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Brustverkleinerung trotz Übergewicht genehmigt ?!

24. Januar 2011 um 15:13 Letzte Antwort: 12. März 2011 um 13:25

Hallo,
ich bin 18 Jahre alt und leide seit Jahren unter meiner zu großen Brust. Ich bin 1,77m groß, wiege momentan 87kg und habe einen Unterbrustumfang von ca. 90cm und einen Cup H+. (Eigentlich war es eher so, dass ich in einem Dessousladen speziell für krankheitsbedingte BHs war, und sie nichts größeres als H hatten, auch nicht in den Sonderkatalogen.)
Nun bin ich aber mit meinem BMI von 27,8 nicht unbedingt in der Normalzone. Morgen ist der Termin beim MDK und nachdem ich so viele niederschmetternde Berichte von Normalgewichtigen gelesen habe, frage ich mich - habe ich da überhaupt eine Chance?

Mein Problem ist, dass meine Brust mich schon in alltäglichen Dingen wie Duschen stört, weil sie nach 5-6 Minuten "hängen" schon schmerzt und ich dann den Arm unter die Brüste legen muss, um sie zu stützen - will ja auch nicht mit Klamotten duschen.
Sport kommt da erst recht nicht infrage, denn allein Laufen oder Volleyball im Schulsport schmerzt.
Als Harzt4-Empfängerin habe ich auch nicht das Geld, um mehr als 1-2mal im Monat schwimmen zu gehen oder den Eigenbeitrag für die Krankengymnastik zu zahlen.

Hat jemand mit Übergewicht trotzdem positive Erfahrungen gemacht und kann mich ermutigen?
Liebe Grüße!

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24. Januar 2011 um 18:04

Hallo Asyn,
soweit ich das von Seiten der KK aus verstehe, gehen die erstmal davon aus, dass eine Brust aus Fett und Drüsengewebe besteht. Das ist soweit auch richtig. Allerdings ist es bei jedem anders, das Verhältnis.
Und das ist wohl der Knackpunkt. Nehmen wir mal an du hättest mehr Fettgewebe in der Brust als Drüsengewebe, dann wäre die Größe deiner Brust bedingt durch dein Übergewicht und somit erstmal nicht mit einer OP behandelbar.
Eine Krankenkasse versucht natürlich immer erstmal nach Gründen zu suchen warum nicht oder stellt Bedingungen, die zuerst erfüllt werden müssen.

Unter uns gesagt, ich glaube nicht, dass ein H+ Cup zum großen Teil aus Fettgewebe besteht. Zwar auch, aber das wird nicht den größten Teil ausmachen.

Ich schätze mal, die Krankenkasse wird zur Auflage machen, dass zuerst ein Normalgewicht erreicht werden muss, bevor nochmals geprüft wird. So verkehrt ist es denn nun auch nicht, da sich die Risiken bei einer OP vervielfachen je mehr Übergewicht du hast.

Dass du im sportlichen Bereich eingeschränkt bist ist klar, aber deswegen gleich garnichts zu tun ist auch nicht das Richtige. Walken, das geht wunderbar auch bei mehr Gewicht und auch bei viel Oberweite. Ernährungsumstellung ist auch vom Effekt her nicht zu unterschätzen.

LG
Toshi

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25. Januar 2011 um 11:34

Ich hab ein BMI von 32
hallo ich bin auch übergewichtig!Bin 19 jahre alt und will mir die BV aus von der kasse zahlen lassen da ich das geld selber nicht habe!ich hab halt auch angst das sie es aber nicht genehigen da ich auch übergewichtigt bin hab alles versucht treibe auch aktiv sport!Hab einen BMI von 32 und uss auf BMI 25 das heist knap 17 kg muss ich noch runter bekommen !Hab halt angst weil ich am 4.2.11 ein termin zur medizinischen untersuchung habe das alles vorbei ist weil ich noch net genug abgenommen hab ! ich kämpf seid jahren schon mit der brust ich habe stütz BHs bekommen von der kasse aber sehen echt scheiße aus tuhen auch weh und lassen die brust hängen!

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25. Januar 2011 um 18:17

Der Termin heute
Es ist echt schade, dass direkt angenommen wird, dass ich nicht versuche, abzunehmen - denn genau an dem Punkt sitze ich. Es ist ja nicht so, als ob ich Spaß dran hätte, übergewichtig zu sein, jeden Tag Rückenschmerzen zu haben, etc.

kitti: Du hast Glück, wenigstens Stütz-BHs genehmigt zu bekommen. Als der MDK heute eine Operation abgelehnt hat - und zwar nicht wegen Übergewicht! - haben wir auch nach einer Zahlung für BHs gefragt, die jedoch auch abgelehnt wurde.

Die Gründe der Dame waren für mich nicht nachvollziehbar, und auch nicht für meine Gyn, bei der ich im Nachhinein noch war.
1. hätten Rückenschmerzen nichts mit den Brüsten zu tun - weil ja auch Männer Rückenschmerzen hätten. Da aber deren Brust im Gegensatz zu meiner klein ist, könne das nicht miteinander in Verbindung gebracht werden.
2. könnten meine Kopfschmerzen mit den Rückenschmerzen zusammenhängen - werden also mit Grund 1 zusammen abgehakt.
3. könnte man psychische Belastungen, die durch die Brust entstehen, nicht aufheben, nur weil sie kleiner werde. Nach 3 Wochen würde ich mich angeblich doch wieder unwohl fühlen.
Der 4. Grund hängt mit meiner familiären Vorgeschichte zusammen (meine Mutter ist mit 36 an Brustkrebs verstorben, trotz bester Gesundheit und passendem Gewicht). Ich meinte, dass bei einer großen Brust Knoten und Verhärtungen schwerer zu entdecken seien - da meinte sie zu mir, dass ich den Brustkrebs-Gentest machen solle, da wisse man dann ja, ob ich ein erhöhtes Risiko habe und könnte mich schonmal drauf einstellen. Hallo? Soll ich mein ganzes Leben lang mit der Panik rumlaufen, dass mich der Gendefekt jederzeit umbringen könnte?

Meine Frauenärztin hat sich echt aufgeregt.

Übrigens, zu den gemessenen Werten: Brustumfang 118cm, linke Brust wiegt 3,1kg, rechte Brust 2,9 (so genau das auch gehen mag mit der ich-halte-Ihre-Brust-und-Sie-steigen-auf-die-Waage-Methode).
Aber das wäre nicht genug, um mich in meinem Alltag einzuschränken.
Triftige Gründe waren für sie, wenn ich Ausschlag hätte durch Reibung (bei mir sind es nur Rötungen), oder wenn ich meine Arme nicht mehr vor dem Körper verschließen könnte, weil die Brust im Weg ist.
Soll ich nach vorne wegkippen oder wie?

Ich werde auf jeden Fall Widerspruch einlegen, wenn die schriftliche Absage da ist.
Tipps dafür würden mich sehr freuen.
MfG

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12. März 2011 um 13:25

Trost an alle "Vollschlanken"
Mein Antrag wurde letztenendes doch angenommen.
Also versucht es!!

Viel Glück dabei (;

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