Home / Forum / Beauty / Brustverkleinerung mit 19

Brustverkleinerung mit 19

30. März 2010 um 22:40

Hallo ihr Lieben,

Ich bin neu hier, und beginne gleich einmal mit einem für mich (wort wörtlich) sehr großen Problem.

Ich bin 19 Jahre alt, 165cm groß und wiege 49 Kg (wenn ich mich in Form halte) und maximal 52 wenn ich sehr faul bin und viel esse, zb während der Weihnachtszeit Und selbst dann bin ich noch komplett im Normalgewicht. Aber ich habe viel zu große Brüste für meinen Körper (bzw. für jeden Körper wahrscheinlich).
Ich kann meine genaue Körbchengröße nicht einmal sagen, da ich in meinem ganzen Leben noch keinen BH gefunden habe der mir genau passt.
Allerdings habe ich welche in 75DD (entspricht einem deutschen E-Cup) und das passt mir lange noch nicht genau. Eigentlich bräuchte ich für sogar 70, aber mit 70 findet man erst recht kein passendes Cup mehr. Die gehen ja meistens nur bis maximal D (was ein 75C wäre, und somit sowieso zu vergessen).
Meine körperlichen Beschwerden halten sich in Grenzen, und werden von den psychischen um das hundert fache übertroffen. Die einschneidenden BH-Träger sind allerdings eine Hürde, da ich das am Ende vom Tag nicht mehr aushalten kann bzw. will und mir deshalb schon Pflaster auf diese Stellen klebe, aber das ist auch keine Lösung und sieht auch nicht besonders toll aus.
Rückenschmerzen habe ich meistens dann wenn ich länger gehen oder stehen muss oder längere Zeit etwas tragen muss. Aber so wie ich von anderen mit großen Brüsten ständig höre, die ewigen Rückenschmerzen, das kann ich bei mir nicht unbedingt bestätigen.
Allerdings erschwert das Gewicht schon sehr das atmen, wenn ich sie manchmal zum probieren "weghebe" merke ich wie viel leichter das amten fällt.
Von den Problemen mit der Kleiderwahl usw muss ich wohl gar nicht erst anfangen, da jede mit meinem Problem das wahrscheinlich sehr gut kennt.
Sport fällt auch so gut wie weg, dabei würde ich so gerne viel Sport betreiben, unmöglich allerdings, auch mit einem super Sport-BH.
Mit schwimmen ist sowieso nichts, ich finde nirgends einen Bikini in meiner Größe, und hätte ich einen würde ich ihn höchstwahrscheinlich nicht anziehen.
Kann man sich das vorstellen? Jahre lang nicht mehr schwimmen gegangen zu sein? Im Sommer beim Strandurlaub beim wunderschönen Meer liegen und eigentlich nur darauf warten bis man endlich wieder gehen kann und sich mehr Gewand anziehen?

Na gut, ich schreibe eh schon viel zu lang, obwohl das nicht mal 1/4 meiner Leidensgeschichte ist und der Probleme die ich aufgrund einer so großen Brust habe.
Was ich aber sagen kann, ich hasse meine Brüste. Und keine psychische oder physische Therapie wird das je verbessern können. Die einzige Möglichkeit dieses Problem in den Griff zu bekommen ist eine OP, jedoch genau vor dieser habe ich so große Angst. Und deswegen bin ich hier,

Ich habe einfach Angst, dass etwas schief läuft (ich weiß dass kann immer sein) oder dass zwar bei der OP und kurz danach alles gut ist, aber einige Zeit später aus irgendeinem Grund neue Probleme auftreten können, aufgrund der OP. Schmerzen oder sonstiges, sodass man neu operieren müsste oder was auch immer. Ich habe einmal von einer Frau gelesen die danach solche Komplikationen hatte, dass ihre Brüste entfernt werden mussten. Dann doch besser zu groß als GAR KEINE!

