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Brustvergrößerung - schaffe ich das ohne seelischen Beistand ?

14. Februar 2006 um 21:32 Letzte Antwort: 20. Februar 2006 um 18:18

Hallo liebe Leute, ich habe schon ewig - eigentlich solange ich von der Möglichkeit weiß - den Wunsch mir die Brust vergrößern zu lassen. Jezt ist es an der Zeit das ich mich endlich wirklich damit befasse, und mich über alles genau informieren möchte. Ich habe allerdings niemandem mit dem ich darüber reden kann, also geschweige denn eine Begleitperson, wenn ich den Schritt wirklich gehen sollte. Wie sind eure Erfahrungen, ist es körperlich möglich danach alles erstmal alleine zu schaffen ? Bin ich auf fremde Hilfe angewiesen ? Ich habe schon so viel gehört und gelesen, von Frauen die kaum Kraft hatten danach, für sich zu sorgen. Ich würde mich freuen, über eure Berichte über Schmerzen, und das seelische Befinden. Gibt es jemanden der auch alles ganz alleine ohne eine Vertrauensperson (außer Arzt etc...) durchgezogen hat ? Wie seid ihr damit klargekommen ? Vielen Dank

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14. Februar 2006 um 23:14

Hallo
also ich habe am 05.03 meine op. und fahre auch allein hin *seufz* mein freund holt mich dann aber ab mit meiner 8 monate alten tochter. aber reden kann ich auch mit niemand, da es meinem freund nicht interessiert und sonst möchte ich es auch nicht so an die große glocke hängen...
naja es ist unterschiedlich, jeder empfindet scmerz ja anders. und bei jedem isst die wundheilung anders. ich mache mir keine gedanken um die narkose was ja viele als hauptsorge haben, ich hab eher angst vor den schmerzen (wegen meinem baby) aber seelisch wieso nicht?? du freust dich doch drauf?! also bist du seelisch danach doch glücklich, oder?? wie alt bist du denn?? weißt du schon wann und wo??

easy

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15. Februar 2006 um 11:42
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Hallo
also ich habe am 05.03 meine op. und fahre auch allein hin *seufz* mein freund holt mich dann aber ab mit meiner 8 monate alten tochter. aber reden kann ich auch mit niemand, da es meinem freund nicht interessiert und sonst möchte ich es auch nicht so an die große glocke hängen...
naja es ist unterschiedlich, jeder empfindet scmerz ja anders. und bei jedem isst die wundheilung anders. ich mache mir keine gedanken um die narkose was ja viele als hauptsorge haben, ich hab eher angst vor den schmerzen (wegen meinem baby) aber seelisch wieso nicht?? du freust dich doch drauf?! also bist du seelisch danach doch glücklich, oder?? wie alt bist du denn?? weißt du schon wann und wo??

easy

AW: "Hallo"
Alles alleine? Bei mir wußte auch niemand (außer mein Mann) von der OP. Also meine Erfahrungen waren folgende:

1. vor der OP: Da ich sehr sehr wehleidig bin und Angst vor Spritzen etc. habe, habe ich mir vor der OP eine Müde-Macher Pille geben lassen. DAS WAR SPITZE! Ich bin eingeschlafen und habe nichts mitbekommen (auch nicht wie ich aus dem Zimmer gefahren wurde und so!)

2. Schmerzen: hattte ich wirklich keine .Habe aber vorsorglich brav die Schmerzmittel geschluckt damit ich auch wirklich kein bekomme. War also auch SPITZE.
Du kannst Dich auf jeden Fall nach dem Krankenhaus selbst versorgen.

3. Seelischer Zustand: Ich habe die riesen Brüste gesehen und habe 2 Tage lang geheult, weil Sie so groß waren (waren eben geschwollen!) Ich wollte die Dinger wieder raus haben. Und durch die Bandagen sahen sie aus wie Racketen. Es war schrecklich. Also ich war froh, dass ich jemand hatte, der mit Mut gemacht hat.

4. Auch wenn Du es keinem sagen möchtes: Es fällt vermutlich jedem auf (auch wenn keiner was sagt!). Hast Du niemanden, dem du das anvertrauen kannst?
Du willst die Brüste haben? Dann sei stolz drauf! Zeig Sie! Bei jeder anderen Sache, die man sich teuer anschafft ist man doch auch stolz drauf. Oder?

Viel Glück !

