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Brustverkleinerung-muss wirklich 500g weg?

3. März 2007 um 14:00

Hallo!
Ich bin 1,78 groß und wiege ungefähr 60kg. Wegen meiner großen Brust (75D-E) habe ich starke Rückenprobleme, weshalb mein Orthopäde mir dringend zu einer Brustverkleinerung geraten hat.

Ich habe gehört, dass die KK nur ab einer Verkleinerung von 500g pro Brust zahlt. Würde ich dann nicht nur noch Größe B haben? Oder wieviele Körpchengrößen machen 500g aus? Ich finde das nämlich eine enorme Veränderung, und hätte ich diese Rückenrobleme nicht, dann würde ich eine Brustverkleinerung gar nicht unbedingt wollen. Natürlich finde ich mein Aussehen durch die zu große Brust schon fast grotesk und fühle mich deshalb unwohl in meiner Haut, aber ich habe ziemliche Angst vor der OP und dem ganzen Prozedere, bis die OP überhaupt genehmigt wird.
Ich habe jetzt eine Überweisung von zwei verschiedenen Orthopäden. Außerdem will ich noch zu meinem Hausarzt und meiner Frauenärztin gehen. Sollte ich noch von einem anderen Arzt eine Überweisung für die KK verlangen?
Ich bin bei der TKK versichert. Was für Erfahrungen habt ihr mit dieser KK gemacht?

Ich danke euch für eure Antworten und eure Hilfe!
Liebe Grüße, Mia

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3. März 2007 um 18:49

Also
bei mir hat die KK auch gezahlt, obwohl man bei mir nur ca. 160 gramm entfernt hat. Ist aber bestimmt von KK zu KK verschieden.
500 gramm find ich jetzt ein bisschen viel, dann hast du danach ja kaum noch was
Nicht daß du dann am Ende unzufrieden bist (so wie ich) und dir dann eine BV wünschst...

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3. März 2007 um 20:39

Noch mal in Dich gehen?
Hallo Mia,

also, Deine Fragen der Reihe nach!
Bei mir hat die Kasse im Vorfeld nicht wissen wollen, wieviel wegkommt, im Attest des plastischen Chirurgen war auch keine Zahl genannt. Ich denke nicht, dass es da so genaue Richtlinien gibt.
Meine Zimmernachbarin im KK hatte 75G, bei ihr kamen 500g je Seite weg, danach hatte sie ein eher volles C. Du kannst dem plastischen Chirurgen auch deutlich (!) sagen, was Du willst, wenn er gut ist, wird er sein möglichstes tun, eine Garantie hast Du aber nicht! Meiner sagte, oft ergibt sich die Größe auch aus dem Zusammenpassen von Haut und Gewebe während der OP. Es ist schwer zu sagen, wieviele Körbchen 500g ausmachen. Ich hatte vorher 90DD-E, bei mir kamen 920g und 800g weg, jetzt habe ich B, so hatte ich es mir gewünscht und bin total glücklich damit! Rückenschmerzen wie weggeblasen (nach 20 Jahren!). Ich denke, bei weniger als 500g wirst Du keine wirkliche Verbesserung für Deinen Rücken erreichen! Natürlich ist das eine enorme Veränderung, kurz nach der OP habe ich auch gezweifelt, ob es richtig war, aber man muß sich mit den quasi neuen Körperteilen erst anfreunden. Es kommt darauf an, was Du für ein inneres Bild von Dir und Deinen Brüsten hast! Ich hatte sie mir eigentlich immer eher klein gewünscht! Übrigens: wer es nicht weiß, dem ist es bei mir nicht aufgefallen, manche fragen, ob ich abgenommen hätte, manche gucken kurz, aber ich glaube, es fällt nicht so extrem auf, wie ich geglaubt habe!
Du scheinst noch sehr unsicher zu sein, einerseits findest Du Dein Aussehen "grotesk" und fühlst Dich unwohl, was ich gut nachvollziehen kann, andrerseits sagst Du, ohne Rückenprobleme würdest Du es nicht machen! Magst Du selbst Deinen großen Busen? Wenn ja, dann würde ich die Verkleinerung nicht machen an Deiner Stelle, oder noch warten (bis der Leidensdruck größer ist oder die Brüste eh schlaffer mit zunehmendem Alter ).
Oder ist es die Angst vor der OP, vor den vielen Ärzten, die Deine Brust bis dahin begutachten, oder was noch?
Ich hatte auch ziemlich Angst vor der OP, das kannst Du mir glauben! Und es gibt schöneres als die Ärzterennerei mit ständiger Hängebusenbegutachtung (bei mir zumindest)! Meine ganze Geschichte einschließlich Prozedere bis zur Kostenübernahmeerklärung und OP-Bericht kannst Du unter "Mein hoffentlich erfolgreicher Weg zur Brustverkleinerung" nachlesen. Es ist etwas unübersichtlich, achte auf das Datum der Beiträge, dann hast Du die ganze Geschichte chronologisch.
Da wirst Du auch lesen, dass ich lediglich Atteste vom Hausarzt, Orthopäde und plastischem Chirurg formlos abgegeben habe, auch bei der TKK, erfolgreich!
Lies es mal, wenn Du noch fragen hast, helfe ich Dir gern!

