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Brustverkleinerung als gesetzlich Krankenversicherte

17. März 2009 um 23:10

Hallo!
mein Name ist Jacqueline, ich bin 21 Jahre alt, bin 1,68m groß, wiege 54kg und habe mittlerweile Körbchengröße 70h.
Schon seit Jahren habe ich ärger mit meiner Krankenkasse, weil sie die Kosten für eine Mammareduktionsplastik nicht übernehmen wollen. Das ist ein leidiges Thema, wie man an dem Diskussionspotential in diesem Forum sieht.

In meinem Fall geht die "Sache" jetzt zum 2. Mal vor Gericht. Und dafür benötige ich eure Hilfe!
Habt ihr, als gesetzlich Krankenversichte, eine Zusage der Kostenübernahme von eurer Kasse bekommen? Dann beantwortet mir doch bitte folgende Fragen:

1. Bei welcher Krankenkasse bist du versichert?
2. Deine Maße? (Beschwerden sind denke ich bei allen die gleichen)
3. Mit welcher Begründung hat die Kasse die Kosten übernommen?

Und nehmt doch bitte Stellung zu der Aussage "Eine große Brust ist keine Krankheit"

Ich hoffe es gibt Leute die mir helfen können und wollen. Vllt profitieren ja auch andere von euren Informationen.
Schon mal vielen lieben Dank für Eure Mühe!

Jacqueline

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17. März 2009 um 23:14

Was ich noch vergessen habe
4. Wo habt ihr euch operieren lassen?
Und wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis?

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20. März 2009 um 0:00
In Antwort auf jule_11925937

Was ich noch vergessen habe
4. Wo habt ihr euch operieren lassen?
Und wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis?

Eine große Brust ist keine Krankheit...
Das kann eben nur jemand sagen, der davon nicht betroffen ist...tststs...

Ich kann nur sagen: wenn eine große Brust keine Krankheit ist, dann ist sie aber Auslöser für allerhand Krankheiten und Leiden!

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20. März 2009 um 0:09

Meine Brust-OP wurde genehmigt!
Ich war damals 17, als vor 9 jahren war das.

ich war damals bei der aok versichert.

meine maße: 1,56m groß, BH-Größe war 75E, mein gewicht weiß ich nicht mehr so genau, aber war zwischen 50-55 kg.

die begründung weiß ich leider nicht mehr wirklich. wichtig ist allerdings immer, dass bei der patientin in erster linie körperliche probleme zu erkennen sind und möglichst keine psychischen, ansonsten wollen sie dich lieber zum psychologen schicken. das hört man immer wieder...vllt. ist das ja der grund, warum deine op abgelehnt wurde??

operiert wurde ich damals von dr. huber in kempten und ich bin super zufrieden mit dem ergebnis! ich habe jetzt (also seit der op - die größe hat sich seitdem zum glück nie mehr verändert) bh-größe 75C und das ist toll"!
ich konnte damals leider nicht mit der narbenarmen methode operiert werden, deswegen habe ich senkrechte narben von der brustwarze nach unten, und horizontale narben unter der brustfalte. die senkrechten narben sieht man aber fast gar nicht mehr! man sieht nur noch die horizontalen.

obwohl alles super verheilt ist, hab ich vor ca. 2 jahren beschlossen, trotz allem noch eine kleine korrektur vornehmen zu lassen. meine brustwarzen waren nach der verkleinerung leider nicht so ganz gleich groß, deshalb hab ich das im nachhinein noch anpassen lassen.
dafür war ich bei dr. alamuti in wiesbaden, der auch brustverkleinerungen durchführt, und da war ich auch sehr zufrieden!

voilà. soweit meine infos für dich!
liebe grüße und noch viel glück beim zweiten gerichtstermin!

