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Brustverkleinerung - Krankenkasse

5. März 2004 um 18:10 Letzte Antwort: 13. Juli 2007 um 10:20

Hallo Ihr Lieben,

kann mir jemand Tips geben oder seine Erfahrungen schildern, wie der Weg zum Erfolg der Genehmigung der Brust-OP ist?
(Spezielle Krankenkasse TKK) Muß man vorher abnehmen, wenn man übergewichtig ist? Oder ist das Übergewicht ein Ablehnungsgrund. Habe alle Attest beisammen und gebe sie bei der TKK ab.
Wäre nett, wenn mir jemand Tips zum Erfolg geben könnte.
Viele liebe Grüße
chicco1

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8. März 2004 um 9:40

Krankenkasse, MdK und Gewichtsabnahme
Hallo Chicco

Ich selbst bin bei der sancura BKK, kann dir aber gerne schildern, wie es bei mir war. Allerdings weiß ich auch, dass es bei jedem unterschiedlich sein kann, wie der MdK und die KK (=Krankenkasse) entscheidet.

Ich habe mir durch Anregung durch meinen Orthopäden, der mir zu einer OP riet, ein Attest von ihm dazu geben lassen. Habe mir das natürlich durch den Kopf gehen lassen, ob ja oder nein, da ich sehr viel Selbstbewusstsein habe und meinen Körper auch so akzeptiert habe. Allerdings meinte mein Orthopäde, dass wenn ich die OP nicht machen ließe, dass ich dann in 10 Jahren bereits in Rente gehen könnte. Naja, in 10 Jahren bin ich 35!!! Was soll ich da in Rente. Nun gut, das erste Attest hatte ich. Um mir noch eine Meinung einzuholen bin ich auch zum Frauenarzt. Dem habe ich mein Problem geschildert und er hat mir auch sofort ein Attest ausgestellt, dass er die OP befürwortet.

Tja, um dies alles auch mal aus fachspezifischer Sicht zu sehen habe ich mir noch einen plastischen Chirurg gesucht, der sich alles ansah, vermaß und mir dann schließlich auch noch ein sehr ausführliches Attest ausstellte. Diese Atteste stellten dann die Grundlage meines Antrages dar, den ich dann bei der KK einreichte. Ich habe alles rein geschrieben (ganze 3 DIN A 4 Seiten). Von wegen Sport und so, Probleme mit dem Rücken usw.

Daraufhin bekam ich einen Termin beim MdK. Und durch Berichte anderer Damen wußte ich schon, dass wir hier in Köln einen sehr scharfen MdK haben, der sehr sehr kritisch ist und eigentlich nur ablehnt. Das Gespräch beim MdK dauerte 1 Stunde und dann bekam ich das o.k. Nun der Haken, wo du wohl auch hin möchtest. Ich wog damals bei einer Körpergröße von 163 cm 72 Kg. Allerdings hatte ich schon 26 Kilo im vergangenen Jahr abgenommen. Die Dame vom MdK meinte ich müsse erst noch 6 Kilos abnehmen um auf den BMI von 25 zu kommen. Dies ist für die Leute beim MdK ein Richtwert, auf den sie sehr stark achten.

Somit wußte ich, dass wenn ich abnehme ich aber schon mal das o.k. vom MdK hätte. Allerdings meinte meine KK, dass ich es erst abnehmen müsse und dann nochmal zum MdK usw. Dies erfuhr ich telefonisch (da ich mehr als 4 Wochen warten durfte auf eine Entscheidung, weil der MdK das Gutachten nicht schickte und ich schon ständig anrief). Tja, dann habe ich mit meiner Sachbearbeiterin diesbezüglich diskutiert, dass es an 6 Kilos nicht scheitern kann, ich sowieso schon so viel abgenommen hatte usw. Und es gibt eine Entscheidung des Dortmunder Sozialgerichtes, wonach das Gewicht einer Frau bei der Entscheidung der Kostenübernahme durch die KK keine Rolle spielen darf. Wie es genau heißt im Urteil mußt du mal schauen. Das Urteil ist vom 16.06.2003, des Sozialgerichtes Dortmund. Auf jeden Fall hatte dort eine Frau auch daraufhin geklagt, dass wenn sie abnimmt, nicht gezielt an der Brust abnehmen könne und somit nicht erwartet werden kann, dass das Volumen dort weniger wird.

