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Brustanomalie, brauche Rat bzgl Brustkorrektur/Brustvergrößerung

5. August 2006 um 0:47 Letzte Antwort: 18. August 2010 um 16:02

Hallo.

Ich war nie ein Anhänger der Schönheitschirurgie.. und auch jetzt bin ich eigentlich immer noch absolut dagegen. Da ich aber alles versucht habe, um mit meiner Brustanomalie (Rohrbrust/ tubuläre Brust mit sog. Rüsselwarzen ) zurechtzukommen. Leider ist es mir nicht möglich. Es gibt Sachen, die gefallen einem nicht an einem oder die könnten "besser" sein. So etwas ist es bei mir nicht. Ich kann einfach nicht mehr so weiterleben. Mein ganzes Leben wird von dieser angeborenen Fehlbildung bestimmt und ich befürchte, dass ich es nicht länger ertragen kann. Deshalb habe ich mich für eine Brustkorrektur entschlossen und hoffe nun von Gleichgesinnten oder Menschen, die sich einer Brustvergrößerung/Brustkorrektur unterzogen haben, gute Ratschläge und Erfahrungsinformationen zu erhalten.
Ich habe nicht vor mich für irgendjemanden zu verändern. Ich brauche das für mich, damit ich auch einmal eine gesunde Beziehung mit Sex haben kann, den ich nicht im Dunkeln mit Shirt & BH und "schnell über sich ergehen lassen" durchführen muss. Ich möchte Schwimmen gehen, Tops tragen, Bikinis kaufen. Ich möchte nicht beim BH-Kauf oder beim Frauenarzt weinen. Und vor allem: Ich möchte mein eigenes Spiegelbild ohne Tränen und Selbstekel ertragen können.
Klingt theatralisch, ist aber leider die Wahrheit.

Also. Gibt es hier jemanden, der ein ähnliches Problem hat?
Sprich 70A mit sogenannten "Rüsselwarzen", die einfach unproportional zur Brustgröße sind?
Es gibt bei google unter "Rohrbrust" ein Bild. Falls sich also jemand ein Bild davon machen möchte, schaut es euch an. Vielleicht versteht ihr mich dann.

Also nochmal..
Wie seid ihr zur OP gekommen? Wie konntet ihr das mit euren Idealen/Werten vereinbaren? Wie ist alles abgelaufen? Wie habt ihr den richtigen Arzt gefunden? Worauf muss man achten? Und was für folgeprobleme gibt es (Schmerzen, Narben, usw)?

Ich habe mich natürlich schon informiert..
aber bzgl Erfahrungsberichten sah das sehr schlecht aus.

Hoffe, auf eure Hilfe.. Es fällt mir echt schwer das hier anzugeben.
Würde mich über Antworten sehr freuen....

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6. August 2006 um 10:09

Sieh mal unter...
Hi.

Ich leide selber auch unter meiner kleinen Brust und habe am 5.9. einen OP Termin. Daher kann ich dir leider noch keinen Ratschlag geben. Ausser, dass ich ganz bestimmt nicht irgenwo ins billige Ausland gehen werde, sondern mich beim bekanntesten und besten PC angemeldet habe um jedes Risiko auszuschliessen, was möglich ist. However, ich weiss nicht ob du die folgende Seite bereits gesehen hast: www.neuer-mensch.at
Ist ne super seite und die Mädels helfen dir ganz bestimmt weiter, wenn du den Text dort einfügst. Liebe Grüsse, Sylvia

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9. August 2006 um 15:32
In Antwort auf an0N_1196545199z

Sieh mal unter...
Hi.

Ich leide selber auch unter meiner kleinen Brust und habe am 5.9. einen OP Termin. Daher kann ich dir leider noch keinen Ratschlag geben. Ausser, dass ich ganz bestimmt nicht irgenwo ins billige Ausland gehen werde, sondern mich beim bekanntesten und besten PC angemeldet habe um jedes Risiko auszuschliessen, was möglich ist. However, ich weiss nicht ob du die folgende Seite bereits gesehen hast: www.neuer-mensch.at
Ist ne super seite und die Mädels helfen dir ganz bestimmt weiter, wenn du den Text dort einfügst. Liebe Grüsse, Sylvia

=)
Danke. Werde ich mal machen!
Hab dir auch noch eine Nachricht geschrieben...