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20. März 2009 um 9:13

Absage...
Gerade am Dienstag habe ich von meiner Krankenkasse die Ablehnung des Widerspruchs erhalten. Bin am Boden zerstörrt... Ich bin bei der BIG und die Krankenkasse ist der Meinung, das verschiedene Studien nicht bewiesen haben, dass ein Rückenleiden durch die Verkleinerung der Brust nicht geheilt wird... Ja ne is klar... Geheilt werden kann man nicht, das weiß wohl jeder, aber man kann verhindern und vorbeugen, dass die Beschwerden nicht noch größer werden.
Anfang 2006 habe ich meinen ersten Antrag gestellt. Der Arzt der die OP durchführen wollte, meinte es wäre kein Problem, das wird wohl genehmigt. Meine Größe ist 80 E und F. Wegen der unterschiedlichen Größe würde das auf jeden Fall genehmigt werden.
Habe auch vom Hausarzt, Orthopäden und Gyn Berichte eingeholt. In allen Berichten wurden eine Reduktion befürwortet.
Krankengymnastik, Rückenschule, Kur ect. das ganze Prozedere... Und trotzdem eine Absage.
Ich weiß auch nicht mehr weiter.... Krankenkasse wechseln???
Am Montag habe ich bei meinem Orthopäden einen Termin. Mal sehen was er sagt!!!
Wünsche Dir vor Gericht viel Glück und drück die Daumen.

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20. März 2009 um 10:21

Brustverkleinerung
Hey,
ich bin auch 21 jahre alt und an mir wurde eine brustverkleinerung anfang oktober 2008 durchgeführt.ich hatte 80H und war total am ende mit allen...bei mir wurde jeder cent von der krankenversicherung übernommen,jedoch bin ich privat versichert.ich kann dir echt zu einer OP raten,auch,wenn du es selber zahlen müsst.du fühlst dich danach einfach nur hammer ,es lohnt sich!
wenn du fragen dazu hast,kannst du mir gerne schreiben
viel glück noch!!ich hoffe,dass deine krankenkasse es übernehmen wird!

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23. März 2009 um 20:14
In Antwort auf hera_12082010

Eine große Brust ist keine Krankheit...
Das kann eben nur jemand sagen, der davon nicht betroffen ist...tststs...

Ich kann nur sagen: wenn eine große Brust keine Krankheit ist, dann ist sie aber Auslöser für allerhand Krankheiten und Leiden!

...
Das kann ich nur unterschreiben,
eine große Brust ist Auslöser für physische sowohl psychische Krankheiten.
Der eigene Körper wird zum Hindernis und schränkt einen ein, ob beim Sport, bei Kleidung oder im sozialen Leben.
Die Krankenkasse übernimmt Kosten für jegliche Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen oder Sportkurse um Krankheiten und generell körperliche Schäden vorzubeugen.
Oder aber auch z.B bei Kindern die Korrektur von Ohren, wenn diese abstehen und nicht der Norm entsprechen um eventuelle psychische Schäden zu vermeiden und dem Kind eine gute Eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Was ist denn wenn man als junge Frau übermäßig große Brüste hat, ganz abgesehen von den körperlichen Schäden,
sollte man denen nicht auch die Chance geben der "Norm" zu entsprechen um ein normales Bewusstsein für den Körper und Sexualität zu entwickeln und sich somit auch als Erwachsener erfolgreich in die Gesellschaft integrieren zu können?

Meiner Meinung nach ist eine Brustreduktion die einfachste Vorbeugmaßnahme für die Krankenkasse und den Patienten,
ich meine wenn man schon mit 20 körperliche Probleme hat, wie soll das dann bitte mit 30,40 geschweige denn mit 60 oder 70 aussehen? Da laufen wir alle nur noch mit nem Buckel rum und unsere Knie sind schon zerdrückt.

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25. März 2009 um 23:06

Hallo!
Ich würde Dir raten lass denn Kampf vor Gericht und schone Deine Nerven!
Ich hatte nach der dritten Ablehnung die Schaunze voll!
Hab mir einen 400 Job gesucht, eine Bank, die mir das Geld leiht, und habe die höhste Rate genommen so das ich innerhalb eines Jahres damit fertig bin. : )
Habe zwar jetzt knapp ein Jahr so gut wie nichts von meinem Geld, aber bin total glücklich jetzt sooooo kleine miniminimini BHS tragen kann : )))))

Lg Melli174

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