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Brustverkleinerung/-straffung *hilfe*

6. April 2007 um 15:49

Hallo,

hab mich endlich dazu durchgerungen mit meiner Frauenärztin über meine zum einen "häßlichen" und zum anderen belastenden Brüste zu sprechen. Hab das schon seit Jahren vorgehabt aber die Hemmschwelle war irgendwie immer zu groß. Jedenfalls meinte Sie das ich zum Orthopäden und zum Psychodoc soll zwecks Unterlagen für die KK zur Kostenübernahme. Oder besser noch vorher die KK fragen welche Unterlagen sie braucht. Hab aber jetzt hier ein bißchen im Forum geschaut und festgestellt das die Psychogeschichte nicht gut ist für eine Kostenübernahme. Bin jetzt sehr ratlos was ich machen soll...

Wer kann mir Tipps geben?

Vielleicht helfen meine Eckdaten um jemanden zu finden der in etwa dasselbe Problem hat oder hatte:
Bin 29, 168 groß, 90 kg (hatte mal 25 kg mehr, also ist viel Haut über an der Brust), Cup 95G. Hab Probs im Nacken- und Schulterbereich und hab fast immer kalte Hände und teilweise kein Gefühl drin, ich denk weil die BH-Träger was abdrücken? War noch nicht beim Doc deswegen weil ich das peinlich finde. Vor ein paar Jahren ist ein HWS-Syndrom festgestellt worden, der Arzt meinte das hängt mit den schweren Brüsten zusammen hatts aber nicht in den Bericht geschrieben.

Ok, nu hoff ich auf Hilfe von Euch, ich war baff das ich ja gar kein Einzelfall bin!

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6. April 2007 um 18:26

Hi
Hallo Du,

ich habe mir am 16.03.07 meine Brust verkleinern, straffen und meinen Brustwarzenhof verkleinern lassen.
Ich war in Tschechien und würde es immer wieder tun.
Meine OP hat insgesamt 2450,- gekostet, darin waren enthalten:
3 Tage Klinikaufenthalt ( Einzelzimmer) mit rund um Versorgung, Wundversorgung und 1 Kompressions-BH.
Ich hatte vor der OP ein ausführliches Beratungsgespräch, und bin von dem Arzt sehr begeistert.

Ich arbeite nun mit dem Arzt zusammen, da es viele betroffene Frauen gibt, und hier in Deutschland die KK selten die Kosten übernimmt.

Gerne kannst Du mir bei Fragen schreiben oder auch anrufen ( 07807/959158 ) ich werde versuchen Dir weiter zu helfen.

LG
Rialda

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7. April 2007 um 10:05

Der klassische weg
hallo,

ich finde es sehr gut, dass rialda soviel erfolg mit der OP hatte und sich der preis ja auch in grenzen hielt, die betreuung auch optimal war.

aber vielleicht versuchst du erst den klassischen weg, ehe du die kosten selbst trägst, mit deiner brustgrösse dürfte das auch über die KK klappen.

lass dich von deiner FÄ in ein brustzentrum/eine brustsprechstunde überweisen, das hat jedes grössere krankenhaus, ich war in einem brustzentrum speziell.
diese ärzte dort wissen genau, wie sie den kostenübernahmeantrag für die KK formulieren müssen und sagen dir auch, wie gross die chance ist, auf diesem weg eine verkleinerung zu bekommen.

ich gab tatsächlich nur diesen antrag bei meiner KK ab, dann kam der MDK termin, mehr unterlagen brauchte ich nicht, auch keine fotos oder berichte von psychologen. bei mir sprach die MDK ärztin selbst sogar die OPTIK an, aber ausschlaggebend war das zu entnehmende gewicht, das eindrücken an den schultern, die entzündete brustfalte.
du hast ja schon probleme im schulterbereich, da kann sich noch totales einschlafen der hände beim liegen einstellen, also ich denke schon, dass hier eine medizinische indikation vorliegt.

aber PEINLICH?? das sollte es nicht sein, denn diese ärzte arbeiten doch auf diesem spezialgebiet tagtäglich, meiner zeigte mir einen ganzen ordner von fotos, unglaublich, von welch schweren brüsten die frauen da befreit wurden. also du bist für einen arzt dieser fachrichtung was ganz NORMALES und er wird dir helfen, wird das zu langwierig, wäre ja rialdas rat noch da.

versuch es, ich ärgere mich, dass ich soviele jahre wartete bis zur OP, dieses neue gefühl jetzt kann ich gar nicht schildern, es ist einfach nur himmlisch,

alles gute für dich,
andrea

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7. April 2007 um 12:49
In Antwort auf elissa_11876246