Weiß irgendjemand hier einen guten Chirurgen in Norddeutschland??
Worauf achtet man?

Gruß!!

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13. August 2006 um 20:42

Leidensgenossin
hi,

der Text da oben könnte fast von mir stammen. Ich hatte selbst tubuläre Brüste mit zu großen Brustwarzen, dazu sehr schlaffe Brüste, und einen Größenunterschied (links knapp b, rechts knapp a).
Eigentlich dachte ich, das würde sich noch ausgleichen, aber jetzt bin ich 19 und es ist immer schlimmer geworden.
Über Brustops und Monsterbusen habe ich mich eigentlich eher lustig gemacht, aber gleichzeitig sehr unter meinen Brüsten gelitten. Es kamen nur Push-ups für mich in Frage, vor meinen Partnern habe ich mich nie gerne oben ohne gezeigt und konnte mich auch nie vor anderen umziehen.

Ich dachte immer, dass meine Eltern gegen eine OP seien und sie deshalb schon nicht infrage komme.
Aber vor einem halben Jahr haben sie mir angeboten (mein Problem ist ihnen auch schon aufgefallen), dass, wenn ich eine OP wolle, sie mich unterstützen würde. Da war es für mich klar.

Meine Mutter kannte über Kollegen Dr. von Mallingkrodt aus München, der einen sehr guten Ruf hat und bei dem Beratungsgespräch mein Vertrauen gewonnen hat. Er hat auch verstanden, dass ich kein Busenwunder werden will, sondern einfach eine gleichmäßige schöne Brustform haben möchte. Es wären eine Bruststraffung+Vergrößerung oder nur eine Vergrößerung möglich. Straffung kommt für mich nicht infrage, weil das Risiko nicht mehr stillen zu könnnen, zu groß ist.
Aufgrund der psychischen Belastung hat meine private Krankenkasse die Kosten übernommen.
Am 9.8.06, also vor 4 Tagen bin ich jetzt operiert worden. Ich hatte ziemliche Angst davor, ob ich denn die Veränderung meines Körpers mögen und akzeptieren könnte.
Die Narkose und OP liefen gut, und der Operateur war mit seinem Ergebnis sehr zufrieden.
Die ersten 2 Tage waren der absolute Horror für mich. Da auf der einen Seite 325 g (Silikon) auf der anderen 200 (ungefähr, genaue Zahl habe ich vergessen) hinter den Muskel gesetzt wurden, konnte ich mich nicht rühren, ohne vor Schmerzen zu winseln. Da meine Muskeln sehr straff sind (ich bin 19) tat es besonders weh. Erst abends haben sie das richtige, wirksame Medikament eingesetzt, nachdem sie und ich schon beinahe verzweifelt sind. In dieser Zeit habe ich die Entscheidung für die OP mehrfach verflucht. Die Heimfahrt (4h) war eine Höllenfahrt, weil man jeden Hubbel auf der Straße gespürt hat. Aber jeden Tag wird es besser und ich kann jetzt aufrecht gehen, alleine aufstehen, mich anziehen und die Schmerzen sind nur noch ein Bruchteil.
Heute habe ich mir meine Brüste zum ersten Mal richtig angeschaut, den Stützbh ausgezogen und vorsichtig normale darüber gehalten. Es scheint ein 75-80 b-c Busen geworden zu sein und ich bin trotz blauer Flecke, Pflaster und Fäden schon richtig glücklich damit. Hoffentlich senkt sich das Silikonkissen noch ein bisschen, dann werde ich richtig stolz auf mein schönes Dekoltée, die nun gestreckten, von der Größe her passenden Brustwarzen und meine gleichmäßige Brust sein. Die kleine Narbe in der Brustfalte wird hoffentlich verschwinden, wäre aber im Vergleich zu meinem vorherigen Problem auch zu akzeptieren.

Deshalb rate ich dir unbedingt dazu.
Und sprich mal mit deiner Krankenkasse, auch staatliche Kassen übernehmen die Kosten in einem Fall wie deinem zum Teil. Notwendig waren bei mir nur Fotos und ein Brief meiner Frauenärztin. Wenn du möchstest, schreibe ich dir auch über den weiteren Verlauf und das endgültige Ergebnis.

P.S. dein Problem ist meinem so ähnlich, dass meine Mutter, der ich gerade deinen Post gezeigt habe, gedacht hat, ich hätte ihn geschrieben.

Viel Glück!

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14. September 2006 um 16:43

Antwort "Brustanomalie, brauche Rat bzgl Brustkorrektur/Brustvergrößerung"
hi

Mich macht es traurig, solche Lebensgeschichten wie Deine zu hören bzw lesen!
Ich bin 25 und habe selber eine Rohrbrust mit Grösse 75A (wobei dann das Körbchen immer noch zu gross ist...). Doch über eine Schönheitsoperation habe ich mir bisher noch nie Gedanken gemacht und Angst mich so meinem Freund zu zeigen, wie ich bin, habe ich auch nicht. Er mag sie sogar. Er findet sie völlig natürlich. Das was einem die Medien als "normal" und "schön" bezeichnet, ist eben nicht "normal" sonder die Ausnahme. Und was schön ist, ist auch Geschmacksache.
Zugegeben, wenn ich wählen könnte, würde ich sie mir nicht aussuchen, aber Gott hat mich nun mal so erschaffen, ohne mich vorher zu fragen, ob es mir passt oder nicht! Ob ich glücklich bin oder nicht, hängt letztlich nicht von meiner Brustform ab. Und ein Mann, der mich nur wegen meiner "schönen Brust" liebt, der kann direkt in die Wüste. Liebe besteht nicht nur aus Sex. Liebe heisst, den anderen lieben, so wie er ist und sich für ihn entscheinde und zu ihm zu stehen, so wie er ist. Da ist die innere Schönheit weit mehr von Bedeutung. Innere Schönheit ist Fröhlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Zufriedenheit, usw. Für seinen Charakter ist man wirklich selber verantwortlich und daran kann man auch arbeiten. Und ja, zu seinem Aussehen kann man auch sehr viel beeitragen: sich gesund ernähren, Sport treiben, ... , aber auch Zufriedenheit und Fröhlichkeit wirkt sich auf das Aussehen aus. Ein Mensch der lächelt, ist viel schöner, als einer der immer traurig ist!
Ob man nun glücklich ist oder nicht, hängt aber letztlich nicht von der "schönen" Brust ab. Nach der Operation bist Du vielleicht kurzzeitig überglücklich, aber bald wirst Du den nächsten Fehler an Dir entdecken oder trotz allem nicht den richtigen Partner finden oder Sorgen über Sorgen. Deine Brust wird auch irgendwann mal älter und schlaffer - wirst Du Dich dann noch mögen? Und was, wenn die Operation missglückt? Ich habe mal einen Vortrag von einem Schönheitschirurgen gehört und er stellte über all die Jahre folgendes fest: "Meist liegen die Probleme der Patienten nicht bei ihrem Aussehen, sondern viel, viel tiefer. Doch die Menschen sind sich das nicht bewusst und schieben die ganze Schuld ihrer Unzufriedeheit auf den einen Körperteil ab. Ich kann da zwar etwas helfen, aber ich kann aus einem Esel kein Pferd zaubern!"

Überlege es Dir gut und suche doch auch einmal einen Seelsorger auf!

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12. Mai 2010 um 16:37
In Antwort auf cyra_12887759

Leidensgenossin
hi,

der Text da oben könnte fast von mir stammen. Ich hatte selbst tubuläre Brüste mit zu großen Brustwarzen, dazu sehr schlaffe Brüste, und einen Größenunterschied (links knapp b, rechts knapp a).
Eigentlich dachte ich, das würde sich noch ausgleichen, aber jetzt bin ich 19 und es ist immer schlimmer geworden.
Über Brustops und Monsterbusen habe ich mich eigentlich eher lustig gemacht, aber gleichzeitig sehr unter meinen Brüsten gelitten. Es kamen nur Push-ups für mich in Frage, vor meinen Partnern habe ich mich nie gerne oben ohne gezeigt und konnte mich auch nie vor anderen umziehen.

Ich dachte immer, dass meine Eltern gegen eine OP seien und sie deshalb schon nicht infrage komme.
Aber vor einem halben Jahr haben sie mir angeboten (mein Problem ist ihnen auch schon aufgefallen), dass, wenn ich eine OP wolle, sie mich unterstützen würde. Da war es für mich klar.

Meine Mutter kannte über Kollegen Dr. von Mallingkrodt aus München, der einen sehr guten Ruf hat und bei dem Beratungsgespräch mein Vertrauen gewonnen hat. Er hat auch verstanden, dass ich kein Busenwunder werden will, sondern einfach eine gleichmäßige schöne Brustform haben möchte. Es wären eine Bruststraffung+Vergrößerung oder nur eine Vergrößerung möglich. Straffung kommt für mich nicht infrage, weil das Risiko nicht mehr stillen zu könnnen, zu groß ist.
Aufgrund der psychischen Belastung hat meine private Krankenkasse die Kosten übernommen.
Am 9.8.06, also vor 4 Tagen bin ich jetzt operiert worden. Ich hatte ziemliche Angst davor, ob ich denn die Veränderung meines Körpers mögen und akzeptieren könnte.
Die Narkose und OP liefen gut, und der Operateur war mit seinem Ergebnis sehr zufrieden.
Die ersten 2 Tage waren der absolute Horror für mich. Da auf der einen Seite 325 g (Silikon) auf der anderen 200 (ungefähr, genaue Zahl habe ich vergessen) hinter den Muskel gesetzt wurden, konnte ich mich nicht rühren, ohne vor Schmerzen zu winseln. Da meine Muskeln sehr straff sind (ich bin 19) tat es besonders weh. Erst abends haben sie das richtige, wirksame Medikament eingesetzt, nachdem sie und ich schon beinahe verzweifelt sind. In dieser Zeit habe ich die Entscheidung für die OP mehrfach verflucht. Die Heimfahrt (4h) war eine Höllenfahrt, weil man jeden Hubbel auf der Straße gespürt hat. Aber jeden Tag wird es besser und ich kann jetzt aufrecht gehen, alleine aufstehen, mich anziehen und die Schmerzen sind nur noch ein Bruchteil.
Heute habe ich mir meine Brüste zum ersten Mal richtig angeschaut, den Stützbh ausgezogen und vorsichtig normale darüber gehalten. Es scheint ein 75-80 b-c Busen geworden zu sein und ich bin trotz blauer Flecke, Pflaster und Fäden schon richtig glücklich damit. Hoffentlich senkt sich das Silikonkissen noch ein bisschen, dann werde ich richtig stolz auf mein schönes Dekoltée, die nun gestreckten, von der Größe her passenden Brustwarzen und meine gleichmäßige Brust sein. Die kleine Narbe in der Brustfalte wird hoffentlich verschwinden, wäre aber im Vergleich zu meinem vorherigen Problem auch zu akzeptieren.

Deshalb rate ich dir unbedingt dazu.
Und sprich mal mit deiner Krankenkasse, auch staatliche Kassen übernehmen die Kosten in einem Fall wie deinem zum Teil. Notwendig waren bei mir nur Fotos und ein Brief meiner Frauenärztin. Wenn du möchstest, schreibe ich dir auch über den weiteren Verlauf und das endgültige Ergebnis.

P.S. dein Problem ist meinem so ähnlich, dass meine Mutter, der ich gerade deinen Post gezeigt habe, gedacht hat, ich hätte ihn geschrieben.

Viel Glück!

Guter Rat gesucht
Liebe Leidensgenossin,

deie Operation ist schon einige Jahre her. Bist Du immer noch zufrieden ? Würdest Du so eine Operation empfehlen?

Ich kämpfe im Moment mit meiner Krankenkasse, um die
Überhanme von der Kosten für die Bruststraffung. Bin schon
41 und habe ein Kind gestillt- die Brust sieht nicht mehr
so antraktiv aus
Wie hast Du es mit deiner Krankenkasse geregelt ?
Mein Psychoanalötiker ist bereit zu bestätigen, dass
so eine Operation notwendig ist um von langjärigen Dipressionen wegzukommen. Aber mein Frauenart und auch Schönheitschirurg meinen solche Operationed werden nicht übernommen. Kannst du mir vielleicht einen guten Rat geben ?

Lieben Gruß,
Dina

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18. August 2010 um 16:02

Die Grausamkeit der Natur
Hallo erst mal^^
auch ich leide mit meinen jungen 19 Jahren an "Rüsselwarzen" bzw. an einer "Rohrbrust" -.-! Bei mir fing das ganze mit 9 Jahren an =( mit anderen Worten ich schleppe diese Abartigkeit schon 10 Jahre lang mit mir rum. Die linke Brust: 75C
Die rechte Brust: 75 B
=> Ekelhaft pur

Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Frauen gibt, die dieses Problem mit mir teilen o.O. Respekt vor all denen, die mit ihrer Brust leben können, ich kann es nicht =/.

(Ich schildere euch mal das ganze aus meiner Sicht und hoffe, dass sich niemand von euch irgendwie verletzt fühlt. Kann sein, dass es für den einen oder anderen übertrieben vorkommt aber ich empfinde mein Äußeres als sehr sehr sehr abstoßend und schlimm o.ô)

Bis jetzt besitzte ich einen Bericht von meiner Frauenärztin und bekomme bald so eine Art Atest von meiner Psychologin. Ich habe mich bereits bei einem Chirugen und der AOK informiert, hoffe aber von euch Tipps zu bekommen^^ stehe noch recht am Anfang =/. Für mich hat es verdammt viel Überwindung gekostet mit anderen Leuten (-> meiner Mutter, Frauenärztin und Psychologin) über meine Brüste zu reden. Für gewöhnlich meide ich Schwimmbäder, trage lange Sachen und verschließe mich immer beim Umziehen. Ich habe mich auch noch nie von einem Frauenarzt untersuchen lassen =/, bis auf das eine mal aber dort auch noch oben rum >.>. Ich finde meinen Körper einfach nur widerlich und abstoßend. Jedes Mal wenn ich mich nackt sehe, könnte ich kotzen. Am liebsten würde ich mir diese missgeburt von Brust einfach nur abschneiden, damit ich dieses Elend nicht sehen muss >,<! Aber das wäre auch keine Lösung =/ darunter würde ich auch nur leiden ~.~
Für mich ist klar: so wie meine Brüste sind kann und will ich nicht leben. Eine Frau zeichnet nich nur eine Vagina aus, sondern auch Brüste und zwar richtige Brüste. Die größe spielt dabei keine Rolle aber das Aussehen. Da die Natur mich quälen wollte, will ich mir nun mein Geburtsrecht zurückholen, durch eine OP! Der Chirug hatte mich aufgeklärt, welche OPmethode für mich in Frage kommt und dass er einsieht, dass ein organisches Leiden vorliegt, nur leider wird die Krankenkasse dies nicht so einfach akzeptieren. Für die Krankenkasse zählt nur, dass eine Brust ihre Aufgabe erfüllt: Kinder stillen. Aber wie soll ich jemals Kinder bekommen? Kein Mann der Welt wird so etwas gefallen ( hab einmal eine Erfahrung gemacht mit der ich ziemlich auf die Fresse geflogen bin -.- zwar verstehe ich mich mit dem Typen aber er findet meine Brust sehr abstoßend >.<. Heiraten und Kinder kriegen kann ich somit abschminken und damit erfüllt sich meiner Meinung nach der Zweck der Brust nicht. Ganz ehrlich, mit meinem Entstelltem Gehänge da würde ich eh kein Kind drann lassen.
Eine OP garantiert mir nicht, dass alles klappt und natürlich wird es Narben geben, doch ich bin bereit dieses Risiko einzugehen. Ich habe tierische Angst vor Krankenhäusern und Spritzen, doch für ein normales Leben bin ich bereit dies alles einzugehen!

Zur OP-methode (für die die es interessiert):
Da ich eine angeborene Bindegewebsstörung habe, hilft nur eine Brustwarzenverkleinerung, Bruststraffung und ganz klar eine Brustangleichung durch Implantate. Die Impantate sollten hinter den Brustmuskel gesetzt werden, so is die Chance einer Verknorpellung gering.
Es wird ein Schnitt um die Brustwarze herumgesetzt und einen Schnitt vom unteren Rand der Brustwarze zur unteren Brustseite ausgeführt. Dort bleiben dann auch Narben =/. Mit Glück kann man die Narben an der Brustwarze übertättowieren.
Leider garantiert der Chirug keinen 100%igen Erfolg (zumindestens bei mir.) Es kann immer etwas schief gehen, dessen sollte man sich bewusst sein.

Wenn mir also jemand von euch helfen kann oder mir ein paar Tipps gibt, wie ich am besten den Antrag stelle oder welcher Arzt gut ist, dann würde es mich sehr freuen, wenn ihr Kontakt zu mir aufnehmt.
Ich will dieses Leiden endlich beenden.

mfg
Sarah

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