Desweiteren habe ich, am Ohr ein kleines Keloid, einen halben bis ganzen cm groß (diese starken Narben) nachdem der Arzt da einmal etwas rausschneiden musste, weil ein Ohrring eingewachsen war. Für die Art von Narben zwar nicht wirklich groß, aber das bedeutet doch, dass ich zu so etwas tendiere.
Und das schreckt mich noch mehr ab. Mit stark sichtbaren Narben etc hätte ich echt fast gar kein Problem wenn die Brüste dafür kleiner sind, das nehme ich in Kauf, aber wenn die wuchern ist das wieder was anderes!!

Und das nächste, ich möchte nicht dass die Stillfähigkeit verloren geht oder die Brustwarzen berührungsunempfindlich!

Also kurz, wuchernde Narben und die Brustwarzen und (spätere) Komplikationen sind was ich sehr stark abschreckt. Abgesehen davon würde ich alles für eine kleinere Brust geben!
Und glaubt ihr das würde mir die Krankenkasse bezahlen? Ansonsten ist das ja fast "unleistbar"!

Tut mir Leid, ich habe ja einen richtigen Aufsatz geschrieben, aber ich hoffe auf viele Rückmeldungen und Erzählungen von Leuten die den Schritt zur OP gewagt haben usw!

Und bitte keine Sätze wie "sei froh über deine große Oberweite" oder "du musst lernen dich und deinen Körper zu lieben", so etwas kann ich nicht mehr hören und gebrauchen!

Danke, LG, wallflower2

Mehr lesen

31. März 2010 um 8:37

Hallo
Hallo Wallflower2,
du bist ja noch ziemlich im Zwiespalt,was die OP angeht.
Ich kann dir von meiner nur erzählen,dass ich diesen Schritt in keinster Weise bereue,allerdings auch bis lang nach den Kindern gewartet habe.
Die OP ist jetzt fast 6 Monate her und ich habe keinerlei körperliche Einschränkungen mehr.
Bei der letzten Krebsvorsorge beim Gyn wurde auch BrustUS gemacht und dabei festgestellt,dass die Milchgänge wohl nicht mehr intakt wären.Allerdings hat das für mich keinen Wert,da ich die Stillzeit ja schon lang hinter mir habe.
Ich hab aber auch von einigen Frauen hier gelesen,die zieml.problemlos stillen konnten-trotz BV!

Mein Sohn neigt auch zu Keloiden, nach einer OhrenOP ist dies aufgefallen.Dieses Problem ist glaub ich in deinem Fall wirklich nicht außer acht zu lassen,da man mir sagte,dass gerade Kopf und Brust zu solch wucherden Narben neigen.
Lass dich daher diesbezügl.ausgiebig beraten.Wär ja wirklich schade,wenn du auch nach der OP nicht glücklicher bist.

Alles Gute dir,
LG Claudine6411

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. März 2010 um 9:46

Es wird ein Erfolg , wenn du folgendes beachtest !
Hallo Wallflower,
aus der Länge deines Beitrages kann ich gut deine Betroffenheit erkennen. Kurz zu deinen verschiedenen Fragen.
Die Stillfähigkeit kann erhalten bleiben, wenn die OP mit der richtigen Technik und sorgfältig durchgeführt wird. Ein verantwortungsvoller Arzt wird schon ungefragt auf diesen Punkt kommen. Lass dir dieses auf dem Beratungsbogen bestätigen.
Die Krankenkassen müssen die Kosten übernehmen, wenn z.B. Folgeerkankungen, wie beginnende Änderungen am Skelett (Wirbelsäule) sichtbar werden. Aber du kannst dir sicherlich denken, dass sie nicht so gerne zahlen und immer versuchen, die Messlatte durch ihren Medizinischen Dienst hochlegen zu lassen. Mit Beharrlichkeit kommst du weiter. Vielleicht solltest du schon, bevor du dich an deine Krankenkasse wendest eine Rechtschutzversicherung abschließen (nicht teuer) wenn du noch keine hast. Die Vertretung ggf. durch einen Rechtsanwalt macht bei den Kassen schon Eindruck. Beachte die Wartezeit bei der Versicherung!
Deine Angst, dass etwas schief laufen könnte ist ja nicht unberechtigt. Das beste Mittel dagegen ist eine sorgfältige Auswahl des Arztes. Nimm nicht den nächsten zu deinem Wohnort sondern den, von dem du wirklich gute Bewertungen gelesen hast. Dann achte darauf, wie er sich im Beratungsgespräch verhält: verspricht er alles und das Gespräch ist unter Zeitdruck ? Dann Finger weg ! Lass dir von ihm Ergebnisse eigener Operationen zeigen und noch besser: lass dir als Referenz Telefonnummern geben von Patientinnen, die schon bei ihm gewesen sind und frag direkt nach.
Vielleicht hilft dir, wenn du dir mal den Filmbericht in SAT 1 zu dem Thema anschaust. Dort wurden bei 16-17-jährigen Brustverkleinerungen durchgeführt. Es werden einige Aspekte im Film beleuchtet und vor allem, es wird eine Ärztin vorgestellt, die darauf spezialisiert ist der man wirklich vertrauen kann. Der Film ist downloadbar von www.4-everyoung.eu. Auf der Seite Presse + TV. Nicht zuletzt höre auf deinen bauch bei deinen weiteren Entscheidungen.
Ich wünsche dir gutes Gelingen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. März 2010 um 10:13