Der klassische weg
hallo,

ich finde es sehr gut, dass rialda soviel erfolg mit der OP hatte und sich der preis ja auch in grenzen hielt, die betreuung auch optimal war.

aber vielleicht versuchst du erst den klassischen weg, ehe du die kosten selbst trägst, mit deiner brustgrösse dürfte das auch über die KK klappen.

lass dich von deiner FÄ in ein brustzentrum/eine brustsprechstunde überweisen, das hat jedes grössere krankenhaus, ich war in einem brustzentrum speziell.
diese ärzte dort wissen genau, wie sie den kostenübernahmeantrag für die KK formulieren müssen und sagen dir auch, wie gross die chance ist, auf diesem weg eine verkleinerung zu bekommen.

ich gab tatsächlich nur diesen antrag bei meiner KK ab, dann kam der MDK termin, mehr unterlagen brauchte ich nicht, auch keine fotos oder berichte von psychologen. bei mir sprach die MDK ärztin selbst sogar die OPTIK an, aber ausschlaggebend war das zu entnehmende gewicht, das eindrücken an den schultern, die entzündete brustfalte.
du hast ja schon probleme im schulterbereich, da kann sich noch totales einschlafen der hände beim liegen einstellen, also ich denke schon, dass hier eine medizinische indikation vorliegt.

aber PEINLICH?? das sollte es nicht sein, denn diese ärzte arbeiten doch auf diesem spezialgebiet tagtäglich, meiner zeigte mir einen ganzen ordner von fotos, unglaublich, von welch schweren brüsten die frauen da befreit wurden. also du bist für einen arzt dieser fachrichtung was ganz NORMALES und er wird dir helfen, wird das zu langwierig, wäre ja rialdas rat noch da.

versuch es, ich ärgere mich, dass ich soviele jahre wartete bis zur OP, dieses neue gefühl jetzt kann ich gar nicht schildern, es ist einfach nur himmlisch,

alles gute für dich,
andrea


Danke Euch beiden. Ich denke ich werde wie Andrea es gemacht hat zu einer Brustsprechstunde gehn, also erstmal wieder zur FÄ, sie hatte nicht soviel Zeit als ich letzte Woche da war. Aber hat mir alle Unterstützung zugesagt. Und die Zeit wo ich warte was nun passiert werde ich zum Sparen nutzen damit ich im Notfall selber "befreien" lassen kann. Und ich denke dann erst werde ich über Rialdas Vorschlag nachdenken.

Und Andrea, du hast recht, im Grunde sollte es nicht peinlich sein. Kann ja nix dafür das es so ist und mein größter Wunsch ist es endlich "normal" zu leben. Ich kann mir vorstellen das es einfach nur traumhaft ist und ärger mich das ich erst jetzt die Traute hatte das ganze in Angriff zu nehmen.

Freu mich natürlich wenn ich noch mehr Tipps bekomme, bin aus Wuppertal, vielleicht kommt jemand aus der Nähe??

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7. April 2007 um 14:42
In Antwort auf moira_12646569


Danke Euch beiden. Ich denke ich werde wie Andrea es gemacht hat zu einer Brustsprechstunde gehn, also erstmal wieder zur FÄ, sie hatte nicht soviel Zeit als ich letzte Woche da war. Aber hat mir alle Unterstützung zugesagt. Und die Zeit wo ich warte was nun passiert werde ich zum Sparen nutzen damit ich im Notfall selber "befreien" lassen kann. Und ich denke dann erst werde ich über Rialdas Vorschlag nachdenken.

Und Andrea, du hast recht, im Grunde sollte es nicht peinlich sein. Kann ja nix dafür das es so ist und mein größter Wunsch ist es endlich "normal" zu leben. Ich kann mir vorstellen das es einfach nur traumhaft ist und ärger mich das ich erst jetzt die Traute hatte das ganze in Angriff zu nehmen.

Freu mich natürlich wenn ich noch mehr Tipps bekomme, bin aus Wuppertal, vielleicht kommt jemand aus der Nähe??

