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Aknenormin - Antibabypille

23. Juli um 16:20

Hallo,

ich war gestern bei meinem Hautazt und der hat mir Aknenormin verschrieben. Nebenbei nehme ich auch noch die Antibabypille. Er hat mir zwar versichert das es keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Pille hat, jedoch habe ich im Internet ganz andere Sachen gelesen über Empfangsverhütung und doppelte Verhütung bei Einnahme von Aknenormin. Nun bin ich verunsichert da ich und mein Freund regelmäßigen Geschlechtsverkehr haben und ich zurzeit einfach keinen Platz für ein Kind habe und auch keins will da ich noch sehr jung bin.
Vielleicht hattet ihr damit schon Erfahrung und könnt mir weiter helfen.

Liebe Grüße

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25. Juli um 7:46
In Antwort auf aylena

Hallo,

ich war gestern bei meinem Hautazt und der hat mir Aknenormin verschrieben. Nebenbei nehme ich auch noch die Antibabypille. Er hat mir zwar versichert das es keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Pille hat, jedoch habe ich im Internet ganz andere Sachen gelesen über Empfangsverhütung und doppelte Verhütung bei Einnahme von Aknenormin. Nun bin ich verunsichert da ich und mein Freund regelmäßigen Geschlechtsverkehr haben und ich zurzeit einfach keinen Platz für ein Kind habe und auch keins will da ich noch sehr jung bin.
Vielleicht hattet ihr damit schon Erfahrung und könnt mir weiter helfen.

Liebe Grüße

Die Behandlung mit Isotretinoin (= Aknenormin) ist sehr kompakt, du solltest deinem Hautarzt vertrauen und alle seine Empfehlungen/Anordnungen unbedingt befolgen.

Es stimmt, dass Isotretinoin keinen Einfluss auf die Wirksamkeit deiner Pille hat und steht so übrigens auch in der Packungsbeilage von Aknenormin. Entscheidend ist, dass während der Behandlung mit Isotretinoin keine Schwangerschaft eintritt, da dieser Wirkstoff in hohem Maße fruchtschädigend ist. Mein Hautarzt hatte mir damals deshalb eine andere Antibabypille verschrieben (Bella Hexal 35) und zusätzlich zu einer Verwendung von Kondomen geraten.

Da mein damaliger Freund mit Kondom jedoch überhaupt nicht zurechtkam und es darüber immer wieder Streit gab, ließ ich es weg und verhütete noch gewissenhafter allein mit der Pille. Das klappte auch. Außerdem versuchte mein Freund, sich in der Zeit der Behandlung (bei mir immerhin fast ein Jahr) nach Möglichkeit zurückzuhalten und nicht in mir zu kommen. Alternativ hatten wir in dieser Zeit häufig Analverkehr, oder ich befriedigte ihn halt öfter mit dem Mund oder der Hand.

Du musst dich bei der Isotretinoin-Behandlung darauf einstellen, dass du sehr häufig zum Arzt rennen musst, und zwar nicht nur wegen der ständigen SS-Tests, sondern auch wegen anderer Blutuntersuchungen. Ich wünsche dir viel Erfolg!


Lg

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6. August um 22:59

Aknenormin ist ein sehr übles Medikament bei dem man sich sehr genau überlegen sollte, ob man es wirklich verwenden mag. Das Medikament ist fruchtschädigen und man darf während und nach der Einnahme z.B. auch kein Blut spenden. Doch selbst in der Packungsbeilage wird um den heißen Brei herumgeredet. Was ich alles andere als seriös finde... also die fruchtschädigende Wirkung zu verschweigen und stattdessen lediglich zu schreiben, dass die Frau nicht schwanger werden darf (aber nicht warum). Offensichtlich nur um ein paar potenzielle Kunden nicht zu vergraulen.

Hab dir auch noch eine kurze private Nachricht mit einem Auszug/Zitat zur korrekten Anwendungsweise geschrieben.

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7. August um 9:59
In Antwort auf bblubb456

Aknenormin ist ein sehr übles Medikament bei dem man sich sehr genau überlegen sollte, ob man es wirklich verwenden mag. Das Medikament ist fruchtschädigen und man darf während und nach der Einnahme z.B. auch kein Blut spenden. Doch selbst in der Packungsbeilage wird um den heißen Brei herumgeredet. Was ich alles andere als seriös finde... also die fruchtschädigende Wirkung zu verschweigen und stattdessen lediglich zu schreiben, dass die Frau nicht schwanger werden darf (aber nicht warum). Offensichtlich nur um ein paar potenzielle Kunden nicht zu vergraulen.