Tja, ich hatte also diskutiert. Und es ging bei meiner KK nochmal durch die Chefetage und man beriet sich auch nochmal mit dem MdK. Auf jeden Fall erfuhr ich zwei Tage nach dem Telefonat mit der Auflage der 6 Kilo, die ich abnehmen sollte, dass mein Antrag so bewilligt wird und ich nicht abnehmen müsse und nicht nochmal zum MdK gehen muss usw.

Allerdings hatte ich damit wirklich sehr viel Glück. Das alles hat sich ca. 3 Monate hingezogen und 2 Monate später, am 02.02.2004, war ich operiert und bin einer der glücklichsten Menschen der Welt.

Wenn du noch mehr wissen möchtest oder spezielle Fragen hast, so kannst du sie mir auch gerne per Mail stellen unter: Phantasia89@netcologne.de

Bye und ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Köln.

Bye sagt Cari.

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21. April 2005 um 18:58
In Antwort auf denise_12675145

Krankenkasse, MdK und Gewichtsabnahme
Hallo Chicco

Ich selbst bin bei der sancura BKK, kann dir aber gerne schildern, wie es bei mir war. Allerdings weiß ich auch, dass es bei jedem unterschiedlich sein kann, wie der MdK und die KK (=Krankenkasse) entscheidet.

Ich habe mir durch Anregung durch meinen Orthopäden, der mir zu einer OP riet, ein Attest von ihm dazu geben lassen. Habe mir das natürlich durch den Kopf gehen lassen, ob ja oder nein, da ich sehr viel Selbstbewusstsein habe und meinen Körper auch so akzeptiert habe. Allerdings meinte mein Orthopäde, dass wenn ich die OP nicht machen ließe, dass ich dann in 10 Jahren bereits in Rente gehen könnte. Naja, in 10 Jahren bin ich 35!!! Was soll ich da in Rente. Nun gut, das erste Attest hatte ich. Um mir noch eine Meinung einzuholen bin ich auch zum Frauenarzt. Dem habe ich mein Problem geschildert und er hat mir auch sofort ein Attest ausgestellt, dass er die OP befürwortet.

Tja, um dies alles auch mal aus fachspezifischer Sicht zu sehen habe ich mir noch einen plastischen Chirurg gesucht, der sich alles ansah, vermaß und mir dann schließlich auch noch ein sehr ausführliches Attest ausstellte. Diese Atteste stellten dann die Grundlage meines Antrages dar, den ich dann bei der KK einreichte. Ich habe alles rein geschrieben (ganze 3 DIN A 4 Seiten). Von wegen Sport und so, Probleme mit dem Rücken usw.

Daraufhin bekam ich einen Termin beim MdK. Und durch Berichte anderer Damen wußte ich schon, dass wir hier in Köln einen sehr scharfen MdK haben, der sehr sehr kritisch ist und eigentlich nur ablehnt. Das Gespräch beim MdK dauerte 1 Stunde und dann bekam ich das o.k. Nun der Haken, wo du wohl auch hin möchtest. Ich wog damals bei einer Körpergröße von 163 cm 72 Kg. Allerdings hatte ich schon 26 Kilo im vergangenen Jahr abgenommen. Die Dame vom MdK meinte ich müsse erst noch 6 Kilos abnehmen um auf den BMI von 25 zu kommen. Dies ist für die Leute beim MdK ein Richtwert, auf den sie sehr stark achten.

Somit wußte ich, dass wenn ich abnehme ich aber schon mal das o.k. vom MdK hätte. Allerdings meinte meine KK, dass ich es erst abnehmen müsse und dann nochmal zum MdK usw. Dies erfuhr ich telefonisch (da ich mehr als 4 Wochen warten durfte auf eine Entscheidung, weil der MdK das Gutachten nicht schickte und ich schon ständig anrief). Tja, dann habe ich mit meiner Sachbearbeiterin diesbezüglich diskutiert, dass es an 6 Kilos nicht scheitern kann, ich sowieso schon so viel abgenommen hatte usw. Und es gibt eine Entscheidung des Dortmunder Sozialgerichtes, wonach das Gewicht einer Frau bei der Entscheidung der Kostenübernahme durch die KK keine Rolle spielen darf. Wie es genau heißt im Urteil mußt du mal schauen. Das Urteil ist vom 16.06.2003, des Sozialgerichtes Dortmund. Auf jeden Fall hatte dort eine Frau auch daraufhin geklagt, dass wenn sie abnimmt, nicht gezielt an der Brust abnehmen könne und somit nicht erwartet werden kann, dass das Volumen dort weniger wird.