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15. Februar 2006 um 20:05
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AW: "Hallo"
Alles alleine? Bei mir wußte auch niemand (außer mein Mann) von der OP. Also meine Erfahrungen waren folgende:

1. vor der OP: Da ich sehr sehr wehleidig bin und Angst vor Spritzen etc. habe, habe ich mir vor der OP eine Müde-Macher Pille geben lassen. DAS WAR SPITZE! Ich bin eingeschlafen und habe nichts mitbekommen (auch nicht wie ich aus dem Zimmer gefahren wurde und so!)

2. Schmerzen: hattte ich wirklich keine .Habe aber vorsorglich brav die Schmerzmittel geschluckt damit ich auch wirklich kein bekomme. War also auch SPITZE.
Du kannst Dich auf jeden Fall nach dem Krankenhaus selbst versorgen.

3. Seelischer Zustand: Ich habe die riesen Brüste gesehen und habe 2 Tage lang geheult, weil Sie so groß waren (waren eben geschwollen!) Ich wollte die Dinger wieder raus haben. Und durch die Bandagen sahen sie aus wie Racketen. Es war schrecklich. Also ich war froh, dass ich jemand hatte, der mit Mut gemacht hat.

4. Auch wenn Du es keinem sagen möchtes: Es fällt vermutlich jedem auf (auch wenn keiner was sagt!). Hast Du niemanden, dem du das anvertrauen kannst?
Du willst die Brüste haben? Dann sei stolz drauf! Zeig Sie! Bei jeder anderen Sache, die man sich teuer anschafft ist man doch auch stolz drauf. Oder?

Viel Glück !

Erstmal Danke für eure Worte..
Darf ich fragen, wo ihr das gemacht habt bzw. machen lasst ? Zu euren Fragen: Ich weiß leider noch gar nicht wo und wann. Ich hab erst seit kurzem den Internetzugang, und seitdem ist es wirklich praktischer sich mit dem Thema zu beschäftigen, und möglichst viele Infos zu sammeln. Erstmal bräuchte ich eine gute Adresse, und dann müßte ich das mit dem Urlaub abklären. Nein, ich kann mich da niemandem anvertrauen.. Ich habe zwar Freunde, aber keine beste oder sehr gute Freundin, der ich zB solche Dinge anvertrauen könnte, und Freund habe ich auch nicht. Unter Kleidung habe ich immer gut nachgeholfen, wenn das dann also irgendwann mal "echt Silikon" (ha ha) wäre, würde es nicht so sehr auffallen, schätze ich.. denn niemand kennt mich ohne die kleinen und auch größeren Hilfen Was auch teilweise sehr anstrengend ist, da es für mich fast undenkbar geworden ist, irgendwas ohne Push up etc. zu tun.. Vor den Schmerzen habe ich auch nicht so viel Angst, also schon, aber noch eher das es vielleicht nicht gut geht, das ganze wieder raus muß, oder was schief geht, beim falschen Chirug zu landen.. Und ich bin sehr dünn, und habe gehört, das es da auch recht schwierig sein kann, und man manchmal die Implantate noch mehr sieht ! Und wenn irgendwas passieren würde, hätte ich nicht mal jemanden der mich trösten könnte, oder mich vielleicht mal begleiten könnte. Das sind so meine Ängste. Aber mit meiner momentanen Oberweite auf immer weiterzuleben, kann ich mir irgendwie auch gar nicht vorstellen. Es ist einfach total belastend. Es ist so schlimm, wenn man sich selbst so reduziert, aber mein Selbstbewußtsein hat sich im Laufe der Zeit diesbezüglich eher verschlechtert als verbessert. Keiner redet mir das ein, aber ich selbst finde es einfach schlimm. War/ist das bei euch auch so ? Danke