Liebe Grüße und alles Gute!
Claudia

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4. März 2007 um 12:22
In Antwort auf suzy_12049144

Noch mal in Dich gehen?
Hallo Mia,

also, Deine Fragen der Reihe nach!
Bei mir hat die Kasse im Vorfeld nicht wissen wollen, wieviel wegkommt, im Attest des plastischen Chirurgen war auch keine Zahl genannt. Ich denke nicht, dass es da so genaue Richtlinien gibt.
Meine Zimmernachbarin im KK hatte 75G, bei ihr kamen 500g je Seite weg, danach hatte sie ein eher volles C. Du kannst dem plastischen Chirurgen auch deutlich (!) sagen, was Du willst, wenn er gut ist, wird er sein möglichstes tun, eine Garantie hast Du aber nicht! Meiner sagte, oft ergibt sich die Größe auch aus dem Zusammenpassen von Haut und Gewebe während der OP. Es ist schwer zu sagen, wieviele Körbchen 500g ausmachen. Ich hatte vorher 90DD-E, bei mir kamen 920g und 800g weg, jetzt habe ich B, so hatte ich es mir gewünscht und bin total glücklich damit! Rückenschmerzen wie weggeblasen (nach 20 Jahren!). Ich denke, bei weniger als 500g wirst Du keine wirkliche Verbesserung für Deinen Rücken erreichen! Natürlich ist das eine enorme Veränderung, kurz nach der OP habe ich auch gezweifelt, ob es richtig war, aber man muß sich mit den quasi neuen Körperteilen erst anfreunden. Es kommt darauf an, was Du für ein inneres Bild von Dir und Deinen Brüsten hast! Ich hatte sie mir eigentlich immer eher klein gewünscht! Übrigens: wer es nicht weiß, dem ist es bei mir nicht aufgefallen, manche fragen, ob ich abgenommen hätte, manche gucken kurz, aber ich glaube, es fällt nicht so extrem auf, wie ich geglaubt habe!
Du scheinst noch sehr unsicher zu sein, einerseits findest Du Dein Aussehen "grotesk" und fühlst Dich unwohl, was ich gut nachvollziehen kann, andrerseits sagst Du, ohne Rückenprobleme würdest Du es nicht machen! Magst Du selbst Deinen großen Busen? Wenn ja, dann würde ich die Verkleinerung nicht machen an Deiner Stelle, oder noch warten (bis der Leidensdruck größer ist oder die Brüste eh schlaffer mit zunehmendem Alter ).
Oder ist es die Angst vor der OP, vor den vielen Ärzten, die Deine Brust bis dahin begutachten, oder was noch?
Ich hatte auch ziemlich Angst vor der OP, das kannst Du mir glauben! Und es gibt schöneres als die Ärzterennerei mit ständiger Hängebusenbegutachtung (bei mir zumindest)! Meine ganze Geschichte einschließlich Prozedere bis zur Kostenübernahmeerklärung und OP-Bericht kannst Du unter "Mein hoffentlich erfolgreicher Weg zur Brustverkleinerung" nachlesen. Es ist etwas unübersichtlich, achte auf das Datum der Beiträge, dann hast Du die ganze Geschichte chronologisch.
Da wirst Du auch lesen, dass ich lediglich Atteste vom Hausarzt, Orthopäde und plastischem Chirurg formlos abgegeben habe, auch bei der TKK, erfolgreich!
Lies es mal, wenn Du noch fragen hast, helfe ich Dir gern!

