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Poland Syndrom

27. November 2010 um 18:49

Hallo!
Ich bin ziemlich jung... grad einmal 14 und habe erst mitbekommen, als meine Brüste angefangen haben zu wachsen, dass mir der Rechte Brustmuskel fehlt.
Links habe ich 80A und rechts nicht einmal A
Ich kann keine Ausschnitt-T-shirts tragen, keine engen T-shirts, da man auch mit Push up einen Unterschied sieht.
Habt ihr damit Erfahrung? habt ihr euch das operieren lassen, wenn ja, wie ist die OP verlaufen?

Im Sommer ist das überhaupt schwer, da das in Bikinis extrem sichtbar ist. Oder auch im Sport, wenn ich meine Arme anspanne, und sich die Brustmuskeln eigentlich auch anspannen sollten, da sieht man das nur auf der linken, und rechts ist ganz genau NICHTS.
Es beunruhigt mich, und ich kann damit gar nicht umgehen, meine Mutter kümmert sich darum gar nicht mehr, wir haben einmal mit einem Arzt geredet, der aber nicht wusste dass das das Poland Syndrom ist.
Ich habe es selber herausgefunden.

Würde mich über antworten freuen.

11. Dezember 2010 um 21:42

Poland Syndrom
halli hallo

ich möchte dir mut machen!! auch ich habe das poland syndrom. das stimmt nicht das du noch 2-3 jahre warten musst, ich bin selber auch 14, und ich war 13 als man mich das erste mal operiert hat!
ich erzähl dir mal was ich für ne op hatte:
also beim ersten eingriff wurde *nur* ein expander eingesetzt, der mit kochsalzlösung gefüllt war, ich musste den dann alle 3 wochen weiter auffüllen lassen, das geschah mit einer nadel direkt duch die haut, das tat nicht wirklich weh, es hat nur etwas gebrennt.....
als dann ein halbes jahr vorbei wahr, kam der raus (was gerade im august geschah) und ein richtiges implantat kam dann rein, zudem wurde noch die gesunde seite angepasst, so das es so symetrisch wie möglich wurde.... natürlich wird das nie perfekt sein. aber die symertrie stimmt zu 80%-90%. nun kann das so ca 5 jahre drin bleiben und dann muss das implantat dann gewechselt werden.....
wenn du noch mehr wegen der op wissen willst, sprich details, über krankenhausaufenthalt, oder wie das so ist wie lange man keinen sport oder so machen darf, oder auch wegen den schmerzen. dann frag einfach, geb gerne weiter auskunft.

ich weiss aber nicht ob man bei dir auch schon ne Op machen würde. das kommt immer auf die körperliche entwicklung darauf an, da ich in dem allem schon sehr weit bin, und schon fast ausgewachsen bin, ging das bei dir, aber wenn man dann sieht das sein körper sich noch stark verändern wird. dann macht das alles keinen sinn, da dann die ganze op für nichts war, da es nicht lange dauern wird bis alles wieder asymertisch ist.
und naja wenn deine normale brust noch grösser wird (was fast sicher so sein wird) dann gibt es ne gute möglichkeit dies zu kaschieren, es gibt spezielle BHs in welche einlagen, aus silikon, reinpassen, und dann fällt das kaum auf!
das mit dem bikini ist natürlich auch nicht so ganz einfach,
ich habe das alles immer so gemacht, das ich einen takini hatte und da drunter konnte ich nen BH anziehen, es sah niemand, und in dem Bh war dan auch die einlagen. so war auch dieses problem kein problem mehr.

darf ich fragen: deine hände sind normal?

das deine mutter sich darum nicht kümmert finde ich sehr traurig, denn für dich wäre das alles viel einfach wenn sie dir helfen würde. alleine kannst du damit auch nicht klarkommen, denn wenn du eines tages dich entscheidest ne Op zu machen. dann muss deine mutter damit auch einverstanden sein.....

so wenn du noch weitere fragen hast dann melde dich hier einfach nochmal, ich geb gerne weiter auskunft.....

ich schick dir ganz viel kraft......
lg froschji
(noch ein paar lustige smileys)

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2. Januar 2011 um 12:09

Poland Syndrom
Liebe Noone45,

auch ich möchte versuchen, Dir etwas Mut für die Gegenwart und die Zukunft zu machen.

Auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt. Du, Ich & alle, die am Poland Syndrom leiden, sind etwas besonderes. Diese Krankheit ist so selten, dass sogar Spezialärzte nicht wissen, was das Poland Syndrom ist.

Mir erging es damals wie Dir. Mir fiel irgendwann auf, dass ich auf linken Seite ein C-Körbchen, und auf der rechten Seite... ebenfalls nicht mal ein A-Körbchen hatte. Da ich damals aber enormes Übergewicht hatte sagte mir mein Kinderarzt, dass das eine einseitige Fettansammlung wäre. Diese Fehleinschätzung zeigt, das nur die wenigsten Ärzte das Poland Syndrom kennen. Das mir ein kompletter Muskel fehlte, fiel nicht mals mir auf. Ich war damals mit meinem Exfreund schwimmen & warum auch immer haben wir damit begonnen, Klimmzüge zu machen. ER sagte mir dann, dass da irgendwas fehlt. Gefühlt habe ich mich ähnlich. Jeden Tag die Pushup-BHs mit Stoffeinlagen gefüllt, so dass ich mit meinem BH einen Menschen hätte erschlagen können, da er steinhart war, keine Oberteile mit Ausschnitt, doch das war das geringste Problem. Mit der Zeit hat man sich weder akzeptiert, noch verstanden, geschweige denn in der eigenen Haut wohl gefühlt.

Ich habe mich selbst informiert. Ähnlich wie du & bin daher im Internet auf den Begriff "Poland Syndrom" gestoßen. Erstmals erhielt das alles einen Namen & mir war klar, dass das keine einseitige Fettansammlung ist. Immerhin hatte ich bis Dato 40kg abgenommen & trotzdem sah ich "so" aus.

Ich habe mit meinem Gynäkologen gesprochen, der mich wiederum in ein Brustzentrum geschickt hat. Dort bin ich hin und, Gott sei Dank, DIESER Arzt wußte, was genau mein Problem ist. Das Poland Syndrom. Damals setzte er ein Attest, eine Diagnose auf & bat meinen Gynäkologen ebenfalls darum. Beide Gutachten wurden zu meiner Krankenkasse geschickt, welche mich wiederum zum MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkasse) geschickt hat. Ich hatte Angst davor, dass sie die von mir gewünschte Operation ablehnen. Klar, man leidet darunter, wenn man als Frau nur über eine Brust verfügt, doch da ich nie ein Mensch war, der über sein Leid geklagt hat, dachte ich, es würde mir schwer fallen, denen mein Unwohlsein zu schildern. Diese Angst wurde mir, und ich hoffe folglich auch dir, schnell genommen.

Zunächst saß dort eine Ärztin vor mir, die die Problematik eher nachvollziehen, und verstehen kann, als ein Mann. Sie schaute sich meine Brust an, & ihr war sofort klar, dass die Operation genehmigt wird. Sie nahmen die notwendigen Maße und sicherte mir zu, dass die Krankenkasse eine entsprechende Operation sicherlich genehmigen würde. Voller Freude machte ich mich auf den 45-Minütigen Heimweg. Zu Hause angekommen klingelte das Telefon. Es war die Krankenkasse, die mir mitteilen wollte, dass sie Operation bereits genehmigt ist & mir in die nächsten Tagen ein entsprechendes Schreiben zugeschickt wird, womit ich meinen Arzt, also das Brustzentrum aufsuchen sollte.

Mit dem Schreiben suchte ich erneut das Brustzentrum auf. Da ich noch in der (schulischen) Ausbildung war, war ich an die Ferien gebunden, die 3 Tage später in Form der Osterferien anstanden. Ich dachte nicht, dass das alles so schnell gehen würde & rechnte frühstens in den Sommerferien mit einer entsprechenden Operation. Doch, ich täuschte mich.

Mein Arzt bat mich, meine Sachen zu packen und zu Beginn der Osterferien in die Klinik zu kommen, um eine erste Operation durchzuführen. Die Freude war groß, doch auch Angst war im Spiel. Immerhin war es ein großer Schritt. Freunde nahmen mir die Angst. Auch die Station war super & alle Ärzte und Schwestern sehr freundlich.

In einer ersten Operation wurde mir ein sogenannter Expanda eingesetzt. Da ja rechts absolut keine Brust angelegt war hielt mein Doc es für sinnvoll & notwendig, dort zunächst Platz für ein Implantat zu schaffen. Das Expanda wurde dann über 3 Monate hinweg allmählich aufgefüllt, so dass Platz geschaffen wurde. In einer zweiten Operation wurde mir das Expanda auf der rechten Seite entfernt und durch ein Implantat ausgetauscht. Obwohl ich links über eine Brust verfügte, setzte er auch hier ein kleines Implantat ein, da ohne diesen Schritt wieder ein Unterschied vorhanden wäre, denn eine künstliche- und Naturbrust sind sich halt wenig ähnlich.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh bin, diese Operation durchgeführt zu haben. Man fühlt sich wohler, freier, man ist glücklicher und fühlt sich auch in Beziehungen wohler. Das ständige Auffüllen mit Stoffeinlagen und Polstern der BHs fällt weg. Man kann sich einfach mal einen BH kaufen, der dir gefällt, ohne darauf achten zu müssen, dass entsprechende Taschen vorhanden sind. Klar, man muss schon mehr auf sich achten & man darf nicht alles in dem Rahmen machen, in dem es vorher möglich war. Auch lässt sich nicht verbergen, dass nach wie vor ein Brustmuskel fehlt, so dass das ein oder andere Tshirt irgendwie komisch sitzt, aber all das sind Dinge, die ich gerne akzeptiere. Ich bin zufrieden.

Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Erfahrungen helfen & dir Mut machen konnte. Wenn du irgendwelche Fragen hast, so darfst du mich gerne ansprechen und anschreiben. Ich stehe jeder Zeit zur Verfügung!

Liebe Grüße & lass dich nicht unterkriegen

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2. Januar 2011 um 18:20
In Antwort auf herzmensch90

Poland Syndrom
Liebe Noone45,

auch ich möchte versuchen, Dir etwas Mut für die Gegenwart und die Zukunft zu machen.

Auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt. Du, Ich & alle, die am Poland Syndrom leiden, sind etwas besonderes. Diese Krankheit ist so selten, dass sogar Spezialärzte nicht wissen, was das Poland Syndrom ist.

Mir erging es damals wie Dir. Mir fiel irgendwann auf, dass ich auf linken Seite ein C-Körbchen, und auf der rechten Seite... ebenfalls nicht mal ein A-Körbchen hatte. Da ich damals aber enormes Übergewicht hatte sagte mir mein Kinderarzt, dass das eine einseitige Fettansammlung wäre. Diese Fehleinschätzung zeigt, das nur die wenigsten Ärzte das Poland Syndrom kennen. Das mir ein kompletter Muskel fehlte, fiel nicht mals mir auf. Ich war damals mit meinem Exfreund schwimmen & warum auch immer haben wir damit begonnen, Klimmzüge zu machen. ER sagte mir dann, dass da irgendwas fehlt. Gefühlt habe ich mich ähnlich. Jeden Tag die Pushup-BHs mit Stoffeinlagen gefüllt, so dass ich mit meinem BH einen Menschen hätte erschlagen können, da er steinhart war, keine Oberteile mit Ausschnitt, doch das war das geringste Problem. Mit der Zeit hat man sich weder akzeptiert, noch verstanden, geschweige denn in der eigenen Haut wohl gefühlt.

Ich habe mich selbst informiert. Ähnlich wie du & bin daher im Internet auf den Begriff "Poland Syndrom" gestoßen. Erstmals erhielt das alles einen Namen & mir war klar, dass das keine einseitige Fettansammlung ist. Immerhin hatte ich bis Dato 40kg abgenommen & trotzdem sah ich "so" aus.

Ich habe mit meinem Gynäkologen gesprochen, der mich wiederum in ein Brustzentrum geschickt hat. Dort bin ich hin und, Gott sei Dank, DIESER Arzt wußte, was genau mein Problem ist. Das Poland Syndrom. Damals setzte er ein Attest, eine Diagnose auf & bat meinen Gynäkologen ebenfalls darum. Beide Gutachten wurden zu meiner Krankenkasse geschickt, welche mich wiederum zum MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkasse) geschickt hat. Ich hatte Angst davor, dass sie die von mir gewünschte Operation ablehnen. Klar, man leidet darunter, wenn man als Frau nur über eine Brust verfügt, doch da ich nie ein Mensch war, der über sein Leid geklagt hat, dachte ich, es würde mir schwer fallen, denen mein Unwohlsein zu schildern. Diese Angst wurde mir, und ich hoffe folglich auch dir, schnell genommen.

Zunächst saß dort eine Ärztin vor mir, die die Problematik eher nachvollziehen, und verstehen kann, als ein Mann. Sie schaute sich meine Brust an, & ihr war sofort klar, dass die Operation genehmigt wird. Sie nahmen die notwendigen Maße und sicherte mir zu, dass die Krankenkasse eine entsprechende Operation sicherlich genehmigen würde. Voller Freude machte ich mich auf den 45-Minütigen Heimweg. Zu Hause angekommen klingelte das Telefon. Es war die Krankenkasse, die mir mitteilen wollte, dass sie Operation bereits genehmigt ist & mir in die nächsten Tagen ein entsprechendes Schreiben zugeschickt wird, womit ich meinen Arzt, also das Brustzentrum aufsuchen sollte.

Mit dem Schreiben suchte ich erneut das Brustzentrum auf. Da ich noch in der (schulischen) Ausbildung war, war ich an die Ferien gebunden, die 3 Tage später in Form der Osterferien anstanden. Ich dachte nicht, dass das alles so schnell gehen würde & rechnte frühstens in den Sommerferien mit einer entsprechenden Operation. Doch, ich täuschte mich.

Mein Arzt bat mich, meine Sachen zu packen und zu Beginn der Osterferien in die Klinik zu kommen, um eine erste Operation durchzuführen. Die Freude war groß, doch auch Angst war im Spiel. Immerhin war es ein großer Schritt. Freunde nahmen mir die Angst. Auch die Station war super & alle Ärzte und Schwestern sehr freundlich.

In einer ersten Operation wurde mir ein sogenannter Expanda eingesetzt. Da ja rechts absolut keine Brust angelegt war hielt mein Doc es für sinnvoll & notwendig, dort zunächst Platz für ein Implantat zu schaffen. Das Expanda wurde dann über 3 Monate hinweg allmählich aufgefüllt, so dass Platz geschaffen wurde. In einer zweiten Operation wurde mir das Expanda auf der rechten Seite entfernt und durch ein Implantat ausgetauscht. Obwohl ich links über eine Brust verfügte, setzte er auch hier ein kleines Implantat ein, da ohne diesen Schritt wieder ein Unterschied vorhanden wäre, denn eine künstliche- und Naturbrust sind sich halt wenig ähnlich.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh bin, diese Operation durchgeführt zu haben. Man fühlt sich wohler, freier, man ist glücklicher und fühlt sich auch in Beziehungen wohler. Das ständige Auffüllen mit Stoffeinlagen und Polstern der BHs fällt weg. Man kann sich einfach mal einen BH kaufen, der dir gefällt, ohne darauf achten zu müssen, dass entsprechende Taschen vorhanden sind. Klar, man muss schon mehr auf sich achten & man darf nicht alles in dem Rahmen machen, in dem es vorher möglich war. Auch lässt sich nicht verbergen, dass nach wie vor ein Brustmuskel fehlt, so dass das ein oder andere Tshirt irgendwie komisch sitzt, aber all das sind Dinge, die ich gerne akzeptiere. Ich bin zufrieden.

Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Erfahrungen helfen & dir Mut machen konnte. Wenn du irgendwelche Fragen hast, so darfst du mich gerne ansprechen und anschreiben. Ich stehe jeder Zeit zur Verfügung!

Liebe Grüße & lass dich nicht unterkriegen

Poland Syndrom
hallo herzmensch90

darf ich dir ein paar fragen stellen?
(musst sie ja dann nicht beantworten wenn du nicht willst)

- sind deine hände normal?
- wie alt warst du als du dich operieren lassen hast?
und dann noch:
- hast du einen freund?, also ich meine auch wenn der arzt gut ist, man sieht immer einen unterschied und die brust mit dem implantat ist härter als die normale und naja der freund wird das ja iwan merken..... und ich glaube nicht das ein junge darüber kein wort verliert der wird bestimmt nachfragen wieso und warum??, meine frage was sagt man dann da am besten? Ganz offen und ehrlich die ganze wahrheit? Find ich aber auch komisch sich so bloss zu stellen. Und ihn anlügen ist auch blöde.. kannst du mir bei diesem thema weiterhelfen, mir deine erfahrungen weitergeben?? Wäre echt nett.

Schöner abend
Liebe grüsse froschji

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2. Januar 2011 um 20:22
In Antwort auf froschji

Poland Syndrom
hallo herzmensch90

darf ich dir ein paar fragen stellen?
(musst sie ja dann nicht beantworten wenn du nicht willst)

- sind deine hände normal?
- wie alt warst du als du dich operieren lassen hast?
und dann noch:
- hast du einen freund?, also ich meine auch wenn der arzt gut ist, man sieht immer einen unterschied und die brust mit dem implantat ist härter als die normale und naja der freund wird das ja iwan merken..... und ich glaube nicht das ein junge darüber kein wort verliert der wird bestimmt nachfragen wieso und warum??, meine frage was sagt man dann da am besten? Ganz offen und ehrlich die ganze wahrheit? Find ich aber auch komisch sich so bloss zu stellen. Und ihn anlügen ist auch blöde.. kannst du mir bei diesem thema weiterhelfen, mir deine erfahrungen weitergeben?? Wäre echt nett.

Schöner abend
Liebe grüsse froschji

Poland Syndrom
Heey Froschji,

aber natürlich darfst Du mir fragen stellen. Ich möchte dir gerne Mut machen & Dir die durchaus verständlich Angst bzw. Sorge nehmen.

Also, meine Hände sehen normal aus. Damit meine ich, dass keine Fehlbildung oder ähnliches ersichtlich wird. Erst wenn man genauer hinsieht und die Größe beider Handflächen vergleicht wird deutlich, dass teilweise ein Unterschied von ca. 1cm vorhanden ist. Außerdem habe ich ziemlich ausgeprägte Mittelknochen, aber das war bislang kein Problem. Für mich zumindest, denn so genau sieht sich niemand deine Hände an.

Die erste Operation habe ich im April 2009. Ich war also 19. Wann für einen Betroffenen aber der richtige Zeitpunkt für eine Operation gekommen ist, hängt in erster Linie von Deiner körperlichen Entwicklung ab. Es varriert hier sehr stark. Während manche mit 17 vollständig entwickelt sind, sind wiederum andere es erst mit 20.

Zu Deiner Frage bzgl. Beziehungen etc. Ich weiß nicht, wie alt Du bist & fange daher damit an, von meiner ersten Beziehung, die ich mit 12 eingegangen bin und 4 Jahre hielt, zu erzählen. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich erst bemerkt, dass bei mir irgendwas anders ist. Klar, schön war es nicht & ich wußte, dass es sicherlich nicht "normal" ist. Ich muss dir aber auch ehrlich sagen, dass ich mit 12 noch nicht so weit gedacht habe, das man ja auch irgendwann Intim wird. Dieses "Intim" kam dann aber mehr oder weniger plötzlich. Damals konnte ich mich mit meinem Übergewicht und dem daraus resultierenden Unwohlsein "rausreden". Ich habe also immer BH & Tshirt angelassen. Das ging aber nicht lange gut. Nicht, weil es ihm aufgefallen ist, sondern weil ich einfach das Bedürfnis hatte, meinem Partner davon zu erzählen. Denn auf Dauer bringt es Dich absolut nicht weiter, dass zu verschweigen. Ich habe es ihm gesagt & er hat es voll und ganz akzeptiert. Es war für ihn okay.

40kg leichter & fünf Jahre später ging ich erneut eine Beziehung ein. Bis Dato war ich noch nicht operiert. Also wurde das gesamte (extreme) Ausmaß des Polandsyndrom ersichtlich. Zumindest dann, wenn man Intim wurde. Wenn ich mich recht erinnern kann habe ich es meinem damaligen Partner bereits gesagt, bevor wir zusammen gekommen sind. Auch für ihn war es ein kleineres Problem, als für mich. Denn ich habe nach wie vor in jeder Situation einen BH getragen. Zu 99%. Die Beziehung scheiterte nach 9 Monaten, aber ich bin mir sicher, dass es nicht daran gelegen hat. Im Gegenteil, er hat mich sogar in den ersten Schritten, die zu einer Operation notwendig waren unterstützt. Ich konnte auf ihn bauen.

Eine weitere bedeutungsvolle Beziehung ging ich Mitte letzten Jahres, also kurz nach der Operation, zu meinem (heute leider nicht mehr) besten Freund ein. Bei ihm war es also nicht notwendig, ihm vom vorhandenen Polandsyndrom zu erzählen, da wir uns seit über 10 Jahren kennen, er wußte es halt. Während beider Krankenhausaufenthalte war er immer da, hat mir Mut gemacht, mir zugehört. Es haben sich Gefühle entwickelt, wir sind zusammen gekommen. Alles gut & schön. Ich habe sowohl vor, als auch während der Beziehung viel mit ihm über das Polandsyndrom gesprochen, so dass kaum Fragen aufkamen. Natürlich, gab es oft Situationen, in denen ich ihn daran erinnern musste. Z.B. sind wir kurz nach der Operation in den Urlaub gefahren. Schwimmen oder schwere Dinge tragen war allerdings nicht möglich. Für ihn ist es aber einfach zum Alltag geworden, so dass er nicht immer darüber nachgedacht hat. Das ist alles andere als schlecht, denn ich denke, wenn du offen mit Deinem Partner darüber sprichst & ehrlich zu ihm bist, dann wird er das Polandsyndrom als ein Teil von Dir akzeptieren. Es wird "normal", was es auch für einen Partner sein sollte, da es für Dich wirklich wichtig ist, dass Du von Menschen umgeben bist, die es als solches betrachten & Dir in entsprechenden Situationen Mut machen können.

Derzeit habe ich keinen Freund, aber ich mache auch kein Geheimnis mehr daraus, das ich das Polandsyndrom habe. Wie Du bereits sagtest, es wird immer ein Unterschied sichtbar sein. Auch wenn der Arzt super super super super gut ist, kann er Dir keinen fehlenden Brustmuskel zaubern, denn das dieser fehlt, das wird immer sichtbar sein.

Für mein Empfinden, ich habe es extra noch mal getestet , ist ein Implantat nicht härter als eine Naturbrust. Ich lese, dass es bei 90% aller derartigen Operationen so ist, dass auch bei der normal angelegten Brust ein Implantat eingesetzt wird, damit es symmetrisch wird. Natürlich ist ein Brust mit Implanteten, meiner Meinung nach, härter, aber wenn Du mal operiert bist, ist dass das geringste Problem, da ohnehin auf beiden Seiten ein Implanat vorhanden ist.

So, was sagt man einem Partner meiner Meinung nach am Besten. Ganz klar. Die Wahrheit. So schwer es Dir verständlicher Weise fallen wird, ist das meiner Meinung nach das einzigst sinnvolle. Ich weiß nicht, wie Du das siehst, aber wenn du eine Beziehung eingehst dann erhoffst Du Dir ja wahrscheinlich, dass es möglichst lange hält. Das Alter spielt dabei keine große Rolle. & in einer langfristigen Beziehung ist es notwendig ehrlich zu sein. Du tust Dir auch selbst keinen Gefallen, wenn du es ihm verheimlichst, da Du Dich unwohler fühlen wirst, also Du es ohnehin schon tust. Du wirst unbewusst immer darauf bedacht sein, dass das Polandsyndrom nicht sichtbar wird und verhälst Dich dadurch automatisch anders, gar komisch oder verwirrt. Bei mir war es oft so. Sag Deinem Freund, was Sache ist & sei offen für Fragen. Natürlich würde ich nicht jedem Freund sofort auf die Nase binden, dass man das Polandsyndrom hat. Es sollte schon eine gewisse Zeit vergangen sein. Ganz wichtig, Du solltest ihm vertrauen & Dich bei ihm wohlfühlen können.

Da ich selbst das Polandsyndrom habe kann ich gut nachvollziehen, dass Du Dich dafür schämst, die Wahrheit zu sagen. Doch das musst Du wirklich nicht. Du kannst nichts dafür, dass Du bist, wie Du bist. Im Gegenteil. Du bist sicherlich ein ganz wunderbarer Mensch, der andere Stärken und Fähigkeiten hat, die andere nicht haben. Auch andere Menschen haben Schwächen, die ich teilweise als gravierender empfinde, als unser "Defiizit", auch wenn sie nicht so ersichtlich sind. Du musst Dich nicht für das Schämen, was Du hast, bzw. eben nicht hast, sondern versuch stolz auf das zu sein, was du gern hast, was Du bist und wer Du bist. Wenn jeder Mensch dem anderen gleichen würde, wäre das Leben doch recht langweilig. Zudem lässt sich gegen unser Problem etwas tun. Wenn aber ein Mensch die Schwäche der Unehrlichkeit oder Ignoranz zeigt, so lässt sich dagegen nichts machen.

Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig mit meinem kleinen Roman helfen konnte . Wenn Du noch fragen hast, dann habe keine Angst davor, sie zu stellen. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden

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25. September 2011 um 15:21

Poland Syndrom
Hey,
ich bin auch 14 und leide unter dem Poland Syndrom. Mich belastet es sehr, ich kann nicht enge Shirts tragen, Ausschnitt oder Bikinis. Ich habe zwar einen speziellen BH mit Prothese, aber der Badeanzug den ich habe ist so hässlich, dass ich nie schwimmen gehe. Ich spiele Fußball in einer Mädchenmannschaft & wir müssen nach jedem Spiel zusammen duschen gehen. Das ist mir total peinlich, deswegen habe ich mich immer davor gedrückt. Ich habe auch Angst davor,einen Freund zu haben, da der ja bestimmt irgend wann ''weiter gehen '' will. Aber wenn mein Körper ausgewachsen ist, werde ich operiert. Ich habe es nicht mal meiner besten Freundin erzählt, so sehr schäme ich mich. Hoffentlich konnte ich dir Mut machen, du bist nicht alleine mit dem Problem.Liebe Grüße.

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11. April 2012 um 18:08
In Antwort auf herzmensch90

Poland Syndrom
Heey Froschji,

aber natürlich darfst Du mir fragen stellen. Ich möchte dir gerne Mut machen & Dir die durchaus verständlich Angst bzw. Sorge nehmen.

Also, meine Hände sehen normal aus. Damit meine ich, dass keine Fehlbildung oder ähnliches ersichtlich wird. Erst wenn man genauer hinsieht und die Größe beider Handflächen vergleicht wird deutlich, dass teilweise ein Unterschied von ca. 1cm vorhanden ist. Außerdem habe ich ziemlich ausgeprägte Mittelknochen, aber das war bislang kein Problem. Für mich zumindest, denn so genau sieht sich niemand deine Hände an.

Die erste Operation habe ich im April 2009. Ich war also 19. Wann für einen Betroffenen aber der richtige Zeitpunkt für eine Operation gekommen ist, hängt in erster Linie von Deiner körperlichen Entwicklung ab. Es varriert hier sehr stark. Während manche mit 17 vollständig entwickelt sind, sind wiederum andere es erst mit 20.

Zu Deiner Frage bzgl. Beziehungen etc. Ich weiß nicht, wie alt Du bist & fange daher damit an, von meiner ersten Beziehung, die ich mit 12 eingegangen bin und 4 Jahre hielt, zu erzählen. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich erst bemerkt, dass bei mir irgendwas anders ist. Klar, schön war es nicht & ich wußte, dass es sicherlich nicht "normal" ist. Ich muss dir aber auch ehrlich sagen, dass ich mit 12 noch nicht so weit gedacht habe, das man ja auch irgendwann Intim wird. Dieses "Intim" kam dann aber mehr oder weniger plötzlich. Damals konnte ich mich mit meinem Übergewicht und dem daraus resultierenden Unwohlsein "rausreden". Ich habe also immer BH & Tshirt angelassen. Das ging aber nicht lange gut. Nicht, weil es ihm aufgefallen ist, sondern weil ich einfach das Bedürfnis hatte, meinem Partner davon zu erzählen. Denn auf Dauer bringt es Dich absolut nicht weiter, dass zu verschweigen. Ich habe es ihm gesagt & er hat es voll und ganz akzeptiert. Es war für ihn okay.

40kg leichter & fünf Jahre später ging ich erneut eine Beziehung ein. Bis Dato war ich noch nicht operiert. Also wurde das gesamte (extreme) Ausmaß des Polandsyndrom ersichtlich. Zumindest dann, wenn man Intim wurde. Wenn ich mich recht erinnern kann habe ich es meinem damaligen Partner bereits gesagt, bevor wir zusammen gekommen sind. Auch für ihn war es ein kleineres Problem, als für mich. Denn ich habe nach wie vor in jeder Situation einen BH getragen. Zu 99%. Die Beziehung scheiterte nach 9 Monaten, aber ich bin mir sicher, dass es nicht daran gelegen hat. Im Gegenteil, er hat mich sogar in den ersten Schritten, die zu einer Operation notwendig waren unterstützt. Ich konnte auf ihn bauen.

Eine weitere bedeutungsvolle Beziehung ging ich Mitte letzten Jahres, also kurz nach der Operation, zu meinem (heute leider nicht mehr) besten Freund ein. Bei ihm war es also nicht notwendig, ihm vom vorhandenen Polandsyndrom zu erzählen, da wir uns seit über 10 Jahren kennen, er wußte es halt. Während beider Krankenhausaufenthalte war er immer da, hat mir Mut gemacht, mir zugehört. Es haben sich Gefühle entwickelt, wir sind zusammen gekommen. Alles gut & schön. Ich habe sowohl vor, als auch während der Beziehung viel mit ihm über das Polandsyndrom gesprochen, so dass kaum Fragen aufkamen. Natürlich, gab es oft Situationen, in denen ich ihn daran erinnern musste. Z.B. sind wir kurz nach der Operation in den Urlaub gefahren. Schwimmen oder schwere Dinge tragen war allerdings nicht möglich. Für ihn ist es aber einfach zum Alltag geworden, so dass er nicht immer darüber nachgedacht hat. Das ist alles andere als schlecht, denn ich denke, wenn du offen mit Deinem Partner darüber sprichst & ehrlich zu ihm bist, dann wird er das Polandsyndrom als ein Teil von Dir akzeptieren. Es wird "normal", was es auch für einen Partner sein sollte, da es für Dich wirklich wichtig ist, dass Du von Menschen umgeben bist, die es als solches betrachten & Dir in entsprechenden Situationen Mut machen können.

Derzeit habe ich keinen Freund, aber ich mache auch kein Geheimnis mehr daraus, das ich das Polandsyndrom habe. Wie Du bereits sagtest, es wird immer ein Unterschied sichtbar sein. Auch wenn der Arzt super super super super gut ist, kann er Dir keinen fehlenden Brustmuskel zaubern, denn das dieser fehlt, das wird immer sichtbar sein.

Für mein Empfinden, ich habe es extra noch mal getestet , ist ein Implantat nicht härter als eine Naturbrust. Ich lese, dass es bei 90% aller derartigen Operationen so ist, dass auch bei der normal angelegten Brust ein Implantat eingesetzt wird, damit es symmetrisch wird. Natürlich ist ein Brust mit Implanteten, meiner Meinung nach, härter, aber wenn Du mal operiert bist, ist dass das geringste Problem, da ohnehin auf beiden Seiten ein Implanat vorhanden ist.

So, was sagt man einem Partner meiner Meinung nach am Besten. Ganz klar. Die Wahrheit. So schwer es Dir verständlicher Weise fallen wird, ist das meiner Meinung nach das einzigst sinnvolle. Ich weiß nicht, wie Du das siehst, aber wenn du eine Beziehung eingehst dann erhoffst Du Dir ja wahrscheinlich, dass es möglichst lange hält. Das Alter spielt dabei keine große Rolle. & in einer langfristigen Beziehung ist es notwendig ehrlich zu sein. Du tust Dir auch selbst keinen Gefallen, wenn du es ihm verheimlichst, da Du Dich unwohler fühlen wirst, also Du es ohnehin schon tust. Du wirst unbewusst immer darauf bedacht sein, dass das Polandsyndrom nicht sichtbar wird und verhälst Dich dadurch automatisch anders, gar komisch oder verwirrt. Bei mir war es oft so. Sag Deinem Freund, was Sache ist & sei offen für Fragen. Natürlich würde ich nicht jedem Freund sofort auf die Nase binden, dass man das Polandsyndrom hat. Es sollte schon eine gewisse Zeit vergangen sein. Ganz wichtig, Du solltest ihm vertrauen & Dich bei ihm wohlfühlen können.

Da ich selbst das Polandsyndrom habe kann ich gut nachvollziehen, dass Du Dich dafür schämst, die Wahrheit zu sagen. Doch das musst Du wirklich nicht. Du kannst nichts dafür, dass Du bist, wie Du bist. Im Gegenteil. Du bist sicherlich ein ganz wunderbarer Mensch, der andere Stärken und Fähigkeiten hat, die andere nicht haben. Auch andere Menschen haben Schwächen, die ich teilweise als gravierender empfinde, als unser "Defiizit", auch wenn sie nicht so ersichtlich sind. Du musst Dich nicht für das Schämen, was Du hast, bzw. eben nicht hast, sondern versuch stolz auf das zu sein, was du gern hast, was Du bist und wer Du bist. Wenn jeder Mensch dem anderen gleichen würde, wäre das Leben doch recht langweilig. Zudem lässt sich gegen unser Problem etwas tun. Wenn aber ein Mensch die Schwäche der Unehrlichkeit oder Ignoranz zeigt, so lässt sich dagegen nichts machen.

Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig mit meinem kleinen Roman helfen konnte . Wenn Du noch fragen hast, dann habe keine Angst davor, sie zu stellen. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden

Poland syndrom
Hallo, ich leide ebenfalls am poland Syndrom und komme damit ebenfalls nicht klar,wie ihr alle schon geschildert habt, geht es mir genauso ich.bin jetzt 21 und war auch in einer klinik die mich operieren mochte,aber meine krankenkasse stellt sich iwie quer. Ich warte nun schon über 3monate auf eine antwort. Wurde sehr gerne mich Menschenden es genauso geht in kontakt tretten,telefonisch sowie auch persönlich, wenn das jemand möchte.wurde mich freuen wenn jemand Lust hätte, wir konnten uns gegenseitig unterstutzen .lg

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15. April 2012 um 23:38

P.s
Danke fur dein tipp aber ich würde gerne mit betroffenen ins gespräch kommen

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17. Juli 2012 um 0:21

Poland Syndrom - kein Problem!
Eine Brust fehlt mir... oder ... es gibt nur eine Brust!
Eine Frage der inneren Einstellung:
- mit 18 Jahren hat mein damaliger Frauenarzt mir gleich eine OP vorgeschlagen, obwohl ich mich "nur" über die Brust-Assymetrie informieren wollte. Die OP habe ich damals aus Angst abgelehnt: Und bin heute, also 16 Jahre später - mit 34 Jahren froh, immernoch ich selbst zu sein.

Meinen damaligen Freund (mit 16J) hatte es nicht gestört (wir waren 6 Jahre zusammen) bzw. er war hat mein "Hühnerbrüstchen" als etwas Besonderes gesehen, ein Geheimnis nur zwischen uns.
Mein jetziger Mann, den stört das auch nicht. Meine nicht vorhandene linke Brust ist kein Thema mehr.
Es gibt doch viel Wichtigeres als den Busen, ich bin doch gesund!
Wir haben 2 gesunde Kinder und ich habe beide gestillt, mit "nur" einer Brust!

Da ich keine Hand/Rippen-Fehlbildung habe, wäre die OP also ein rein kosmetischer Eingriff gewesen. Eine OP als kosmetischen Eingriff lehne ich weiterhin ab.
Mit meiner Brustprothese gehe ich zum Schwimmen, und in die Frauensauna. - Wen stört das schon, daß ich nur eine Brust habe? - Optisch vielleicht mich?
Dafür haben andere Segelohren, Plattfüße... wer ist denn schon makelos?

Das wichtigste, meiner Meinung nach, ist er Dialog mit dem Partner und das Bewußtsein, daß es sich um einen rein optischen Makel handelt. Und diesen kann ich gut kaschieren. Wir Frauen haben ganz andere Stärken und Talente - und auf die kommt es doch im Leben an!

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28. Dezember 2012 um 21:26

Hey
mein sohn ist 18 und hat sich operieren lassen halt auch das poland aber ein super rgebniss ihm fehlte der linke brustmuskel

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11. Januar 2014 um 13:55

Betroffene mit Poland Syndrom
Patientinnen mit Poland Syndrom
können sich im spieglein-portal.de informieren,
sich an die Ärzte im Expertenrat wenden.

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31. Mai 2016 um 17:10
In Antwort auf jessunja

Poland syndrom
Hallo, ich leide ebenfalls am poland Syndrom und komme damit ebenfalls nicht klar,wie ihr alle schon geschildert habt, geht es mir genauso ich.bin jetzt 21 und war auch in einer klinik die mich operieren mochte,aber meine krankenkasse stellt sich iwie quer. Ich warte nun schon über 3monate auf eine antwort. Wurde sehr gerne mich Menschenden es genauso geht in kontakt tretten,telefonisch sowie auch persönlich, wenn das jemand möchte.wurde mich freuen wenn jemand Lust hätte, wir konnten uns gegenseitig unterstutzen .lg

.
Hallo
ich bin 16 jahre alt und leide ebenfalls an dem Poland syndrom was mich sehr belastet und mir würde es vielleicht sehr helfen mit jemanden in kontakt zu tretten dem es genauso ergeht wie mir hättest du vielleicht lust zu schreiben?
lg Pantila

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3. September 2016 um 8:22
In Antwort auf pantila

.
Hallo
ich bin 16 jahre alt und leide ebenfalls an dem Poland syndrom was mich sehr belastet und mir würde es vielleicht sehr helfen mit jemanden in kontakt zu tretten dem es genauso ergeht wie mir hättest du vielleicht lust zu schreiben?
lg Pantila

Ich würde gerne mit dir darüber schreiben
Hey Pantilla,
ich bin ebenfalls 16, werde dieses Jahr aber 17 und langsam fängt das Polansydrom an, mich zu belasten. Ich würde gerne mit dir darüber schreiben.

Herzliche Grüße,
LaVita

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22. Januar 2017 um 10:42

Guten morgen 
Wie ich hier lese bin ich nicht die einzige mit diesem Problem.. 
Aber erst mal zu mir ich bin 25 das poland Syndrom wurde bei mir schon im Kleinkind Alter fest gestellt ich habe mittlerweile einen Sohn und schon 3 mal eine Anfrage bei der Krankenkasse gestellt auf die nötige Operation alle 3 wurden mit der Begründung * es wäre nicht nötig da ich  keine beeinträchtigung da durch habe abgelehnt* und mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende.. 
Ich habe eine feste bez die da durch nicht beeinflusst wird aber in den Spiegel zu schauen und es zu sehen zieht mich immer wieder runter..  
Ich habe links 80c und rechts aa.. 

Ich habe noch keine Anfrage an den medizinischen Dienst der Krankenkasse geschickt die brust Klinik in der ich war dachte eig auch das eine Krankenkasse sowas aus Kulanz und Verständnis sicher übernehmen würde... 
Gibt es auch jemand der die Operation abgelehnt bekommen hat 
LG 

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3. Januar um 0:42

Hallo,
ich habe auch das Poland syndrom und wurden mit 16 Jahren operiert. Die OP wurde übernommen, ich musste sie Im krankenhaus machen lassen, in einer schönheitsklinik wären die Kosten nicht übernommen worden. Ich habe als psychische Gründe angegeben: ich mag nicht mehr schwimmen gehen etc. Daraufhin hat die Krankenkasse es bezahlt. 

Dein Eintrag ist schon 1 Jahr her. Falls du weitere Fragen hast oder es noch interessant für dich ist, erzähle ich gerne mehr darüber oder frage bei der Krankenkasse noch unter welchen Umständen sie das bezahlen etc.
LG

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