Tja, ich hatte also diskutiert. Und es ging bei meiner KK nochmal durch die Chefetage und man beriet sich auch nochmal mit dem MdK. Auf jeden Fall erfuhr ich zwei Tage nach dem Telefonat mit der Auflage der 6 Kilo, die ich abnehmen sollte, dass mein Antrag so bewilligt wird und ich nicht abnehmen müsse und nicht nochmal zum MdK gehen muss usw.

Allerdings hatte ich damit wirklich sehr viel Glück. Das alles hat sich ca. 3 Monate hingezogen und 2 Monate später, am 02.02.2004, war ich operiert und bin einer der glücklichsten Menschen der Welt.

Wenn du noch mehr wissen möchtest oder spezielle Fragen hast, so kannst du sie mir auch gerne per Mail stellen unter: Phantasia89@netcologne.de

Bye und ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Köln.

Bye sagt Cari.

Bin auch so unglücklich -.-'
Hi....

Ich habe grade deinen Beitrag bei go-feminin.de durchgelesen un wäre fast darin verschwunden. Ist ja echt krass was man da alles durchmachen muss, da hin dann dahin und dann wieder KK usw. uiii is bestimmt voll stressig. Welche BH-Größe hattest du vor der Op, wenn ich fragen darf, also wenns ok ist, musst nicht antworten auf diese Frage?! Weil ich kenn es.... Ich habe auch einen zu großen Busen. Ich habe 85D un ich bin 16 Jahre -.-' ich hab jeden Tag Rückenschmerzen un leide sehr an meinen Hobbies, früher (als ich noch 14 war) bin ich gern joggen gegangen oda bin sehr gerne geritten und hatte auch ein eigenes Pferd. Und als ich dann langsam 15 wurde, ist mein Busen so schnell gewachsen, wie die Blumen verwelken. Ich konnte meine ganzen Hobbies nicht mehr ausüben, beim Reiten hat es so weh getan, wenn die Busen so springen, joggen geh ich auch nicht mehr, weil alles so wackelt un weh tut.

Meine Freunde haben mir schon ein Spitznamen gegeben - Tittenmonster- ich habe schon so oft zu ihnen gesagt, dass die es bitte lassen sollen, aber sie sagen immer, ach du weißt doch dass es ein Spaß ist. Aber ich kann nicht mehr drüber lachen, abends lieg ich oft im Bett und wein, keiner nimmt mich so richtig ernst, sogar meine Mum nicht. Sie sieht es einfach nicht wie ich darunter leide un wenn ich mit ihr darüber rede, dann sagt sie immer:"Ach du spinnst, ich seh doch das du kein Meter darunter leidest!" Wenn ich mal paar Stunden nicht an meine Oberweite denke, dann bin ich auch ganz normal, aber sobald ich wieder dran denke sitz ich nur depresiv da un weine un das kriegt ja meine Mum nicht mit.

Naja ich möchte dich nicht zu texten! Aber du kannst mir ja zurück antowrten wen ndu möchtest.

Tschaui Melanie

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29. April 2005 um 3:36
In Antwort auf dima_12047231

Bin auch so unglücklich -.-'
Hi....

Ich habe grade deinen Beitrag bei go-feminin.de durchgelesen un wäre fast darin verschwunden. Ist ja echt krass was man da alles durchmachen muss, da hin dann dahin und dann wieder KK usw. uiii is bestimmt voll stressig. Welche BH-Größe hattest du vor der Op, wenn ich fragen darf, also wenns ok ist, musst nicht antworten auf diese Frage?! Weil ich kenn es.... Ich habe auch einen zu großen Busen. Ich habe 85D un ich bin 16 Jahre -.-' ich hab jeden Tag Rückenschmerzen un leide sehr an meinen Hobbies, früher (als ich noch 14 war) bin ich gern joggen gegangen oda bin sehr gerne geritten und hatte auch ein eigenes Pferd. Und als ich dann langsam 15 wurde, ist mein Busen so schnell gewachsen, wie die Blumen verwelken. Ich konnte meine ganzen Hobbies nicht mehr ausüben, beim Reiten hat es so weh getan, wenn die Busen so springen, joggen geh ich auch nicht mehr, weil alles so wackelt un weh tut.