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15. Februar 2006 um 20:32
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Erstmal Danke für eure Worte..
Darf ich fragen, wo ihr das gemacht habt bzw. machen lasst ? Zu euren Fragen: Ich weiß leider noch gar nicht wo und wann. Ich hab erst seit kurzem den Internetzugang, und seitdem ist es wirklich praktischer sich mit dem Thema zu beschäftigen, und möglichst viele Infos zu sammeln. Erstmal bräuchte ich eine gute Adresse, und dann müßte ich das mit dem Urlaub abklären. Nein, ich kann mich da niemandem anvertrauen.. Ich habe zwar Freunde, aber keine beste oder sehr gute Freundin, der ich zB solche Dinge anvertrauen könnte, und Freund habe ich auch nicht. Unter Kleidung habe ich immer gut nachgeholfen, wenn das dann also irgendwann mal "echt Silikon" (ha ha) wäre, würde es nicht so sehr auffallen, schätze ich.. denn niemand kennt mich ohne die kleinen und auch größeren Hilfen Was auch teilweise sehr anstrengend ist, da es für mich fast undenkbar geworden ist, irgendwas ohne Push up etc. zu tun.. Vor den Schmerzen habe ich auch nicht so viel Angst, also schon, aber noch eher das es vielleicht nicht gut geht, das ganze wieder raus muß, oder was schief geht, beim falschen Chirug zu landen.. Und ich bin sehr dünn, und habe gehört, das es da auch recht schwierig sein kann, und man manchmal die Implantate noch mehr sieht ! Und wenn irgendwas passieren würde, hätte ich nicht mal jemanden der mich trösten könnte, oder mich vielleicht mal begleiten könnte. Das sind so meine Ängste. Aber mit meiner momentanen Oberweite auf immer weiterzuleben, kann ich mir irgendwie auch gar nicht vorstellen. Es ist einfach total belastend. Es ist so schlimm, wenn man sich selbst so reduziert, aber mein Selbstbewußtsein hat sich im Laufe der Zeit diesbezüglich eher verschlechtert als verbessert. Keiner redet mir das ein, aber ich selbst finde es einfach schlimm. War/ist das bei euch auch so ? Danke

Hallo
also wer DER richtige doc für dich ist, kann dir hier wohl niemand beantworten..denn er muss dir zusagen ...
du scheinst für mich aber noch sehr unentschlossen??

wie alt bist du??

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16. Februar 2006 um 17:26
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Hallo
also wer DER richtige doc für dich ist, kann dir hier wohl niemand beantworten..denn er muss dir zusagen ...
du scheinst für mich aber noch sehr unentschlossen??

wie alt bist du??

Bei mir
..isses so, dass mein freund mitkommt, und auch im KH bleiben darf. Sonst hätte ich es mir wohl echt nochmal überlget, ich bin ein sehr sensibler ängstlicher typ, aber der gedanke, es ist eine so vertraute person da, hat mir ein anderes gefühl gegeben. Das ist wirklcih wie geteiltes schmerz halber schmerz in etwa. Das macht - bei mir - arg viel aus.

Unser Kind, 1 Jahr, ist derweil bei den Großeltern, auch wenn es komishc ist für uns, da er sonst immer da ist. Aber es muß sein! Und da ist er auch gut aufgehoben.

Den richtigen arzt kannst du nur finden, in dem du viel über ärzte recharchierst, und auf alle Beratungsgespräche um dir ein persönl. Bild zu machen!
JEder hat einen anderen Bezug auf menschen, wer mir sympatisch ist muß dir nich auch sympatisch sein. Auf alle Fälle auf dir richtige Ausbildung achten, wie lang ein arzt schon die OPs macht...

Meine Ängste nach der OP sind, dass ich mic nicht ums kind kümmern kann. Aber irgendwie muß ich das schaffen, denn mein freund ist ab dem 6. tag nach der OP wieder arbeiten, und ich will den kleinen ungern schon wieder zu den großeltern geben. aber er ist ein wirbelwind und hölt mich NUR auf trab, leichter wäre es, wenn er ein ruhiges kind wäre.

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16. Februar 2006 um 17:28
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Erstmal Danke für eure Worte..
Darf ich fragen, wo ihr das gemacht habt bzw. machen lasst ? Zu euren Fragen: Ich weiß leider noch gar nicht wo und wann. Ich hab erst seit kurzem den Internetzugang, und seitdem ist es wirklich praktischer sich mit dem Thema zu beschäftigen, und möglichst viele Infos zu sammeln. Erstmal bräuchte ich eine gute Adresse, und dann müßte ich das mit dem Urlaub abklären. Nein, ich kann mich da niemandem anvertrauen.. Ich habe zwar Freunde, aber keine beste oder sehr gute Freundin, der ich zB solche Dinge anvertrauen könnte, und Freund habe ich auch nicht. Unter Kleidung habe ich immer gut nachgeholfen, wenn das dann also irgendwann mal "echt Silikon" (ha ha) wäre, würde es nicht so sehr auffallen, schätze ich.. denn niemand kennt mich ohne die kleinen und auch größeren Hilfen Was auch teilweise sehr anstrengend ist, da es für mich fast undenkbar geworden ist, irgendwas ohne Push up etc. zu tun.. Vor den Schmerzen habe ich auch nicht so viel Angst, also schon, aber noch eher das es vielleicht nicht gut geht, das ganze wieder raus muß, oder was schief geht, beim falschen Chirug zu landen.. Und ich bin sehr dünn, und habe gehört, das es da auch recht schwierig sein kann, und man manchmal die Implantate noch mehr sieht ! Und wenn irgendwas passieren würde, hätte ich nicht mal jemanden der mich trösten könnte, oder mich vielleicht mal begleiten könnte. Das sind so meine Ängste. Aber mit meiner momentanen Oberweite auf immer weiterzuleben, kann ich mir irgendwie auch gar nicht vorstellen. Es ist einfach total belastend. Es ist so schlimm, wenn man sich selbst so reduziert, aber mein Selbstbewußtsein hat sich im Laufe der Zeit diesbezüglich eher verschlechtert als verbessert. Keiner redet mir das ein, aber ich selbst finde es einfach schlimm. War/ist das bei euch auch so ? Danke

Das kenne ich!
Hallo Sonnenmuschel,
all das, was du beschreibst, kann ich aus eigener Erfahrung gut verstehen. Ich hatte vorher Implantate über dem Brustmuskel, mußte diese jetzt aber wegen einer Kapselfibrose erneuern lassen. Jetzt habe ich sie unter dem Brustmuskel implantieren lassen. Ich bin genauso schlank wie du, deshalb ist es wegen der Optik und Natürlichkeit jetzt das beste Ergebnis. Ich hab sie im Brandenburgischen Tumorzentrum für Brusterkrankungen in Bad Saarow machen lassen, glaub mir, die haben Erfahrung! Insgesamt 5 Tage stationär. Schmerzen mäßig, es gibt ja Schmerzmittel. Volle Selbstversorgung ist etwa 14 Tage später wieder möglich. Nur ca. 1/4 Jahr aufpassen mit Tragen und Heben, also keine schweren Sachen, damit die Impl. gut und sicher einheilen können. Fühle mich jetzt wieder spitze, kann deine Sorgen wegen dem geknickten Selbstbewußtsein nur allzu gut verstehen. Tu's, wenn nur Du selbst es willst!
Alles halb so schlimm danach! Zwergmaus

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20. Februar 2006 um 18:18
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Bei mir
..isses so, dass mein freund mitkommt, und auch im KH bleiben darf. Sonst hätte ich es mir wohl echt nochmal überlget, ich bin ein sehr sensibler ängstlicher typ, aber der gedanke, es ist eine so vertraute person da, hat mir ein anderes gefühl gegeben. Das ist wirklcih wie geteiltes schmerz halber schmerz in etwa. Das macht - bei mir - arg viel aus.

Unser Kind, 1 Jahr, ist derweil bei den Großeltern, auch wenn es komishc ist für uns, da er sonst immer da ist. Aber es muß sein! Und da ist er auch gut aufgehoben.

Den richtigen arzt kannst du nur finden, in dem du viel über ärzte recharchierst, und auf alle Beratungsgespräche um dir ein persönl. Bild zu machen!
JEder hat einen anderen Bezug auf menschen, wer mir sympatisch ist muß dir nich auch sympatisch sein. Auf alle Fälle auf dir richtige Ausbildung achten, wie lang ein arzt schon die OPs macht...

Meine Ängste nach der OP sind, dass ich mic nicht ums kind kümmern kann. Aber irgendwie muß ich das schaffen, denn mein freund ist ab dem 6. tag nach der OP wieder arbeiten, und ich will den kleinen ungern schon wieder zu den großeltern geben. aber er ist ein wirbelwind und hölt mich NUR auf trab, leichter wäre es, wenn er ein ruhiges kind wäre.

Ich
habe als nächstes ein Gespräch mit meinem Frauenarzt. Er ist eigentlich ein super Berater, auch zu allgemeinen Gesundheitsfragen. Ich hoffe nur das er auch diesem Thema offen gegenüber steht. Ich bin echt gespannt wie er reagiert.. Wie habt ihr den richtigen Arzt gefunden ? Recherchiert via Internet, und dann ein persönliches Gespräch ? Könnt ihr mir sagen, wie das mit Auto fahren wird... Also könnte ich zB von der Klinik dann nach hause fahren ? Schweres Heben ist ja auch tabu oder ? Ab wann könnte ich zB wieder meine Wäsche waschen ? Die Waschmaschine ist hier im Keller, und ich muß immer alles in den 3. Stock tragen.. Klingt vielleicht doof, aber da ich da niemanden habe der mir was tragen wird, versuche ich mal alles durchzudenken .. Danke

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