Nochmal zu deinem gewicht
.. nachdem du bereits 25 kg abgenommen hast, was die grösse der brust wahrscheinlich nicht verringert hat, denn die überschüssige haut nimmt ja dann den platz im BH ein, kann ich mir nicht vorstellen, dass du wirklich durch weitere gewichtsabnahme eine verkleinerung schaffst.
meine MDK ärztin meinte, alles kann man straffen, aber eine brust, die so gross war, wird höchstens zu einem langen schlaffen schlauch, wirklich VERSCHWINDEN wird da auch durch diät nichts.
mich interessierte dieses thema, da eine freundin auch an eine reduktion denkt und einiges zuviel wiegt.
ich würde dir nur raten, wirklich VORHER noch etwas an gewicht zu verlieren, solltest du den wunsch haben, da noch was zu ändern. denn NACH der OP wirst du der brust keinen gefallen durch starkes abnehmen tun.
mir riet die ärztin, mein absolutes KAMPFgewicht bei der OP zu haben (waren noch 4 kg weniger zu dem gewicht, bei dem ich jetzt bleiben möchte) sie gab diesen rat aber hauptsächlich wegen des OP erfolges, je weniger fettgewebe, je besser werden wohl die narben und es heilt bedeutend schneller.
das sehe ich jetzt ja, dass ich schon die richtigen konturen der brust habe und die nähte bestens abheilen.

geh den weg über die brustsprechstunde, besprich dort alles mit dem arzt/ärztin und wenns nicht klappt, mach viel in den sparstrumpf, ich würde gerne auf vieles verzichten, nur um diese erleichterung nach der OP zu spüren,

nochmal lg von andrea
ich wurde in rheinfelden operiert von dr. dieterich, also leider nicht aus deiner nähe.

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8. April 2007 um 9:36
In Antwort auf elissa_11876246

Nochmal zu deinem gewicht
.. nachdem du bereits 25 kg abgenommen hast, was die grösse der brust wahrscheinlich nicht verringert hat, denn die überschüssige haut nimmt ja dann den platz im BH ein, kann ich mir nicht vorstellen, dass du wirklich durch weitere gewichtsabnahme eine verkleinerung schaffst.
meine MDK ärztin meinte, alles kann man straffen, aber eine brust, die so gross war, wird höchstens zu einem langen schlaffen schlauch, wirklich VERSCHWINDEN wird da auch durch diät nichts.
mich interessierte dieses thema, da eine freundin auch an eine reduktion denkt und einiges zuviel wiegt.
ich würde dir nur raten, wirklich VORHER noch etwas an gewicht zu verlieren, solltest du den wunsch haben, da noch was zu ändern. denn NACH der OP wirst du der brust keinen gefallen durch starkes abnehmen tun.
mir riet die ärztin, mein absolutes KAMPFgewicht bei der OP zu haben (waren noch 4 kg weniger zu dem gewicht, bei dem ich jetzt bleiben möchte) sie gab diesen rat aber hauptsächlich wegen des OP erfolges, je weniger fettgewebe, je besser werden wohl die narben und es heilt bedeutend schneller.
das sehe ich jetzt ja, dass ich schon die richtigen konturen der brust habe und die nähte bestens abheilen.

geh den weg über die brustsprechstunde, besprich dort alles mit dem arzt/ärztin und wenns nicht klappt, mach viel in den sparstrumpf, ich würde gerne auf vieles verzichten, nur um diese erleichterung nach der OP zu spüren,

nochmal lg von andrea
ich wurde in rheinfelden operiert von dr. dieterich, also leider nicht aus deiner nähe.

Das Gewicht....
Ich noch dabei abzunehmen. Seit Anfang des Jahres sind 7 kg verschwunden. Und außer das der Unterbrustumfang sich verringert hat paßt noch alles problemlos in den BH, allerdings wird das genze "schlauchartiger" wie du es so gut beschrieben hast und die Last auf die Schultern wird dadurch eher größer als geringer. Weil es zieht eben alles noch mehr nach unten. Ich dachte auch zunächst das es durch abnehmen besser wird, ist aber nicht so..

Aber jetzt kommt langsam der kritische Punkt beim Abnehmen wo die Proportionen überhaupt nicht mehr passen, weil die Brust erschlägt einen fast und der Rest wird immer weniger. Ist komisch wenn ich drüber nachdenk dass, wenn das mit der OP klappen sollte ja die Proportionen wieder stimmen und man insgesamt zusammenpaßt und vor allem schmerzfrei ist und wieder ALLES machen kann. Die Aussicht darauf und das dann die Heilung etc. besser klappen sind ein weiterer Motivationsschub für mich sich weiter den WeightWatcherPunkten zu unterwerfen und das an Sport was geht, zu machen.

Im Moment such ich nach der "richtigen" Brustsprechstunde. Hier in Wuppertal gibts viele Krankenhäuser und fast alle haben eine. Daher nochmal die Bitte, wenn einer aus Wuppertal und Umgebung ist, und Erfahrungen hier gemacht hat, würd ich mich über ne Info freuen.

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