Liebe Grüße und alles Gute!
Claudia

Danke
Hallo Claudia!

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort. Ich glaube, mein größtes Problem, warum ich noch an der OP zweile, ist, dass ich wirklich Angst vor der OP habe und auch vor dem ganzen "Ärzterennen" Ich wurde noch nie operiert und diese OP währe eben wirklich ein großer Schritt (für mich jedenfalls). Mit einer Operation sollte ich laut meinem Orthopäden allerdings nicht warten. Ich habe das ganze schon ein Jahr hinausgeschoben, und solangsam wird es wirklich nötig zu operieren. Mein Orthopäde meinte, wenn ich keine Brustverkleinerung vornehme, dann müsste ich vllt an der Wirbelsäule operiert werden. Das hat er auch in mein Attest für die KK geschrieben - ist das nicht schlecht, weil die KK dann lieber für eine OP an der WIrbelsäule zahlt?

Du hast mir mit deiner Antwort jedenfalls schon sehr geholfen, und ich habe mich auch wirklich dazu entschlossen diese OP zu machen, weil es eben wirklich notwendig ist. Auch wenn ich Angst davor habe, ob ich es vllt danach bereuen werde. Eingentllich will ich ja auch eine Brustverkleinerung, weil ich dann hoffentlich keine Schmerzen mehr haben werde.

Liebe Grüße, Mia

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4. März 2007 um 18:50
In Antwort auf nessa_12679790

Also
bei mir hat die KK auch gezahlt, obwohl man bei mir nur ca. 160 gramm entfernt hat. Ist aber bestimmt von KK zu KK verschieden.
500 gramm find ich jetzt ein bisschen viel, dann hast du danach ja kaum noch was
Nicht daß du dann am Ende unzufrieden bist (so wie ich) und dir dann eine BV wünschst...

500 g weg
Hallo,

also, ich bin 170 cm und wiege 67 kg, hatte vor der OP 80 E und jetzt 80 B, pro Seite wurden 500 g entfernt. Ich finde es perfekt!
Man kann aber mit dem Operateur auch sprechen, wenn es nachher noch größer sein soll.

Viel Erfolg!

Hilde

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14. März 2007 um 9:33

Krankenkassen und OP
Hallo. Habe auch gekämpft und meine OP noch vor mir (im April) Hatte zwischendurch auch sehr viel Angst und Zweifel, ob das alles richtig ist. Mittlerweile denke ich wieder ja, ich wíll endlich die schmerzen los werden, die durch die große Brust entstehen.

wegen der Größe bzw. dem Gewicht was entnommen wird:
Mein Chirurg und behandelnder Arzt meinte, das sei lange so gewesen, dass die Krankenkassen erst ab 500 g pro Seite die Kosten übernehmen. Das würde sich derzeit aber ändern bzw. hängt wohl auch von der Krankenkasse ab. bei mir hat er keine Angaben im Vorfeld gemacht, wieviel gramm weggenommen werden soll, weil er das ein schwieriges Indiz findet. Er sagt, eine Verkleinerung kann sehr wohl sinnvoll sein, auch wenn z.B. 300 oder 400 oder 450 gramm pro Seite wegkommen. Wichtiger ist, welche Beschwerden damit verbunden sind und dass diese besser werden.
Ich hatte Atteste von: Chirurg, Orthopäde, Hausarzt, Gynokologe. Wichtig ist wohl oft das, was der Orthopäde wegend dem Rücken schreibt.
Ich weiß, der Vorlauf ist anstrengend und kostet Kraft und Nerven. Das ging mir auch so. Aber ich denke, es lohnt sich. Nur Mut!

Grüße von mir

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