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Depression nach erfolgreicher Brustvergrößerung

30. Oktober 2012 um 10:59

Hallo Zusammen,

ich weiß, es mag sich vielleicht für viele die mit einer missglückten Brustvergrößerung leben müssen total bescheuert anhören, aber ich würde gerne wissen ob es noch andere Frauen gibt denen es so geht wie mir.

Letzte Woche habe ich mir meinen jahrelangen Traum erfüllt und meine Brust vergrößern lassen. Nach dem Beratungstermin konnte ich den Tag kaum erwarten und dann ging es schneller als gedacht. Alles war toll, die Klinik, das Personal und vor allen Dingen der Chirurg.

Am Tag der OP hatte ich natürlich schreckliche Schmerzen, aber es ging mir schnell besser. Zwei Tage später durfte ich nach Hause. Und dann kam es. Kaum Zuhause angekommen konnte ich nur noch weinen, ich sehne mir so sehr den Tag zurück, die Aufregung davor, die Vorfreude. Ich kann meine Gefühle absolut nicht verstehen. Ich bin soooo unglaublich glücklich mit dem Resultat, bereue es kein Stück. Was ist los mit mir?

Ich muss dazu sagen, dass ich schon als Kind immer sehr sensibel war was Fernweh, Abschied etc. anging und so fühlt es sich für mich irgendwie an. Ich habe allerdings auch schon gelesen, dass die Schmerzmittel (und davon brauchte ich sehr viel) und die Narkose auch nicht ganz unschulding an den Depressionen sind.

Ich würde gerne einfach glücklich über dieses tolle Resultat sein und nicht ohne Grund immer wieder anfangen zu weinen

Ich hoffe es gibt ein paar Frauen die sich ähnlich gefühlt haben nach ihrer OP und mir ein paar Erfahrungen mitteilen können.

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5. November 2012 um 0:28

Depris nach BV
Hi, ich war eine Woche vor Dir unterm Messer. Habe es, genau wie Du, schon jahrelang vor mir her geschoben und kann wirklich froh mit dem Ergebnis sein. Aber nach 2 Wochen ging es mir wie Dir. Jetzt, wo Du schreibst, dass die Depressionen auch eine Nebenwirkung der Schmerzmittel sein können, kommt mir das plausibel vor. Denn genau da hörte ich damit auf. Und plötzlich war alles gar nicht mehr so toll, sie kamen mir unfärmig vor, zu groß, zu hart - irgendwie nicht mir. Zwei Tage heulte ich mir die Augen aus, ging dem Chirurgen auf die Nerven, ob das so bliebe, sich noch verändern würde etc. Heute - fast 4 Wochen danach, ist alles wieder gut. Es ist auch einfach eine Umstellung. Spüre immer noch das vermeinliche Hochrutschen des Push up - BH.s, dabei drückt nur der Bügel, der natürlich gar nicht mehr über die Brust rutschen kann.

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5. November 2012 um 11:07
In Antwort auf owena_12039184

Depris nach BV
Hi, ich war eine Woche vor Dir unterm Messer. Habe es, genau wie Du, schon jahrelang vor mir her geschoben und kann wirklich froh mit dem Ergebnis sein. Aber nach 2 Wochen ging es mir wie Dir. Jetzt, wo Du schreibst, dass die Depressionen auch eine Nebenwirkung der Schmerzmittel sein können, kommt mir das plausibel vor. Denn genau da hörte ich damit auf. Und plötzlich war alles gar nicht mehr so toll, sie kamen mir unfärmig vor, zu groß, zu hart - irgendwie nicht mir. Zwei Tage heulte ich mir die Augen aus, ging dem Chirurgen auf die Nerven, ob das so bliebe, sich noch verändern würde etc. Heute - fast 4 Wochen danach, ist alles wieder gut. Es ist auch einfach eine Umstellung. Spüre immer noch das vermeinliche Hochrutschen des Push up - BH.s, dabei drückt nur der Bügel, der natürlich gar nicht mehr über die Brust rutschen kann.

Hy clausiap59,

es ist wirklich verrückt. Momentan habe ich zum Glück auch wieder einige Momente in denen es mir besser geht, aber es fällt mir sehr schwer die Situation zu akzeptieren. Ich habe sehr viel Schmerzmittel intravenös bekommen. Der Doc sagte auch letzte Woche noch einmal bei der Nachkontrolle zu mir, dass ich nicht vergessen sollte damit "Drogen" zu mir genommen zu haben. Zuhause habe ich die Schmerzmittel (Ibuprofen) leider vom Magen nicht vertragen und somit kamen halt auch noch die (aushaltbaren) Schmerzen dazu. Alles also nicht wirklich positiv für die Psyche.

Aber es ist schon mal "beruhigend", dass es auch noch Leidensgenossen gibt.

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18. November 2012 um 3:35
In Antwort auf owena_12039184

Depris nach BV
Hi, ich war eine Woche vor Dir unterm Messer. Habe es, genau wie Du, schon jahrelang vor mir her geschoben und kann wirklich froh mit dem Ergebnis sein. Aber nach 2 Wochen ging es mir wie Dir. Jetzt, wo Du schreibst, dass die Depressionen auch eine Nebenwirkung der Schmerzmittel sein können, kommt mir das plausibel vor. Denn genau da hörte ich damit auf. Und plötzlich war alles gar nicht mehr so toll, sie kamen mir unfärmig vor, zu groß, zu hart - irgendwie nicht mir. Zwei Tage heulte ich mir die Augen aus, ging dem Chirurgen auf die Nerven, ob das so bliebe, sich noch verändern würde etc. Heute - fast 4 Wochen danach, ist alles wieder gut. Es ist auch einfach eine Umstellung. Spüre immer noch das vermeinliche Hochrutschen des Push up - BH.s, dabei drückt nur der Bügel, der natürlich gar nicht mehr über die Brust rutschen kann.


Wenn dir vorher der BH auf die Brust gerutscht ist, hast du wahrscheinlich die falsche BH-Größe getragen. Wahrscheinlich war das Unterbrustband (die Zahl) beim BH zu weit und eventuell (bitte fühl dich nicht veralbert) das Körbchen zu klein.

Das bei deiner neuen Größe der Bügel drückt, ist für mich auch ein Zeichen, das da Bh-größenmäßig vielleicht noch was im Argen ist. Ich tippe auf ein zu kleines Körbchen.

Du kannst ja mal bei den Busenfreundinnen (google hilft) vorbeischauen.

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27. August 2014 um 10:07

Unglücklich...
Hallo,

Ich bin auch sehr unglücklich... Aber bei mir liegt es auch daran, dass ich die neuen Brüste erstens viel zu groß finde und zweitens starke Schmerzen in der linken Brust habe. Es fühlt sich oft an wie kleine Stromschläge und es wird einfach nicht besser!! Zudem habe ich mir dämlicherweise die Nase korrigieren lassen und ich fühle mich einfach nicht mehr wie ich selbst, sondern total künstlich! Wenn ich alles rückgängig machen könnte, würde ich das sofort tun!!!!!! Also, Mädels ihr macht mit OP's auch oft alles noch schlimmer...

Wie lang habt ihr denn Schmerzmittel genommen? Könnte garnicht ohne welche einschlafen und bei mir ist die OP 2 Wochen und einen Tag her.

Grüße

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