Hab dir auch noch eine kurze private Nachricht mit einem Auszug/Zitat zur korrekten Anwendungsweise geschrieben.

Es ist ja bekannt, und ich finde das auch nicht schlecht, dass du ganz generell immer über alle Maßen medikamentenkritisch bist.

Nur: Es ist stets und ständig eine sehr gewissenhafte Abwägung zwischen Nutzen und Risiko erforderlich, die ein verantwortungsbewusster Arzt vornehmen muss, schließlich ist die eierlegende Wollmilchsau bisher leider noch nicht geboren worden!

Was du zur Packungsbeilage des hier angesprochenen Medikaments sagst, ist schlicht falsch. Es wird im Gegenteil sehr wohl in sämtlichen mir vorliegenden Packungsbeilagen explizit auf eine fruchtschädigende Wirkung hingewiesen, meist fettgedruckt oder zum Teil rot unterlegt.

Hinweis: Die Hersteller von Medikamenten jedweder Art beabsichtigen mit ihren Packungsbeilagen nicht, mögliche Kunden anzulocken oder zu vergraulen. Sie wollen sich mit ihren Packungsbeilagen lediglich möglichst zu 1000 Prozent vor eventuellen Regressansprüchen der Patienten schützen/absichern.

Lg

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7. August um 15:04
In Antwort auf eila_12722774

Es ist ja bekannt, und ich finde das auch nicht schlecht, dass du ganz generell immer über alle Maßen medikamentenkritisch bist.

Nur: Es ist stets und ständig eine sehr gewissenhafte Abwägung zwischen Nutzen und Risiko erforderlich, die ein verantwortungsbewusster Arzt vornehmen muss, schließlich ist die eierlegende Wollmilchsau bisher leider noch nicht geboren worden!

Was du zur Packungsbeilage des hier angesprochenen Medikaments sagst, ist schlicht falsch. Es wird im Gegenteil sehr wohl in sämtlichen mir vorliegenden Packungsbeilagen explizit auf eine fruchtschädigende Wirkung hingewiesen, meist fettgedruckt oder zum Teil rot unterlegt.

Hinweis: Die Hersteller von Medikamenten jedweder Art beabsichtigen mit ihren Packungsbeilagen nicht, mögliche Kunden anzulocken oder zu vergraulen. Sie wollen sich mit ihren Packungsbeilagen lediglich möglichst zu 1000 Prozent vor eventuellen Regressansprüchen der Patienten schützen/absichern.

Lg

Wenn die fruchtschädigende Wirkung tatsächlich explizit (und auch noch fett gedruck) genannt wird, dann möcht ich mich für den Fehler in meinem letzten Beitrag entschuldigen. Ich hatte mir die Packungsbeilage online durchgelesen und da stand es definitiv nicht drin - vielleicht waren dies keine offiziellen Dokumente.

Dass die Hersteller sich durch die Packungsbeilage rechtlich absichern möchten ist offensichtlich und dem stimme ich auch zu 100% zu. Nur bedeutet dies ebenauch, dass unter wirtschaftlichen Aspekten genau das reingeschrieben wird was aus rechtlicher Sicht notwendig ist, und nicht mehr. Wer in unserer Zeit etwas anderes glaubt, sieht die Welt leider durch eine rosarote Brille...

Um nur mal ein Beispiel zu dennen: Früher enthielten die Packungsbeilagen der Pille den verständlichen formulierten Hinweis, dass die Pille auch das Einnisten einer bereits befruchteten Eizelle verhindert (Nidationshemmung). In aktuellen Packungsbeilagen findet sich dieser Hinweis in der Regel nicht mehr. Obwohl diese Information aus ethischem Blickwinkel für manche Personen sehr wichtig ist. Aber sie könnte eben auch einige Frauen "verunsichern".

Was die Rolle der Ärzte betrifft: In manchen Fällen fehlt ihnen einfach das nötige Hintergrundwissen und sie können sich nur auf eine "etablierte Meinung" berufen oder die Aussagen der Medikamentenhersteller heranziehen. Dass in der Pharmaindustrie unbequeme Studien zurückgehalten werden und hier ebenfalls wirtschaftliche Interesse bestehen, sollte inzwischen allgemein bekannt sein. Beispiele hierfür spare ich mir an dieser Stelle. Zudem sind Ärzte nicht unfehlbar: Ich kenne Menschen, deren Gesundheitszustand sich durch Empfehlungen von Ärzten massiv verschlechtert hat. Und nein, ich unterstelle diesen Ärzten keine schlechten Absichten...

Die Nutzen-Risiko-Abwägung, auf die du dich beziehst, sind subjektive Abwägungen, da jeder Mensch ein eigenes Wertesystem und eigene Prioritäten hat. Deshalb kann eine sinnvolle Nutzen-Risiko-Abwägung zumindest in kritischeren Fällen nur vom (mündigen) Patienten selbst getroffen werden. Und dafür braucht er eben objektive Informationen, die ihm diese Entscheidung ermöglichen. Ein guter Arzt kann durchaus hilfreich sein beim Treffen dieser Anwägung. Aber er kann sie dem Patienten nicht abnehmen - das käme einer Entmündigung gleich.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich mich nicht pauschal gegen das Aknenormin ausgesprochen hab (ok die Formulierung "übel" war etwas emotional), sondern dafür plädiert habe, dass sich die TE nochmals selbst intensiv mit der Wirkungsweise auseinandersetzt anstatt ihrem Arzt blind zu vertrauen. Der bei seiner Einschätzung eben möglicherweise andere Prioritäten vertritt, oder sich einfach nur auf die Einschätzung des Herstellers beruft, dessen erstrangige Priorität naheliegenderweise ist, mit dem Medikament Geld zu verdienen. Ohne dass ich das jetzt verteufeln möchte - es ist eine logische Konsequenz unseres aktuellen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems.

In der privaten Nachricht hab ich übrigens noch auf den Wikipedia-Artikel zu Aknenormin/Isotretinoin verwiesen, in dem die Fragen der TE ziemlich gut beantwortet wurden und zumindest deutlich sachlicher informiert wurde, als es in den online gefundenen "Packungsbeilagen" bzw. Beschreibungen des Medikaments der Fall war.

Selbst wenn ich kritisch bin, ich differenziere und überlasse letztendlich der betreffenden Person selbst die Entscheidung. Anstatt für einen passiven Patienten, der sich pauschal Ärzten (oder meinen Aussagen) unterordnet, plädiere ich für einen "mündigen Patienten", analog zum Ideal des mündigen Bürgers, der die Grundlage einer funktuionierenden Demokratie ist (was leider viele vergessen haben). Und wenn ich mal falsch liege, wie mit der fruchtschädigenden Wirkung in der Packungsbeilage (was ich leider im Moment nicht nachprüfen kann - ich nehme deine Richtigstellung trotzdem an), dann kann ich das auch eingestehen. Ich hoffe das versöhnt dich wieder

Sorry, dass der Text etwas länger geworden ist.

Lg

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11. August um 7:21
In Antwort auf bblubb456

Wenn die fruchtschädigende Wirkung tatsächlich explizit (und auch noch fett gedruck) genannt wird, dann möcht ich mich für den Fehler in meinem letzten Beitrag entschuldigen. Ich hatte mir die Packungsbeilage online durchgelesen und da stand es definitiv nicht drin - vielleicht waren dies keine offiziellen Dokumente.

Dass die Hersteller sich durch die Packungsbeilage rechtlich absichern möchten ist offensichtlich und dem stimme ich auch zu 100% zu. Nur bedeutet dies ebenauch, dass unter wirtschaftlichen Aspekten genau das reingeschrieben wird was aus rechtlicher Sicht notwendig ist, und nicht mehr. Wer in unserer Zeit etwas anderes glaubt, sieht die Welt leider durch eine rosarote Brille...

Um nur mal ein Beispiel zu dennen: Früher enthielten die Packungsbeilagen der Pille den verständlichen formulierten Hinweis, dass die Pille auch das Einnisten einer bereits befruchteten Eizelle verhindert (Nidationshemmung). In aktuellen Packungsbeilagen findet sich dieser Hinweis in der Regel nicht mehr. Obwohl diese Information aus ethischem Blickwinkel für manche Personen sehr wichtig ist. Aber sie könnte eben auch einige Frauen "verunsichern".

Was die Rolle der Ärzte betrifft: In manchen Fällen fehlt ihnen einfach das nötige Hintergrundwissen und sie können sich nur auf eine "etablierte Meinung" berufen oder die Aussagen der Medikamentenhersteller heranziehen. Dass in der Pharmaindustrie unbequeme Studien zurückgehalten werden und hier ebenfalls wirtschaftliche Interesse bestehen, sollte inzwischen allgemein bekannt sein. Beispiele hierfür spare ich mir an dieser Stelle. Zudem sind Ärzte nicht unfehlbar: Ich kenne Menschen, deren Gesundheitszustand sich durch Empfehlungen von Ärzten massiv verschlechtert hat. Und nein, ich unterstelle diesen Ärzten keine schlechten Absichten...

Die Nutzen-Risiko-Abwägung, auf die du dich beziehst, sind subjektive Abwägungen, da jeder Mensch ein eigenes Wertesystem und eigene Prioritäten hat. Deshalb kann eine sinnvolle Nutzen-Risiko-Abwägung zumindest in kritischeren Fällen nur vom (mündigen) Patienten selbst getroffen werden. Und dafür braucht er eben objektive Informationen, die ihm diese Entscheidung ermöglichen. Ein guter Arzt kann durchaus hilfreich sein beim Treffen dieser Anwägung. Aber er kann sie dem Patienten nicht abnehmen - das käme einer Entmündigung gleich.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich mich nicht pauschal gegen das Aknenormin ausgesprochen hab (ok die Formulierung "übel" war etwas emotional), sondern dafür plädiert habe, dass sich die TE nochmals selbst intensiv mit der Wirkungsweise auseinandersetzt anstatt ihrem Arzt blind zu vertrauen. Der bei seiner Einschätzung eben möglicherweise andere Prioritäten vertritt, oder sich einfach nur auf die Einschätzung des Herstellers beruft, dessen erstrangige Priorität naheliegenderweise ist, mit dem Medikament Geld zu verdienen. Ohne dass ich das jetzt verteufeln möchte - es ist eine logische Konsequenz unseres aktuellen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems.

In der privaten Nachricht hab ich übrigens noch auf den Wikipedia-Artikel zu Aknenormin/Isotretinoin verwiesen, in dem die Fragen der TE ziemlich gut beantwortet wurden und zumindest deutlich sachlicher informiert wurde, als es in den online gefundenen "Packungsbeilagen" bzw. Beschreibungen des Medikaments der Fall war.

Selbst wenn ich kritisch bin, ich differenziere und überlasse letztendlich der betreffenden Person selbst die Entscheidung. Anstatt für einen passiven Patienten, der sich pauschal Ärzten (oder meinen Aussagen) unterordnet, plädiere ich für einen "mündigen Patienten", analog zum Ideal des mündigen Bürgers, der die Grundlage einer funktuionierenden Demokratie ist (was leider viele vergessen haben). Und wenn ich mal falsch liege, wie mit der fruchtschädigenden Wirkung in der Packungsbeilage (was ich leider im Moment nicht nachprüfen kann - ich nehme deine Richtigstellung trotzdem an), dann kann ich das auch eingestehen. Ich hoffe das versöhnt dich wieder

Sorry, dass der Text etwas länger geworden ist.

Lg

Ja, natürlich trifft immer der Patient die letzte Entscheidung.

Du sagst in deinen Beiträgen hier bei GoFeminin oft sehr vernünftige Sachen, auch wenn ich persönlich manche deiner kritischen Einstellungen (z.B. auch der hormonellen Verhütung gegenüber) für etwas überzogen halte.

Das Aknenormin hatte ich selbst benutzt und ich kann sagen, dass dieses Medikament bei mir das Hautproblem nahezu vollständig beseitigt hat. Die Fragestellerin allerdings scheint, so meine Vermutung, keinen unerträglichen Leidensdruck zu verspüren. Jedenfalls meldet sie sich hier nicht mehr zu Wort, weshalb ich weitere Erörterungen zu diesem Thema nicht für notwendig erachte.

Lg

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