Meine Freunde haben mir schon ein Spitznamen gegeben - Tittenmonster- ich habe schon so oft zu ihnen gesagt, dass die es bitte lassen sollen, aber sie sagen immer, ach du weißt doch dass es ein Spaß ist. Aber ich kann nicht mehr drüber lachen, abends lieg ich oft im Bett und wein, keiner nimmt mich so richtig ernst, sogar meine Mum nicht. Sie sieht es einfach nicht wie ich darunter leide un wenn ich mit ihr darüber rede, dann sagt sie immer:"Ach du spinnst, ich seh doch das du kein Meter darunter leidest!" Wenn ich mal paar Stunden nicht an meine Oberweite denke, dann bin ich auch ganz normal, aber sobald ich wieder dran denke sitz ich nur depresiv da un weine un das kriegt ja meine Mum nicht mit.

Naja ich möchte dich nicht zu texten! Aber du kannst mir ja zurück antowrten wen ndu möchtest.

Tschaui Melanie

Brustverkleinerung
Hallo Ihr Lieben,

ich persönlich bin nicht betroffen von diesem Problem, bei mir ist es eher umgekehrt...
Aber mir war es ein Bedürfnis zu antworten, da ich bei einer Krankenkasse arbeite.
Es ist also, wie schon erwähnt wurde, so, dass die Krankenkassen ein Gutachten vom Medizischen Dienst benötigen um eine Entscheidung fällen zu dürfen.
Die Brustverkleinerung wird eigentlich nur bei starken Rückenproblemen gewährt, d.h. ein Attest vom Orthopäden ist sehr wichtig für die Stellung des Antrages. Doch selbst da, kann es sein, dass der MDK noch andere Therapiemaßnahmen empfiehlt. Erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt befürwortet er die OP.
Bei Übergewicht wird in der Regel erstmal verlangt, dass der Versicherte zunächst selbst aktiv wird. Klar, das ist einfach gesagt als getan... die meistem Krankenkassen bieten Ernährungsberatungen an um das Problem anzupacken..also einfach mal nachfragen.
Bei psychologischen Problemen kann es durchaus sein, dass der Antrag genehmigt wird. Jedoch lehnt der MDK auch da oft ab schlägt eine Psychotherapie gegen das Problem vor, denn meist ist er der Ansicht, dass durch eine OP nicht das ursächliche Problem behoben werden kann.

Wie ihr seht, es ist ziemlich schwer den Antrag durch zu kriegen, zumal die Krankenkassen selbst einen sehr engen Entscheidungsspielraum haben. Mir selbst tut es oft sehr leid, meinen Versicherten eine solche Leistung ablehnen zu müssen, da ich weiß wie schwer es für den jenigen ist.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gern fragen.
Ganz lieben Gruss

Mad

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21. Juni 2005 um 21:33
In Antwort auf lida_12481072

Brustverkleinerung
Hallo Ihr Lieben,

ich persönlich bin nicht betroffen von diesem Problem, bei mir ist es eher umgekehrt...
Aber mir war es ein Bedürfnis zu antworten, da ich bei einer Krankenkasse arbeite.
Es ist also, wie schon erwähnt wurde, so, dass die Krankenkassen ein Gutachten vom Medizischen Dienst benötigen um eine Entscheidung fällen zu dürfen.
Die Brustverkleinerung wird eigentlich nur bei starken Rückenproblemen gewährt, d.h. ein Attest vom Orthopäden ist sehr wichtig für die Stellung des Antrages. Doch selbst da, kann es sein, dass der MDK noch andere Therapiemaßnahmen empfiehlt. Erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt befürwortet er die OP.
Bei Übergewicht wird in der Regel erstmal verlangt, dass der Versicherte zunächst selbst aktiv wird. Klar, das ist einfach gesagt als getan... die meistem Krankenkassen bieten Ernährungsberatungen an um das Problem anzupacken..also einfach mal nachfragen.
Bei psychologischen Problemen kann es durchaus sein, dass der Antrag genehmigt wird. Jedoch lehnt der MDK auch da oft ab schlägt eine Psychotherapie gegen das Problem vor, denn meist ist er der Ansicht, dass durch eine OP nicht das ursächliche Problem behoben werden kann.

Wie ihr seht, es ist ziemlich schwer den Antrag durch zu kriegen, zumal die Krankenkassen selbst einen sehr engen Entscheidungsspielraum haben. Mir selbst tut es oft sehr leid, meinen Versicherten eine solche Leistung ablehnen zu müssen, da ich weiß wie schwer es für den jenigen ist.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gern fragen.
Ganz lieben Gruss

Mad

Wie den Antrag auf Kostenübernahme stellen?
Hallo Mad,

ich möchte auf Dein Angebot zurückkommen und Dich etwas über den Antrag auf Kostenübernahme fragen:

Wie stelle ich so einen Antrag und was ist wichtig darin zu schreiben?

Ist es gut ein Attest vom Psychotherapeuten einzureichen?

Ich habe da leider so gar keine Ahnung und möchte nichts falsch machen.

Vielleicht hat ja die Eine oder Andere von Euch Ahnung und kann mir wieterhelfen.

Easy 76

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30. Juni 2005 um 15:12
In Antwort auf denise_12675145

Krankenkasse, MdK und Gewichtsabnahme
Hallo Chicco

Ich selbst bin bei der sancura BKK, kann dir aber gerne schildern, wie es bei mir war. Allerdings weiß ich auch, dass es bei jedem unterschiedlich sein kann, wie der MdK und die KK (=Krankenkasse) entscheidet.

Ich habe mir durch Anregung durch meinen Orthopäden, der mir zu einer OP riet, ein Attest von ihm dazu geben lassen. Habe mir das natürlich durch den Kopf gehen lassen, ob ja oder nein, da ich sehr viel Selbstbewusstsein habe und meinen Körper auch so akzeptiert habe. Allerdings meinte mein Orthopäde, dass wenn ich die OP nicht machen ließe, dass ich dann in 10 Jahren bereits in Rente gehen könnte. Naja, in 10 Jahren bin ich 35!!! Was soll ich da in Rente. Nun gut, das erste Attest hatte ich. Um mir noch eine Meinung einzuholen bin ich auch zum Frauenarzt. Dem habe ich mein Problem geschildert und er hat mir auch sofort ein Attest ausgestellt, dass er die OP befürwortet.

Tja, um dies alles auch mal aus fachspezifischer Sicht zu sehen habe ich mir noch einen plastischen Chirurg gesucht, der sich alles ansah, vermaß und mir dann schließlich auch noch ein sehr ausführliches Attest ausstellte. Diese Atteste stellten dann die Grundlage meines Antrages dar, den ich dann bei der KK einreichte. Ich habe alles rein geschrieben (ganze 3 DIN A 4 Seiten). Von wegen Sport und so, Probleme mit dem Rücken usw.

Daraufhin bekam ich einen Termin beim MdK. Und durch Berichte anderer Damen wußte ich schon, dass wir hier in Köln einen sehr scharfen MdK haben, der sehr sehr kritisch ist und eigentlich nur ablehnt. Das Gespräch beim MdK dauerte 1 Stunde und dann bekam ich das o.k. Nun der Haken, wo du wohl auch hin möchtest. Ich wog damals bei einer Körpergröße von 163 cm 72 Kg. Allerdings hatte ich schon 26 Kilo im vergangenen Jahr abgenommen. Die Dame vom MdK meinte ich müsse erst noch 6 Kilos abnehmen um auf den BMI von 25 zu kommen. Dies ist für die Leute beim MdK ein Richtwert, auf den sie sehr stark achten.

Somit wußte ich, dass wenn ich abnehme ich aber schon mal das o.k. vom MdK hätte. Allerdings meinte meine KK, dass ich es erst abnehmen müsse und dann nochmal zum MdK usw. Dies erfuhr ich telefonisch (da ich mehr als 4 Wochen warten durfte auf eine Entscheidung, weil der MdK das Gutachten nicht schickte und ich schon ständig anrief). Tja, dann habe ich mit meiner Sachbearbeiterin diesbezüglich diskutiert, dass es an 6 Kilos nicht scheitern kann, ich sowieso schon so viel abgenommen hatte usw. Und es gibt eine Entscheidung des Dortmunder Sozialgerichtes, wonach das Gewicht einer Frau bei der Entscheidung der Kostenübernahme durch die KK keine Rolle spielen darf. Wie es genau heißt im Urteil mußt du mal schauen. Das Urteil ist vom 16.06.2003, des Sozialgerichtes Dortmund. Auf jeden Fall hatte dort eine Frau auch daraufhin geklagt, dass wenn sie abnimmt, nicht gezielt an der Brust abnehmen könne und somit nicht erwartet werden kann, dass das Volumen dort weniger wird.

Tja, ich hatte also diskutiert. Und es ging bei meiner KK nochmal durch die Chefetage und man beriet sich auch nochmal mit dem MdK. Auf jeden Fall erfuhr ich zwei Tage nach dem Telefonat mit der Auflage der 6 Kilo, die ich abnehmen sollte, dass mein Antrag so bewilligt wird und ich nicht abnehmen müsse und nicht nochmal zum MdK gehen muss usw.

Allerdings hatte ich damit wirklich sehr viel Glück. Das alles hat sich ca. 3 Monate hingezogen und 2 Monate später, am 02.02.2004, war ich operiert und bin einer der glücklichsten Menschen der Welt.

Wenn du noch mehr wissen möchtest oder spezielle Fragen hast, so kannst du sie mir auch gerne per Mail stellen unter: Phantasia89@netcologne.de

Bye und ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Köln.

Bye sagt Cari.

Welche Größe hattest Du vorher?
Hallo Cari,

mich würde mal interessieren, welche BH-Größe Du vorher hattest und welche Du jetzt hast.

Ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich übertreibe.
Ich habe 75 E-F bei einer Körpergröße von 1,65 m und ca. 66 kg. (Habe im Oktober ein Baby bekommen - vorher hatte ich ca. 60 kg, aber die gleiche Brustgröße.)

Gruß
Chrissi80

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24. Juli 2005 um 14:13
In Antwort auf lida_12481072

Brustverkleinerung
Hallo Ihr Lieben,

ich persönlich bin nicht betroffen von diesem Problem, bei mir ist es eher umgekehrt...
Aber mir war es ein Bedürfnis zu antworten, da ich bei einer Krankenkasse arbeite.
Es ist also, wie schon erwähnt wurde, so, dass die Krankenkassen ein Gutachten vom Medizischen Dienst benötigen um eine Entscheidung fällen zu dürfen.
Die Brustverkleinerung wird eigentlich nur bei starken Rückenproblemen gewährt, d.h. ein Attest vom Orthopäden ist sehr wichtig für die Stellung des Antrages. Doch selbst da, kann es sein, dass der MDK noch andere Therapiemaßnahmen empfiehlt. Erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt befürwortet er die OP.
Bei Übergewicht wird in der Regel erstmal verlangt, dass der Versicherte zunächst selbst aktiv wird. Klar, das ist einfach gesagt als getan... die meistem Krankenkassen bieten Ernährungsberatungen an um das Problem anzupacken..also einfach mal nachfragen.
Bei psychologischen Problemen kann es durchaus sein, dass der Antrag genehmigt wird. Jedoch lehnt der MDK auch da oft ab schlägt eine Psychotherapie gegen das Problem vor, denn meist ist er der Ansicht, dass durch eine OP nicht das ursächliche Problem behoben werden kann.

Wie ihr seht, es ist ziemlich schwer den Antrag durch zu kriegen, zumal die Krankenkassen selbst einen sehr engen Entscheidungsspielraum haben. Mir selbst tut es oft sehr leid, meinen Versicherten eine solche Leistung ablehnen zu müssen, da ich weiß wie schwer es für den jenigen ist.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gern fragen.
Ganz lieben Gruss

Mad

Brustverkleinerung
Hallo,libe mad0403
ich bin 28 habe zwei kinder von acht und von ein jahr.Bin 1,52 klein,wiege 54kg,habe eine bmi von 23.Habe bh grösse 75 F meine linke brust wiegt 1500kg und der rechte auch,Kann manchmal nicht schlafen weil der brust weh tut,und bekomme auch abundzu stechende schmerzen unter beide brüste so das ich nicht mehr in der lage bin tief durchzu atmen,habe ständig anhaltende kopfschmerzen,rücken,nacken,kreuz,schulter schmerzen,kann meine kleine tochter nicht länger als 10 min auf meine arm halten dan fängt schon alles an zu ziehen,drücken,zu pochen,und,und,und mann sieht die drückstellen vom bh in alle formen,meine becken ist schief schulter nacken verspannt,habe eine hohlkreuz und der orthopäde hatt mir gesagt ich werde später noch krümmer laufen als jetzt weil der brust schlaffer wird und mich nach vorn zieht.Ich kann nicht mehr.Hatte letzte woche termin bei der mdk ER sagte er würde es befürworten,dabei hatt er mich angelogen und habe eine absage erhalten.Er hatt gesagt meine Brüste wären für meine körper angemessen,..................... kannst du mir einige tipps geben denn ich werde wiederspruch einlegen,

Ich danke dir im voraus und hoffe auf baldige antwort.
Liebe gruss , nina

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19. Mai 2007 um 19:32
In Antwort auf dima_12047231

Bin auch so unglücklich -.-'
Hi....

Ich habe grade deinen Beitrag bei go-feminin.de durchgelesen un wäre fast darin verschwunden. Ist ja echt krass was man da alles durchmachen muss, da hin dann dahin und dann wieder KK usw. uiii is bestimmt voll stressig. Welche BH-Größe hattest du vor der Op, wenn ich fragen darf, also wenns ok ist, musst nicht antworten auf diese Frage?! Weil ich kenn es.... Ich habe auch einen zu großen Busen. Ich habe 85D un ich bin 16 Jahre -.-' ich hab jeden Tag Rückenschmerzen un leide sehr an meinen Hobbies, früher (als ich noch 14 war) bin ich gern joggen gegangen oda bin sehr gerne geritten und hatte auch ein eigenes Pferd. Und als ich dann langsam 15 wurde, ist mein Busen so schnell gewachsen, wie die Blumen verwelken. Ich konnte meine ganzen Hobbies nicht mehr ausüben, beim Reiten hat es so weh getan, wenn die Busen so springen, joggen geh ich auch nicht mehr, weil alles so wackelt un weh tut.

Meine Freunde haben mir schon ein Spitznamen gegeben - Tittenmonster- ich habe schon so oft zu ihnen gesagt, dass die es bitte lassen sollen, aber sie sagen immer, ach du weißt doch dass es ein Spaß ist. Aber ich kann nicht mehr drüber lachen, abends lieg ich oft im Bett und wein, keiner nimmt mich so richtig ernst, sogar meine Mum nicht. Sie sieht es einfach nicht wie ich darunter leide un wenn ich mit ihr darüber rede, dann sagt sie immer:"Ach du spinnst, ich seh doch das du kein Meter darunter leidest!" Wenn ich mal paar Stunden nicht an meine Oberweite denke, dann bin ich auch ganz normal, aber sobald ich wieder dran denke sitz ich nur depresiv da un weine un das kriegt ja meine Mum nicht mit.

Naja ich möchte dich nicht zu texten! Aber du kannst mir ja zurück antowrten wen ndu möchtest.

Tschaui Melanie

Korrektur?
ich leide auch sehr unter meinen brüsten. normalerweise habe ich zwar "nur" 75 C (mit pille passt allerdings oft nicht einmal d) bei einer körpergröße von 1.71 m und einem gewicht von 56 kg, habe allerdings trotzdem probleme. sie schmerzen oft, wenn ich manche bh's trage, obwohl diese nicht zu klein sind. ich habe auch rückeprobleme, habe mir aber nch keine gedanken darüber gemacht, ob diese evtl. von der schweren brust kommen könnten. außerdem habe ich eine verformte brustwarze und leide sehr darunter, da ich mich nicht traue mich vor jemandem auszuziehen.
eine brustkorrektur ziehe ich erst seit kurzen in erwägung und wollte daher fragen, wie es mit der finanziellen unterstützung der krankenkasse aussieht und ob man da in meinem fall überhaupt chancen hat. ich seber kann mir als noch schülerin (bin 19 jahre alt) so etwas nicht leisten. wenn sich also jemand auskennt würde ich mich sehr über eine antwort freuen.

lg, kisi88.

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27. Juni 2007 um 15:36
In Antwort auf lida_12481072

Brustverkleinerung
Hallo Ihr Lieben,

ich persönlich bin nicht betroffen von diesem Problem, bei mir ist es eher umgekehrt...
Aber mir war es ein Bedürfnis zu antworten, da ich bei einer Krankenkasse arbeite.
Es ist also, wie schon erwähnt wurde, so, dass die Krankenkassen ein Gutachten vom Medizischen Dienst benötigen um eine Entscheidung fällen zu dürfen.
Die Brustverkleinerung wird eigentlich nur bei starken Rückenproblemen gewährt, d.h. ein Attest vom Orthopäden ist sehr wichtig für die Stellung des Antrages. Doch selbst da, kann es sein, dass der MDK noch andere Therapiemaßnahmen empfiehlt. Erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt befürwortet er die OP.
Bei Übergewicht wird in der Regel erstmal verlangt, dass der Versicherte zunächst selbst aktiv wird. Klar, das ist einfach gesagt als getan... die meistem Krankenkassen bieten Ernährungsberatungen an um das Problem anzupacken..also einfach mal nachfragen.
Bei psychologischen Problemen kann es durchaus sein, dass der Antrag genehmigt wird. Jedoch lehnt der MDK auch da oft ab schlägt eine Psychotherapie gegen das Problem vor, denn meist ist er der Ansicht, dass durch eine OP nicht das ursächliche Problem behoben werden kann.

Wie ihr seht, es ist ziemlich schwer den Antrag durch zu kriegen, zumal die Krankenkassen selbst einen sehr engen Entscheidungsspielraum haben. Mir selbst tut es oft sehr leid, meinen Versicherten eine solche Leistung ablehnen zu müssen, da ich weiß wie schwer es für den jenigen ist.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gern fragen.
Ganz lieben Gruss

Mad

Brustverkleinerung
hallo mad.

da du bei einer kk arbeitest, würde ich dich gern um hilfe bitten.

ich habe einen antrag bei meiner kk gestellt, bin vom mdk dortmund begutachtet worden mit anschl. ablehnung. habe einen widerspruch eingelegt. es erfolgte erneute begutachtung durch den mdk per aktenlage und wieder abgelehnt. jetzt kann ich einen letzten widerspruch einlegen, weiß aber nicht so recht wie ich den begründen soll und was ich schreiben muß, damit sie es diesmal genehmigen.
ich muß dazu sagen, dass der mdk bei der ersten beurteilung einen übertragungfehler vom plastischen chirugen gemacht hat und meine brüste falsch gewogen hat, um 400 gr. pro seite). meine bh-größe ist 80 e und meine brust li wiegt 1200 gr. und rechts 1100 gr., von den allgemeinen problemen brauche ich nicht zu schreiben, da sie allgemein bekannt sind.

kannst du mir irgendwie helfen?

würde mich sehr freuen.

lieben gruß,

metropolis

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13. Juli 2007 um 10:20
In Antwort auf an0N_1283402299z

Brustverkleinerung
hallo mad.

da du bei einer kk arbeitest, würde ich dich gern um hilfe bitten.

ich habe einen antrag bei meiner kk gestellt, bin vom mdk dortmund begutachtet worden mit anschl. ablehnung. habe einen widerspruch eingelegt. es erfolgte erneute begutachtung durch den mdk per aktenlage und wieder abgelehnt. jetzt kann ich einen letzten widerspruch einlegen, weiß aber nicht so recht wie ich den begründen soll und was ich schreiben muß, damit sie es diesmal genehmigen.
ich muß dazu sagen, dass der mdk bei der ersten beurteilung einen übertragungfehler vom plastischen chirugen gemacht hat und meine brüste falsch gewogen hat, um 400 gr. pro seite). meine bh-größe ist 80 e und meine brust li wiegt 1200 gr. und rechts 1100 gr., von den allgemeinen problemen brauche ich nicht zu schreiben, da sie allgemein bekannt sind.

kannst du mir irgendwie helfen?

würde mich sehr freuen.

lieben gruß,

metropolis

Atteste für BV,Eigendarstellung
Hallo zusammen,

ich bin neu hier in diesem Forum und erhoffe mir,dass ihr mir etwas weiterhelfen könnt.

erstmal etwas zu mir:ich bin 1,60m groß und wiege 80kg,d.h.ich wiege definitiv zu viel.Heute bin ich 25 und meine Probleme habe ich schon seitdem ich 17 bin(vor 3 Jahren habe ich noch 20kg weniger gewogen)Ich habe bereits einige Atteste anfertigen lassen,u.a.vom Gyn,vom (hoffentlich bald) operierenden Arzt und vom Orthopäden.Dieser bescheinigt mir eine muskuläre Dysbalance im Wirbelsäulenbereich,Beckentiefstand li.,Dorsalgie bei Blockierung,Torsionsskoliose(Wirbelsäulenverkrümmu-ng um ca.10)in der Brust-und Lendenwirbelsäule,Lumboischialgie mit Blockierung li.und Steilstellung der Lendenwirbelsäule.

Meine Frage,meint ihr das allein reicht schon aus oder wird sich die Krankenkasse mit höchster Wahrscheinlichkeit auf das Übergewicht fixieren?Zu allem stellt sich das Problem für mich dar,dass es für mich fast unmöglich ist bei meinen großen Brüsten (85 DD) Sport zu treiben,um so an Gewicht zu verlieren!

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