Hallo Wallflower2,
ich würde dir raten, dich von einem Plastischen Chirugen eingehend beraten zu lassen, oder dir zumindest einen Beratungsbogen einmal durchzulesen.

Soweit ich weiß, bleibt nach einer Verkleinerung die Stillfähigkeit in den meisten Fällen erhalten, da es aber oft notwendig ist, die Brustwarze zu versetzen (je nach dem wie stark verkleinert wird) kommt es da häufiger zu Einschränkungen, was die Sensibilität angeht. Wie gesagt, muss aber nicht.

Zu den Narbenwucherungen...da gibt es, soweit ich weiß, bestimmte Pflaster, die das etwas eindämmen. Frag da aber lieber den Arzt.

Was die allgemeinen Komplikationen betrifft, natürlich kann bei einer OP alles schief laufen, aber das Risiko ist doch sehr gering. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dich informierst, wer bei deinem späteren Arzt schon operiert wurde und wie diese Frauen zufrieden waren.

Noch etwas...ich habe noch nie...noch nie von einer Frau gehört, die auf Grund von Komplikationen beim Eingriff die Brust verloren hat.
Falls du dich mit deinem Absatz auf einen meiner Beiträge hier in diesem Forum beziehen solltest, kann ich dich beruhigen. Ich hatte selbst damals sehr viel Oberweite, aber das Brustgewebe war krankhaft verändert und verdammt schmerzhaft (was bei dir ja nicht der Fall zu sein scheint).
Nach der Brustverkleinerung war es besser, also weniger Schmerzen, da weniger Masse und es sah einfach.. ... Ich hab eine gute Heilhaut und die Schnittführung usw. war alles super. Ich war damals auch 19, als ich den EIngriff hab machen lassen.
Was ich damals nicht wusste, dass das Brustgewebe noch wachsen kann (ich weiß auch nicht, ob das bei jedem Menschen so ist in dem Alter, oder an meinem "netten" Gewebe lag).
Ich hätte es natürlich nocheinmal verkleinern lassen können, aber nach mehreren Gesprächen mit meinem Arzt war ich mir sicher, dass ich die Schmerzen endlich komplett loswerden wollte.
Ich glaube nicht, dass das jemand nachvollziehen kann, der diese Schmerzen nie gehabt hat, aber ich bin so glücklich und dankbar schmerzfrei leben zu können, dass ich die ganze Welt umarmen könnte.
Ich fühle mich wohl, auch ohne Brust, aber ich respektiere, dass das für die meisten Frauen wohl ein führchterliche Gedanke sein muss.

Was ich damit eigentlich nur sagen will, zwischen meinem und deinem Fall gibt keine Parallelen - mach dir da mal keine Horrorvorstellungen.

LG
Toshi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. März 2010 um 17:15
In Antwort auf chris_12576968

Hallo Wallflower2,
ich würde dir raten, dich von einem Plastischen Chirugen eingehend beraten zu lassen, oder dir zumindest einen Beratungsbogen einmal durchzulesen.

Soweit ich weiß, bleibt nach einer Verkleinerung die Stillfähigkeit in den meisten Fällen erhalten, da es aber oft notwendig ist, die Brustwarze zu versetzen (je nach dem wie stark verkleinert wird) kommt es da häufiger zu Einschränkungen, was die Sensibilität angeht. Wie gesagt, muss aber nicht.

Zu den Narbenwucherungen...da gibt es, soweit ich weiß, bestimmte Pflaster, die das etwas eindämmen. Frag da aber lieber den Arzt.

Was die allgemeinen Komplikationen betrifft, natürlich kann bei einer OP alles schief laufen, aber das Risiko ist doch sehr gering. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dich informierst, wer bei deinem späteren Arzt schon operiert wurde und wie diese Frauen zufrieden waren.

Noch etwas...ich habe noch nie...noch nie von einer Frau gehört, die auf Grund von Komplikationen beim Eingriff die Brust verloren hat.
Falls du dich mit deinem Absatz auf einen meiner Beiträge hier in diesem Forum beziehen solltest, kann ich dich beruhigen. Ich hatte selbst damals sehr viel Oberweite, aber das Brustgewebe war krankhaft verändert und verdammt schmerzhaft (was bei dir ja nicht der Fall zu sein scheint).
Nach der Brustverkleinerung war es besser, also weniger Schmerzen, da weniger Masse und es sah einfach.. ... Ich hab eine gute Heilhaut und die Schnittführung usw. war alles super. Ich war damals auch 19, als ich den EIngriff hab machen lassen.
Was ich damals nicht wusste, dass das Brustgewebe noch wachsen kann (ich weiß auch nicht, ob das bei jedem Menschen so ist in dem Alter, oder an meinem "netten" Gewebe lag).
Ich hätte es natürlich nocheinmal verkleinern lassen können, aber nach mehreren Gesprächen mit meinem Arzt war ich mir sicher, dass ich die Schmerzen endlich komplett loswerden wollte.
Ich glaube nicht, dass das jemand nachvollziehen kann, der diese Schmerzen nie gehabt hat, aber ich bin so glücklich und dankbar schmerzfrei leben zu können, dass ich die ganze Welt umarmen könnte.
Ich fühle mich wohl, auch ohne Brust, aber ich respektiere, dass das für die meisten Frauen wohl ein führchterliche Gedanke sein muss.

Was ich damit eigentlich nur sagen will, zwischen meinem und deinem Fall gibt keine Parallelen - mach dir da mal keine Horrorvorstellungen.

LG
Toshi

Was man nicht im Kopf hat...
Mir ist grad erst wieder eingefallen, dass es grade bei Patienten, die zu Narbenwucherungen neigen eine bestimmte Schnitttechnik gibt, die funktional und ästhetisch um einiges bessere Ergebnisse erziehlt.
Es handelt sich dabei um die sogenannte "Broken-line Technik". Kurz gesagt wird im Zick-Zack geschnitten, was erstmal gruselig klingt, es aber absolut nicht ist. Ein, wie der Name schon sagt, durchbrochene Linie entsteht. Der mehr waagerechte Teil der Narbe verschwindet in den Längshautschichten und ist fast unsichtbar. Der ehr diogonale Teil bleibt sichtbar. Das hat erstens den Vorteil, dass die Narbe nicht wie bei senkrechten Narben in die Breite gezogen wird (und das wird sie mehr oder weniger bei Verkleinerungen), also mehr elastizität entsteht und zweitens, dass das Auge eine durchbrochene Linie weniger klar erkennen kann, als eine gerade.

Klingt vermutlich alles höchst kurios und genau so hab ich meinen Doc auch angesehen, als er mir die Methode vorschlug. Und ich bin mehr als happy, dass er sich die Mühe gemacht hat.


LG
Toshi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2010 um 17:27

Schnell dazu gesagt
Danke euch allen, für eure Beiträge!
Ich war jetzt auf Osterurlaub und ohne Internet, daher konnte ich mich nicht früher melden.
Ich werde mich jetzt ans Antworten machen, und hoffe, dass ihr mir weiterhin so hilfreiche Antworten gebt
LG, Wallflower

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2010 um 17:43
In Antwort auf chris_12576968

Hallo Wallflower2,
ich würde dir raten, dich von einem Plastischen Chirugen eingehend beraten zu lassen, oder dir zumindest einen Beratungsbogen einmal durchzulesen.

Soweit ich weiß, bleibt nach einer Verkleinerung die Stillfähigkeit in den meisten Fällen erhalten, da es aber oft notwendig ist, die Brustwarze zu versetzen (je nach dem wie stark verkleinert wird) kommt es da häufiger zu Einschränkungen, was die Sensibilität angeht. Wie gesagt, muss aber nicht.

Zu den Narbenwucherungen...da gibt es, soweit ich weiß, bestimmte Pflaster, die das etwas eindämmen. Frag da aber lieber den Arzt.

Was die allgemeinen Komplikationen betrifft, natürlich kann bei einer OP alles schief laufen, aber das Risiko ist doch sehr gering. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dich informierst, wer bei deinem späteren Arzt schon operiert wurde und wie diese Frauen zufrieden waren.

Noch etwas...ich habe noch nie...noch nie von einer Frau gehört, die auf Grund von Komplikationen beim Eingriff die Brust verloren hat.
Falls du dich mit deinem Absatz auf einen meiner Beiträge hier in diesem Forum beziehen solltest, kann ich dich beruhigen. Ich hatte selbst damals sehr viel Oberweite, aber das Brustgewebe war krankhaft verändert und verdammt schmerzhaft (was bei dir ja nicht der Fall zu sein scheint).
Nach der Brustverkleinerung war es besser, also weniger Schmerzen, da weniger Masse und es sah einfach.. ... Ich hab eine gute Heilhaut und die Schnittführung usw. war alles super. Ich war damals auch 19, als ich den EIngriff hab machen lassen.
Was ich damals nicht wusste, dass das Brustgewebe noch wachsen kann (ich weiß auch nicht, ob das bei jedem Menschen so ist in dem Alter, oder an meinem "netten" Gewebe lag).
Ich hätte es natürlich nocheinmal verkleinern lassen können, aber nach mehreren Gesprächen mit meinem Arzt war ich mir sicher, dass ich die Schmerzen endlich komplett loswerden wollte.
Ich glaube nicht, dass das jemand nachvollziehen kann, der diese Schmerzen nie gehabt hat, aber ich bin so glücklich und dankbar schmerzfrei leben zu können, dass ich die ganze Welt umarmen könnte.
Ich fühle mich wohl, auch ohne Brust, aber ich respektiere, dass das für die meisten Frauen wohl ein führchterliche Gedanke sein muss.

Was ich damit eigentlich nur sagen will, zwischen meinem und deinem Fall gibt keine Parallelen - mach dir da mal keine Horrorvorstellungen.

LG
Toshi

Wenn die Sensibilität verloren geht..
wie kann man sich das eigentlich vorstellen? Weil wenn ein Körperteil taub ist, ist es ja nicht so, dass man gar nichts fühlt, sondern dass dieses Taubheits>gefühl< ja eben doch zu spüren ist. Und das ist nicht gerade ein angenehmes Gefühl. Also mich gruselt die Vorstellung ein wenig, dass sich meine Brüste bzw Brustwarzen dauerhaft so anfühlen!

Und ich habe auch gelesen,dass es manchmal dazu kommt, dass die Brustwarze komplett abstirbt. Wie kann das passieren? Kann man nicht im Vorhinein alles so planen, dass dies komplett ausgeschlossen wird? Weil das ist das letzte was ich möchte!

Nein ich habe nicht dich und deine Beiträge gemeint. Ich weiß nicht mehr wo ich das herhabe, das las ich als ich mich das erste mal, vor ein paar Jahren, mit dem Thema auseinandersetzte.
Aber was du geschrieben hast, ist trotzdem gut zu lesen, dass das bei dir einfach ein ganz anderer Fall war und das ansonsten nicht wirklich vorkommt!

Und von dieser Broken-line Technik habe ich noch nie etwas gehört. Ist das eine neuere Technik oder ist die doch sehr bekannt? Sollte die jeder Arzt der Brustverkleinerungen durchführt beherrschen, oder können das nur bestimmte Ärzte bzw. ist es eine schwierigere Technik, so dass man noch mehr aufpassen muss welchen Arzt man erwischt?

LG,
Wallflower

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2010 um 17:49
In Antwort auf lula_12643855

Es wird ein Erfolg , wenn du folgendes beachtest !
Hallo Wallflower,
aus der Länge deines Beitrages kann ich gut deine Betroffenheit erkennen. Kurz zu deinen verschiedenen Fragen.
Die Stillfähigkeit kann erhalten bleiben, wenn die OP mit der richtigen Technik und sorgfältig durchgeführt wird. Ein verantwortungsvoller Arzt wird schon ungefragt auf diesen Punkt kommen. Lass dir dieses auf dem Beratungsbogen bestätigen.
Die Krankenkassen müssen die Kosten übernehmen, wenn z.B. Folgeerkankungen, wie beginnende Änderungen am Skelett (Wirbelsäule) sichtbar werden. Aber du kannst dir sicherlich denken, dass sie nicht so gerne zahlen und immer versuchen, die Messlatte durch ihren Medizinischen Dienst hochlegen zu lassen. Mit Beharrlichkeit kommst du weiter. Vielleicht solltest du schon, bevor du dich an deine Krankenkasse wendest eine Rechtschutzversicherung abschließen (nicht teuer) wenn du noch keine hast. Die Vertretung ggf. durch einen Rechtsanwalt macht bei den Kassen schon Eindruck. Beachte die Wartezeit bei der Versicherung!
Deine Angst, dass etwas schief laufen könnte ist ja nicht unberechtigt. Das beste Mittel dagegen ist eine sorgfältige Auswahl des Arztes. Nimm nicht den nächsten zu deinem Wohnort sondern den, von dem du wirklich gute Bewertungen gelesen hast. Dann achte darauf, wie er sich im Beratungsgespräch verhält: verspricht er alles und das Gespräch ist unter Zeitdruck ? Dann Finger weg ! Lass dir von ihm Ergebnisse eigener Operationen zeigen und noch besser: lass dir als Referenz Telefonnummern geben von Patientinnen, die schon bei ihm gewesen sind und frag direkt nach.
Vielleicht hilft dir, wenn du dir mal den Filmbericht in SAT 1 zu dem Thema anschaust. Dort wurden bei 16-17-jährigen Brustverkleinerungen durchgeführt. Es werden einige Aspekte im Film beleuchtet und vor allem, es wird eine Ärztin vorgestellt, die darauf spezialisiert ist der man wirklich vertrauen kann. Der Film ist downloadbar von www.4-everyoung.eu. Auf der Seite Presse + TV. Nicht zuletzt höre auf deinen bauch bei deinen weiteren Entscheidungen.
Ich wünsche dir gutes Gelingen.

Das mit der Rechtschutzversicherung..
ist ein guter Tipp! Allerdings ist das alles etwas abschreckend. Ich mit meinen 19 Jahren habe so nicht mal wirklich Ahnung was der erste Schritt Richtung Brustverkleinerung überhaupt sein sollte. Wie und wo beginnt man, wohin geht man zuerst.. Und meine Eltern unterstützen mich in diesem Punkt nicht wirklich. Also sie wollen natürlich nur das Beste für mich, aber sie sind einfach total gegen eine OP und würden mich zu allen anderen Sachen schicken (Therapien etc.), nur damit ich das nicht mache. Aber ich weiß, dass mir so etwas nicht nützt.

Ich habe mir diese Filmberichte angesehen. Gehst du allein von den Videos davon aus, dass die vorgestellte Ärztin vertrauensvoll und gut ist, oder hast du bereits von Leuten gehört, die bei ihr waren, und sehr zufrieden?

LG, Wallflower

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2010 um 17:52
In Antwort auf kiku_12552281

Hallo
Hallo Wallflower2,
du bist ja noch ziemlich im Zwiespalt,was die OP angeht.
Ich kann dir von meiner nur erzählen,dass ich diesen Schritt in keinster Weise bereue,allerdings auch bis lang nach den Kindern gewartet habe.
Die OP ist jetzt fast 6 Monate her und ich habe keinerlei körperliche Einschränkungen mehr.
Bei der letzten Krebsvorsorge beim Gyn wurde auch BrustUS gemacht und dabei festgestellt,dass die Milchgänge wohl nicht mehr intakt wären.Allerdings hat das für mich keinen Wert,da ich die Stillzeit ja schon lang hinter mir habe.
Ich hab aber auch von einigen Frauen hier gelesen,die zieml.problemlos stillen konnten-trotz BV!

Mein Sohn neigt auch zu Keloiden, nach einer OhrenOP ist dies aufgefallen.Dieses Problem ist glaub ich in deinem Fall wirklich nicht außer acht zu lassen,da man mir sagte,dass gerade Kopf und Brust zu solch wucherden Narben neigen.
Lass dich daher diesbezügl.ausgiebig beraten.Wär ja wirklich schade,wenn du auch nach der OP nicht glücklicher bist.

Alles Gute dir,
LG Claudine6411

Ja..
das mit den Keloiden ist allerdings ein Problem. Das dumme ist ja, dass man im Vorhinein nichts tun kann, um diese komplett auszuschließen, das ist dann wohl eine Glückssache, und ob ich das riskieren sollte ist die Frage.

Hattest du Probleme bei der Wundheilung? Wie lange hat es ca. gedauert bis bei dir alles abgeheilt war und man davon ausgehen konnte, dass jetzt nichts mehr schief laufen wird?

LG, Wallflower

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. April 2010 um 14:04
In Antwort auf ailie_12892873

Wenn die Sensibilität verloren geht..
wie kann man sich das eigentlich vorstellen? Weil wenn ein Körperteil taub ist, ist es ja nicht so, dass man gar nichts fühlt, sondern dass dieses Taubheits>gefühl< ja eben doch zu spüren ist. Und das ist nicht gerade ein angenehmes Gefühl. Also mich gruselt die Vorstellung ein wenig, dass sich meine Brüste bzw Brustwarzen dauerhaft so anfühlen!

Und ich habe auch gelesen,dass es manchmal dazu kommt, dass die Brustwarze komplett abstirbt. Wie kann das passieren? Kann man nicht im Vorhinein alles so planen, dass dies komplett ausgeschlossen wird? Weil das ist das letzte was ich möchte!

Nein ich habe nicht dich und deine Beiträge gemeint. Ich weiß nicht mehr wo ich das herhabe, das las ich als ich mich das erste mal, vor ein paar Jahren, mit dem Thema auseinandersetzte.
Aber was du geschrieben hast, ist trotzdem gut zu lesen, dass das bei dir einfach ein ganz anderer Fall war und das ansonsten nicht wirklich vorkommt!

Und von dieser Broken-line Technik habe ich noch nie etwas gehört. Ist das eine neuere Technik oder ist die doch sehr bekannt? Sollte die jeder Arzt der Brustverkleinerungen durchführt beherrschen, oder können das nur bestimmte Ärzte bzw. ist es eine schwierigere Technik, so dass man noch mehr aufpassen muss welchen Arzt man erwischt?

LG,
Wallflower

Hallo Wallflower,
ich versuch einfach mal deine Fragen der Reihe nach zu beantworten, soweit ich das kann.

Taubheitsgefühl musst du dir so vorstellen, du berührst die Haut z.B. mit den Fingern, aber an der Haut spürst du nichts. Es ist so, als wenn du die Haut eines anderen berühren würdest. Das klingt erstmal gruselig, liegt aber nur daran, dass sie Nerven durchtrennt worden sind und die zu einem gewissen Maße meist wieder nachwachsen.
Nach meiner Brustverkleinerung hatte ich überhaupt kein Taubheitsgefühl. Nach der Mastektomie war schon vieles taub, da ja direkt unter der Haut alles entfernt wurde und die Nerven beschädigt wurden. Es geht aber von Woche zu Woche besser

Das mit dem Absterben der Brustwarze kann passieren, aber es ist keinesfalls der Normalfall. Der Grund, warum das Risiko besteht ist der, dass im unteren Bereich der Brust Drüsengewebe und meist auch Haut entfernt wird. Wenn du unten aber etwas wegnimmst und wieder zunäst, "rutschen" die Brustwarzen ja tiefer - das sieht nicht wirklich gut aus. Also wird ausgeschnitten und wieder schön mittig versetzt. Jedes Mal, wenn du Blutgefässe durchtrennst und wieder vernähst, kann es Komplikationen geben, aber da die Brustwarze durch die Milchgänge noch mit der Unterhaut verbunden ist, ist das Risiko da geringer, als wenn frei transplantiert wird. Und das wird glaube ich nur sehr sehr selten getan.
Zu den Schnitttechniken gibt es so ganz tolle Aufklärungsbögen mit Grafik, die man mir mitgegeben hatte, nur leider finde ich die online nicht.

Bei mir z.B. ist selbst nach zwei OPs (und die zweite OP war ne Belastung für Haut und Brustwarze) immer noch alles ok, also Gefühl da und sieht super aus.
So mal als positives Beispiel

Die Broken-Line Schnittführung kommt ehr aus dem Bereich der rekonstruktiven Gesichtschirurgie oder Handchirurgie. Ich weiß nicht, wie alt/bekannt sie ist, aber sie deffinitv aufwendig. Das schneiden/nähen hat bei mir 4x so lange gedauert, wie eine gerade Naht.
Ich würde mal tippen, dass sie nicht ganz so bekannt weil aufwendiger ist. Bei den meisten Patientinnen ist die Schnittführung wohl auch unnötig und für den Operateur zu langwierig. Warum auch sollte er fürs gleiche Geld mehr tun als nötig?
Mein Chirurg hat es gemacht, weil es die Haut entlastet und die Narben viel weniger zu sehen sind. Das letzte war rein ästhetischer Natur, weil eben die Narbe flach aufliegt und man sie nicht zum Teil in der Brustumschlagsfalte verstecken kann.
Sprich den Arzt mal gezielt drauf an. Kann ja auch sein, dass er gute Argumente dagegen hat, ich bin ja nur Laie.

LG
Toshi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. April 2010 um 21:07
In Antwort auf ailie_12892873

Das mit der Rechtschutzversicherung..
ist ein guter Tipp! Allerdings ist das alles etwas abschreckend. Ich mit meinen 19 Jahren habe so nicht mal wirklich Ahnung was der erste Schritt Richtung Brustverkleinerung überhaupt sein sollte. Wie und wo beginnt man, wohin geht man zuerst.. Und meine Eltern unterstützen mich in diesem Punkt nicht wirklich. Also sie wollen natürlich nur das Beste für mich, aber sie sind einfach total gegen eine OP und würden mich zu allen anderen Sachen schicken (Therapien etc.), nur damit ich das nicht mache. Aber ich weiß, dass mir so etwas nicht nützt.

Ich habe mir diese Filmberichte angesehen. Gehst du allein von den Videos davon aus, dass die vorgestellte Ärztin vertrauensvoll und gut ist, oder hast du bereits von Leuten gehört, die bei ihr waren, und sehr zufrieden?

LG, Wallflower

Erfahrungen mit Dr. Farsad
Hallo Wallflower,

Die Filmberichte über die Ärztin waren für mich nur der "Aufhänger". Ich hatte dadurch halt einen guten Eindruck von ihr. Habe mich darauf aber in www.klinikbewertungen.de über sie weiter informiert. Sie arbeitet ja in der Loretto Klinik. Die Bewertungen dort haben mich natürlich bestärkt. Das sind ja ausschließlich Erfahrungsberichte über sie aus erster Hand, habe nicht mitgezählt, aber mindestens 80 Stück.

LG ninjatti

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest