ist.
ich habe ja auch normalgewicht, aber die MDK ärztin sagte ohnehin, dass diät bei solch grosser brust meist keinen erfolg bringen würde.

versuch es einfach, ich denke, dass im brustzentrum der richtige antrag für deine KK gestellt wird, dann schilderst du diese LAST noch genau beim MDK..und ich hoffe, es klappt,

liebe grüsse
andrea

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen